YUMA GRIMM BLEIBT IN REGENSBURG: JUNGER STÜRMER VERLÄNGERT BEI DEN EISBÄREN

Mit 67 Einsätzen in der Meistersaison war er ein fester Bestandteil des Kaders – nun hat der Stürmer seinen Vertrag bei den Eisbären Regensburg verlängert: Yuma Grimm bleibt beim Eishockey-Zweitligisten. Der 21-Jährige war im vergangenen Sommer von DEL-Klub Straubing in die Domstadt gewechselt und trug mit 13 Scorerpunkten (fünf Tore, acht Vorlagen) zur erfolgreichsten Saison der Geschichte der Oberpfälzer bei, die mit dem sensationellen DEL-2-Titel endete.

Schon im Nachwuchs ging Grimm für Regensburg auf Torejagd: In der Spielzeit 2019/2020 spielte er für die Jung-Eisbären. Wenngleich noch für die jüngere Altersklasse U 17 spielberechtigt (elf Zähler in sieben Spielen), kam er damals überwiegend in der U-20-DNL-Mannschaft zum Einsatz. Dort kam Grimm auf zehn Scorerpunkte in 26 Begegnungen. Den größten Teil seiner Eishockey-Ausbildung genoss er aber zuvor in seiner Geburtsstadt Rosenheim, wo er auch zum Nachwuchsnationalspieler reifte – über Regensburg führte sein Weg nach Berlin zu den Eisbären Juniors.

In zwei Saisons lief Grimm 44 Mal in der DNL für die Hauptstädter auf und sammelte dabei 32 Torbeteiligungen. 2021/2022 sicherte er sich mit den Berlinern letztlich sogar die DNL-Meisterschaft. Nach diesem Erfolg zog es Grimm nach Straubing, für die der ambitionierte und groß-gewachsene Offensivmann (1,88 Meter) einmal in der Champions Hockey League (CHL) auflief (zwei Vorlagen), sonst aber erfolgreich für Landshut in der DEL 2 und Passau in der Oberliga Spielpraxis sammelte.

Starke Play-offs

Zurück in Regensburg etablierte er sich sofort zu einer festen Größe in der vierten Reihe, die mit starken Leistungen großen Anteil am Erfolg hatte. Zumeist als Center zwischen Christoph Schmidt und Kevin Slezak eingesetzt, legte Grimm vor allem in den Play-offs dann noch einmal zu – nach acht Punkten in 50 Hauptrundenpartien (drei Treffer und fünf Assists), gelangen ihm in nur 17 Begegnungen in der Endrunde weitere fünf Torbeteiligungen: Auf dem Weg zur Meisterschaft traf er zwei Mal selbst, drei weitere Male bereitete er vor.

Grimm spricht von einem guten Gesamtpaket bei den EBR: „Regensburg hat mich nicht nur wegen des Eishockeys überzeugt, sondern auch die Stadt selbst gefällt mir sehr gut und ich fühle mich hier richtig wohl. Die Fanbase hat eine entscheidende Rolle gespielt und uns zu den großen Erfolgen getragen. Ich habe mich wieder für die Eisbären entschieden, weil hier die Kombination aus sportlicher und persönlicher Zufriedenheit einfach stimmt.“ Die abgelaufene Saison bezeichnet er als „unglaublich, vor allem mit dem Gewinn der DEL-2-Meisterschaft. Das Trainerteam hat mir viel Vertrauen geschenkt und ich durfte viel Eiszeit sammeln. Das hat meine Entwicklung enorm gefördert. Für die kommende Saison möchte ich mich nochmal weiterentwickeln und weiterhin mein Bestes für das Team geben.“

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Jonas Neffin (U-24-Spieler)
Abwehr: Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler und Sean Giles (neu)
Sturm: Constantin Ontl, Yuma Grimm (U 24), Nikola Gajovský, Corey Trivino (AL), David Morley (neu/AL) und Aleandro Angaran (neu/U-21-Spieler)
Trainerteam: Jan Šuráň (Assistent)

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito, A. Chuc und Andreas Nickl

 

Ein wichtiger Baustein des DEL-2-Meisterkaders hat bei den Eisbären Regensburg verlängert: Stürmer Yuma Grimm bleibt in der Domstadt!
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: A. Chuc

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 


MAX KALTENHAUSER WECHSELT NACH MÜNCHEN

Max Kaltenhauser, Headcoach des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, ist mit der Bitte um Vertragsauflösung an die Klub-Verantwortlichen herangetreten. Der 43-Jährige wird als Co-Trainer zum DEL-Klub Red Bull München wechseln.

Die Eisbären waren über das Interesse an Max Kaltenhauser informiert und wollten ihrem Coach keine Steine in den Weg legen. Der Vertrag wird daher in beiderseitigem Einvernehmen zum 15. Juni 2024 aufgelöst. Die Eisbären Regensburg bedanken sich bei den Verantwortlichen von Red Bull München für die professionellen und freundschaftlichen Gespräche im Zuge der Verpflichtung.

„In den Jahren, in denen Max in Regensburg war, ist auch eine intensive Freundschaft entstanden. Gerade deshalb ist es selbstverständlich, auch wenn es uns emotional schwerfällt, dass wir ihm diese einmalige Chance nicht verbauen wollen. Wir alle hier verdanken ihm viel und verlieren ihn nur ungern. Aber auch wenn es uns nicht leicht fällt, war es immer unsere Philosophie, dass wir Spielern und auch Trainern alle Möglichkeiten geben wollen, sich weiterzuentwickeln. Das ist nur fair und er hat es sich mehr als verdient. Wir werden immer eine besondere Verbindung haben und deshalb wünsche ich ihm von Herzen viel Erfolg auf seinem neuen Weg,“ äußert sich Christian Volkmer, Hauptgesellschafter der Eisbären Regensburg.

Suche nach Nachfolger läuft bereits

Max Kaltenhauser war seit November 2019 Cheftrainer der Eisbären und führte sie zu mehreren Hauptrundenmeisterschaften der Oberliga Süd, zur Deutschen Oberliga-Meisterschaft 2022 und zum damit verbundenen Aufstieg in die DEL 2, zum direkten Klassenerhalt mit Teilnahme an den Pre-Playoffs in der ersten DEL-2-Saison 2022/2023 und zum sensationellen DEL-2-Meistertitel 2023/2024.

Die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen, erste Gespräche wurden geführt. „Wir sind zuversichtlich, einen Nachfolger präsentieren zu können, der zu unserer Philosophie und unserem Weg passt. Sobald wir uns auf einen Kandidaten geeinigt haben, werden wir entsprechend Vollzug melden,“ so Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer.

Die Eisbären Regensburg bedanken sich ganz herzlich bei Max für alles, was er in den letzten Jahren für diesen Klub geleistet hat. Worte können das nicht ausdrücken. Wir wünschen Max für seinen nächsten Karriereschritt alles erdenklich Gute und viel Erfolg!

Ein ausführliches Statement von Max Kaltenhauser mit sehr persönlichen Worten zum Abschied aus Regensburg gibt es  HIER

 

Text: Eisbären Regensburg
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

EBR-Coach Max Kaltenhauser nimmt ein Angebot des DEL-Klubs Red Bull München an und wird dort Co-Trainer.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

 

 

 

 


SERVUS, RENGSCHBURG!

Liebe Fans, liebes Eishockey-Regensburg,

hinter mir liegt die schwerste Entscheidung meines Eishockeylebens. Ich habe lange mit mir gerungen, weil ich in Regensburg einfach alles geliebt und wertgeschätzt habe: Meine Spieler, das Team hinter dem Team, meine Chefs Christian Volkmer und Christian Sommerer, die Zuschauer und Fans, einfach ganz Eishockey-Regensburg, das mir wirklich ans Herz gewachsen ist – und das ist keine Floskel. Knapp fünf wahnsinnig intensive Jahre liegen hinter uns. Wir haben in der Oberliga auf dem vorletzten Platz begonnen und sind nun Meister der DEL 2. Gemeinsam mit allen Genannten haben wir die bis dato wohl erfolgreichste Zeit der Regensburger Eishockeygeschichte geprägt. Dafür möchte ich allen von Herzen danken und bin stolz, ein Teil davon gewesen zu sein. Gleichzeitig hat diese Zeit auch sehr viel Kraft und Energie gekostet. Mich hat immer der Erfolgshunger und Siegeswille getrieben, aber ehrlicherweise habe ich bei aller Freude über die tolle Saison und dem Titel nach einer Weile auch eine gewisse Leere verspürt. Ich habe mich gefragt, wie sollen wir das aktuell noch toppen, wir haben alles erreicht, was  aktuell zu Erreichen möglich ist. Leider ist ein Aufstieg derzeit (noch) nicht möglich und wäre angesichts der Rahmenbedingungen für den Standort auch noch zu früh.

Red Bull München ist eine der Top-Organisationen in Deutschland und Europa. Wer weiß, ob ich so eine Chance jemals wieder bekommen hätte und ich bin auch ein Stück weit stolz, von ihnen ausgewählt worden zu sein. Aber ich muss klar sagen, dass ich diesen Schritt nie gegangen wäre, wenn ich in Regensburg einen Scherbenhaufen hinterlassen hätte. Mir ist es sehr wichtig, dass auch nach mir alles bestmöglich weitergeht und sich weiter nach vorne entwickeln kann. Der Kader ist bis auf ein, zwei Positionen komplett und muss sich vor dem des Vorjahres keinesfalls verstecken. Die Vorbereitung steht, Trainerteam, Eiszeiten, Trainingslager, etc, alles steht, ein neuer Trainer muss eigentlich nur anfangen, den Rest habe ich/haben wir schon aufs Gleis gebracht. Ansonsten hätte ich es nicht übers Herz gebracht, zu wechseln. Mein Herz hängt an den Eisbären. Jeder der mich kennt weiß, dass das keine leeren Worthülsen sind.

Wie gesagt, ich hänge sehr an Regensburg und die Aussicht jetzt, an der Spitze, zu gehen und Euch allen positiv in Erinnerung zu bleiben ist vermutlich auch vernünftig.

Vor allem ist es auch eine Entscheidung für meine Familie und meine Tochter, die ihren Papa 9 Monate im Jahr nur an sehr wenigen Tagen in der Woche sieht. Die geringe Entfernung von meinem Zuhause nach München ist für mich auch eine große Chance, mehr für sie da sein zu können.

Ich hoffe, Ihr könnt meine Entscheidung ein bisschen nachvollziehen und freut euch vielleicht auch ein Stück für mich. Ich werde Regensburg und die Eisbären immer in meinem Herzen tragen, die Daumen drücken und ich bin mir sicher, dass ich eines Tages zurückkehren werde.

 

Macht’s gut, ich werde Euch alle vermissen.

Euer Max

 


MEISTERTORWART VERLÄSST DIE EISBÄREN REGENSBURG: TOM MCCOLLUM WECHSELT NACH NORDIRLAND

Mit Goalie Tom McCollum verlässt der Meistertorhüter den Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg nach einem gemeinsamen Jahr. Der 34-jährige US-Amerikaner hatte großen Anteil am jüngsten DEL-2-Titel der Oberpfälzer und stand insgesamt exakt 60 Mal zwischen den Pfosten der Domstädter. Dabei kam der ehemalige Erstrunden-NHL-Draftpick (2008 an Position 30 von Detroit) auf eine Fangquote von überragenden 92,22 Prozent und ließ im Schnitt nur 2,51 Gegentore zu. In er Endrunde sicherte er sich mit seinen konstant starken Leistungen auch den Titel des wertvollsten Spielers der Play-offs. McCollum zieht es nach Nordirland in die höchste Spielklasse Großbritanniens, die EIHL – dies gab sein neuer Klub kurzfristig ohne vorherige Absprachen bekannt.

Mit der Empfehlung aus (unter anderem) über 350 Spielen in der zweithöchsten nordamerikanischen Spielklasse AHL und sogar drei Einsätzen in der NHL, der besten Liga der Welt, war McCollum im Sommer 2023 vom HC Innsbruck aus der starken ICEHL (International Central European Hockey League) in die Donaustadt gewechselt. Dort hatte er in den drei vorherigen Spielzeiten starke Leistungen gezeigt – zwischenzeitlich hatte es ihn in dieser Zeitspanne auch für zehn Spiele zum damaligen Erstligisten Bietigheim nach Deutschland verschlagen, wo er ebenfalls zu überzeugen wusste. Der Silbermedaillengewinner bei der U-18-Weltmeisterschaft 2008 entwickelte sich entsprechend schnell auch zum Publikumsliebling. Nach einem gemeinsamen Jahr mit dem sensationellen DEL-2-Titel trennen sich nun aber die Wege wieder.

Spezieller Gruß an die Fans

McCollum betont, die „ganz besondere Saison“ für immer in Erinnerung zu behalten. Er sagt: „Ich will mich vor allem beim Klub für die tolle Möglichkeit diese Saison bedanken. Danke vor allem auch an die Betreuer, die mir immer geholfen haben, meine Ausrüstung in Ordnung zu behalten, sodass ich immer bereit fürs Eis war. Und danke auch an die Physios und Ärzte, die mich das ganze Jahr fit und einsatzbereit gehalten haben.“ Einen ganz speziellen Gruß richtet der Nordamerikaner aber auch an die Regensburger Fans: „Ein simples „Danke“ könnte niemals das ausdrücken, was ich für euch empfinde. Eure Unterstützung hat uns als Mannschaft wirklich geholfen, diesen Titel zu holen. Ich werde die vielen Erinnerungen, die wir gemeinsam geschaffen haben, immer in Ehren halten. Euren Support und wie ihr meine Familie und mich aufgenommen habt, werde ich nie vergessen. Wir werden uns immer daran erinnern, wie wir die Siege mit euch gefeiert haben. Danke für Alles, Regensburg! Wir werden euch vermissen...“

Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer bedauert nicht nur den Abgang des sympathischen Goalies, sondern auch, dass dessen neuer Klub einer standesgemäßen Verabschiedung zuvorkam: „Wir danken Tom ganz ausdrücklich für seinen großen Einsatz und die starken Leistungen auf und neben dem Eis und wünschen ihm sportlich wie privat nur das Beste für die Zukunft. Die Veröffentlichung durch sein neues Team erfolgte leider gänzlich ohne Absprache mit uns. Gerne hätten wir eine wichtige Personalie wie ihn ordentlich und im gebührenden Rahmen verabschiedet. Aber diese Möglichkeit wurde uns damit leider genommen.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito, Andreas Nickl und Jan-Malte Diekmann

 

Mit Tom McCollum verabschiedet sich der Meistertorhüter von den Eisbären Regensburg. Mit exakt 60 Einsätzen und starken Leistungen hatte er großen Anteil am DEL-2-Titelgewinn – nun zieht es den 34-Jährigen nach Nordirland.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Jan-Malte Diekmann

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Jan-Malte Diekmann

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


AUCH ANDRÉ BÜHLER VERLÄNGERT: VERTEIDIGER UNTERSCHREIBT NEUEN VERTRAG BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG

Exakt 249-Pflichtspieleinsätze und diverse Titel stehen für André Bühler im Trikot der Eisbären Regensburg bereits zu Buche – jetzt hat der 24-jährige Verteidiger seinen Vertrag beim Eishockey-Zweitligisten erneut verlängert. Der Allrounder aus dem Allgäu geht damit in seine siebte Saison in der Domstadt. 2018 war Bühler von seinem Heimatklub EV Füssen in die Oberpfalz gewechselt – seither ist er fester Bestandteil der EBR. In der abgelaufenen DEL-2-Titel-Spielzeit kämpfte sich Bühler nach einer schweren Verletzung aus der Vorbereitung zurück und war anschließend ein wichtiger Part der Meistermannschaft.

Die Eishockey-Karriere Bühlers ist eine Erfolgsgeschichte: Der gebürtige Kemptener wuchs in Krugzell im Allgäu auf und lernte das Eishockeyspielen in der renommierten Talentschmiede des EVF. Dort reifte er in den höchsten Ligen jedweder Altersklassen nicht nur zum Nachwuchsnationalspieler, sondern sammelte nach dem Neustart des Traditionsklubs in der untersten Spielklasse, der Bezirksliga, dort auch erste Erfahrungen im Senioreneishockey. Im Alter von nur 16 Jahren debütierte er 2015 für die Erste Mannschaft des EVF. Mit seinen Leistungen hatte er großen Anteil daran, dass die Schwarz-Gelben direkt zwei Meistertitel und Aufstiege in Folge feierten und über die Landesliga in die Bayernliga sprangen – das Alles übrigens an der Seite von EBR-Stümer Marvin Schmid. Parallel zählte Bühler auch in der zweithöchsten deutschen Nachwuchsliga, der DNL 2, stets zu den Leistungsträgern. Nach einer starken Saison 2017/2018 in der Vierten Liga (in der er auch teilweise mit dem EVF in der DNL 1 spielte) folgte 2018 mit dem Wechsel nach Regensburg der nächste Schritt.

Bühler: "Regensburg ist eine zweite Heimat"

In der Domstadt lief der Allrounder dann in der Spielzeit 2018/2019 für die Jungeisbären in der DNL und die Erste Mannschaft in der Oberliga gleichermaßen auf – und überzeugte voll. Als technisch wie schlittschuhläuferisch starker Spieler wurde er über die folgenden Jahre hinweg immer wieder auf unterschiedlichste Arten eingesetzt eingesetzt – nicht nur links und rechts in der Abwehr, sondern bei Bedarf auch in jeglichen Sturmreihen und -positionen. Nach Hauptrundentiteln in der Südgruppe erkämpfte sich Bühler mit den Eisbären 2022 den Oberliga-Titel und damit auch den Aufstieg in die DEL 2. In der Zweiten Liga folgte der souveräne Klassenerhalt im ersten und jüngst sogar der sensationelle Meisterschaftsgewinn im zweiten Jahr. In nunmehr 249 Partien für das Profiteam (148 in der Oberliga und 89 in der DEL 2) kommt Bühler auf 53 Torbeteiligungen (elf eigene Treffer und 42 Vorlagen).

Bühler fiel die Entscheidung zur Verlängerung leicht, wie der Student betont: „Ich habe mich für Regensburg entschieden, weil der Standort alles für mich hat. Mittlerweile sind die Stadt und die Region auch eine zweite Heimat für mich geworden und ich fühle mich sehr wohl. Sportlich wie auch Uni-technisch gibt es für mich derzeit kein besseres Gesamtpaket. Ich freue mich riesig auf meine siebte Saison hier!“ Im Bezug auf den DEL-2-Titel spricht Bühler von einer „Ausnahmesaison. Ich habe es total genossen, die Spiele zu spielen und auch so viele zu gewinnen – beim Blick auf diese starke Liga mit den engen Ergebnissen ist das ja alles andere als selbstverständlich.“

Sein persönlicher Start in die Spielzeit sei ob der Verletzung spät in der Vorbereitung „nicht optimal“ gewesen: „Nach acht bis zehn Wochen wieder einzusteigen, wenn alle anderen schon voll im Rhythmus sind, war nicht so einfach. Aber die Krönung mit dem zweiten Platz der Hauptrunde und diesen Wahnsinns-Play-offs war absolut brutal und ich bin sehr stolz auf uns alle.“ In der anstehenden Saison gehe es jetzt aber wieder von Null los: „Jetzt wollen uns alle jagen – aber wir geben immer 110 Prozent!“

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Jonas Neffin (U-24-Spieler)
Abwehr: Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler und Sean Giles (neu)
Sturm: Constantin Ontl, Nikola Gajovský, Corey Trivino (AL), David Morley (neu/AL) und Aleandro Angaran (neu/U-21-Spieler).
Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent)

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Andreas Nickl und Melanie Feldmeier/arSito

 

Der nächste Verteidiger der Eisbären Regensburg für die kommende DEL-2-Saison steht fest: André Bühler verlängert!
Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl


AUCH COREY TRIVINO BLEIBT BEI DEN EISBÄEEN REGENSBURG: VERTRAG DES STÜRMERS WEITER GÜLTIG

141 Scorerpunkte (68 Tore und 73 Vorlagen) in nur 119 Zweitliga-Spielen für die Eisbären Regensburg: Mit Corey Trivino bleibt ein absoluter Leistungsträger beim Eishockey-Zweitligisten. Der 34-jährige kanadische Angreifer unterschrieb bereits im Dezember 2022 eine Verlängerung bis 2025 und hat somit einen laufenden Vertrag. Er geht in seine dritte Saison mit den Domstädtern.

Nach dem Aufstieg in die DEL 2 hatten die EBR Trivino im September 2022 kurz nach Beginn der ersten Regensburger Zweitliga-Saison seit 14 Jahren nachverpflichtet, weil sich der damalige Kontingentstürmer Kyle Osterberg gegen Ende der Vorbereitung schwer verletzt hatte. Der spielstarke Center schlug bei den Donaustädtern sofort voll ein und hielt in den ersten Wochen kontinuierlich einen Schnitt von fast zwei Scorerpunkten pro Spiel. Schon im Dezember verlängerten die Oberpfälzer daher mit dem neuen Publikumsliebling für zwei weitere Spielzeiten. Am Ende seines ersten Jahres in der Domstadt standen 51 Zähler in 49 Einsätzen zu Buche. Doch diesen Wert sollte Trivino im zweiten Jahr regelrecht pulverisieren: Er blühte in der jüngst beendeten, sensationellen Meistersaison an der Seite von Topscorer Andrew Yogan und Abbott Girduckis noch mehr auf und kam auf satte 90 Torbeteiligungen (43 Treffer und 47 Assists) in nur 70 Begegnungen. Damit belegte er ligaweit Platz zwei der Scorerlisten – gleichauf mit Girduckis und nur geschlagen von Yogan.

Stets Topspieler in sechs Jahren DEL 2

Trivino kommt auf viel Erfahrung aus unterschiedlichsten Top-Ligen. In seiner kanadischen Heimat durchlief der in Toronto geborene Angreifer seine Eishockey-Ausbildung. Mit der Junioren-Nationalmannschaft Kanadas gewann er 2008 Gold bei der U-18-Weltmeisterschaft, wobei er sieben Punkte in sieben Spielen zum Erfolg beisteuerte. Im gleichen Jahr wurde Trivino dann auch vom NHL-Team New York Islanders in der Zweiten Runde an Position 36 gedraftet und wechselte daraufhin in die USA, wo er zunächst in der dortigen College-Liga NCAA stark aufspielte, ehe er für drei Spielzeiten in die dritthöchste nordamerikanische Profiliga ECHL wechselte (43 Tore und 84 Vorlagen für 127 Punkte in 147 Spielen). In dieser Zeit lief Trivino auch 50 Mal für die Portland Pirates in der dortigen Zweiten Liga, der AHL, auf und sammelte dort in 50 Begegnungen 16 Scorerpunkte (3 Treffer, 13 Assists). Es folgte zur Saison 2015/2016 der Sprung in europäische Topligen: Nach starken Leistungen in KHL und VHL (erste und zweite Liga Russlands) sowie EBEL (heute „International Central European Hockey League“, kurz ICEHL – internationale Spielklasse mit Teams aus Italien, Österreich, der Slowakei, Slowenien, und Tschechien) führte sein Weg während der Saison 2018/2019 nach Kassel in DEL 2. Für die Hessen schnürte Trivino insgesamt vier Spielzeiten die Schlittschuhe und zeigte seine ganze Klasse: In 156 Partien für die Huskies gelangen ihm 177 Scorerpunkte (51 Tore und 126 Vorlagen).

In seiner zweiten Spielzeit mit Regensburg sollten es ausgerechnet seine ehemaligen Weggefährten des ECK sein, die Trivino mit den EBR im Play-off-Finale niederrang und so den ersten Zweitliga-Titel der Regensburger Eishockey-Geschichte perfekt machte. In den sechs Begegnungen der Serie gegen seinen Ex-Klub steuerte Trivino dabei sieben Torbeteiligungen bei (drei Treffer und vier Vorlagen). In die Geschichtsbücher dürfte es dabei vor allem sein Schlenzer zum 4:2-Endstand ins leere Kasseler Tor kurz vor Ende des sechsten Aufeinandertreffens schaffen, der sensationelle die Meisterschaft endgültig besiegelte und grenzenlosen Jubel in der Donau-Arena lostrat. Trivino erinnert sich gerne an die unglaubliche Saison zurück: „Meine Familie und ich sind sehr glücklich, dass wir für die nächste Saison wieder nach Regensburg zurückkommen. Wir sind hier umgeben von tollen Mannschaftskollegen, Trainern und einem super Management. Letztes Jahr war etwas ganz Besonderes und wir haben viele schöne, unvergessliche Erinnerungen gesammelt. Ich freue mich sehr, dass ich dann wieder vor unseren tollen Fans spielen kann.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito und Andreas Nickl

 

Ein weiterer Eckpfeiler des Meisterteams bleibt in Regensburg: Stürmer Corey Trivino bleibt den Eisbären mit seinem laufenden Vertrag weiterhin erhalten und geht in seine dritte Saison mit den Domstädtern.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


LAUFENDER VERTRAG: CONSTANTIN ONTL STÜRMT WEITER FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG

Es wird sein siebtes Jahr in der Domstadt: Stürmer Constantin Ontl hat einen laufenden Vertrag und bleibt daher weiterhin beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg. Der inzwischen 25-jährige Angreifer kam im Sommer 2018 mit damals 19 Jahren als aktueller deutscher Nachwuchsnationalspieler aus Bayreuth in die Oberpfalz. Seither absolvierte er 286 Partien in der Oberliga und der DEL 2 für die Donaustädter, in denen er 79 Mal selbst traf und 110 weitere Tore vorbereitete (189 Punkte).

Ontl machte seine ersten Schritte auf dem Eis in seiner Geburtsstadt Bad Tölz. Dort durchlief er alle Nachwuchsteams des EC Bad Tölz und schaffte als Leistungsträger in der DNL und Nachwuchsnationalspieler auch den Sprung ins Profi-Team. 2016/2017 kam er für die „Löwen“ bereits in der Oberliga zum Einsatz, nach deren Aufstieg war er dann 2017/2018 Bestandteil des DEL-2-Kaders. Im Laufe der Saison folgte dann der Wechsel zum damaligen Ligakonkurrenten Bayreuth – und am Ende der Spielzeit der Sprung nach Regensburg.

Großer Anteil an zwei Titeln

Dort zählte Ontl stets zu den Aktivposten, wurde heimisch und verlängerte bald langfristig. Während der Aufstiegssaison 2021/2022 weckte der wendige und flinke Angreifer dann vielerseits Interesse, als ihm in 45 Partien starke 51 Scorerpunkte gelangen (23 Tore, 28 Assists) und er so großen Anteil am Erfolg hatte. Dennoch unterschrieb er noch im Laufe der Erfolgssaison einen Vertrag bis Sommer 2025, dessen letzten Jahr nun anbricht. Und auch zur jüngst errungenen DEL-2-Meisterschaft trug er einen wichtigen Teil bei: In Spiel sechs des Play-off-Finals gegen die Kassel Huskies gelangen ihm ein Tor und eine Vorlage. Am Ende stand der 4:2-Sieg, der den Titel perfekt machte. Ontl sagt: „Es ist sehr schön, weiterhin Teil der Eisbärenfamilie zu sein. Ich fühle mich hier sehr wohl. Regensburg ist in den letzten Jahren zu meiner zweiten Heimat geworden.  Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir uns alle in der Donau-Arena wieder sehen."

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito, Christoph Jürgens und Andreas Nickl

 

Stürmer Constantin Ontl bleibt bei den Eisbären Regensburg: Der inzwischen 25-Jährige hat einen laufenden Vertrag und geht daher in seine siebte Saison mit den Domstädtern.
Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Christoph Jürgens

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


TOPTRANSFER FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG: STÜRMER DAVID MORLEY WECHSELT IN DIE DOMSTADT

Zweiter hochkarätiger Neuzugang für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Die Oberpfälzer lotsen mit David Morley einen Top-Stürmer in die Domstadt. Das gab der Klub jetzt exklusiv im Rahmen eines Sponsorenevents bekannt. Der 33-jähirge Kanadier, der sowohl Center als auch auf dem Flügel spielen kann, kommt nach einer starken Saison für den HC Pustertal aus der internationalen Top-Spielklasse ICEHL (International Central European Hockey League). Für die Südtiroler kam der Angreifer in der Spielklasse mit Teams aus Italien, Österreich, der Slowakei, Slowenien, und Tschechien auf 53 Scorerpunkte in 51 Partien (25 Tore und 28 Assists) und landete damit auf Rang 14 der besten Scorer der Liga. Bemerkenswert: Damit ließ der quirlige Offensivmann nicht nur zahlreiche Topspieler (unter anderem auch diverse Teilnehmer an der jüngst zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft) hinter sich – Morley sammelte dabei auch lediglich vier Strafminuten. In den Play-offs scheiterte er mit seinem Team erst im Halbfinale. In Regensburg wird Morley die Rückennummer #93 tragen.

In seiner kanadischen Heimat machte Morley die ersten Schritte auf dem Eis, ehe er 2011 in die höchste US-amerikanische College- und Universitätsliga NCAA wechselte. Für die St. Cloud State University absolvierte er über fünf Saisons hinweg insgesamt 150 Spiele und sammelte dabei 118 Scorerpunkte (51 Treffer und 67 Vorlagen). Es folgte der Sprung ins Profi-Eishockey: Für die Atlanta Gladiators lief Morley zwei Mal in der East Coast Hockey League (ECHL), der dritthöchsten Spielklasse Nordamerikas, auf (zwei Assists). Zur Saison 2016/2017 ging es dann nach Europa – in den folgenden sieben Jahren stürmte er äußerst erfolgreich in der starken ersten Liga Norwegens. Für drei unterschiedliche Klubs sammelte er satte 357 Torbeteiligungen in 285 Partien. Nach seiner nicht minder beeindruckenden Spielzeit für Pustertal verschlägt es den Familienvater nun also in die Domstadt.

Mit 1,71 Metern bezeichnet sich Morley selbst als „kleineren Spieler“, der dies aber mit Schnelligkeit und Spielverständnis ausgleiche, um Chancen zu kreieren. Er betont: „Ich bin ein Spielmacher, der auf dem Eis gerne kreativ ist.“ Vor seiner Entscheidung für die Eisbären habe er sich bei vielen Freunden erkundigt, die in Deutschland spielen oder gespielt haben: „Alle haben mir versichert, dass Regensburg ein großartiger Ort ist. Ich habe eine junge Familie und es war daher für uns besonders wichtig, wo wir hingehen. Außerdem gibt es auch abgesehen von der tollen Stadt nichts Besseres, als zu einer Mannschaft mit Siegermentalität zu wechseln. Als frisch gebackener Meister waren die Eisbären also die perfekte Wahl für mich.“ Er habe sich auch bei Corey Trivino über den Standort, das Team, die Organisation und die Stadt erkundigt, der nur in den höchsten Tönen über Regensburg gesprochen habe. „Jetzt hoffe ich natürlich auf eine weitere erfolgreiche Saison mit den Eisbären“, sagt Morley.

Bekannte Weggefährten

Im Laufe seiner Karriere spielte er immer wieder mit bekannten Namen zusammen – auch mit späteren Topspielern der NHL, AHL, DEL und DEL 2 (siehe Auflistung unten). Dass er dabei einige von ihnen in verschiedenen Statistiken der einzelnen Saisons sogar hinter sich ließ, spricht für seine Qualität. Nicht zuletzt deshalb sagt EBR-Geschäftsführer Christian Sommerer: „Wenn sich uns die Möglichkeit bietet, einen absoluten Topspieler wie David Morley für uns zu gewinnen, müssen wir zuschlagen. In vielen Gesprächen konnten sich beide Seiten ein Bild voneinander machen und schnell war klar, dass wir zusammenarbeiten möchten. Wir freuen uns darauf, David und seine Familie im Juli in Regensburg bei den Eisbären begrüßen zu dürfen.“

Ähnlich sieht es Trainer Max Kaltenhauser: Morley sei ein „grandioser Stürmer mit überragender Spielintelligenz“, auf den er schon länger ein Auge geworfen habe. Er berichtet: „Wir standen auch vergangenes Jahr schon relativ nahe an einer Verpflichtung. Ich habe seinen Weg auch in Pustertal weiterverfolgt und wir standen immer in Kontakt. Ich bin sehr froh, dass es jetzt geklappt hat. Meine Kontakte in Norwegen waren sich einig, dass er in den letzten Jahren einer der besten – wenn nicht der beste – Playmaker der dortigen Liga war. Das Niveau dort ist wirklich hoch und seine Punkteausbeute spricht da auch für sich.“ Sowohl in Norwegen als auch in der ICEHL werde deutlich physischer gespielt als in der DEL 2 – und dennoch habe sich Morley überall durchsetzen können. „Offensiv ist das ein absoluter Topmann, der uns sicher weiterhilft“, ist sich der Coach sicher.

 

Transferhammer für die Eisbären Regensburg: Mit dem Kanadier David Morley wechselt ein Topstürmer zu den Domstädtern.
Foto: Iwan Foppa/HC Pustertal

 

Auswahl ehemaliger Teamkollegen Morleys:

Ben Hanowski (USA/unter anderem NHL, AHL und DEL),
Nick Jensen (Nationalspieler der USA/AHL und aktuell NHL),
Nic Dowd (USA/AHL und aktuell NHL),
Drew Leblanc (USA/NHL, AHL und aktuell DEL),
Kevin Gravel (USA/NHL und aktuell AHL),
Jonny Brodzinski (USA/AHL und aktuell NHL),
Ethan Prow (USA/NHL, DEL und aktuell AHL),
Michael Eyssimont (aktueller Nationalspieler der USA/NHL und AHL),
Will Borgen (USA/AHL und aktuell NHL),
Chris Rumble (USA, Kanada/AHL und DEL),
Cam Reid (Kanada/DEL 2 und AHL),
Nolan Zajac (Kanada/AHL und aktuell DEL),
Joel Lowry (Kanada/AHL, DEL und aktuell DEL 2),
Troy Rutkowski (Kanada/AHL und DEL 2),
Brett Cameron (Kanada/AHL und aktuell DEL 2),
Jacob Lagacé (Kanada/AHL, DEL und aktuell DEL 2),
Rylan Schwartz (Kanada, Deutschland/AHL, DEL und aktuell DEL 2),
Jason Akeson (Kanada/NHL, AHL, KHL und DEL),
Rick Schofield (Kanada/AHL und DEL),
Zach Sill (Kanada/NHL, AHL und DEL),
Ryan Stanton (Kanada/NHL, AHL und DEL),
Alex Petan (Kanada, Italien/aktueller italienischer Nationalspieler/AHL und DEL),
Daniel Catenacci (Kanada, Italien/aktueller italienischer Nationalspieler/NHL und AHL),
Markus Vikingstad (aktueller Norwegischer Nationalspieler/aktuell DEL),
und Kalle Kossila (finnischer Nationalspieler/NHL, AHL, KHL und DEL).

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Iwan Foppa/HC Pustertal & Fabian Leitner/HC Pustertal

 

Foto: Fabian Leitner/HC Pustertal

 

Foto: Fabian Leitner/HC Pustertal

 

Foto: Fabian Leitner/HC Pustertal

 


JAKOB WEBER VERLÄNGERT BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG – OFFENSIVSTÄRKSTER VERTEIDIGER BLEIBT BEI DEN EBR!

Mit Jakob Weber steht der nächste Verteidiger des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg für die anstehende Saison 2024/2025 fest: Wie der Klub im Rahmen eines exklusiven Events verkündete, hat der 28-jährige gebürtige Regensburger seinen Vertrag in der Domstadt erneut verlängert und bleibt seinem Heimatklub somit weiter treu. Der offensivstarke Defender mit Gardemaßen stammt aus dem Nachwuchs des EVR und geht (mit Unterbrechung) in sein achtes Jahr mit der Ersten Mannschaft. In bislang 315 Einsätzen für diese kommt er auf starke 233 Scorerpunkte (60 Tore und 173 Assists). In den vergangenen fünf Spielzeiten war Weber dabei stets der punktbeste Defensivakteur in den Reihen der Oberpfälzer. Zum jüngsten DEL-2-Titel trug er in insgesamt 63 Partien zwölf Tore und 36 Assists (48 Zähler) zum größten Erfolg der Klubhistorie bei, zudem stieg er zu einem der Ersatzkapitäne des Teams auf. Eine Plus-/Minus-Statistik von +36 (trotz diverser Torbeteiligungen im Powerplay, die nicht eingerechnet werden) zeigt zudem, dass Weber an der Seite von Abwehrpartner Xaver Tippmann dabei auch das eigene Tor stark verteidigte.

„Es war ein sensationelles Jahr. Es hat uns alle überrascht, dass die Mannschaft so gut funktioniert hat“, erinnert sich Weber an die Zweitliga-Meisterschaft. So sei das Team weit über sich hinausgewachsen und habe das eigentliche Ziel, den Klassenerhalt, deutlich übertroffen. Er nennt einige der zahlreichen Gründe für seinen Verbleib: „Ich freue mich tierisch, weiter hier in meiner Heimat in der DEL 2 spielen zu können. Die letzten Jahre mit dieser eingeschworenen Truppe und den tollen Fans liefen unglaublich gut und wir haben sensationelle Erfolge gefeiert. Regensburg hat sich zu einem Wahnsinns-Standort mit super Umfeld entwickelt und es macht einfach Spaß, hier mit so perfekten Rahmenbedingen Eishockey zu spielen.“

Zweitmeiste Punkte unter den DEL-2-Verteidigern

Aus dem Nachwuchs des EV Regensburg stammend, für den er 2013/2014 auch schon erste Oberliga-Luft schnupperte, zog es den damaligen Nachwuchsnationalspieler Weber 2014 in die U20 des EC Salzburg, 2015 weiter zu Oberligist Essen und ein Jahr später zu den Icefighters aus Leipzig. Überall überzeugte der 1,90-Meter-Mann mit starken Werten. Nach zwei Jahren in Sachsen folgte dann zur Saison 2018/2019 die Rückkehr nach Regensburg zu den Eisbären. Mit diesen holte er nicht nur Hauptrundenmeisterschaften in der Südgruppe der Oberliga, später den deutschen Drittliga-Titel und damit auch den DEL-2-Aufstieg sowie dort im ersten Jahr den souveränen Klassenerhalt – in seiner zweiten Zweitliga-Saison steigerte er seine Punkteausbeute sogar noch einmal deutlich. Hatte er sich mit seinen gefürchteten Schüssen aus der Distanz schon 2022/2023 auf Platz acht offensivstärksten Verteidiger der Liga katapultiert, war 2023/2024 (Play-offs eingerechnet) nur noch Maximilian Faber (54 Punkte/Verteidiger des Jahres von den Kassel Huskies) noch erfolgreicher als das EBR-Urgestein (48).

Für Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer ist Weber nicht zuletzt deswegen ein wichtiger Baustein in der Kaderplanung für die kommende Saison. Er sagt: „Natürlich wollen wir die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs immer an uns binden, wenn die Möglichkeit besteht und die Voraussetzungen stimmen. Jakob ist ein wichtiger Teil unseres Teams. Wir sind sehr froh, dass wir uns auf die weitere Zusammenarbeit einigen konnten.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito, A. Chuc und Andreas Nickl

 

Ein wichtiger Eckpfeiler für die Kaderplanungen des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Mit Jakob Weber bliebt ein offensivstarker Verteidiger in der Donau-Stadt.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: A. Chuc

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


EISBÄREN REGENSBURG REICHEN DEL-2-LIZENZUNTERLAGEN FRISTGERECHT EIN

Mit der offiziellen, vollständigen und fristgerechten Abgabe der Lizenzunterlagen bei der DEL 2 hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg die Grundlage für die Teilnahme an der Saison 2024/2025 geschaffen.

Mit der sensationellen DEL-2-Meisterschaft setzten die EBR den nächsten Meilenstein in ihrer Erfolgsgeschichte der letzten Jahre. Aber es blieb keine Zeit zum Ausruhen - es ging unmittelbar mit den nächsten Aufgaben weiter: Die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit liefen direkt wieder an - und mit ihnen auch die akribische Arbeit für die Zweitliga-Lizenzierung zur neuen Saison. Mit der offiziellen und fristgerechten Abgabe der entsprechenden Unterlagen bei der Liga ist somit der nächste Schritt in der kontinuierlichen Entwicklung am Standort Regensburg getan. Nur durch harte Arbeit in Verbindung mit der engagierten Unterstützung der treuen Fans, Sponsoren, Unterstützer und Partner kann die Eisbären-Organisation den erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre fortführen. Hauptrundentitel in der Oberliga Süd gefolgt von Drittliga-Meisterschaft und DEL-2-Aufstieg, über den souveränen Pre-Play-off-Einzug mit direktem Klassenerhalt im ersten Zweitligajahr bis hin zum sensationellen Titel im zweiten - das alles erreichten Mannschaft und Umfeld nur durch Leidenschaft, Zusammenhalt, großen Teamgeist und stets immensen Einsatz. Nach der bislang auf mehreren Ebenen erfolgreichsten Saison der Regensburger Eishockey-Geschichte (unter anderem höchster Zuschauerschnitt, meiste ausverkaufte Spiele, beste Hauptrunde und erste Zweitliga-Meisterschaft) ist die Eisbären-Euphorie so groß wie nie - bereits jetzt fast 2000 verkaufte Dauerkarten unterstreichen dies deutlich.

Die EBR sind weiter fest entschlossen, ihre sportlichen und organisatorischen Kapazitäten auszubauen, um den hohen Anforderungen der DEL 2 gerecht zu werden. Der Klub möchte sich bei seinen Fans, Unterstützern, Sponsoren und Partnern bedanken, die seit jeher hinter den Eisbären stehen und damit auch dazu beigetragen haben, die Einreichung der Lizenzunterlagen im dritten Jahr in Folge möglich zu machen. Die Eisbären Regensburg sind sich bewusst, dass sie auf ihre treuen Anhänger sowie das stabile und engagierte Umfeld zählen können, die sie immer auf ihrer ambitionierten Reise begleiten werden.

DEL-2-Lizenzprüfung kann beginnen

Damit kann auch das Lizenzprüfungsverfahren der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) beginnen. Wie diese soeben mitteilte, haben 15 Klubs ihre Unterlagen zur Teilnahme an der Saison 2024/2025 fristgerecht bei der Ligagesellschaft eingereicht. Neben allen 14 sportlich qualifizierten Teams (also auch Oberliga-Meister Blue Devils Weiden) betrifft dies auch die sportlich in die Oberliga abgestiegenen Bietigheim Steelers, die gegebenenfalls der erste wirtschaftliche Nachrücker für die Zweite Liga wären, falls deren Spielstärke unter 14 Mannschaften sinken sollte. Das Prüfungsverfahren soll Ende Juni abgeschlossen sein, sodass Anfang Juli die Zusammensetzung der Spielklasse feststeht. Eine Spielplan-Auslosung (Arbeitsversion) wird bereits im Juni erfolgen. Weitere Informationen gibt es unter https://www.del-2.org/

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito