ERSTES ZWEITLIGA-FINALE DER REGENSBURGER EISHOCKEY-GESCHICHTE: EISBÄREN GEGEN KASSEL HUSKIES GEFORDERT

Bereits mehrfach haben die Eisbären Regensburg in der laufenden DEL-2-Saison Geschichte geschrieben – der Klub legte nicht nur die beste Zweitliga-Hauptrunde der Eishockey-Historie der Domstadt hin (93 Punkte/ Platz zwei), sondern ließ auch in den folgenden Play-offs einen zuvor in der Donaustadt nie dagewesenen Siegeszug folgen. Erst eliminierten sie im Viertelfinale den amtierenden Champion Ravensburg nach sieben dramatischen Spielen, dann schickten sie in der Vorschlussrunde auch Crimmitschau nach sechs Begegnungen in die Sommerpause. Der Lohn: Der erste Regensburger Einzug ins Zweitliga-Finale, wo nun der große Liga-Favorit Kassel Huskies und die Chance auf den nächsten Eintrag in die Geschichtsbücher warten. Die Hessen beendeten schon die Reguläre Saison mit 100 Zählern Rang eins und drängen auf den Aufstieg in die deutsche Beletage. In der nun anstehenden „Best of Seven“-Serie um den Titel kreuzen sie nun also mit den EBR in bis zu sieben Begegnungen die Schläger, wer zuerst vier Mal gewinnt, holt die Meisterschaft. Los geht es am morgigen Freitag, 12. April, mit dem ersten Aufeinandertreffen ab 19:30 Uhr in der Nordhessen-Arena. Am Sonntag, 14. April, folgt dann Spiel zwei ab 17 Uhr in der Donau-Arena, ehe sich die Mannschaften am Dienstag, 16. April, erneut ab 19:30 Uhr bei den Hessen bereits zum dritten Mal in nur fünf Tagen gegenüberstehen. Theoretisch könnte im zweiten Regensburger Heimspiel am darauffolgenden Freitag, 19. April, ab 20 Uhr dann bereits eine Entscheidung fallen. Die Plätze im Heimbereich für beide sicheren Partien in der Donau-Arena waren jeweils in Rekordzeit so gut wie ausverkauft. Einzig für kommenden Sonntag, 14. April, gehen nun kurzfristig noch einige Rückläufer nicht verkaufter Gästetickets in den Freien Verkauf. In Rücksprache mit den Huskies und den Behörden sind diese Stehplätze für Arena-Block B18 noch heute (Donnerstag, 11. April) ab 20 Uhr auf www.ebr.live verfügbar.

Von vier Begegnungen in der Hauptrunde gewannen die Nordhessen drei: Ende September unterlagen die Eisbären auswärts unglücklich nach starker Leistung mit 1:2 – der späte Siegtreffer des ECK war nach einem Missverständnis in der Regensburger Hintermannschaft gefallen. Deutlicher ging es gut einen Monat später zu, als die Schlittenhunde an der Donau antraten und 4:1 siegten. Und auch am zweiten Weihnachtsfeiertag hatten die Eisbären, dann wiederum in fremder Halle, wenig zu bestellen: Am Ende eines wilden Spiels stand eine 4:9-Niederlage. Diese markierte jedoch den endgültigen Wendepunkt in Regensburgs ohnehin schon zu diesem Zeitpunkt starker Saison: Die Schützlinge von EBR-Coach Max Kaltenhauser gewannen die folgenden zehn Begegnungen allesamt und setzten sich in der Spitzengruppe der DEL-2-Tabelle fest. Generell verloren die Oberpfälzer in der Folge nur noch fünf der restlichen 23 Hauptrundenspiele. Auch die Huskies als Ligaprimus bekamen diesen Lauf zu spüren und unterlagen im vierten Kräftemessen in der Domstadt vor ausverkaufter Halle Ende Januar mit 3:4. Zu dieser Partie rollte auch ein Sonderzug der Hessen nach Bayern – die Anhänger beider Teams sorgten für ein friedliches Eishockey-Fest.

ECK: Transferoffensive und Trainerwechsel im neuen Jahr

Für die Qualität des ECK spricht: Die Mannschaft erzielte in der Regulären Saison nicht nur die meisten Tore (177), sondern ließ auch die zweitwenigsten Gegentreffer zu (129). 34 Siegen stehen nur 18 Niederlagen gegenüber. Dennoch legten die Hessen zum Ende der Transferperiode noch einmal ordentlich Qualität nach: In der Verteidigung stieß mit Rayan Bettahar ein aktueller deutscher U-20-Nachwuchsnationalspieler von den Eisbären Berlin zum Team, von Liga-Konkurrent Bietigheim wurde mit Deutsch-Kanadier Guillaume Naud ein aufstiegserfahrener Deutsch-Kanadier losgeeist und auch in der Offensive gab es drei neue Kräfte: Ex-Nationalspieler Daniel Weiß (737 DEL-Einsätze) kam aus Bad Nauheim, aus der Ersten Liga wechselten die Kanadier Stephen MacAuley und Rylan Schwartz zu den Huskies. Letzterer brachte sogar den deutschen Pass mit. Bereits seit Dezember stürmt indes mit Ryan Olsen ein weiterer in Kanada ausgebildeter Deutscher mit Erstliga-Vergangenheit für die Hessen. Im Gegenzug ließ das Team kurz vor Wechselschluss den ehemaligen slowakischen Nationalstürmer Tomas Sykora Richtung Dresden und Abwehrtalent Tom Geischeimer zu den Steelers ziehen.

Und auch auf der Trainerposition stellten sich die Kassler neu auf: Der kanadische Ex-NHL- und -DEL-Cheftrainer Bill Stewart ersetzte Ende Februar trotz Tabellenplatz eins den Tschechen Bo Šubr. Augenscheinlich der richtige Impuls für die Mannschaft, die anschließend beide verbleibenden Hauptrundenspiele gewann, sich im Play-off-Viertelfinale nach sieben spannenden Begegnungen gegen die Lausitzer Füchse durchsetzte und anschließend mit 4:1 (wenngleich meist knappen) Siegen durch das Halbfinale gegen den ESV Kaufbeuren pflügte.

Zum Hauptrunden-Topscorer avancierte mit Yannik Valenti (27 Tore, 21 Assists – 48 Punkte) ein junger U-24-Stürmer. Der 23-Jährige landete damit knapp vor dem kanadischen Ex-DEL- und -AHL-Crack Joel Lowry (16, 27 – 43) und dem deutsch-kanadischen Kapitän Jake Weidner (13, 29 – 42). Auf Rang vier der internen Liste folgte dann ein Abwehrspieler: Maximilian Faber kam auf starke elf Tore und 31 Vorlagen für 42  Zähler und sicherte sich nicht zuletzt dank seiner starken Offensivwerte in der laufenden Saison bereits zum dritten Mal die Auszeichnung als bester Verteidiger der DEL 2.

Neuzugänge in den Play-offs in Topform

In den Play-offs haben sich nun aber indes drei der Nachverpflichtungen unter die sechs besten Scorer der Fuldastädter geschoben: Neuling Olsen kommt auf fünf Tore und neun Assists und führt die Statistik insofern mit 14 Punkten an. Hinter ihm tummeln sich Valenti (sechs Treffer und fünf Vorlagen), das deutsch-finnische Centertalent Alec Ahlroth (vier und sieben) sowie der ebenfalls neue Schwartz (drei und acht) mit jeweils elf Zählern. Es folgen Deutsch-Kanadier Tristan Keck (sechs und vier - zehn) und der Februar-Königstransfer MacAuley (zwei und sieben – neun) vor Faber (drei und fünf – acht).

Sowohl im Sturm als auch in der Defensive tummelt sich reichlich weitere Qualität im großen Kader der Hessen. Satte 19 Stürmer sind gelistet, hinzu kommen acht Abwehrspieler. Doch auch im Tor kann der Eck auf eins der besten Gespanne der Liga zurückgreifen: Der ehemalige US-amerikanische Nationalspieler Branden Maxwell ist die souveräne Nummer eins zwischen den Pfosten und parierte in den Play-offs bisher über 92 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten. Dank eines deutschen Passes belegt er keine Kontingentstelle. Ihn vertritt zumeist der 23-jährige Philipp Maurer, der seine Klasse während eines längeren verletzungsbedingten Ausfall Maxwells eindrucksvoll unter Beweis stellte und dabei sogar bessere Statistiken aufs Eis zauberte als sein deutsch-amerikanischer Kontrahent. Dritter im Bunde ist Kristian Hufsky, der in nur sieben Einsätzen in der Hauptrunde drei Siege und einen Shutout zu verbuchen hatte.

Innerhalb kürzester Zeit waren die Tickets im Heimbereich für die beiden bereits feststehenden Begegnungen in der Donau-Arena vergriffen. Nun gehen allerdings kurzfristig doch noch einige Stehplatz-Rückläufer aus dem Gästekontingent für die Partie am Sonntag, 14. April, in den Freien Verkauf. Nach Rücksprache mit den Huskies und den Behörden können die Tickets für Arena-Block B18 noch heute (Donnerstag, 11. April) ab 20 Uhr unter www.ebr.live erworben werden.

 

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Freitag, 12. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
Spiel 2: Sonntag, 14. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 3: Dienstag, 16. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
Spiel 4: Freitag, 19. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 5: Sonntag, 21. April – 17 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
Spiel 6: Dienstag, 23. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 7: Freitag, 26. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 – Kassel weiter
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 – Crimmitschau weiter
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 – Kaufbeuren weiter

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:1 (Kassel zieht ins Finale ein)
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 4:2 (Regensburg zieht ins Finale ein)

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

 

Informationen zu den Spieltagen

Von allen Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Kassel sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei Gutscheine für die Metzgerei Döhl.
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird vor den Heimspielen geöffnet sein – jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn geht es dort los.
Einlass in die Arena ist bei den Heimspielen weiterhin 90 Minuten vor Beginn der Begegnung. Der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop.
Tickets für die Heimspiele gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Vier umkämpfte Duelle lieferten sich die Eisbären Regensburg (im Bild in roten Trikots die Stürmer Marvin Schmid, links, und Tomáš Schwamberger, rechts) und Ligafavorit Kassel Huskies (im Bild in weißen Trikots von links Torhüter Branden Maxwell und die Verteidiger Joel Keussen und Markus Freis) bereits in der Regulären Saison. Nun stehen sich die beiden besten Mannschaften der DEL-2-Hauptrunde auch im Play-off-Finale gegenüber.

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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EISBÄREN REGENSBURG ZIEHEN INS DEL-2-FINALE EIN: 6:2-SIEG BEI DEN EISPIRATEN MACHT HISTORISCHEN ERFOLG PERFEKT

Die Eisbären Regensburg haben Geschichte geschrieben: Mit einem souveränen 6:2 (2:0/3:0/1:2)-Auswärtssieg bei den Eispiraten Crimmitschau haben sie jetzt den Einzug ins Play-off-Finale der DEL 2 perfekt gemacht. Damit sind die das erste Eishockey-Team aus der Domstadt, das in eine Endspielserie der Zweiten Liga einzieht. 4236 Fans sorgten im sechsten Spiel der „Best of Seven“-Runde gegen die Sachsen in deren Kunsteisstadion im Sahnpark für eine würdige Kulisse und sahen, wie EBR-Topscorer Andrew Yogan seine Farben schon nach nur 61 Sekunden mit 1:0 in Führung brachte (2. Minute). Lukas Heger ließ nach 16 Minuten das 2:0 folgen. Im Mitteldrittel netzte Yogan zwei weitere Male ein (23. und 26.). Abbott Girduckis‘ Tor zum 5:0 war dann schon eine kleine Vorentscheidung (35.). Zwar verkürzte EPC-Angreifer Vinny Saponari durch zwei Treffer im Schlussabschnitt zwischenzeitlich noch auf 2:5 (50. In Überzahl und mit zusätzlichem Feldspieler sowie 56.) – doch der überragende Yogan machte mit einem Schuss zum 6:2 ins letztlich verwaiste Tor der Sachsen den Deckel drauf (59.). Nach der Schlusssirene gab es kein Halten mehr bei den Oberpfälzern und ihren mitgereisten Anhängern – der Auswärtssieg ist gleichbedeutend mit dem vierten Erfolg im Halbfinale und damit auch mit dem ersten Zweitliga-Finaleinzug in der Regensburger Eishockey-Geschichte. In der Play-off-Endspielserie (ebenfalls „Best of Seven“) treffen die EBR nun auf die EC Kassel Huskies. Der große Liga-Favorit aus Hessen hat als Hauptrundenmeister Heimrecht und startet folglich mit einem Spiel vor eigenem Publikum. Am kommenden Freitag, 12. April, steigt Partie eins ab 19:30 Uhr in der dortigen Nordhessen-Arena. In der zweiten Begegnung dürfen die Donaustädter dann zuhause antreten – am Sonntag, 14. April, ist es ab 17 Uhr in der Donau-Arena soweit. Der Vorverkauf hierfür startete am heutigen Montag, 8. April. Und auch für Spiel vier am Freitag, 19. April, ab 20 Uhr im heimischen Stadion sind Tickets bereits erhältlich. Zudem startet der freie Dauerkartenverkauf für die kommende neue DEL-2-Saison heute um 17 Uhr. Der Ansturm auf die Plätze ist enorm, binnen kürzester Zeit war der Großteil bereits vergriffen. Unter www.ebr.live können sich die Fans die letzten Plätze sichern.

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Erneut sorgten 4236 Fans im Kunsteisstadion im Sahnpark für eine starke Kulisse in Spiel sechs der „Best of Seven“-Halbfinalserie zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer setzten im Tor auf Tom McCollum, Jonas Nefinn war Backup und Fabio Marx Notgoalie. In der Verteidigung fehlte indes der gesperrte Petr Heider, Lucas Flade stand nicht im Aufgebot. Richard Diviš, Niklas Zeilbeck Constantin Ontl und Yuma Grimm setzten im Angriff aus. Und eine weitere, besonders wichtige Personalie fehlte: Aus privaten Gründen stand Headcoach Max Kaltenhauser nicht an der Bande – Co-Trainer Jan Šuráň vertrat ihn und erhielt Unterstützung von Diviš.

Der Start in die Begegnung verlief ganz nach dem Gusto derer, die es mit den Domstädtern hielten: Binnen der ersten Sekunden prasselten schon die ersten Abschlüsse auf den erneut starken EPC-Goalie Oleg Shilin ein – und nach einem Crimmitschauer Fehler netzte schließlich Andrew Yogan nach lediglich 61 gespielten Sekunden bereits zur Regensburger 1:0-Führung ein (2. Minute). Die Oberpfälzer traten weiter dominant auf und erspielten sich nicht nur mehr, sondern auch die besseren Chancen. Als Andrew Schembri nach 16 Minuten Lukas Heger im Slot freispielte und dieser direkt ins lange Eck zum 2:0 abzog, waren die Weichen bereits auf Sieg gestellt. Doch auch die Sachsen setzten Akzente – sie scheiterten aber stets am Ruhe ausstrahlenden McCollum zwischen den Pfosten der Gäste.

Ein Eisbär fiel besonders auf: Yogan. Hatte er sich kurz nach der ersten Pause noch zu einem Foulspiel hinreißen lassen, verwandelte er kurz nach seiner Rückkehr aufs Eis direkt eiskalt einen Konter zum 3:0 für Regensburg (23.). Und nur knapp zweieinhalb Zeigerumdrehungen später schraubte er mit einem platzierten Schuss den Zwischenstand gar auf 4:0 – schon in der 26. Spielminute hatte er den Hattrick geschnürt. Mit einer komfortablen Führung im Rücken, verwalteten die EBR ihren Vorsprung geschickt und blieben dabei immer gefährlich. Abbott Girduckis traf noch im Mitteldrittel zum vorentscheidenden 5:0 (35.). Shilin verhinderte in dieser Phase eine noch weitaus deutlichere Führung der Bayern durch etliche Glanzparaden.

Crimmitschau bäumt sich auf

Doch so leicht wollten sich die Freibeuter im Schlussabschnitt vor dem eigenen, frenetischen Publikum nicht geschlagen geben. Zwar ersetzte Christian Schneider den angeschlagenen Shilin im Tor der Eispiraten, doch der stand seinem Vorgänger in nichts nach und ließ keine weiteren Treffer zu. Und auch offensiv erhöhten sie noch einmal die Schlagzahl, die Top-Formationen gingen fast gar nicht mehr vom Eis. Als ein Oberpfälzer eine Strafe aufgebrummt bekam, nahm EPC-Coach Jussi Tuores bereits deutlich über zehn Minuten vor dem Ende Schneider für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis – und es dauerte nur wenige Sekunden, ehe Vinny Saponari bei Sechs-gegen-vier für die Gastgeber auf 1:5 verkürzte (50.). Saponari war es auch, der wenig später den zweiten Crimmitschauer Treffer nachlegte (56.). Die Sachsen witterten – angepeitscht von ihren Fans – noch einmal Morgenluft, erneut ging Schneider für den sechsten Mann vom Feld. Doch nach mehreren knappen Versuchen aufs verwaiste Tor der Freibeuter war es schließlich – natürlich – Yogan, der mit seinem vierten Treffer des Abends das 6:2 und damit auch den Endstand besorgte.

Beide Mannschaften ließen sich anschließend völlig zurecht noch lange von ihren Anhängern feiern. Völlige Ekstase gab es dabei vor allem bei den Fans, Spielern und Verantwortlichen der Eisbären, die sich mit der Schlusssirene in den Armen lagen: Der vierte Sieg in der Play-off-Halbfinalserie gegen die Sachsen bedeutet den ersten Zweitliga-Finaleinzug in der Regensburger Eishockey-Geschichte. Dort heißt der Gegner EC Kassel Huskies. Als Hauptrundenmeister haben die Hessen in der Endspielserie („Best of Seven“) Heimrecht. Spiel eins der Runde steigt also am kommenden Freitag, 12. April, ab 19:30 Uhr in deren Nordhessen-Arena. Die EBR dürfen dann am darauffolgenden Sonntag, 14. April, ab 17 Uhr in der heimischen Donau-Arena vor eigenem Publikum spielen. Der Vorverkauf für diese Partie läuft bereits. Und auch die Plätze für Spiel vier (Freitag, 19. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena) sind schon erhältlich. Der freie Dauerkartenverkauf für die kommende neue DEL-2-Saison 2024/2025 beginnt indes am heutigen Montag, 8. April, ab 17 Uhr. Die Nachfrage ist in allen drei Fällen groß. Die Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 2:6 (0:2/0:3/2:1)

Sonntag, 07. April 2024 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 17 Uhr.

Aufstellungen

Crimmitschau: Oleg Shilin (40:00), Christian Schneider (18:26) und Fabian Hegmann (alle Tor) – Mario Scalzo, Dominic Walsh, Felix Thomas, Sören Sturm, Ole Olleff und Alexander Schmidt (2 Strafminuten/alle Abwehr) – Scott Feser, Tobias Lindberg, Colin Smith, Thomas Reichel (2), Ladislav Zikmund, Vinny Saponari, Lucas Böttcher, Henri Kanninen (2), Willy Rudert und Tamás Kánya (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).
Regensburg: Tom McCollum (60:00), Jonas Neffin und Fabio Marx (alle Tor) – André Bühler, Tariq Hammond, Xaver Tippmann (2 Strafminuten), Jakob Weber, Korbinian Schütz, Patrick Demetz (2) und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino (2), Andrew Yogan (2), Andrew Schembri (4), Tomáš Schwamberger, Christoph Schmidt, Lukas Heger und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Jan Šuráň und Richard Diviš (Assistent).

Zuschauer: 4236 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau).

Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler und Michael Klein (beide Hauptschiedsrichter) sowie Markus Paulick und Kenneth Englisch (beide Linesperson).

Strafminuten: Crimmitschau 6 – Regensburg 12.

Tore

1. Drittel:
1:0 (2. Minute) Andrew Yogan (Corey Trivino);
2:0 (16.) Lukas Heger (Andrew Schembri, Patrick Demetz);
2. Drittel:
3:0 (23.) Andrew Yogan (Corey Trivino, Tariq Hammond);
4:0 (26.) Andrew Yogan (Corey Trivino, Abbott Girduckis);
5:0 (35.) Abbott Girduckis (Tomáš Schwamberger);
3. Drittel:
1:5 (50./PP1/EA) Vinny Saponari (Thomas Reichel, Scott Feser);
2:5 (56.) Vinny Saponari (Mario Scalzo, Tobias Lindberg);
2:6 (59./EN) Andrew Yogan.

Serienstand: Regensburg 4 – 2 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
5:3 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
8:4 (4:1/4:0/0:3) – Serienstand: Regensburg 2 – Crimmitschau 1
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
2:5 (1:2/1:2/0:1) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 1
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:3 (1:1/1:0/0:2) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 2
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
2:6 (0:2/0:3/2:1) – Serienstand: Regensburg 4 – Crimmitschau 2
entfällt:
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:1 (Kassel zieht ins Finale ein)
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 3:1 (Regensburg zieht ins Finale ein)

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Alexander Grimm und Melanie Feldmeier/arSito

 

Historischer Sieg für die Eisbären Regensburg um Verteidiger Xaver Tippmann (links, weißes Trikot): Auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau (im Bild Stürmer Ladislav Zikmund, schwarzes Trikot) gab es einen 6:2-Erfolg, durch den die Domstädter erstmals in ihrer über 60-jährigen Eishockey-Geschichte in ein Play-off-Finale der Zweiten Liga einzogen.
Foto: Alexander Grimm

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

6:2-Auswärtssieg der Eisbären Regensburg (vorn im Bild Stürmer Marvin Schmid, dahinter Verteidiger Tariq Hammond, beide weiße Trikots) bei den Eispiraten Crimmitschau.
Foto: Alexander Grimm

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Er ist nicht nur der Dienstälteste Spieler der Eisbären und belegt mit seinen 367 Einsätzen für Regensburg Rang zwei der Spiele-Allzeit-Rangliste der Domstädter - Stürmer Lukas Heger traf beim 6:2-Auswärtssieg seiner EBR bei den Eispiraten Crimmitschau auch zum enorm wichtigen 2:0. Am Ende machten die Oberpfälzer durch den Erfolg den Einzug ins DEL-2-Finale perfekt
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


JETZT DAUERKARTE SICHERN: EISBÄREN REGENSBURG STARTEN FREIEN VORVERKAUF FÜR DIE DEL-2-SAISON 2024/2025

Mit der in vielerlei Hinsicht erfolgreichsten Saison der Regensburger Eishockey-Geschichte hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg bereits jetzt ein Ausrufezeichen gesetzt – dabei ist die Spielzeit noch nicht zu Ende. Das Team von Trainer Max Kaltenhauser kämpft im Finale der Play-offs gegen die Kassel Huskies um die Meisterschaft. Die Euphorie rund um die EBR ist so groß wie nie. Nun läuft parallel zur Endspielserie auch der freie Dauerkarten-Vorverkauf für die anstehende neue DEL-2-Runde (2024/2025) an: Ab dem heutigen Montag, 8. April, um 17 Uhr sind alle noch nicht fürs Folgejahr verlängerten Dauerkarten der aktuellen Spielzeit für alle Fans frei erhältlich. Gegenüber der späteren Buchung oder gar den Einzeltickets bietet die nun beginnende Frühbucherphase erhebliche Vorteile...

Sensationelle 93 Punkte holten die Oberpfälzer in der zurückliegenden Hauptrunde und sicherten sich damit den zweiten Tabellenplatz in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Eine Leistung, die zuvor in über 60 Jahren Historie noch nie ein Regensburger Team vollbracht hatte. Mit Heimrecht starteten die EBR in die anschließend folgenden Play-offs – und kämpften sich in der Folge sowohl im Viertel- (gegen Ravensburg) als auch im Halbfinale (gegen Crimmitschau) in spektakulären Partien mit starken Leistungen zu Seriensiegen. Der Lohn: Die erste Finalteilnahme eines Teams aus der Domstadt jemals. Damit legten die Eisbären schon in ihrem zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die DEL 2 die beste Zweitliga-Saison einer Regensburger Mannschaft aller Zeiten hin – und könnten diese in der mit Spannung erwarteten dritten Runde gegen die Kassel Huskies sogar noch mit dem Titel krönen.

21 Mal über 4000 Zuschauer - hohe Auslastung in der Donau-Arena

Das blieb auch bei den Fans nicht unbemerkt: Eine zuvor nie dagewesene Euphorie erfasste Regensburg und die Eisbärenfamilie. In 21 von bisher 33 Heimspielen strömten über 4000 Zuschauer in die heimische Donau-Arena, zuletzt gelang dies satte 17 Mal in Folge. Sieben Mal meldeten die EBR dabei mit 4712 abgesetzten Tickets sogar gänzlich ausverkauft – so oft wie nie zuvor. Das ergab bereits in der DEL-2-Hauptrunde einen überragenden Zuschauerschnitt von knapp 4000 (selbstredend der höchste in der Eishockey-Geschichte der Domstadt). Diesen schraubten die Eisbären in der Endrunde aber noch einmal exorbitant nach oben: Durchschnittlich strömten in den bisherigen sieben Play-off-Heimpartien 4412 Fans zu den Heimspielen der Regensburger – das entspricht einer Auslastung von über 90 Prozent, jeweils Spitzenwerte in der DEL 2!

Entsprechend groß war durch die Bank die Nachfrage nach Tickets. Deutlich über 1600 Dauerkarten hatten die EBR bereits in der laufenden Saison abgesetzt – eine vierstellige Anzahl davon wurde bereits für 2024/2025 verlängert. Die noch freien Plätze sind nun also frei erhältlich. Die Dauerkarte bietet dabei enorme Vorteile gegenüber dem Einzelkartenkauf. So haben Inhaber ihren Stammplatz in jedem Heimspiel der kommenden Saison sicher – alle Heimauftritte in der Donau-Arena sind inkludiert: Vorbereitung, Haupt- und Endrunde (also alle Begegnungen der Play-downs, Pre-Play-offs und Play-offs). Dabei entfallen auch etwaige Zuschläge für einzelne Partien wie beispielsweise in den Endrunden üblich. Es wird zudem erneut einen „Bring a Friend“-Aktionsspieltag geben. Durch einen eigenen Eingang können Dauerkartenbesitzer auch von einem bequemen und früheren Einlass ins Stadion profitieren. Darüber hinaus gilt die Eisbären-Dauerkarte auch stets als Eintrittskarte für sämtliche Spiele des U-20-Teams der Jungeisbären in der Topdivision der höchsten deutschen Nachwuchsliga, der DNL (sowie deren Vorbereitungsspiele).

Viele weitere Vorteile

Weitere Vorteile sind unter anderem die Übertragbarkeit der Karte innerhalb der gekauften Ermäßigungsstufe, ein 10-Euro-Gutschein für den Fanshop unter Block B9 in der Donau-Arena, ein exklusiver Dauerkarten-Newsletter mit Infos rund um die EBR sowie die Teilnahme an Verlosungen (unter anderem gibt es die Teilnahme am Mannschaftsfoto-Shooting mit einem eigenen Mannschaftsfoto zu gewinnen, ferner wird unter allen Inhabern eine Uhr von Hofjuwelier Mühlbacher verlost). Bereits in den normalen Dauerkartenpreisen sind deutliche Preisvorteile gegenüber dem aufsummierten Einzelkauf enthalten. Die nun beginnende Frühbucherphase bietet darüber hinaus noch einmal einen zusätzlichen finanziellen Rabatt. Eine Ratenzahlung ist möglich.

Neu: die „Rookie-Card“

Mit dabei im Vorverkauf ist ein gänzlich neues Angebot: die „Rookie-Card“. Hierbei handelt es sich um ein Angebot speziell für junge Fans: Eine Stehplatz-Dauerkarte für Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren, also geboren zwischen 01. Januar 2007 und 31. Dezember 2012. Diese gibt es zum unschlagbaren Sonderpreis von nur 149,00 Euro, die Anzahl ist begrenzt und gilt ausschließlich für Stehplätze.

 

Eine Stadt. Ein Team. Jetzt die Dauerkarten für die kommende DEL-2-Spielzeit sichern und Teil der Eisbärenfamilie werden! Die Tickets gibt es – wie auch die Karten für die anstehenden Heimspiele im Play-off-Finale gegen Kassel, unter www.ebr.live

 

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Andreas Nickl

 

Seine Mannschaft schaffte Historisches: EBR-Coach Max Kaltenhauser hat mit seinen Schützlingen das Play-off-Finale der DEL 2 erreicht und kämpft nun dort gegen Kassel um die Zweitliga-Meisterschaft. Die Euphorie rund um die Eisbären ist groß wie nie – jetzt startet auch der freie Dauerkarten-Vorverkauf für die kommende neue Saison 2024/2025...
Foto: Andreas Nickl


ENTSCHEIDUNG VERTAGT: EISBÄREN REGENSBURG UNTERLIEGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU 2:3

Eine unglückliche Niederlage gab es für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg im fünften Spiel des Play-off-Halbfinals gegen die Eispiraten Crimmitschau: Am Ende prangte ein 2:3 (1:1/1:0/0:2) auf der Anzeigetafel in der mit 4712 Fans erneut ausverkauften Donau-Arena. Einen 0:1-Rückstand durch einen Powerplay-Treffer der Gäste von Vinny Saponari (11. Minute) hatten die Donaustädter durch Jakob Weber (15.) und Corey Trivino in Überzahl (23.) noch gedreht. Doch im Schlussabschnitt glich erst Scott Feser sehenswert für die Freibeuter aus (48.), ehe sich die Heimmannschaft durch Strafen selbst schwächte und sich während einer dieser das Tor zur Crimmitschauer 3:2-Führung durch Thomas Reichel einfing (49.). Trotz teils bester Chancen gelang das erneute Comeback nicht mehr. Damit verkürzten die Sachsen in der „Best of Seven“-Serie nach Siegen auf 2:3. Den EBR bietet sich aber schon am morgigen Sonntag, 7. April, die nächste Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen. Dann geht es ab 17 Uhr im Kunsteisstadion im Crimmitschauer Sahnpark in der sechsten Partie der Runde ums Ganze. Ein weiteres Heimspiel haben die Domstädter indes bereits jetzt sicher: Bei einer Niederlage bei den EPC muss eine definitiv letzte siebte Begegnung gegen die Freibeuter am kommenden Dienstag, 9. April, ab 20 Uhr in der Domstadt über den zweiten Finalisten entscheiden, bei einem Sieg in Sachsen geht es für die Oberpfälzer im Finale gegen die Kassel Huskies am Sonntag, 14. April, ab 17 Uhr in der Donau-Arena weiter. Der Kartenvorverkauf startet jeweils erst, nachdem genaues Datum und Paarung feststehen. Tickets gibt es dann unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Bei den Eisbären Regensburg fehlten im fünften Spiel der „Best of Seven“-Habfinalserie gegen die Eispiraten Crimmitschau im Sturm Richard Diviš, Niklas Zeilbeck, Constantin Ontl und Yuma Grimm. In der mit 4712 Zuschauern einmal mehr ausverkauften Donau-Arena standen in der Verteidigung Lucas Flade und Andre Bühler nicht im Aufgebot. Im Tor setzte das Trainergespann um Headcoach Max Kaltenhauser und Assistent Jan Šuráň auf Tom McCollum, Jonas Neffin war der Backup, Fabio Marx der Notgoalie.

Den besseren Start erwischten die EBR: Unter anderem Lukas Heger (3. Minute) und Sandro Mayr (7.) kamen zu Großchancen. In der Folge handelten sich die Domstädter aber zwei unnötige Strafzeiten ein – und die engagiert auftretenden Gäste nutzten dies sofort eiskalt aus: Scott Feser zog aus der Distanz ab und Vinny Saponari fälschte zum 1:0 für die Sachsen ab (11.). Doch die Führung hatte nicht lange Bestand: Im Nachsetzen drückte der aufgerückte Verteidiger Jakob Weber einen Rebound an EPC-Keeper Oleg Shilin vorbei und stellte auf 1:1. Insgesamt erarbeiteten sich die Kaltenhauser-Schützlinge im ersten Durchgang ein deutliches Chancenplus, ein weiterer Treffer blieb ihnen aber verwehrt.

Das änderte sich im Mitteldrittel aber recht zügig: Nachdem unter anderem Abbott Girduckis und Andrew Yogan schon kurz nach Wiederbeginn zwei Top-Möglichkeiten liegen gelassen hatten (21.), hütete anschließend erstmals ein Eispirat die Strafbank. Und prompt netzten die Eisbären ein:  Girduckis brachte den Puck scharf in die Gefahrenzone und Corey Trivino fälschte zum 2:1 für Regensburg ab (23.). In der Folge hatten die Oberpfälzer weiter mehr vom Spiel und auch mehr und bessere Chancen, doch Shilin entschärfte diverse gute Versuche der EBR-Offensive. Aber auch McCollum auf der Gegenseite zeichnete sich bei mehreren Situationen aus und hielt den knappen Vorsprung für seine Farben (vorerst) fest.

Gäste drehen Partie im Schlussabschnitt

Ob der stets offensiver werdenden Gäste boten sich den Domstädtern im Schlussabschnitt zunächst immer wieder Kontermöglichkeiten. Mit der wohl besten scheiterte Defender Korbinian Schütz: Von Kapitän Nikola Gajovský stark im Rücken der Abwehr freigespielt, fand er seinen Meister in Shilin (44.). Bitter aus Regensburger Sicht dann der Ausgleich: Nach einer Druckphase der Gäste hatten sich die Eisbären eigentlich schon befreit, verloren die Scheibe im folgenden Konter aber leichtfertig. Die zweite Welle der Freibeuter verteidigten die EBR dann nicht konsequent genug. Erst hatte EPC-Topscorer Tobias Lindberg über links zu viel Platz – dann schlenzte der auf der anderen Seite völlig blank stehende Feser den punktgenauen Pass von Colin Smith zum 2:2 unter die Latte (48.). Die Schlussphase wurde dann mit einer Spieldauerstrafe gegen EBR-Verteidiger Petr Heider wegen eines Kniechecks eingeläutet (49.). In der daraus folgenden fünfminütigen Unterzahl gelang den Sachsen durch Thomas Reichel der Treffer zum 3:2 (49.). Trotz einer zwischenzeitlichen Überzahl und diversen Großchancen gelang den Oberpfälzern der erneute Ausgleich nicht mehr – die zahlreich mitgereisten Eispiraten-Fans feierten den Auswärtssieg ihrer Mannschaft frenetisch.

Durch ihren zweiten Sieg im fünften Spiel der „Best of Seven“-Halbfinalserie erzwangen die Crimmitschauer ein sechstes Aufeinandertreffen am morgigen Sonntag, 7. April, ab 17 Uhr im eigenen Kunsteisstadion im Sahnpark. Ein weiteres Heimspiel ist den Eisbären Regensburg aber unabhängig vom Ausgang dieses Spiels bereits sicher – der Ticketvorverkauf startet indes aber erst, nachdem die genaue Paarung und der Termin feststehen. Die Tickets gibt es dann unter www.ebr.live

 

Statistik

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 2:3 (1:1/1:0/0:2)

Freitag, 05. April 2024 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (59:01) Jonas Neffin und Fabio Marx (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber, Korbinian Schütz, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri, Tomáš Schwamberger, Christoph Schmidt, Lukas Heger und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Crimmitschau: Oleg Shilin (60:00), Christian Schneider und Fabian Hegmann (alle Tor) – Mario Scalzo, Dominic Walsh, Sören Sturm, Felix Thomas, Ole Olleff und Alexander Schmidt (alle Abwehr) – Scott Feser, Tobias Lindberg, Colin Smith, Thomas Reichel, Ladislav Zikmund, Vinny Saponari, Willy Rudert, Tamás Kánya, Lucas Böttcher und Jannis Kälble (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).

Zuschauer: 4712 (Donau-Arena Regensburg – ausverkauft).

Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Christopher Schadewaldt (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Jakub Klima (beide Linesperson).

Strafminuten: Regensburg 18 + Spieldauer gegen Petr Heider – Crimmitschau 10.

Tore

1. Drittel:
0:1 (11. Minute/PP1) Vinny Saponari (Scott Feser, Colin Smith);
1:1 (15.) Jakob Weber (Corey Trivino, Abbott Girduckis);
2. Drittel:
2:1 (23./PP1) Corey Trivino (Abbott Girduckis, Andrew Yogan);
3. Drittel:
2:2 (48.) Scott Feser (Colin Smith, Tobias Lindberg);
2:3 (49./PP1) Thomas Reichel (Colin Smith, Tobias Lindberg).

Serienstand: Regensburg 3 – 2 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
5:3 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
8:4 (4:1/4:0/0:3) – Serienstand: Regensburg 2 – Crimmitschau 1
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
2:5 (1:2/1:2/0:1) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 1
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2.3 (1:1/1:0/0:2) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 2
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
(falls nötig)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:1 (Kassel zieht ins Finale ein)
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 3:2

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito

 

Knappe Niederlage für die Eisbären Regensburg (Rote Trikots, von links Stürmer Christoph Schmid, Verteidiger Xaver Tippmann und Angreifer Kevin Slezak): Das Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau ging mit 2:3 verloren.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Hart umkämpft war die Partie zwischen den Eisbären Regensburg (Rote Trikots, links im Bild Corey Trivino, rechts Andrew Yogan, beide Sturm) gegen die Eispiraten Crimmitschau (weiße Trikots, im Bild die Stürmer Colin Smith und, hinten, Tobias Lindberg). Am Ende stand eine knappe 2:3-Niederlage für die Oberpfälzer.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Die Nachberichte werden präsentiert von Auto Neumeier & Seidl


DOPPELTES JUBILÄUM IM HALBFINALE: MAX KALTENHAUSERS 250. SPIEL ALS EBR-TRAINER UND 450 EINSÄTZE FÜR KAPITÄN NIKOLA GAJOVSKÝ

Zwei beeindruckende Meilensteine gibt es heute in Halbfinalspiel fünf gegen die Eispiraten Crimmitschau: Coach Max Kaltenhauser steht dabei schon zum 250. Mal an der Bande der Domstädter, Kapitän Nikola Gajovský läuft zum 450. Mal für die Oberpfälzer auf.

Damit hat Kaltenhauser, der seit Dezember 2019 die Geschicke leitet, die zweitmeisten Spiele als Trainer in der Regensburger Eishockey-Geschichte - vor ihm liegt nur noch Jiri Ehrenberger (259/Cheftrainer von 1997 bis 2002). Nach Siegen hat der 42-Jährige aber bereits zu Ehrenberger aufgeschlossen: Nur ein einziger Erfolg fehlt noch, dann zieht er mit ihm gleich.

Kaltenhauser führte die Eisbären unter anderem nicht nur zu Hauptrunden-Meisterschaften in der Oberliga Süd sowie in den Play-offs 2022 zum gesamten Oberliga-Titel und dem damit verbundenen DEL-2-Aufstieg - unter ihm machte die Mannschaft anschließend auch sensationell in der ersten Zweitliga-Saison nach 14 Jahren vorzeitig den Klassenerhalt perfekt und zog als Neuling direkt in die Pre-Play-offs der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse ein! Im zweiten DEL-2-Jahr kämpft sein Team nun bereits im Play-off-Halbfinale um den Einzug in die Endspielserie...

Danke, Max: Für deine Treue, deine Leidenschaft und Akribie und vor allem die vielen, vielen Erfolge und unzähligen schönen Momente! Danke für Alles!

Gajovský: Drittmeiste Einsätze in der Regensburger Geschichte

Kapitän Nikola Gajovský indes erreicht auf dem Eis den nächsten Meilenstein. Der 37-jährige Deutsch-Tscheche läuft bereits zum 450. Mal für Regensburg auf. Während der Stürmer, der seit 2015 die Schlittschuhe für die Donaustädter schnürt, in Assists (406) und Punkten (646) bereits die Allzeit-Ranglisten der Oberpfälzer anführt, rückt er nach Einsätzen damit auf Rang drei hinter Mannschaftskollege Lukas Heger (läuft gegen Crimmitschau zum 466. Mal für Regensburg auf) und Günther Dörfler (579) vor. Seine 240 Tore bringen ihn auch in dieser Statistik unter die Regensburger Top-drei aller Zeiten. Lediglich 194 Strafminuten sprechen zudem für seine intelligente und faire Spielweise - im Schnitt bekam er nur in jedem fünften Spiel eine Strafe...!

Danke für Alles, Nikola!

 

 

 

PS (in eigener Sache): Bei den Allzeit-Ranglisten zählen die Eisbären Regensburg nur Liga-Pflichtspiele für die Erste Mannschaft - bei Freundschaftsspielen, verschiedensten Pokalwettbewerben und Begegnungen des Nachwuchs oder der Zweiten Mannschaften sorgen teilweise unterschiedlichste Aufzeichnungen und lückenhafte Statistiken für Ungereimtheiten - eine Vergleichbarkeit wäre hier nicht mehr gegeben, sollten diese miteinbezogen werden.


AUSWÄRTSSIEG IM SAHNPARK: EISBÄREN REGENSBURG RINGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU 5:2 NIEDER

Es war bereits das achte Aufeinandertreffen beider Teams in der laufenden Saison – und zum ersten Mal ging dabei nicht das Heimteam als Sieger vom Eis... Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Auswärtsspiel im Play-off-Halbfinale bei den Eispiraten Crimmitschau mit 5:2 (2:1/2:1/1:0) gewonnen. Damit liegen die Oberpfälzer nun nicht nur in der „Best of Seven“-Serie mit 3:1 Erfolgen in Front – sie erspielten sich auch Matchpucks und können den Einzug in die Endspielrunde schon im nächsten Duell perfekt machen. Einen frühen Rückstand durch eine  Treffer von Thomas Reichel (4. Minute) drehten die EBR dabei durch Powerplay-Tore von Marvin Schmid (11.) und Corey Trivino (16.) in eine 2:1-Führung zur ersten Pause. Zwar glichen die Sachsen im Mitteldrittel in Überzahl durch Tobias Lindberg aus (30.), doch mit einem Doppelschlag schossen die Domstädter durch Andrew Yogan (34.) und David Booth (35.) einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Als erneut Booth im Schlussabschnitt in einem Entlastungskonter auf 5:2 schraubte (56.) war die Entscheidung gefallen. Nun könnte also die fünfte Partie am morgigen Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena schon für eine Entscheidung sorgen. Es gibt kaum noch Tickets für die Begegnung. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

4261 Fans fanden zu Partie vier der „Best of Seven“-Halbfinalserie zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Eisbären Regensburg den Weg ins Kunsteisstadion im Sahnpark. Sie sahen erneut einige kleinere Veränderungen im Spieltagskader der Domstädter: Im Sturm setzten Constantin Ontl, Richard Diviš und Niklas Zeilbeck aus, in der Verteidigung pausierten Lucas Flade und Korbinian Schütz. Zwischen den Pfosten startete US-Amerikaner Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup.

Beide Teams neutralisierten sich zu Beginn der Partie – Chancen gab es auf beiden Seiten. Nach nur 185 Sekunden zappelte die Scheibe aber dennoch schon erstmals hinter McCollum im Netz: Thomas Reichel hatte sich im Rücken der Abwehr freigelaufen, wurde punktgenau angespielt und musste nur noch den Schläger hinhalten (4. Minute). Doch die EBR zeigten sich davon genauso unbeeindruckt wie von der durch die Sachsen ins Spiel gebrachte Härte: Durch zwei gnadenlos ausgespielte Powerplay-Tore drehten sie die Partie noch vor der ersten Pause in eine 2:1-Führung. Erst hatte Marvin Schmid nach einem Bandenabpraller gedankenschnell reagiert und EPC-Keeper Oleg Shilin zum Ausgleich überwunden (11.), dann spielte Andrew Yogan Sturmpartner Corey Trivino glänzend frei und dieser verlud den Deutsch-Russen zum 2:1 für die Domstädter. Durch die Überzahlsituationen begünstigt, erarbeiteten sich die Schützlinge von Coach Max Kaltenhauser ein deutliches Übergewicht, weitere Treffer waren ihnen aber vorerst nicht vergönnt. Wermutstropfen: Eisbären-Angreifer Yuma Grimm konnte nach einem harten Check, der zu einer der beiden Strafen geführt hatte, nicht mehr weiterspielen.

Im Mitteldrittel duellierten sich beide Mannschaften einmal mehr auf Augenhöhe. Ebenfalls durch ein Powerplay stellten die Sachsen dann auf 2:2 – Tobias Lindberg stand vor dem Tor goldrichtig (30.). Binnen kürzester Zeit stellten die Gäste dann aber durch einen Doppelschlag die Weichen auf Sieg: Erst arbeitete Topscorer Andrew Yogan den Puck zur erneuten EBR-Führung über die Linie (34.), dann fand Marvin Schmid den heranpreschenden David Booth, der auf 4:2 erhöhte. Die zahlreich mitgereisten Fans feierten ausgelassen – doch Crimmitschau hatte sich noch nicht aufgegeben.

Starker Konter bringt Vorentscheidung

Und so übernahmen die Freibeuter im Schlussabschnitt komplett das Kommando und drückten auf den Anschlusstreffer. Wiederholt schnürten sie die Eisbären minutenlang im eigenen Drittel ein. Durch präzise angesetzte Nadelstiche blieben die Oberpfälzer aber stets gefährlich – und auf McCollum im eigenen Tor, der eine starke Leistung zeigte, war Verlass. Ein ums andere Mal rettete er in höchster Not. Als Booth in einem der Entlastungsangriffe von Schmid und Gajovský gefunden wurde und per Direktabnahme zum 5:2 traf, war die Vorentscheidung gefallen (56.). Hiervon erholten sich die Hausherren nicht mehr, es fielen keine weiteren Treffer.

Für die Regensburger war damit der erste Auswärtssieg im vierten Anlauf der laufenden Saison bei den Sachsen perfekt – und er hätte kaum zu einem besseren Zeitpunkt kommen können. Er war gleichbedeutend mit der 3:1-Führung in der zweiten Runde der Play-offs – sollten die Oberpfälzer im fünften Spiel am morgigen Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gewinnen, wäre der Finaleinzug perfekt. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 2:5 (1:2/1:2/0:1)

Mittwoch, 03. April 2024 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 19:30 Uhr.

Aufstellungen

Crimmitschau: Oleg Shilin (60:00/2 Strafminuten), Christian Schneider und Fabian Hegmann (alle Tor) – Gregory Kreutzer, Sören Sturm, Mario Scalzo, Dominic Walsh (4), Felix Thomas, Ole Olleff und Alexander Schmidt (alle Abwehr) – Thomas Reichel, Tobias Lindberg (2), Colin Smith, Scott Feser, Henri Kanninen, Ladislav Zikmund (4), Willy Rudert, Tamás Kánya und Jannis Kälble (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).
Regensburg: Tom McCollum (60:00) und Jonas Neffin (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann (2 Strafminuten), Jakob Weber (2), André Bühler, Patrick Demetz und Sandro Mayr (2/alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis (2), Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri (2), Lukas Heger, Tomáš Schwamberger, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 4261 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau).

Schiedsrichter: Nikolas Neutzer und David Cespiva (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Kenneth Englisch (beide Linesperson).

Strafminuten: Crimmitschau 12 – Regensburg 10.

Tore

1. Drittel:
1:0 (4. Minute) Thomas Reichel (Tobias Lindberg, Dominic Walsh);
1:1 (11./PP1) Marvin Schmid (Tariq Hammond, Nikola Gajovský);
2:1 (16./PP1) Corey Trivino (Andrew Yogan, Jakob Weber);
2. Drittel:
2:2 (30./PP1) Tobias Lindberg (Colin Smith, Gregory Kreutzer);
2:3 (34.) Andrew Yogan (Jakob Weber, Abbott Girduckis);
2:4 (35.) David Booth (Marvin Schmid, Tariq Hammond);
3. Drittel:
2:5 (56.) David Booth (Nikola Gajovský, Marvin Schmid).

Serienstand: Regensburg 3 – 1 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
5:3 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
8:4 (4:1/4:0/0:3) – Serienstand: Regensburg 2 – Crimmitschau 1
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
2:5 (1:2/1:2/0:1) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 1
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 3:1
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 3:1

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Alexander Grimm und Melanie Feldmeier/arSito

 

Die Eisbären Regensburg um Stürmer Corey Trivino (links) und Xaver Tippmann (Mitte, beide weißes Trikot) haben ihr Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau (rechts im Bild Angreifer Colin Smith) mit 5:2 gewonnen und sich so Matchpucks im Play-off-Halbfinale gegen die Sachsen gesichert. Im Heimspiel am morgigen Freitag könnten die Oberpfälzer den Finaleinzug klarmachen.
Foto: Alexander Grimm

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Crimmitschaus Topscorer Tobias Lindberg (teilweise verdeckt - schwarzes Trikot und goldener Helm) überwand Tom McCollum (rechts, weißes Trikot) zwar ein Mal - doch insgesamt bot der US-amerikanische Goalie der Eisbären Regensburg eine starke Leistung und war mitentscheidend für den wichtigen 5:2-Sieg seiner Oberpfälzer (links Verteidiger Sandro Mayr) bei den Sachsen.
Foto: Alexander Grimm

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Doppelpack für EBR-Stürmer David Booth beim wichtigen 5:2-Auswärtssieg seiner Regensburger bei den Eispiraten Crimmitschau..
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


8:4-HEIMSIEG: EISBÄREN REGENSBURG GEHEN IM HALBFINALE GEGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU MIT 2:1 IN FÜHRUNG

Mit einem furiosen 8:4-Heimsieg hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg im Play-off-Halbfinale („Best of Seven“) gegen die Eispiraten Crimmitschau die 2:1-Führung übernommen. In der mit 4712 Fans ausverkauften Donau-Arena brannten die Domstädter dabei ein Offensivfeuerwerk ab: Schon im ersten Drittel schossen Kapitän Nikola Gajovský (3. Minute), Petr Heider (6.), Tariq Hammond in eigener Unterzahl (9.) und Andrew Yogan (16.) einen zwischenzeitlichen 4:0-Vorsprung heraus. Zwar verkürzten die Sachsen durch Lucas Böttcher auf 1:4 (20.), doch die EBR legten im zweiten Durchgang direkt nach. Erst erhöhte David Booth (22.), dann ließen Corey Trivino (25.) und erneut Yogan (28.) zwei Überzahltreffer folgen. Mit seinem dritten Treffer zum 8:1 schnürte Yogan noch vor dem zweiten Seitenwechsel den Hattrick (35.). Im Schlussabschnitt nahmen die Domstädter dann etwas den Fuß vom Gas – die Gäste betrieben durch zwei Tore von Colin Smith (42. im Powerplay und 44.) und dem 4:8 durch Scott Feser (60.) noch Ergebniskosmetik. Zweiter Sieg also für die Oberpfälzer im dritten Spiel der zweiten Runde. Zeit zum Durchatmen bleibt indes kaum: Schon am Mittwoch, 3. April, kreuzen die beiden Mannschaften zum vierten Mal die Schläger – dann ab 19:30 Uhr in Crimmitschau. Spiel fünf steigt dann am kommenden Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Domstadt. Die Nachfrage nach Tickets ist enorm, im Heimbereich sind schon fast alle Plätze weg. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Bei den Eisbären Regensburg gab es zu Spiel drei der Halbfinalserie gegen die Eispiraten Crimmitschau ein Comeback in der Verteidigung: Jakob Weber, der zuvor fünf Spiele gesperrt zum Zuschauen gezwungen war, kehrte in der mit 4712 Fans ausverkauften Donau-Arena ins Lineup zurück. André Bühler und Lucas Flade pausierten dafür in der Defensive. Im Sturm standen Richard Diviš, Lukas Heger und Niklas Zeilbeck nicht im Aufgebot. Tom McCollum startete zwischen den Pfosten, Backup war Jonas Neffin, Notgaolie Fabio Marx.

Die EBR erwischten einen starken Start in die Begegnung: Nach einigen guten Abschlüssen landete der Puck nach einem Schlenzer von Kapitän Nikola Gajovský aus der Distanz erstmals hinter Gäste-Keeper Oleg Shilin (3. Minuten). Nur drei Zeigerumdrehungen später spielten Marvin Schmid und Gajovský Verteidiger Petr Heider frei, der zum 2:0 einnetzte (6.). Und erneut vergingen nur drei Minuten, ehe Shilin wieder hinter sich greifen musste: Schmid eroberte die Scheibe in eigener Unterzahl und legte am Ende des Konters auf den aufgerückten Abwehrspezialisten Tariq Hammond quer, der souverän zum 3:0 verwandelte (9.). Als Andrew Yogan nah einer guten Viertelstunde gar das 4:0 markierte (16.), war Shilins Arbeitstag bereits beendet – für ihn rückte Christian Schneider zwischen die Pfosten, der einst im Nachwuchs auch schon für den EV Regensburg aufgelaufen war. 26 Sekunden vor Ende des ersten Drittels brachten sich dann auch die Sachsen auf das Scoreboard: Lucas Böttcher fälschte einen Schuss von Felix Thomas ab und stellte auf 1:4 (20.).

Torflut geht im Mitteldrittel weiter

Doch im Mittelabschnitt legten die Domstädter direkt wieder nach: Andrew Schembri bediente David Booth, der das 5:1 erzielte (22.) – Marvin Schmid sammelte dabei seinen bereits vierten Assist des Spiels. Als EPC-Angreifer Scott Feser nach einem rüden Einsteigen gegen EBR-Verteidiger Sandro Mayr eine Fünf-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam, schraubten Corey Trivino (25.) und Yogan (28.) den Zwischenstand mit zwei Überzahltoren gar auf 7:1. Mit seinem dritten Treffer des Abends schnürte Yogan noch vor dem zweiten Seitenwechsel dann sogar den Hattrick (35.).

Mit dem Schlussdrittel schalteten die Eisbären dann einige Gänge zurück und traten weniger dominant auf – und dennoch erspielten sie sich ein deutliches Chancenplus. Die Tore markierten aber nur noch die Gäste: Zwei Mal Colin Smith (42. im Powerplay und 44.) sowie Feser (60.) gestalteten das Ergebnis aus Sicht der Sachsen erträglicher. Am Ende stand dennoch ein für die Regensburger nie gefährdeter 8:4-Heimerfolg.

Damit stellten die Oberpfälzer im dritten Spiel des „Best of Seven“-Halbfinals auf 2:1. Schon am Mittwoch, 3. April, geht es für die EBR mit der vierten Begegnung der zweiten Play-off-Runde weiter – dann auswärts ab 19:30 Uhr im Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau. Der nächste Auftritt vor eigenem Publikum folgt dann am Freitag, 5. April, ab 20 Uhr wiederum in der Donau-Arena. Für Heimfans gibt es kaum noch freie Plätze. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 8:4 (4:1/4:0/0:3)

Donnerstag, 28. April 2024 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (60:00), Jonas Neffin und Fabio Marx (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber, Korbinian Schütz, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský (4 Strafminuten), Marvin Schmid (2), David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan (2), Andrew Schembri, Tomáš Schwamberger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Crimmitschau:
Oleg Shilin (15:29), Christian Schneider (44:31) und Fabian Hegmann (alle Tor) – Mario Scalzo, Felix Thomas (2 Strafminuten), Sören Sturm, Dominic Walsh, Ole Olleff und Alexander Schmidt (alle Abwehr) – Ladislav Zikmund (2), Thomas Reichel, Vinny Saponari, Scott Feser (5), Tobias Lindberg, Colin Smith, Willy Rudert, Henri Kanninen (2), Lucas Böttcher, Tamás Kánya und Jannis Kälble (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).

Zuschauer: 4712 (Donau-Arena Regensburg).

Schiedsrichter: Seedo Janssen und Bastian Steingross (beide Hauptschiedsrichter) sowie Christoph Jürgens und Dominik Spiegl (beide Linesperson).

Strafminuten: Regensburg 8 – Crimmitschau 11.

Tore

1. Drittel:
1:0 (3. Minute) Nikola Gajovský (Petr Heider, Marvin Schmid);
2:0 (6.) Petr Heider (Nikola Gajovský, Marvin Schmid);
3:0 (9./SH1) Tariq Hammond (Marvin Schmid):
4:0 (16.) Andrew Yogan (Abbott Girduckis);
4:1 (20.) Lucas Böttcher (Felix Thomas, Mario Scalzo);
2. Drittel:
5:1 (22.) David Booth (Andrew Schembri, Marvin Schmid);
6:1 (25./PP1) Corey Trivino (Andrew Yogan, Jakob Weber);
7:1 (28./PP1) Andrew Yogan (Jakob Weber, Abbott Girduckis);
8:1 (35.) Andrew Yogan (Abbott Girduckis, Corey Trivino).
3. Drittel:
8:2 (42./PP1) Colin Smith (Mario Scalzo, Thomas Reichel);
8:3 (44.) Colin Smith (Jannis Kälble, Tobias Lindberg);
8:4 (60.) Scott Feser (Ladislav Zikmund, Thomas Reichel).

Serienstand: Regensburg 2 – 1 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
1:0 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
8:4 (4:1/4:0/0:3) – Serienstand: Regensburg 2 – Crimmitschau 1
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 2:1
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 2:1

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 2:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Andreas Nickl

 

Viele Gründe zum Jubeln gab es für die Eisbären Regensburg um Verteidiger Tariq Hammond (links, rotes Trikot) beim 8:4-Heimsieg über die Eispiraten Crimmitschau (im Bild Goalie Oleg Shilin - Mitte, weißes Trikot). Unser Bild zeigt Hammond bei seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 für die EBR, den er in eigener Unterzahl markierte.
Foto: Andreas Nickl

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Mit seinem Hattrick versetzt Stürmer Andrew Yogan die Anhänger der Eisbären Regensburg in Ekstase. Am Ende stand ein souveräner 8:4-Heimsieg gegen die Eispiraten Crimmitschau zu Buche. Damit liegen die EBR in der "Best of Seven"-Halbfinalserie gegen die Sachsen nach dem dritten Spiel mit 2:1 in Führung.
Foto: Andreas Nickl

Die Nachberichte werden präsentiert von Auto Neumeier & Seidl


GEBRAUCHTER TAG: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN 1:6 BEI DEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Einen gebrauchten Abend erwischte Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg bei der 1:6 (0:2/1:2/0:2)-Auswärtsniederlage bei den Eispiraten Crimmitschau. Nach starkem Beginn der Domstädter gingen die Sachsen durch einen Doppelschlag mit 2:0 in Führung – erst hatte Scott Feser im Nachsetzen getroffen (6. Minute), dann bestrafte Henri Kanninen einen Fehler im EBR-Aufbauspiel mit dem zweiten Tor der Freibeuter (9.). Zum Start ins Mitteldrittel setzte es das nächste unglückliche Gegentor: Tobias Lindberg brachte den Puck Richtung Tor und die Scheibe sprang von einem Regensburger Schlittschuh an Tom McCollum im Tor vorbei zum 3:0 für die Hausherren (21.). Nach dem vierten Treffer der EPC, den erneut Lindberg markierte (34.), räumte McCollum seinen Platz für Backup Jonas Neffin. Dieser sah, wie sich seine Vorderleute zumindest mit dem Treffer zum 1:4 belohnten: Corey Trivino überwand den starken Heimkeeper Oleg Shilin kurz vor Ablauf des zweiten Durchgangs (40.). Doch statt einer Aufholjagd fingen sich die Oberpfälzer im Schlussabschnitt noch zwei Gegentore: Dem 1:5 erneut durch Feser war einmal mehr ein Schnitzer in der Abwehr vorausgegangen (45.), den Schlusspunkt setzte Ladislav Zikmund mit dem 1:6 aus Regensburger Sicht (57.). Damit glichen die Sachsen im zweiten Spiel der „Best of Seven“-Halbfinalserie zum 1:1 aus. Für die EBR geht es direkt weiter: Schon am morgigen Montag, 1. April, steht die dritte Begegnung auf dem Programm, die dann wiederum in der Donau-Arena stattfinden wird. Los geht es ob des Feiertags bereits um 17 Uhr. Die Plätze in der Arena sind heiß begehrt, es gibt nur noch wenige Karten. Außerdem steht damit bereits fest, dass es eine fünfte Partie in der Runde am kommenden Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena geben wird. Der Kartenvorverkauf hierfür startet am heutigen Ostersonntag, 31. März, um 10 Uhr vormittags. Tickets für die Heimauftritte der Regensburger gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Zu Spiel zwei der „Best of Seven“-Halbfinalserie bei den Eispiraten Crimmitschau pausierten im Sturm der Eisbären Regensburg Tomáš Schwamberger, Richard Diviš und Niklas Zeilbeck. In der Verteidigung fehlten der gesperrte Jakob Weber und Lucas Flade. Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Neffin war als Backup und Fabio Marx als Notgoalie dabei.

Die Domstädter erwischten im mit 4042 Fans gut gefüllten Kunsteisstadion im Sahnpark eigentlich einen guten Start in die Partie. Abbott Girduckis, Constantin Ontl (jeweils 2. Minute), David Booth (3.) und Marvin Schmid (4.) hatten jeweils die Führung für die Domstädter auf dem Schläger, doch Heimkeeper Oleg Shilin, der „Torhüter des Jahres“ der DEL 2, parierte stets stark. Auf der Gegenseite entschärfte McCollum gegen EPC-Defender Gregory Kreutzer (5.). In der sechsten Minute war es dann Scott Feser, der die erste Druckphase der Hausherren im Nachsetzen mit dem 1:0 vollendete. Und nur 146 Sekunden zappelte der Puck schon wieder hinter McCollum im Netz: Nach einem Scheibenverlust in der Defensive kam Henri Kanninen direkt völlig frei zum Abschluss und traf mit einem platzierten Schuss zum 2:0 für die Freibeuter (9.). Weil sich beide Torsteher in der Folge schadlos hielten, blieb es bis zur ersten Pause bei diesem Spielstand.

Schneller dritter Treffer für die Sachsen

Direkt nach Wiederbeginn gab es die Kalte Dusche für die Donaustädter: Der zweite Durchgang war erst 36 Sekunden als, da prallte ein von Crimmitschaus Schweden Tobias Lindberg wohl als Zuspiel gedachter Puck von einem EBR-Schlittschuh ab und landete als kleine Bogenlampe zum dritten Treffer der Eispiraten hinter McCollum (21.), vorausgegangen war, zu allem Überfluss, ein Fehlpass in der eigenen Defensivzone. Als Lindberg nach 34 Minuten sein zweites Tor des Abends markierte – ein abgefälschter Schuss landete genau auf seiner Kelle und er schob gedankenschnell zum 4:0 für die EPC ein – war der Arbeitstag von McCollum, der an den Gegentreffern allerdings schuldlos gewesen war, beendet. Jonas Neffin übernahm zwischen den Pfosten und fügte sich direkt mit einigen sehenswerten Saves ein. Doch auch die Eisbären lebten noch: In eigener Unterzahl ging Andrew Yogan auf und davon und zwang Shilin zu einer Glanzparade (38.). Der Deutsch-Russe erwischte erwischte einmal mehr einen Sahnetag – auch beim stark getimten Abschluss von Corey Trivino 25 Sekunden vor Drittelende war er mit einem Hechtsprung noch dran, doch der Puck landete dennoch zum 1:4 für Regensburg im Tor (40.).

Das gab den zahlreich mitgereisten EBR-Fans für den Schlussabschnitt noch einmal Hoffnung. Doch fünf Minuten nach Wiederbeginn zerstörte Feser diese mit seinem zweiten Tor – erneut hatte die Defensive der Oberpfälzer einen schmerzhaften Turnover produziert, den der Deutsch-Kanadier knallhart bestrafte (45.). Regensburg gab sich zwar nicht auf, doch die Sachsen verwalteten den Vorsprung stark und ließen wenig zu. In der Schlussphase stellte Ladislav Zikmund dann für die Heimmannschaft sogar noch auf 6:1 – Neffin hatte zwei Mal unmittelbar nacheinander überragend reagiert, den Puck aber letztlich erst knapp hinter der Linie zu fassen bekommen, wie der Videobeweis zeigte (57.). Den Regensburgern war indes kein weiteres Tor mehr vergönnt.

Weiteres Heimspiel sicher: Vorverkauf startet am Ostersonntag um 10 Uhr

Damit steht es nun also nach zwei Begegnungen im „Best of Seven“-Halbfinale zwischen den Domstädtern und den Sachsen 1:1. Und es geht im Zwei-Tages-Rhythmus weiter: Schon am morgigen Montag, 1. April, steigt das dritte Aufeinandertreffen der beiden Rivalen binnen nur fünf Tagen. Die EBR dürfen dann wieder auf heimischem Eis in der Donau-Arena ran, Los geht es aufgrund des Feiertags bereits um 17 Uhr. Auch für diese Partie sind die Tickets heiß begehrt, die freien Plätze gehen zur Neige. Durch den Serienausgleich steht bereits fest: Die zweite Play-off-Runde geht mindestens über fünf Spiele. Der dritte Heimauftritt der Ostbayern am kommenden Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena ist damit fix. Der Vorverkauf hierfür startet am heutigen Ostersonntag, 31. März, um 10 Uhr vormittags. Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 6:1 (2:0/2:1/2:0)

Samstag, 30. März 2024 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 19:30 Uhr.

Aufstellungen

Crimmitschau: Oleg Shilin (60:00), Christian Schneider und Fabian Hegmann (alle Tor) – Mario Scalzo, Felix Thomas, Gregory Kreutzer, Sören Sturm, Ole Olleff, Alexander Schmidt und Jannis Kälble (alle Abwehr) – Ladislav Zikmund, Thomas Reichel (2 Strafminuten), Vinny Saponari (2), Colin Smith, Tobias Lindberg, Dominic Walsh, Scott Feser, Henri Kanninen, Justin Büsing, Lucas Böttcher, Tamás Kánya und Willy Rudert (2/alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).
Regensburg: Tom McCollum (33:39), Jonas Neffin (26:21) und Fabio Marx (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, André Bühler, Korbinian Schütz, Patrick Demetz (4 Strafminuten) und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský (2), Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri, Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 4042 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau).

Schiedsrichter: Seedo Janssen und Bastian Steingross (beide Hauptschiedsrichter) sowie Markus Paulick und Dominik Pfeifer (beide Linesperson).

Strafminuten: Crimmitschau 6 – Regensburg 6.

Tore

1. Drittel:
1:0 (6. Minute) Scott Feser (Mario Scalzo, Henri Kanninen);
2:0 (9.) Henri Kanninen (Sören Sturm);
2. Drittel:
3:0 (21.) Tobias Lindberg;
4:0 (34.) Tobias Lindberg (Gregory Kreutzer, Mario Scalzo);
4:1 (40.) Corey Trivino (Andrew Yogan, Abbott Girduckis);
3. Drittel:
5:1 (45.) Scott Feser (Justin Büsing);
6:1 (57.) Ladislav Zikmund (Thomas Reichel, Vinny Saponari).

Serienstand: Regensburg 1 – 1 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
5:3 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 2:0
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 1:1

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 2:0
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Tommy Castro und Melanie Feldmeier/arSito

 

 

Nichts zu holen in Sachsen: Die Eisbären Regensburg (im Bild von links: Verteidiger Korbinian Schütz, Goalie Tom McCollum und ganz rechts Abwehrspieler Patrick Demetz, alle weiße Trikots) haben Spiel zwei des Play-off-Halbfinals gegen die Eispiraten Crimmitschau (vorn im Bild Scott Feser beim Torerfolg, schwarzes Trikot) mit 1:6 verloren.
Foto: Tommy Castro

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Die Eisbären Regensburg um Verteidiger Sandro Mayr (links, weißes Trikot) haben auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau (rechts Stürmer Henri Kanninen, schwarzes Trikot) mit 1:6 verloren.
Foto: Tommy Castro

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Rückte nach dem vierten Gegentreffer seiner Eisbären Regensburg für Tom McCollum zwischen die Pfosten und konnte die 1:6-Auswärtsniederlage der Domstädter trotz einer starken Leistung nicht verhindern: Keeper Jonas Neffin.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


5:3 IN SPIEL EINS: EISBÄREN REGENSBURG HOLEN 1:0-SERIENFÜHRUNG IM HALBFINALE GEGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Gelungener Halbfinalauftakt für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Spiel eins der „Best of Seven“-Serie gegen die Eispiraten Crimmitschau in der zweiten Runde der Play-offs haben die Domstädter jetzt vor eigenem Publikum mit 5:3 (3:1/1:0/1:2) gewonnen. 4413 Zuschauer in der Donau-Arena sahen einen furiosen Start der Oberpfälzer: Schon nach nur 48 Sekunden besorgte Corey Trivino die Führung (1. Minute), Tariq Hammond legte in der ersten Überzahl das 2:0 nach (12.). Die Sachsen kamen mit der ersten wirklich gelungenen Offensivaktion durch Thomas Reichel zwar zum 1:2-Anschlusstreffer (17.), doch in eigener Unterzahl stellte Andrew Yogan noch vor dem ersten Seitenwechsel den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (20.). Yogan war es auch, der im Mitteldrittel im Powerplay das 4:1 nachlegte (29.). Im Schlussabschnitt durchbrachen die Gäste die Dominanz der EBR etwas und machten es noch einmal spannend: Erst traf Tobias Lindberg in Überzahl zum 2:4 (46.), dann vollendete Dominic Walsh eine schöne Kombination zum 3:4 (54.) und stellte die Weichen für eine turbulente Schlussphase. Doch als die Freibeuter ihren Torhüter Christian Schneider zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, traf Yogan ins leere Tor und machte so nicht nur seinen Hattrick, sondern auch den ersten Sieg der Serie für seine Farben perfekt. Mit der 1:0-Führung in der Runde im Rücken geht es für die Donaustädter nun schon am morgigen Samstag, 30. März, mit Partie zwei im altehrwürdigen Kunsteisstadion im Sahnpark in Crimmitschau weiter (Beginn 19:30 Uhr). Das nächste Heimspiel steigt dann schon am kommenden Montag, 1. April, mit der dritten Begegnung in der Donau-Arena. Spielbeginn ist ob des Feiertags bereits um 17 Uhr. Die Ticketnachfrage ist groß, es gibt kaum noch freie Plätze. Letzte Karten sind unter www.ebr.live erhältlich.

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Zum ersten Spiel im „Best of Seven“-Halbfinale gegen die Eispiraten Crimmitschau ergaben sich im Lineup der Eisbären Regensburg zwei Änderungen: Zwar setzte das Trainergespann um Headcoach Max Kaltenhauser und Assistent Jan Šuráň im Tor erneut auf US-Amerikaner Tom McCollum, Jonas Neffin war Backup, Fabio Marx Notgoalie. Doch in der Verteidigung rückte Lucas Flade für Korbinian Schütz und im Angriff Tomáš Schwamberger für Andrew Schembri ins Aufgebot. Nicht im Spieltagskader standen darüber hinaus der gesperrte Jakob Weber in der Defensive sowie im Sturm Richard Diviš und Niklas Zeilbeck.

4413 Fans, darunter auch viele aus Crimmitschau, sahen von Beginn an ein Spiel auf ein Tor: Schon nach nur 48 Sekunden stibitzten Andrew Yogan und Corey Trivino im Verbund den Puck und letzterer überwand Gäste-Keeper Christian Schneider zum 1:0 für die EBR (1. Minute). Die Domstädter ließen zahlreiche weitere Chancen folgen – unter anderem traf Andrew Yogan nur den Pfosten (3.) – und legten im ersten Powerplay des Spiels auch das 2:0 nach: Tariq Hammonds Schuss von der Blauen Linie fand den Weg in die Maschen (12.). Das Offensivspiel der Gäste fand bis zu diesem Zeitpunkt kaum statt, einzig Stürmer Vinny Saponari hatte nach einem Fehlpass im Eisbären-Spielaufbau einen gefährlichen Abschluss zu verzeichnen (8.). Mit dem ersten wirklich gelungenen Angriff stellten die Sachsen dann aber dennoch den Anschluss wieder her: Thomas Reichel vollendete zum 1:2 (17.). Einmal mehr machten aber auch an diesem Abend die Regensburger Special Teams den Unterschied: In eigener Unterzahl erkämpfte Abbott Girduckis die Scheibe und bediente Yogan, der kurz vor Ende des ersten Durchgangs zum 3:1 für die Hausherren vollendete (20.).

Im Mitteldrittel traten die Oberpfälzer noch dominanter auf. Wiederholt schnürten sie die Sachsen minutenlang bei Fünf gegen Fünf in deren Drittel ein. Yogan verwertete indes auch das zweite Überzahlspiel der Eisbären an diesem Abend und stellte so auf 4:1 (29.). Die Torschussstatistik des zweiten Abschnitts spricht Bände: 13 Mal feuerten die EBR auf Schneider – McCollum im Kasten der Hausherren musste indes nur zwei Mal parieren.

Spannende Schlussphase

Nach dem zweiten Seitenwechsel traten die Freibeuter aber gänzlich anders auf und machten es noch einmal spannend. Zwar verteidigten die EBR konsequent und blieben auch offensiv gefährlich, doch als ein Eisbär die Strafbank drücken musste, verkürzten die Gäste durch Tobias Lindberg (46.). Mit dem erneuten Anschlusstreffer der EPC durch Dominic Walsh, der einen starken Spielzug zum 3:4 vollendete, läuteten die Sachsen eine packende Schlussphase ein. Sie drückten auf den Ausgleich, die EBR hielten dagegen. McCollum entschärfte einige aussichtsreiche Crimmitschauer Versuche, sein Gegenüber Schneider war bei schnellen Kontern der Hausherren zur Stelle. In der potentiell entscheidenden Phase war Kapitän Nikola bei einem der solchen nur durch ein Foul zu stoppen – die fällige Strafe gegen die Eispiraten spielte Regensburg in die Karten. EPC-Trainer Jussi Tuores zog nach Ablauf dieser seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler, doch Yogan nutzte dies und schob ins verwaiste Gäste-Gehäuse zum 5:3-Endstand ein – der Hattrick für den US-Amerikaner.

Für die Eisbären bedeutete dies den ersten Sieg im „Best of Seven“-Play-off-Halbfinale gegen die Sachsen. Schlag auf Schlag geht es nun im Zweit-Tage-Rhythmus weiter: Schon am morgigen Samstag, 30. März, treten die Donaustädter zu Spiel zwei im Kunsteisstadion im Sahnpark bei den Eispiraten an (Beginn 19:30 Uhr), ehe am Montag, 1. April, auch schon direkt die dritte Begegnung folgt – dann wieder in der Domstadt. Los geht es in der Donau-Arena aufgrund des Feiertages schon um 17 Uhr. Für Heimfans gibt es kaum noch freie Plätze. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 5:3 (3:1/1:0/1:2)

Donnerstag, 28. März 2024 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (60:00), Jonas Neffin und Fabio Marx (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, André Bühler (4 Strafminuten), Lucas Flade, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino (2), Andrew Yogan, Tomáš Schwamberger, Lukas Heger (2), Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Crimmitschau:
Christian Schneider (59:22) und Fabian Hegmann (alle Tor) – Gregory Kreutzer, Sören Sturm (2 Strafminuten), Mario Scalzo, Felix Thomas, Ole Olleff, Alexander Schmidt und Jannis Kälble (alle Abwehr) – Colin Smith (2), Tobias Lindberg (2), Dominic Walsh (2), Ladislav Zikmund, Thomas Reichel, Vinny Saponari, Scott Feser, Henri Kanninen, Justin Büsing, Lucas Böttcher, Tamás Kánya und Willy Rudert (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).

Zuschauer: 4413 (Donau-Arena Regensburg).

Schiedsrichter: Nikolas Neutzer und David Cespiva (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tobias Züchner und David Tschirner (beide Linesperson).

Strafminuten: Regensburg 8 – Crimmitschau 8.

Tore

1. Drittel:
1:0 (1. Minute) Corey Trivino (Andrew Yogan);
2:0 (12./PP1) Tariq Hammond (Tomáš Schwamberger, Marvin Schmid);
2:1 (17.) Thomas Reichel (Ladislav Zikmund, Vinny SaponariI;
3:1 (20./SH1) Andrew Yogan (Abbott Girduckis);
2. Drittel:
2:1 (29./PP1) Andrew Yogan (Kevin Slezak, André Bühler);
3. Drittel:
4:2 (46./PP1) Tobias Lindberg (Vinny Saponari; Scott Feser);
4:3 (54.) Dominic Walsh (Colin Smith, Tobias Lindberg);
5:3 (60./EN) Andrew Yogan (Xaver Tippmann).

Serienstand: Regensburg 1 – 0 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
1:0 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
(falls nötig)
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3
Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars 4:3
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 1:0
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 1:0

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs

Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 1:0
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Andreas Nickl und Melanie Feldmeier/arSito

 

Andrew Yogan (links, rotes Trikot) traf dreifach für seine Eisbären Regensburg - damit trug er maßgeblich zum 5:3-Erfolg im ersten Spiel des Play-off-Halbfinals gegen die Eispiraten Crimmitschau (im Bild die Verteidiger Gregory Kreutzer, zweiter von links, und Ole Olleff, zweiter von rechts) bei.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Großer Jubel bei den Eisbären Regensburg (rote Trikots): Im ersten Spiel des Play-off-Halbfinals gegen die Eispiraten Crimmitschau (rechts im Bild Goalie Christian Schneider) gelang ein 5:3-Heimsieg.
Foto: Andreas Nickl
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HALBFINALE FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG: DER GEGNER HEIßT EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Um 22:15 Uhr am Dienstagabend bebte die Donau-Arena: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hatte soeben in einem nervenaufreibenden siebten Spiel des der ersten Play-off-Runde mit 4:3 gegen den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars gewonnen und somit den Halbfinaleinzug perfekt gemacht. Nach zwischenzeitlichem 1:3-Serienrückstand schafften die Domstädter damit nicht nur ein kaum mehr für möglich gehaltenes Comeback im „Best of Seven“-Duell, sondern auch Historisches: Mit dem zweiten Tabellenplatz nach der Hauptrunde hatten die EBR ja schon das beste Ergebnis der Regensburger Eishockey-Geschichte erkämpft – ein Zweitliga-Play-off-Halbfinale mit Beteiligung der Oberpfälzer gab indes bisher auch erst einmal. Entsprechend war die Freude der Heimfans grenzenlos – wenngleich der Gegner in der Vorschlussrunde noch lange Zeit nicht feststand: Erst gegen 23:30, über eine Stunde später, verbreitete sich die Kunde wie ein Lauffeuer: Die Donaustädter treffen auf die Eispiraten Crimmitschau. Auch in der zweiten Runde wird nach dem Modus „Best of Seven“ gespielt. Das bedeutet: Maximal gibt es sieben Partien. Das Mannschaft, die zuerst vier Spiele für sich entscheidet, setzt sich durch und zieht ins Finale ein. Als in der Hauptrunde besser platzierter Klub haben die EBR Heimrecht, dürfen also bis zu vier der sieben möglichen Begegnungen vor eigenem Publikum bestreiten. Los geht es dabei schon am morgigen Donnerstag, 28. März, mit dem ersten Heimauftritt der Eisbären ab 20 Uhr in der Donau-Arena. Auf Spiel zwei auswärts am kommenden Samstag, 30. März, im Kunsteisstadion im Sahnpark folgt die zweite sichere Begegnung in eigener Halle am Ostermontag, 1. April, ab 17 Uhr wiederum in der Donaustadt. Der Ticketvorverkauf für die beiden Heimspiele läuft, die Nachfrage ist enorm. Tickets gibt es unter www.ebr.live

Vier Mal trafen beide Teams in der zurückliegenden Hauptrunde aufeinander, dabei behielt stets das Heimteam die Oberhand: In Regensburg siegten die Eisbären Anfang Oktober mit 2:0 und Anfang November mit 3:2 nach Verlängerung, bei den Sachsen gewannen die Freibeuter Mitte November und Anfang Februar jeweils mit 4:1. Auf Seiten der Eispiraten stachen dabei insbesondere Ex-DEL-Profi Colin Smith (insgesamt drei Tore und ein Assist gegen die EBR – vier Punkte) und der Schwede Tobias Lindberg (kein Tor, sechs Vorlagen – sechs Punkte) hervor. Bei den Oberpfälzern dominierte indes Hauptrunden-Liga-Topscorer Andrew Yogan mit zwei eigenen Treffern und drei Assists gegen die EPC (fünf Zähler) – seine Reihenkollegen Corey Trivino und Abbott Girduckis (jeweils ein Tor und zwei Assists) sammelten je drei Torbeteiligungen.

Duell der Überraschungsteams

Im Halbfinale treffen damit die zwei wohl größten Überraschungen der laufenden DEL-2-Saison aufeinander. Sowohl Crimmitschau als auch Regensburg wurden von vielen Experten vor der Saison als Abstiegskandidaten getippt, belegten nach 52 Spielen der Hauptrunde aber die Tabellenplätze zwei (Eisbären – 93 Zähler) und drei (Eispiraten – 87 Punkte). Beide Teams mussten im Viertelfinale bis ins siebte Spiel gehen – Crimmitschau schaltete dabei den ambitionierten Ex-Erstligisten Krefeld Pinguine auf spektakuläre Weise aus. Nach drei Begegnungen lagen die Sachsen schon mit 3:0 in Führung, ehe die Nordrhein-Westfalen drei Mal in Serie siegten und auf 3:3 stellten. Im entscheidenden siebten Aufeinandertreffen ging es bis in die zweite Overtime, in der die Freibeuter durch Routinier Dominic Walsh doch noch ihr Ticket für die zweite Runde buchten.

In Play-off-Topform präsentierten sich bei den EPC zuletzt insbesondere Thomas Reichel mit bereits sieben Punkten (drei Tore, vier Vorlagen) sowie Smith (eins, sieben) und Lindberg (vier, vier) mit derer jeweils acht. Reichel ist der ältere Bruder von NHL-Spieler Lukas Reichel von den Chicago Blackhawks. Lindberg schwang sich indes auch zum Hauptrunden-Topscorer der Sachsen auf: 23 Mal traf er selbst, 31 Mal legte er seinen Teamkollegen auf (54 Punkte). Smith belegte intern den zweiten Rang in dieser Kategorie und war an 44 Toren beteiligt (acht Treffer, 36 Vorlagen). Damit sammelte der Deutsch-Kanadier genauso viele Zähler wie sein Landsmann Max Balinson. Der Verteidiger, der im Sommer mit einem deutschen Pass im Gepäck aus Übersee in den Sahnpark wechselte, netzte satte 21 Mal selbst und trug sich darüber hinaus 23 Mal als Vorlagengeber ein.

Starker Goalie mit überragenden Werten

Ein wichtiger Baustein im Kader des finnischen Trainers Jussi Tuores, der im Voting zum „Trainer des Jahres“ in der DEL 2 knapp hinter dem Sieger, Regensburgs Max Kaltenhauser, landete, ist Goalie Oleg Shilin. Der Deutsch-Russe räumte bei den DEL-2-Awards die Auszeichnung für den besten Torhüter ab und stellte seine Klasse bisher auch in der Endrunde unter Beweis: Er kam zwar nur in fünf der sieben Crimmitschauer Begegnungen zum Einsatz, verzeichnete in diesen aber nur einen Gegentorschnitt von sagenhaften 1,83 bei einer Fangquote von unglaublichen 95,21 Prozent. Drei der vier Siege in Runde eins holten die Freibeuter mit ihm zwischen den Pfosten. Aber auch sein Vertreter Christian Schneider, der in Spiel sieben das Gehäuse hütete, ist ein starker Rückhalt. Sowohl Shilin als auch Balinson fehlten den Sachsen aber zuletzt.

Im Montagsheimspiel ist Regensburg Events großer Spieltagspartner der Eisbären Regensburg – dabei wird es auch ein Pausenspiel geben. Der Kartenvorverkauf für die beiden sicheren Halbfinal-Partien in der Donau-Arena startet am heutigen Mittwoch, 27. März: für Spiel eins um 10 Uhr vormittags und für Spiel drei um 18 Uhr. Die Nachfrage ist groß. Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
(falls nötig)
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 – Kassel weiter
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 – Crimmitschau weiter
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 – Kaufbeuren weiter

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier)

 

Informationen zu den Spieltagen

Von allen Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Crimmitschau sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei Gutscheine für die Metzgerei Döhl.
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird vor den Heimspielen geöffnet sein – jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn geht es dort los. Am Donnerstag, 28. März, öffnet sie also um 18 Uhr, am Montag, 1. April, um 15 Uhr.
Einlass in die Arena ist bei den Heimspielen weiterhin 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (Donnerstag, 28. März, ab 18:30 Uhr und Montag, 1. April, ab 15:30 Uhr). Der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (Donnerstag, 28. März, ab 18:15 Uhr und Montag, 1. April, ab 15:15 Uhr).
Tickets für die Heimspiele gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Die Eisbären Regensburg um Kapitän Nikola Gajovský (links, rotes Trikot) treffen im Play-off-Halbfinale auf die Eispiraten Crimmitschau (im Bild Stürmer Thomas Reichel, Zweiter von links, und Torhüter Christian Schneider, Zweiter von rechts).
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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