EIN PUNKT IN FREIBURG: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN UNGLÜCKLICH 3:4 NACH OVERTIME

Wichtiger Punktgewinn für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Bei der weiten Auswärtsreise zu den Wölfen des EHC Freiburg verloren die Domstädter zwar mit 3:4 nach Overtime (2:2/1:0/0:1/0:1), nahmen dadurch aber einen Zähler mit zurück in die Oberpfalz. Bitter: Die EBR waren in der Partie drei Mal in Führung gegangen, kassierten erst spät und äußerst unglücklich den Ausgleich zum 3:3 und verloren die Partie nach nur 16 Sekunden in der Verlängerung in eigener Unterzahl. Die Tore für die Donau-Städter erzielten Richard Diviš (13. Minute), Corey Trivino (17.) und Nikola Gajovský (38.). In der DEL-2-Tabelle blieb das Team von Coach Max Kaltenhauser dadurch Elfter (56 Punkte) und hielt den Anschluss an die Pre-Play-off-Plätze. Freiburg blieb Achter (66 Zähler). Weiter geht es für die Eisbären mit dem Heimspiel am Freitag, 10. Februar, in der Donau-Arena gegen den EC Bad Nauheim (20 Uhr).

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
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Nachbericht:
Ohne die Angreifer Daniel Pronin, Erik Keresztury (beide verletzt), Kyle Osterberg (angeschlagen) und Matteo Stöhr, die Verteidiger Lars Schiller und Tomáš Gulda (alle überzählig) und Goalie Devin Williams (krank) traten die Eisbären am die weite Auswärtsfahrt in den Breisgau an. Stürmer Lukas Wagner kehrte indes nach langer Verletzungspause erstmals wieder in den Kader zurück, auch Radim Matuš stand wieder im Aufgebot und rückte für Osterberg ins Team.

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Den ersten Treffer des Abends markierten dann die Regensburger: Nach einem starken Pass von Jakob Weber lupfte Richard Divis den Nachschuss zum 1:0 in die Maschen (13. Minute). Damit eröffnete er einen offenen Schlagabtausch: Nur 139 Sekunden später glich Freiburg durch einen Schuss aus spitzem Winkel von Sebastian Hon aus (15.). Keine zwei Minuten darauf fing Corey Trivino einen Wölfe-Pass ab und ging allein auf Heim-Goalie Patrik Cerveny – und der Regensburger Top-Scorer vollendete zum 2:1 (17.). Doch der Jubel war noch kaum verklungen, da zappelte der Puck schon wieder auf der anderen Seite im Netz: David Makuzki schaltete bei einem vor Eisbären-Torsteher frei trudelnden Puck am schnellsten und schob nur 95 Sekunden nach dem EBR-Treffer zum 2:2 für Freiburg ein (18.). Unnötig zu erwähnen, dass die Keeper beider Teams in dieser Phase auch noch etliche gute Chancen vereitelten.

Im zweiten Durchgang schalteten beide Teams erst einmal einen Gang zurück, doch die Partie war nach wie vor von vielen Ungenauigkeiten und Fehlpässen geprägt. Sowohl Cerveny als auch Berger zeichneten sich durch gute Saves aus – besonders erwähnenswert war dabei ein vom Eisbären-Schlussmann gehaltener Penaltyschuss in der 33. Minute. Trotz zahlreichen weiteren Strafen gegen beide (eigentlich Powerplay-starken) Mannschaften, gelang weder Freiburg noch Regensburg ein Überzahltreffer. Als sich das Mitteldrittel schon dem Ende entgegen neigte, legten dann aber die Eisbären noch einmal vor: Jakob Weber fand mit einem überragenden weiten Pass eine Lücke in der Defensive der Breisgauer und Kapitän Nikola Gjajovský nahm den Puck glänzend an, ging auf und davon und schloss zum 3:2 ab (38.).

In der Overtime blitzschnell überrumpelt

Im Schlussabschnitt drängten die Hausherren auf den erneuten Ausgleich, doch die Eisbären-Defensive hielt zunächst stand. Berger entschärfte teils beste Möglichkeiten. Der Gegentreffer fiel in der 54. Minute dann aber doch noch – und das auf bitterste Art und Weise: Berger, der den Domstädtern zuvor diverse Male die Führung gerettet hatte, wurde mit einem Fehlpass von hinter dem eigenen Kasten genau auf das Schlägerblatt von David Makuzki zum tragischen Helden. Makuzki schloss gedankenschnell ab, traf aber nur den Pfosten, der Puck tänzelte auf der Linie, prallte gegen den zweiten Pfosten und letztlich von einem Regensburger beim Rettungsversuch ins Tor. In einer heißen Schlussphase hatten nun beide Teams wiederholt die Chance auf die Entscheidung in der regulären Spielzeit, scheiterten aber an den jeweiligen Keepern. Eng wurde es für die Domstädter in letzten eineinhalb Spielminuten: Nach einer umstrittenen Strafe gegen die Eisbären mussten sie noch einmal in Unterzahl ran, retteten das 3:3 aber in die Overtime. Dort wurden die Oberpfälzer, immer noch in Unterzahl, aber bereits nach 16 Sekunden von zwei schnellen Pässen überrumpelt, die Freiburgs Top-Scorer Tor Immo mit einem krachenden Onetimer zum 4:3-Wölfe-Siegtreffer abschloss (61.). Damit besiegelte der Schwede eine bittere Niederlage der Regensburger, die im Kampf um die Pre-Play-offs aber zumindest einen extrem wichtigen Punkt mit auf die Heimreise nahmen.

Die nächste Partie vor eigenem Publikum bestreiten die Eisbären am Freitag, 10. Februar, ab 20 Uhr gegen den EC Bad Nauheim in der Donau-Arena. Da dieses Spiel genau auf den Tag der Kinderhospizarbeit fällt, haben die Regensburger diese Partie zum Mottospieltag ausgerufen. Einmalig in der 60-jährigen Klubgeschichte werden die Domstädter deshalb in grünen Sondertrikots auflaufen – Grün ist die symbolische Farbe der Kinderhospizarbeit. Alle Informationen zur Aktion finden Sie hier:
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Statistik

Wölfe EHC Freiburg – Eisbären Regensburg 4:3 n. V. (2:2/0:1/1:0/1:0)

Freiburg: Patrik Cerveny (60:00) und Luis Benzing (beide Tor) – Alexander De Los Rios, Hagen Kaisler (2 Strafminuten), Luca Trinkberger, Kyle Sonnenburg, Marvin Neher, Michael James Prapavessis und Mick Hochreither (alle Abwehr) – Kevin Orendorz, Nikolas Linsenmaier (2), Tor Immo, Kenneth Hausinger, Jackson Cressey (2), Christian Billich, Christoph Kiefersauer, Lennart Otten, David Makuzki, Konstantin Bongers (2), Simon Danner und Sebastian Hon (alle Sturm).
Regensburg: Patrick Berger (60:00) und Jonas Leserer (beide Tor) – Petr Heider, André Bühler, Jakob Weber, Xaver Tippmann, Korbinian Schütz und Patrick Demetz (alle Abwehr) – Richard Diviš (4), Nikola Gajovský, Tomáš Schwamberger, Topi Piipponen, Corey Trivino, Radim Matuš, Andrew Schembri, Marvin Schmid, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Lukas Heger (2), Lukas Wagner (2) und Quirin Spies (alle Sturm).

Zuschauer: 1593.

Schiedsrichter: Nikolas Neutzer und Markus Schütz (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tom Giesen und Jeroen Klijberg (beide Linesperson).

Strafminuten: Freiburg 8 – Regensburg 8 + Penalty.

Tore:
1. Drittel:
0:1 (13. Minute) Richard Diviš (Jakob Weber, Nikola Gajovský);
1:1 (15.) Sebastian Hon (Simon Danner, Konstantin Bongers);
1:2 (17.) Corey Trivino;
2:2 (18.) David Makuzki (Christoph Kiefersauer, Kyle Sonnenburg);
2. Drittel:
2:3 (38.) Nikola Gajovský (Jakob Weber; Tomáš Schwamberger);
3. Drittel:
3:3 (34.) David Makuzki;
Overtime:
4:3 (61./PP1) Tor Immo (Alexander De Los Rios, Kevin Orendorz).

Tabellenplatz: Freiburg 8. (66 Punkte aus 43 Spielen) – Regensburg: 11. (56 Punkte aus 43 Spielen/zuvor 11.).

Text: Jan-Mirco Linse


GAME DAY

Heute geht es für unser Team zum Auswärtsspiel gegen den EHC Freiburg.

 

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DRITTES AUSWÄRTSSPIEL IN FOLGE; EISBÄREN REGENSBURG REISEN AM SONNTAG NACH FREIBURG

Nach dem überzeugenden 6:2-Sieg in Heilbronn steht für den Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg die dritte Auswärtspartie in Serie an: Am Sonntag, 5. Februar, treten die Domstädter ab 18:30 Uhr bei den Wölfen des EHC Freiburg an. Die Oberpfälzer, derzeit mit 55 Punkten Zwölfter, treffen dabei erst zum dritten Mal in der laufenden Saison auf die Baden-Württemberger. Die Breisgauer belegen Tabellenplatz acht (64 Zähler) und fügten dem souveränen Tabellenführer Kassel am Freitag mit ihrem 3:1-Sieg die erste Niederlage seit Anfang Dezember zu.

Ging das erste Kräftemessen in der Donau-Arena gegen damals kriselnde Freiburger noch deutlich mit 6:1 an Regensburg (Tore durch Nikola Gajovský, Richard Diviš (jeweils zwei), Constantin Ontl und Topi Piipponen), war die zweite Begegnung in der „Echte-Helfen-Arena“ heiß umkämpft. Mit 5:3 behielten die Wölfe die Oberhand (Eisbären-Treffer durch Jakob Weber, Corey Trivino und Andrew Schembri) – auch weil die EBR fünf Minuten im Mitteldrittel verschliefen und drei Gegentore nacheinander schlucken mussten.

Zwei der letzten fünf Begegnungen haben die Freiburger gewonnen, der jüngste Erfolg über die schier übermächtigen Kasseler zeigt, dass mit dem Team aus dem Breisgau immer zu rechnen ist. Der erst unter der Woche verpflichtete Kontingentstürmer Kenneth Hausinger (USA) fügte sich in seinem ersten Spiel für die Mannschaft gleich gut mit einem Treffer ein. Es war, nach dem kanadischen Verteidiger Michael James Prapavessis (bisher 14 Punkte in 20 Spielen), bereits das zweite Mal, dass die Freiburger in der laufenden Saison auf den Ausländerpositionen nachlegten. Der Slowake Martin Réway nahm indes nach 20 Spielen (23 Zähler) seinen Hut – belegt in der internen Scorerliste aber nach wie vor Platz fünf. Vor ihm sind die vier gefährlichsten Angreifer des Teams platziert: Kevin Orendorz kommt auf 28 Punkte (elf Tore und 17 Vorlagen), der Kanadier Shawn O’Donnell gar auf 38 (13 und 25) und Nikolas Linsenmaier auf 41 (13 und 28). Mit Abstand den besten Wert weißt aber der Schwede Tor Immo auf: Der Top-Scorer punktete in nur 37 Spielen schon 51 Mal und glänzt dabei als Vollstrecker (20 Treffer) ebenso wie als Vorbereiter (31 Assists). Allerdings musste O`Donnell zuletzt verletzt passen.

Freiburg mit starkem Powerplay

Die Eisbären müssen indes auf die Langzeitverletzten Stürmer Erik Keresztury und Daniel Pronin verzichten. Auch Lukas Wagner ist wohl noch nicht wieder einsatzbereit. Dennoch dürfte der 6:2-Erfolg beim direkten Konkurrenten Heilbronn für Selbstvertrauen gesorgt haben, dass das Team von Headcoach Max Kaltenhauser nun in Zählbares aus dem Freiburg-Spiel ummünzen will. Zu achten wird dabei aber auf das Powerplay der Wölfe sein: Mit 25,9 Prozent haben die Breisgauer das drittstärkste Überzahlspiel der Liga, allerdings mit 73,6 Prozent Erfolgsquote in Unterzahl auch nur das viertschlechteste Penaltykill der DEL 2.

Das nächste Heimspiel folgt dann erst am Freitag, 10. Februar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den EC Bad Nauheim. Da dieses Spiel genau auf den Tag der Kinderhospizarbeit fällt, haben die Regensburger diese Partie zum Mottospieltag ausgerufen. Einmalig in der 60-jährigen Klubgeschichte werden die Domstädter deshalb in grünen Sondertrikots auflaufen – Grün ist die symbolische Farbe der Kinderhospizarbeit. Alle Informationen zur Aktion finden Sie hier:
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Text: Jan-Mirco Linse


WICHTIGE DREI PUNKTE: EISBÄREN REGENSBURG GEWINNT 6:2 IN HEILBRONN

Mit einem Sieg und ganz wichtigen drei Punkten hat sich Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg im Kampf um die Pre-Play-off-Plätze eindrucksvoll zurückgemeldet: Bei den Heilbronner Falken zeigten die Domstädter eine starke Leistung und gewannen 6:2 (3:0/2:1/1:1). Fie Oberpfälzer trafen Tomáš Schwamberger (2:0, 11. Minute sowie in eigener Unterzahl das 4:0, 22.) und Corey Trivino (3:0, 16. sowie im Powerplay 6:2, 59.) jeweils doppelt, die weiteren Tore steuerten Marvin Schmid (1:0, 9. Minute) und Kyle Osterberg (5:0, 33.) bei. Die Donau-Städter verbessersten sich dadurch vom zwölften auf den elften Tabellenplatz (nun 55 Punkte), Heilbronn bleibt 13. (46). Weiter geht es für die Eisbären mit der dritten Auswärtspartie in Serie: Am Sonntag, 5. Februar, treten sie ab 18:30 Uhr bei den Wölfen des EHC Freiburg an. Seinen nächsten Auftritt vor heimischen Publikum hat der Klub dann erst am Freitag, 10. Februar, in der Donau-Arena gegen den EC Bad Nauheim (20 Uhr).

 

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Nachbericht:
Nach den schweren Verletzungen der Stürmer Daniel Pronin und Erik Keresztury war Headcoach Max Kaltenhauser erneut zu einigen Umstellungen gezwungen: Erstmals in einem Pflichtspiel stieß Angreifer Quirin Spies, bis dato 38 Einsätze per Förderlizenz für Peiting in der Oberliga, zum Team, der als U-21-Spieler auflief. Ferner kehrte auch Christoph Schmidt ins Aufgebot zurück, der zuletzt per Förderlizenz für Passau in der Oberliga einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Überzählig fehlten die Verteidiger Lars Schiller und Tomáš Gulda, sowie die Offensivkräfte Radim Matuš und Matteo Stöhr. Stürmer Lukas Wagner fiel weiter verletzt aus.

Regensburg machte von Beginn an klar, dass es in dieser Partie nach zuletzt vier Niederlagen in Serie endlich wieder voll punkten wollte. Früh im Spiel erzwangen die druckvoll auftretenden Gäste zwei Strafzeiten gegen die Falken – und im zweiten Powerplay gingen die EBR dann auch in Führung. Nach einem wuchtigen Schuss von Andrew Schembri stand Marvin Schmid zum Nachschuss genau richtig und verwandelte zum 1:0 für Regensburg (9. Minute). Und nur zweieinhalb Minuten später legten die Eisbären nach: Kapitän Nikola Gajovský spielten einen glänzenden Pass vor das Tor und Tomáš Schwamberger hielt den Schläger rein und erzielte das 2:0 (11.). In der Folge kamen auch die Hausherren etwas besser ins Spiel und fuhren einige gefährliche Konter, doch die Eisbären verteidigten konsequent und konnten sich bei den wenigen gefährlichen Abschlüssen auf Schlussmann Devin Williams verlassen. In der 16. Minute war es dann Top-Scorer Corey Trivino, der die Weichen früh in der Partie auf Sieg stellte: Mit einem platzierten Schuss erzielte er das Tor zum 3:0-Pausenstand.

Shorthander durch Schwamberger

Im zweiten Durchgang schalteten die Eisbären einen Gang zurück und ließen den Gegner etwas kommen. Die Folge war eine schnelle Strafzeit gegen die Domstädter – doch nach einer Befreiung durch Kyle Osterberg ging Schwamberger auf und davon und legte in eigener Unterzahl das 4:0 nach (22.). Osterberg war es nach 33. Minuten im Powerplay dann selbst, der den fünften Regensburger Treffer nachlegte: Er nahm einen langen Pass von Jakob Weber geschickt an, ging durch die Mitte davon und überwand Falken-Goalie Florian Mnich zum 5:0. Anschließend zogen sich die Oberpfälzer noch weiter zurück, Heilbronn wurde stärker. In der 35. Minute verkürzten die Gastgeber schließlich durch Justin Kirsch auf 1:5, mit diesem Spielstand ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.

Kurzzeitig keimte bei Heilbronn im Schlussdurchgang noch einmal Hoffnung auf: Die Eisbären ließen das 2:5 (erneut durch Kirsch) zu und spielten kurz darauf in Unterzahl. Doch die Regensburger blieben auch in brenzligen Situationen ruhig. Den Schlusspunkt setzte dann Trivino mit seinem zweiten Treffer: 85 Sekunden vor Schluss vollendete er im Powerplay zum 6:2 (59.) – gleichzeitig der Endstand.

Für die Oberpfälzer geht es mit dem dritten Auswärtsspiel in Folge weiter: Am Sonntag, 5. Februar, geht die Reise zu Wölfen des EHC Freiburg (18:30 Uhr). Die nächste Partie vor eigenem Publikum bestreiten sie am Freitag, 10. Februar, ab 20 Uhr gegen den EC Bad Nauheim in der Donau-Arena.
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Statistik

Heilbronner Falken – Eisbären Regensburg 2:6 (0:3/1:2/1:1)

Heilbronn: Florian Mnich (60:00) und Ilya Andryukhov (beide Tor) – Philipp Preto, River Rymsha, Christopher Fischer (2 Strafminuten), Maximilian Leitner (4), Corey Mapes und Malte Krenzlin (alle Abwehr) – Noah Dunham, Julian Lautenschlager (2), Luca Tosto, Stefan Della Rovere, Alexander Tonge, Justin Kirsch, Moritz Elias, Frédérik Cabana und Julius Ramoser (alle Sturm).
Regensburg: Devin Williams (60:00) und Patrick Berger (beide Tor) – Petr Heider (2 Strafminuten), André Bühler, Jakob Weber (2 Strafminuten), Xaver Tippmann (2), Patrick Demetz und Korbinian Schütz (alle Abwehr) – Richard Diviš, Nikola Gajovský, Tomáš Schwamberger, Topi Piipponen, Corey Trivino, Kyle Osterberg, Andrew Schembri, Marvin Schmid, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Lukas Heger und Quirin Spies (alle Sturm).

Zuschauer: 1977.

Schiedsrichter: Nikolas Neutzer und Markus Schütz (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tom Giesen und Jeroen Klijberg (beide Linesperson).

Strafminuten: Heilbronn 8 – Regensburg 6.

Tore:
1. Drittel:
0:1 (9. Minute/PP1) Marvin Schmid (Andrew Schembri, Topi Piipponen);
0:2 (11.) Tomáš Schwamberger (Nikola Gajovský, Petr Heider);
0:3 (16.) Corey Trivino (Jakob Weber);
2. Drittel:
0:4 (22./SH1) Tomáš Schwamberger (Kyle Osterberg);
0:5 (33./PP1) Kyle Osterberg (Jakob Weber);
1:5 (35.) Justin Kirsch (Stefan Della Rovere, Alexander Tonge);
3. Drittel:
2:5 (47.) Justin Kirsch (Alexander Tonge);
2:6 (59./PP1) Corey Trivino (Jakob Weber, Nikola Gajoský).

Tabellenplatz: Heilbronn 13. (46 Punkte aus 43 Spielen) – Regensburg: 11. (55 Punkte aus 42 Spielen/zuvor 12.).

Text: Jan-Mirco Linse


GAME DAY

Heute geht es für unser Team zum Auswärtsspiel gegen die Heilbronner Falken.

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EISBÄREN REGENSBURG TRETEN AM FREITAG IN HEILBRONN AN – SAISONENDE FÜR KERESZTURY UND PRONIN

Mit einem Auswärtsspiel bei den Heilbronner Falken wird für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg die Schlussphase der DEL-2-Hauptrunde eingeläutet. Elf Spiele haben die Domstädter noch vor der Brust, den Auftakt in diesen Endspurt stellt die Begegnung bei den Baden-Württembergern am Freitag, 3. Februar, ab 19:30 Uhr dar. Dabei treffen die Oberpfälzer, derzeit mit 52 Punkten Zwölfter, auf einen direkten Tabellennachbarn: Die Greifvögel rangieren auf Rang 13 (46 Zähler). Zwei der bisherigen drei Kräftemessen der beiden Teams gewannen die EBR, mussten sich im jüngsten Duell in der Donau-Arena aber unglücklich nach Verlängerung geschlagen geben. Keine guten Nachrichten gibt es indes aus dem Lazarett: Die Stürmer Erik Keresztury und Daniel Pronin zogen sich am vergangenen Wochenende jeweils schwere Verletzungen zu. Beide fallen wohl für den Rest der Saison aus.

Heiß umkämpft waren zwei der drei bislang ausgetragenen Duelle zwischen den Falken und den Eisbären. Im ersten direkten Aufeinandertreffen fiel die Entscheidung für die damals heimischen Regensburger erst im Penaltyschießen – sie siegten 3:2 (Tore durch Lukas Heger, Corey Trivino und Jakob Weber). Und auch das zweite Spiel in der Donau-Arena fand nach regulärer Spielzeit keinen Sieger: Dieses Mal setzten sich die Falken mit 4:3 nach Verlängerung durch und fügten den Domstädtern so eine empfindliche Niederlage zu (Tore: Andrew Schembri, Marvin Schmid und Richard Diviš). Lediglich die erste Begegnung in Heilbronn war eine deutliche Angelegenheit: Dort dominierten die Oberpfälzer klar und siegten letztlich verdient mit 5:1. Die Tore für die EBR erzielten damals Radim Matuš, zwei Mal Andrew Schembri, Richard Diviš und Daniel Pronin.

Saisonaus für Keresztury und Pronin

Ebenjener Daniel Pronin wird dieses Mal aber nicht mitwirken können. Wie auch sein Sturmkollege Erik Keresztury zog er sich am vergangenen Wochenende eine schwere Oberkörperverletzung zu und fällt, wie auch Keresztury, voraussichtlich für den Rest der Saison aus. Da mit Lukas Wagner neben Pronin auch der zweite U-21-Spieler der Domstädter weiterhin verletzt passen muss, trainierten unter der Woche einige Akteure aus dem eigenen Nachwuchs bei der ersten Mannschaft mit, die die beiden Angreifer ersetzen könnten. Ob diese, und wenn ja welche Spieler, tatsächlich am Wochenende zum Einsatz kommen, steht laut Trainer Max Kaltenhauser noch nicht fest. Ferner könnte laut Kaltenhauser auch Offensivmann Quirin Spies (noch ohne DEL-2-Einsatz, bislang 38 Spiele per Förderlizenz für Peiting in der Oberliga) erstmals zum Eisbären-Kader stoßen.

Nach nur zwei Siegen und acht Punkten aus den letzten zehn Partien wollen die Oberpfälzer nun die Trendwende einläuten. Die Falken, die in der gleichen Zeit immerhin vier Erfolge und elf Zähler zu verbuchen haben, bezwangen jüngst den EV Landshut durch zwei Tore in der Schlussphase mit 2:0. Dabei mussten sie aber auf die verletzten Kenney Morrison (kanadischer Verteidiger, bisher 29 Punkte in 34 Spielen) und Judd Blackwater (kanadischer Stürmer, sechs aus neun) ebenso verzichten, wie auf den aus familiären Gründen nicht zur Verfügung stehenden Jeremy Williams (ebenfalls kanadischer Stürmer, mit 35 Zählern in 29 Spielen zweitbester Scorer). Insgesamt liefen die Baden-Württemberger also ohne drei ihrer fünf Kontingentspieler auf, einzig US-Abwehrspieler River Rymsha (16 Puntke in 24 Spielen) und Goldhelm Alex Tonge (46 ins 42) waren mit dabei. Bemerkenswert: Mit 28,7 Prozent Erfolgsquote stellen die Falken das gefährlichste Powerplay der Liga – ihre 72,9 Prozent im Penaltykill bedeuten indes aber auch den drittschlechtesten Unterzahl-Wert der DEL 2.

Nach dem schwierigen Spiel in Heilbronn steht direkt die nächste Auswärtsbegegnung auf dem Programm: Am Sonntag, 5. Februar, müssen die EBR bei den Wölfen des EHC Freiburg antreten (Beginn 18:30 Uhr). Das nächste Heimspiel folgt dann erst am Freitag, 10. Februar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den EC Bad Nauheim. Da dieses Spiel genau auf den Tag der Kinderhospizarbeit fällt, haben die Regensburger diese Partie zum Mottospieltag ausgerufen. Einmalig in der 60-jährigen Klubgeschichte werden die Domstädter deshalb in grünen Sondertrikots auflaufen – Grün ist die symbolische Farbe der Kinderhospizarbeit. Alle Informationen zur Aktion finden Sie hier:
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Text: Jan-Mirco Linse


DEUTSCHER KINDERHOSPIZTAG: THEMENSPIELTAG MIT SONDERAKTION

Ein sehr emotionales und bewegendes Thema findet seit 2006 jährlich am 10. Februar statt: der Tag der Kinderhospizarbeit. Auf diesen Termin fällt auch das DEL2 Heimspiel der Eisbären Regensburg gegen den EC Bad Nauheim.

Die Eisbären Regensburg engagieren sich seit Jahren mit „Arena der Träume“ für soziale Projekte und bewegen mit zahlreichen Aktionen auf und neben dem Eis die Menschen. 

„Wir haben mit Arena der Träume ein eigenes Sozialprojekt, in dem wir unsere sozialen Aktionen bündeln“, erklärt Eisbären Geschäftsführer Christian Sommerer, der auch Gründer von Arena der Träume ist und 2018 den F*CK Cancer Spieltag bei den Domstädtern eingeführt hat. „Wir arbeiten sehr eng und sehr lange mit zahlreichen sozialen Organisationen und Vereinen aus unserer Region zusammen. Soziales Engagement ist ein wichtiger Bestandteil unserer Club-DNA.“

In Regensburg gibt es seit einem Jahr den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn. Bereits 2022 fand die erste Zusammenarbeit mit den Eisbären statt. Schnell war der Draht zwischen der Koordinatorin Sabine Daser und Christian Sommerer hergestellt. 

„Als ich 2022 an Christian Sommerer von den Eisbären mit einer Anfrage herantrat, war er sofort Feuer und Flamme. Wir möchten die Arbeit der Deutschen Kinderhospiz Dienste gerne in die Öffentlichkeit rücken. Der 10. Februar ist der Tag der Kinderhospizarbeit, und wir möchten auf die Situation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien aufmerksam machen und somit die Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland und Regensburg stärken“, so Daser.

Für dieses enorm wichtige Thema stellen die Eisbären sich und ihren Spieltag am 10. Februar 2023 nur zu gerne als Plattform zur Verfügung. Dafür haben sie sich etwas ganz Besonderes überlegt.

Die Farbe des Deutschen Kinderhospiztages ist Grün. Die Farbe Grün hat für die Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland eine wichtige, symbolische Bedeutung. Die Beteiligung von möglichst vielen Menschen in Verbindung mit der Farbe Grün soll bundesweit ein starkes Signal der Verbundenheit und Solidarität setzen. 

„Unsere Vereinsfarben sind wie die Farben unserer Stadt Rot-Weiß. Am 10. Februar laufen wir jedoch einmalig in der über 60-jährigen Clubgeschichte in einem grünen Sondertrikot auf, in den Farben der Kinderhospizarbeit. Wir freuen uns, dass die DEL2 das Sondertrikot so problemlos und unbürokratisch genehmigt hat. Wir wissen, dass unsere Fans ein ebenso großes Herz haben wie ihre Eisbären, und sie uns daher den Wechsel von Rot auf Grün nicht übel nehmen“, so Christian Sommerer.

Die Eisbären hoffen sogar auf mehr: die einmaligen Unikate, welche die Spieler am 10. Februar beim Heimspiel tragen, können ab 4. Februar im Ebay Shop der Eisbären ersteigert werden. Der Erlös fließt an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn Regensburg. Der Versand der Trikots erfolgt in der Woche nach dem Heimspiel.

 


ARENA DER TRÄUME: THEO ISLINGER & TRAUMZEIT E.V. ZU GAST

Soziales Engagement ist für die Eisbären Regensburg keine hohle Phrase oder ein Marketingtool. Wir leben unsere Verantwortung für die Gesellschaft aktiv und unaufgeregt. Mit unserem von Geschäftsführer Christian Sommerer 2018 gegründeten Sozialprojekt Arena der Träume engagieren wir uns für die Schwachen unserer Gesellschaft und für Menschen, denen es nicht so gut geht. Unter anderem finanzieren die Eisbären mit den Eisbären Traumpfoten eine eigene Therapiehundestaffel für tiergestützte Intervention, engagieren sich im Kampf gegen Krebs und unterstützen zahlreiche soziale und karitative Organisationen und Vereine.

Einer der wichtigsten Termine im Kalender der Eisbären ist der seit 2018 jährlich stattfindende F*CK Cancer Spieltag der Eisbären. Die Eisbären vergeben dort an wahre Helden, Kinder im Kampf gegen eine Krebserkrankung, Eintages-Profiverträge und sammeln Spendengelder. Bislang konnten die Eisbären über 40.000 Euro sammeln, alleine beim letzten F*CK CANCER Spieltag am 18. Dezember 2022 wurde die Rekordsumme von 20.000 EUR gespendet.

Beim Heimspiel gegen Kassel konnten wir einen ganz besonderen Helden und Kämpfer begrüßen: Theo Islinger (11 Jahre), unser allererster „Profi für einen Tag“ aus dem Jahr 2018, war mit seiner Familie und Nadine Guggenberger von Traumzeit e.V. zu Gast beim Spiel. „Am 18. Dezember 2022 konnte Theo leider nicht dabei sein, da es ihm nicht so gut ging. Wir haben ihn daher kurzerhand zum Spiel gegen Kassel eingeladen,“ erzählt Eisbären Geschäftsführer, Arena der Träume Gründer und F*CK CANCER DAY - Initiator Christian Sommerer. Theo und seine Familie waren zu Gast in der MTG Lounge, konnte hautnah in der mixed zone und beim Einlauf der Mannschaft dabei sein, führte auf dem Eis den Official Puck Drop zu Spielbeginn durch und war hinter den Kulissen und an der Bande unterwegs.

Nadine Guggenberger, Vorsitzende von Traumzeit e.V.: „Diese Erlebnisse geben den Kindern so viel neue Kraft und Energie. An diesem Abend gab es für Theo so viele unvergessliche Glücksmomente, die unbezahlbar sind und ihm lange in Erinnerung bleiben werden. Bei Theo herrschte pure Euphorie, als sein Lieblingsspieler Richard Divis dann auch noch ein Tor geschossen hat. Ein herzliches Dankeschön an die Eisbären Regensburg für die Einladung von Theo und das große soziale Engagement!”

Wir sagen danke, lieber Theo und wir sind einfach nur unglaublich stolz auf Dich und wünschen Dir das wichtigste: Gesundheit und, um Deinen Lieblingsspieler Richard Divis zu zitieren, „a happy life“. Deine Eisbären





UNGLÜCKLICKE NIEDERLAGE IN RAVENSBURG: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN 1:3

Eine äußerst bittere Niederlage gab es für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg im Auswärtsspiel beim Top-Team der Ravensburg Towerstars: Nachdem die Domstädter über die Hälfte der Begegnung durch ein Powerplaytor von Kapitän Nikola Gajovský (12. Minute) mit 1:0 in Führung gelegen hatten, stand am Ende ein unglückliches 1:3 (1:0/0:0/0:3) aus Sicht der Gäste. Die Oberschwaben hatten vor 2117 Zuschauern in der CHG-Arena im dritten Drittel zunächst ihrerseits in Überzahl ausgeglichen, ehe sie 80 Sekunden vor Schluss einen Abwehrfehler der EBR zur erstmaligen Führung nutzten und wenig später noch einen Empty-Net-Treffer nachlegten. So brachte die Spitzenmannschaft die Gäste aus der Oberpfalz um die eigentlich höchstverdienten Punkte. Nach der Niederlage stehen die Eisbären auf Tabellenplatz 12 (52 Punkte), Ravensburg festigte Platz drei (74). Das Tor war indes Gajovskýs 600. Scorerpunkt für Regensburg im 375. Spiel (227 Tore und 373 Vorlagen). Weiter geht es für die Eisbären mit der Auswärtsaufgabe bei den Heilbronner Falken am kommenden Freitag, 3. Februar, ab 19:30 Uhr. Seinen nächsten Auftritt vor heimischen Publikum hat das Team dann erst am Freitag, 10. Februar, in der Donau-Arena gegen den EC Bad Nauheim (20 Uhr).

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
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Nachbericht:
Erneut stand Headcoach Max Kaltenhauser aus persönlichen Gründen nicht für die Eisbären hinter der Bande und wurde von Co-Trainer Martin Slánský vertreten. Verletzt fehlten die Stürmer Lukas Wagner und Erik Keresztury, auch Defensivspieler André Bühler war nicht mit von der Partie. Überzählig standen in der Offensive Radim Matuš und Matteo Stöhr nicht im Aufgebot. Christoph Schmidt lief erneut für Passau in der Oberliga auf und sammelte bei der 3:4-Niederlage der Black Hawks beim EV Füssen drei Punkte (ein Tor, zwei Vorlagen).

Die Partie begann ausgeglichen mit Chancen für beide Teams. Doch gleich ihre erste Überzahl nutzten die Regensburger: Nach einer schönen Kombination bugsierte Kapitän Nikola Gajovský den Puck aus Spitzem Winkel an Heim-Keeper Jonas Langmann vorbei in die Maschen zum 1:0 (12. Minute). Es war Gajovskýs 600. Scorerpunkt im Eisbären-Trikot im 375. Spiel (227 Tore und 373 Vorlagen). Die Eisbären zeigten eine starke Auswärtspartie, verteidigten gut und konnten sich in brenzligen Situationen auf den stark haltenden Goalie Devin Williams verlassen. Auch nach vorne setzten die Domstädter einige Nadelstiche. Weitere Treffer fielen aber bis Ende des zweiten Durchgangs nicht – und das, obwohl die EBR insgesamt vier Mal in Unterzahl agieren mussten.

80 Sekunden kosten die Punkte

Eine weitere Strafe gegen die Gäste brachte im Schlussabschnitt dann aber doch den Ausgleich für die Towerstars: Weit über eine Minute im eigenen Drittel eingeschnürt, schafften es die Eisbären nicht mehr, Robbie Czarnik entscheidend am Abschluss zu hindern – sein Schlenzer landete genau im Winkel zum 1:1 für Ravensburg (46.). Die Domstädter, die sich ab der Hälfte des Spiels aufgrund umstrittener Entscheidungen einer Strafenflut ausgesetzt sahen, gerieten nun zunehmend unter Druck – durch das ständige Spielen in Unterzahl war der Spielfluss dahin und die Kräfte schwanden. Besonders bitter: Rund zwei Minuten vor dem Ende zappelte der Puck dennoch zur erneuten Führung der Eisbären im Netz! Topi Piipponen hatte im Nachsetzen Langmann überwunden, doch der Treffer wurde nicht gegeben. Die Partie war vermeintlich bereits zuvor unterbrochen worden – doch zum Entsetzen der Regensburger Bank wurde der Videobeweis nicht bemüht. Statt des 2:1-Vorsprungs in der Schlussphase gab es wenig später die Kalte Dusche: Nach einem Abspielfehler im eigenen Verteidigungsdrittel schloss Louis Latta kurzerhand ab und traf 80 Sekunden vor dem Ende zur erstmaligen Towerstars-Führung (59.). Als die Oberpfälzer anschließend Williams für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, beförderte der Top-Scorer der Oberschwaben, Sam Herr, den Puck zum entscheidenden 3:1 ins verwaiste EBR-Tor (60.) und besiegelte damit die bittere und unnötige Niederlage der Eisbären.

Für die Oberpfälzer geht es mit zwei Auswärtsspielen weiter: Am Freitag, 3. Februar, geht die Reise zu den Heilbronner Falken (Beginn 19:30 Uhr), am Sonntag, 5. Februar, tritt das Team dann bei den Wölfen des EHC Freiburg an (18:30 Uhr). Die nächste Partie vor eigenem Publikum bestreiten sie erst am Freitag, 10. Februar, ab 20 Uhr gegen den EC Bad Nauheim in der Donau-Arena.
Tickets unter www.ebr.live

 

Statistik

Ravensburg Towerstars – Eisbären Regensburg 3:1 (0:1/0:0/3:0)

Ravensburg: Jonas Langmann (60:00) und Jonas Stettmer (beide Tor) – Oliver Granz, Denis Pfaffengut, Pawel Dronia, Tim Sezemsky, Florin Ketterer (2 Strafminuten) und Julian Eichinger (alle Abwehr) – Robbie Czarnik, Maximilian Hadraschek (2), Josh MacDonald (2), Fabian Dietz, Charlie Sarault, Sam Herr, Louis Latta, Luigi Calce, Vincent Hessler, Marvin Feigl, Tim Gorgenländer, Robin Drothen und Marvin Drothen (alle Sturm).
Regensburg: Devin Williams (59:11) und Patrick Berger (beide Tor) – Tomáš Gulda, Petr Heider, Jakob Weber (4 Strafminuten), Xaver Tippmann (2), Patrick Demetz (4) und Korbinian Schütz (alle Abwehr) – Richard Diviš (2), Nikola Gajovský, Tomáš Schwamberger, Topi Piipponen, Corey Trivino, Kyle Osterberg, Andrew Schembri, Marvin Schmid, Constantin Ontl, Daniel Pronin, Lukas Heger und Lars Schiller (alle Sturm).

Zuschauer: 2117.

Schiedsrichter: Marcus Brill und Bastian Haupt (beide Hauptschiedsrichter) sowie Norbert van der Heyd und Alexander Pletzer (beide Linesperson).

Strafminuten: Ravensburg 6 – Regensburg 12.

Tore:
1. Drittel:
0:1 (12. Minute/PP1) Nikola Gajovský (Jakob Weber, Kyle Osterberg);
2. Drittel:
-
3. Drittel:
1:1 (46./PP1) Robbie Czarnik (Fabian Dietz, Julian Eichinger);
2:1 (59.) Louis Latta (Luigi Calce, Robbie Czarnik);
3:1 (60./EN) Sam Herr (Pawel Dronia).

Tabellenplatz: Ravensburg 3. (74 Punkte aus 42 Spielen) – Regensburg: 12. (52 Punkte aus 41 Spielen/zuvor 11.).

Text: Jan-Mirco Linse


GAME DAY

Heute geht es für unser Team zum Auswärtsspiel gegen die Ravensburg Towerstars.

 

Verfolgen könnt ihr das Spiel unter 

https://www.sprade.tv/team/42/

www.eisradio.de

 

Allen Fans, die unser Team heute live vor Ort unterstützen, wünschen wir eine gute und sichere Fahrt!

Game Day wird Euch präsentiert von unserem Sponsor Alphatec.Elektrisiert eure Umgebung.