STAATSBÜRGERSCHAFT BESTÄTIGT: NEUER GOALIE DER EISBÄREN REGENSBURG DEVIN WILLIAMS ERHÄLT DEUTSCHEN PASS!

Vor rund drei Wochen kam er erstmals in die Domstadt und wurde beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg als Neuzugang vorgestellt – nun ist der 26-Jährige zurück und hat seinen deutschen Pass gleich mit im Gepäck: Die deutsche Staatsbürgerschaft von Torhüter Devin Williams, geboren und aufgewachsen in den USA, wurde von den Behörden bestätigt. Damit belegt der Top-Transfer der Oberpfälzer im Tor keine Kontingentstelle mehr. Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer sagt: „Wir freuen uns sehr, dass Devin binnen nur drei Wochen nach Antragstellung seine deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat. Ich möchte mich dafür sehr herzlich bei allen beteiligten Stellen, insbesondere Herrn Tobias Wild vom Landratsamt Regensburg, für die hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit bedanken.“

Da Williams deutsche Wurzeln hat, hätten die Vorzeichen auf den deutschen Pass laut Sommerer von Beginn an sehr gut gestanden. Ähnliches berichtet Trainer Max Kaltenhauser: „Damit haben wir schon gerechnet. Von Beginn an wurde uns auf mehrfache, gründlichste Nachfrage nach den Chancen und der Dauer des Prozesses immer wieder versichert, dass es bei so lückenlosen und einwandfreien Unterlagen sehr schnell gehen wird. Nur deswegen haben wir ja zwischenzeitlich auch einen fünften Kontingentspieler unter Vertrag genommen. Für uns ist das natürlich super, da wir so eine Ausländerlizenz mehr zur Verfügung haben.“ In der DEL2 dürfen in jeder Partie vier Kontingentspieler eingesetzt werden, diese Stellen sollen bei den Eisbären nach Williams Einbürgerung vorerst der Tscheche Richard Diviš und die Neuzugänge Radim Matuš (ebenfalls Tscheche), Kyle Osterberg (US-Amerikaner) und Topi Piipponen (Finne/alle Sturm) belegen. Zwei weitere Ausländer dürften die Eisbären theoretisch im Saisonverlauf lizenzieren. Durch den deutschen Pass für Williams bewahren sich die Regensburger damit viel Handlungsspielraum.

Williams: Top-Werte in starken Ligen

Williams wechselt vom slowakischen Erstligisten HK Dukla Michalovce zu den Eisbären. Der Goalie kommt mit der Empfehlung von 220 Spielen in der Ontario Hockey League (OHL) für die US-Mannschaft Erie Otters in die Oberpfalz. Die OHL ist eine der drei Top-Juniorenligen in Kanada, die zusammen die Canadian Hockey League bilden (CHL). Insgesamt vier Jahre lief er später auch in der East Coast Hockey League (ECHL), die die dritthöchste Spielklasse Nordamerikas ist, für die Tulsa Oilers auf (153 Spiele). Für die San Antonio Rampage aus der AHL, nach der NHL dort die höchste Liga, absolvierte Williams zwei Partien mit einem überragenden Gegentorschnitt von nur 1,34.

Die ersten Eindrücke von Regensburg haben bei Williams Eindruck hinterlassen: „Die ganze Stadt ist sehr schön und die Menschen sind wirklich nett, ich bin glücklich, hier zu sein.“ Er sei in die Domstadt gekommen, um dem Team dabei zu helfen, in der neuen Liga Spiele zu gewinnen – und freue sich schon auf die Herausforderung, betont er. Seit Freitag befindet sich der Neuzugang wieder in Regensburg und steht seither auch schon mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Eis.

Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: Eisbären Regensburg/Peter Holmgren

 

 


STURM ERHÄLT ZUWACHS: EISBÄREN REGENSBURG HOLEN FINNEN TOPI PIIPPONEN!

Einen weiteren Transfer für die Offensive hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nun unter Dach und Fach gebracht: Aus der ersten dänischen Liga wechselt der Finne Topi Piipponen in die Domstadt. Trotz seines noch recht jungen Alters, Piipponen ist erst 25 Jahre alt, bringt der Flügelspieler schon reichlich Erfahrung mit: In der ersten Liga seiner Heimat, einer der besten Ligen der Welt, kommt er auf 179 Spiele (15 Tore und 18 Assists für 33 Punkte), in der zweithöchsten finnischen Spielklasse stehen für ihn 57 Torbeteiligungen in 77 Einsätzen zu Buche (26 eigene Treffer, 31 Vorlagen). In der abgelaufenen Saison verließ Piipponen erstmals seine Heimat und spielte für Top-Team Odense in der starken ersten dänischen Liga. Dort stellte er seine Offensiv-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis: In 38 Partien gelangen ihm ebenso viele Punkte (21 Tore, 17 Assists). Nun verschlägt es den ehemaligen finnischen Nachwuchsnationalspieler, der 2015 an der Seite von heutigen NHL-Stars wie Patrik Laine, Sebastian Aho und Jesse Puljujärvi Silber bei der U-18-Weltmeisterschaft holte, zum DEL-2-Aufsteiger Regensburg.

Piipponen freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich habe nur Gutes über das Team und die Stadt gehört. Es scheint hier eine gute und enge Gemeinschaft rund um die Mannschaft zu geben, was ich sehr schätze. Mein Ziel ist es, dem Team zu helfen und jedem zu beweisen, dass wir bereit sind, in der DEL2 zu spielen und erfolgreich zu sein.“ Der schnelle Stürmer sieht seine Stärken im Skating, im Kreieren von Torchancen und im Zwei-Wege-Spiel.

Von vielen Seiten empfohlen

Damit passe er perfekt in das Anforderungsprofil, sagt auch Eisbären-Trainer Max Kaltenhauser. Piipponen habe bei vielen Klubs Begehrlichkeiten geweckt – und hatte eigentlich auch schon andernorts unterschrieben: Die Bratislava Capitals, die in der höchsten österreichischen Spielklasse, der ICEHL, antreten sollten, hatten ihn verpflichtet. Nun profitieren die Regensburger von deren Rückzug aus der Liga, durch den Piipponen wieder verfügbar geworden sei.

Kaltenhauser betont: „Er wurde mir von vielen Seiten empfohlen – unter anderem auch von ehemaligen Trainern.“ Auch im Gespräch mit einstigen Mit- und Gegenspielern Piipponens sei immer wieder hervorgehoben worden, dass der Neu-Eisbär „ein Spieler mit enormer Qualität und charakterlich einwandfrei ist“, berichtete Kaltenhauser und ergänzt: „Er ist sehr schnell und spielt mannschaftsdienlich, was bei uns ein K.-O.-Kriterium ist. Er blockt viele Schüsse und war andererseits, was Punkte pro Spiel angeht, unter den fünf besten Stürmern der dänischen Liga.“ Aus umfangreichen Videostudien kompletter Partien Piipponens kommt Kaltenhauser außerdem zu einer weiteren Erkenntnis: „Er ist groß und kann in Überzahl gut die Position vor dem Tor übernehmen – da hatten wir nach dem Karriereende von Peter Flache und dem Abgang von Tomáš Plíhal ein Vakuum. Ich freue mich auf einen tollen Spieler, der uns enorm helfen wird.“

Derzeit fünfter Kontingentspieler

Piipponen, der bei den Eisbären die Rückennummer 11 erhält, ist Stand jetzt der fünfte Kontingentspieler im Kader der Eisbären Regensburg. In der DEL2 dürfen derer aber nur vier in jeder Partie eingesetzt werden. Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer erklärt die Situation: „Unser neuer Torhüter Devin Williams hat deutsche Vorfahren. Der Antrag auf einen deutschen Pass läuft. Wir sind optimistisch, dass es in den nächsten Wochen klappt. Vorrausschauend haben wir deshalb jetzt mit Topi Piipponen einen weiteren Kontingentspieler verpflichtet.“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: Kasper Glintborg


VERSTÄRKUNG FÜR DEN STURM: TSCHECHE RADIM MATUŠ WECHSELT ZU DEN EISBÄREN REGENSBURG

Nächster Transfer bei den Eisbären Regensburg: Aus der ICEHL (ehemals EBEL), der höchsten Liga Österreichs, wechselt der Tscheche Radim Matuš in die Domstadt. In den zurückliegenden fünf Jahren lief der 28-jährige Stürmer für das tschechische Team Orli Znojmo auf, das in der internationalen ICEHL antrat. Dort führte Matuš das Team lange Zeit sogar als Kapitän aufs Feld. Er ist ein wichtiges Puzzlestück für die Eisbären nach dem Aufstieg aus der Eishockey-Oberliga in die DEL2.

Matuš durchlief seine Eishockey-Ausbildung fast ausschließlich in seiner tschechischen Heimat, nur einmal zog es ihn im Alter von 18 Jahren für kurze Zeit in die USA. In Třinec, seiner Geburts- und Heimatstadt, schaffte er nicht nur den Sprung in die Nachwuchsnationalteams seines Landes, sondern spielte auch im Erstliga-Team in der tschechischen Extraliga. Über Umwege kam er nach Znojmo. In der renommierten ICEHL gelangen dem Neuzugang in der abgelaufenen Spielzeit 29 Punkte in 53 Spielen – ein starker Wert. Eisbären Coach Max Kaltenhauser erklärt: „In dieser Liga hat er wenig Überzahl gespielt und fast alle seine Punkte bei Fünf-gegen-Fünf erzielt – das ist schon richtig gut.“ Für die Eisbären werde Matuš auch im Powerplay eingeplant.

 

Empfehlung von Tomáš Plíhal und Petr Heider

Doch auch in der Defensivarbeit bringe der neue Angreifer enorme Qualitäten mit, sei ein exzellenter Unterzahlspieler. Besonderen Wert legt Kaltenhauser aber auf Charakter und Einstellung. Matuš komme mit Empfehlung von Tomáš Plíhal und Petr Heider in die Oberpfalz. Mit beiden Spielern aus dem Regensburger Meisterkader spielte Matuš in der Vergangenheit mehrfach zusammen. Kaltenhauser sagt: „Tomáš und Petr haben uns beide zur Verpflichtung geraten. Es ging direkt über den Spieler, Radim hat nach einem neuen Team gesucht und wollte gern nach Regensburg, weil er sich über uns erkundigt hatte und auch mit Plíhal über die Eisbären gesprochen hat. Tomáš hat ihm erzählt, dass es hier gut ist.“ Auch Richard Diviš, mit dem Matuš ebenfalls schon (wenn auch nur sehr kurzzeitig) in einem Team stand, habe sich in Tschechien nach Matuš erkundigt und nur Gutes gehört. Ehemalige Trainer (unter anderem der ehemalige NHL-Coach Glen Hanlon, der Matuš in der abgelaufenen Saison trainierte) seien ebenfalls voll des Lobes für den Neu-Regensburger. „Ich habe mit Glen Hanlon telefoniert – und der meinte sogar, Radim wäre einer der besten Kapitäne gewesen, die er je kennengelernt habe. Und Hanlon ist schon über 40 Jahre im Geschäft und hat wirklich schon ein paar Mannschaften, auch einige Nationalteams, trainiert“, berichtet Kaltenhauser und ergänzt: „Alle waren sich einig, dass Radim ein total angenehmer Kerl ist, der immer Alles für die Mannschaft gibt und ohne Ego da spielt, wo er gebraucht wird – und nicht nur für seine persönlichen Statistiken. Wir sind sehr froh, dass das geklappt hat, und freuen uns wahnsinnig, dass Radim Matuš zu uns kommt.“

Matuš selbst beschreibt sich selbst als Spieler mit viel Erfahrung in verschiedenen, starken Ligen: „Ich bin außerdem ein guter Schlittschuhläufer und sehr vielseitig und flexibel. Normalerweise setzen mich die Trainer als Center ein, aber ich kann auf jeder Position spielen. Was ich versprechen kann ist, dass ich in jedem Spiel mein Bestes geben werde.“

 

Matuš: "Ich will ein guter Leader sein!"

Der Kontakt sei über den bisherigen Eisbär Plíhal entstanden, wie er erklärt: „Ich habe mit ihm schon in Třinec gespielt, damals haben wir die Hauptrunde gewonnen und sind in den Playoffs am Ende Zweiter geworden. In Znojmo waren wir nochmal in einer Mannschaft. Wir haben immer Kontakt gehalten und vor ein paar Wochen hat er mich gefragt, wie es bei mir so läuft. Wir haben über Eishockey und das gesprochen, was in Znojmo passiert ist (Klub zieht sich aus ICEHL zurück und startet in dritter tschechischer Liga, d. Red.) – und ich sagte, dass ich einen neuen Klub suche. So kam die Idee mit Regensburg auf.“ Matuš informierte sich weiter über die Oberpfälzer und wandte sich an Petr Heider, der letztlich den Kontakt zu Kaltenhauser herstellte. „Wir haben ein paar Mal gesprochen und ich war mir schnell 100-prozentig sicher, dass das gut passt. Mir gefällt der Weg sehr, den der Klub einschlägt. Ich denke, von Beginn an waren beide Seiten sehr daran interessiert zusammenzuarbeiten, ich und die Verantwortlichen“, sagt Matuš. Er betont: „Ich will ein guter Leader sein. Wer mich kennt, weiß, dass ich einer Siegermentalität habe – ich gebe in jeder Partie Alles. Ich freue mich schon sehr auf die neue Saison und die neuen Herausforderungen.“

Matuš wird bei den Eisbären vermutlich die Rückennummer 53 erhalten.

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: Tomáš Žák ml

 


US-AMERIKANER FÜR DAS TOR: EISBÄREN REGENSBURG VERPFLICHTEN GOALIE DEVIN WILLIAMS

Auf der Suche nach einem neuen Torhüter ist Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg in der Slowakei fündig geworden: Vom dortigen Erstligisten HK Dukla Michalovce wechselt der US-Amerikaner Devin Williams in die Domstadt. Der 26-Jährige kommt mit der Empfehlung von 220 Spielen in der Ontario Hockey League (OHL) für die US-Mannschaft Erie Otters in die Oberpfalz. Die OHL ist eine der drei Top-Juniorenligen in Kanada, die zusammen die Canadian Hockey League bilden (CHL). Insgesamt vier Jahre lief er später auch in der East Coast Hockey League (ECHL), die die dritthöchste Spielklasse Nordamerikas ist, für die Tulsa Oilers auf (153 Spiele). Für die San Antonio Rampage aus der AHL, nach der NHL dort die höchste Liga, absolvierte Williams zwei Partien mit einem überragenden Gegentorschnitt von nur 1,34.

Eisbären-Trainer Max Kaltenhauser erklärt: „Wir sind schon frühzeitig auf Devin gestoßen und ich habe mir anschließend von verschiedensten Quellen Informationen über ihn eingeholt – auch ein Ex-Coach von ihm in der Slowakei, der auch schon in der DEL2 gearbeitet hat. Alle haben beteuert, dass Devin ein sehr starker Torhüter für unsere neue Liga ist.“ Auch mit seinem Torhüter-Trainer aus der ECHL habe er gesprochen, berichtet Kaltenhauser: „Er hat mir versichert, dass Devin für ihn über Jahre der beste Torhüter war, der in dieser Liga unter Vertrag stand.“ Ebenso hätten andere Goalies, die den Regensburger Neuzugang kennen und selbst schon in der DEL2 gespielt haben, unisono berichtet, dass Williams ein „richtiger Top-Mann“ sei. Nicht zuletzt deshalb, sondern auch weil der US-Amerikaner menschlich hervorragend in die Mannschaft passe, ist Kaltenhauser glücklich, dass sich Williams für die Donau-Stadt entschieden habe. Kaltenhauser sagt: „Ich bin sehr optimistisch. Ich habe wirklich keine einzige negative Meinung gehört, weder zum Sportlichen, noch zum Charakter – und ich mache mir bei sowas wirklich immer sehr viel Arbeit.“ Williams sei auch schon in Regensburg gewesen und extra nach Deutschland geflogen, wo es ihm gut gefallen habe.

Das bestätigt der Nordamerikaner: „Die ganze Stadt ist sehr schön und die Menschen sind wirklich nett, ich bin glücklich, in Regensburg zu sein.“ Er sei in die Domstadt gekommen, um dem Team dabei zu helfen, in der neuen Liga Spiele zu gewinnen – und freue sich schon auf die Herausforderung, betont er. Mit seinen rund 1,83 Metern sei er zwar „nicht der größte Goalie“, könne das Spiel dafür aber sehr gut lesen, beschreibt sich Williams selbst. Mit einigen der neuen Teamkollegen stehe er bereits in Kontakt, berichtet er: „Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist hier riesig – die Jungs wirken alle großartig.“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Peter Ilenčík

 


EISBÄREN REGENSBURG VERSTÄRKEN SICH MIT TOP-STÜRMER: KYLE OSTERBERG WECHSELT IN DIE DOMSTADT!

Verstärkung im Sturm für die Eisbären Regensburg: Mit Kyle Osterberg kommt ein US-Amerikaner in die Domstadt, der in den vergangenen Spielzeiten schon in starken europäischen Ligen seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat und auch in Deutschland kein Unbekannter ist. Der inzwischen 27-jährige US-Amerikaner lief in der Saison 2019/2020 für den Deggendorfer SC auf und überzeugte dort voll: In 36 Spielen gelangen ihm 65 Scorerpunkte (21 Tore und 44 Assists). In Regensburg wird Osterberg, der eine Kontingentstelle belegt, die Rückennummer 79 tragen. Er soll mithelfen, nach der Meisterschaft in der Eishockey-Oberliga und dem Aufstieg in die DEL2, in der neuen Liga Fuß zu fassen.

Der in Lakeville (bei Minneapolis) im US-Bundesstaat Minnesota geborene, quirlige Angreifer durchlief weite Teile seiner Eishockey-Ausbildung in seiner Heimat im Nachwuchsförderprogramm. Mit der U-18-Nationalmannschaft der USA holte er 2012 sogar den Weltmeistertitel. Ab 2012 spielte Osterberg insgesamt vier Jahre in der höchsten US-amerikanischen College-Eishockey-Liga (NCAA) für die University of Minnesota-Duluth, bestritt dort insgesamt 149 Partien und kam dabei auf 37 Tore und 41 Vorlagen.

Es folgte der Sprung nach Europa: In der höchsten norwegischen Liga gelangen in der Saison 2017/2018 Osterberg 26 Treffer und 31 Assists (57 Punkte) in nur 52 Spielen. In der darauffolgenden Spielzeit ging er in der zweithöchsten Spielklasse Schwedens aufs Eis, hatte aber mit Verletzungspech zu kämpfen. Dennoch sammelte er zwölf Scorerpunkte (drei Tore, neun Vorlagen) in 32 Partien. Nach dem Wechsel zum Deggendorfer SC in die Oberliga 2019/2020 fand Osterberg dann aber wieder in die Spur, wie seine eindrucksvollen Statistiken dort beweisen.

Osterberg zog es weiter nach Ungarn: Beim dortigen DVTK Jegesmedvék, das in der ersten slowakischen Liga antritt (und ebenfalls einen Eisbären auf der Brust trägt), schlug er voll ein: 17 eigene Treffer und 15 Vorlagen (32 Zähler) in 39 Spielen sprechen für sich. Nach einem kurzen Abstecher in die dänische erste Liga zu den Herlev Eagles zu Beginn der zurückliegenden Spielzeit (je sieben Tore und Assists für 14 Punkte in 21 Spielen), kehrte Osterberg in die erste slowakische Liga zurück: Auch beim HKM Zvolen lieferte er voll ab und kam auf 24 Punkte in 30 Begegnungen (neun Treffer, 15 Assists).

Osterberg freut sich auf die neue Aufgabe – und trifft hier auch einen alten Bekannten: „Ich habe mich für Regensburg entschieden, weil die Eisbären ein toller Klub mit einer Siegermentalität sind. Ich finde es toll, wie sich die Mannschaft unter Coach Max Kaltenhauser entwickelt hat und ich hoffe, dass wir immer besser werden. Ich habe schon in Deggendorf mit Andrew Schembri zusammengespielt – und er hat mir erzählt, wie toll hier alles ist: vom Team und den Fans über die Verantwortlichen und Helfer bis hin zur Stadt.“ Er wolle den Regensburgern helfen, sich nach dem Aufstieg in der Zweiten Liga zu etablieren. „Ich bin ein kleinerer Stürmer, der keine Angst hat, hart zu spielen. Ich spiele schnell und mit viel Herz. Beschreiben würde ich mich eher als Spielmacher – aber ich kann auch ganz gut selbst scoren, vor allem nah am Tor“, erklärt der 1,73 Meter große Neuzugang.

Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer ist begeistert von Osterberg: „Wir freuen uns sehr, dass sich Kyle für Regensburg entschieden hat. Er ist der Spielertyp, den wir wollten und der perfekt zu unserer Mannschaft passt. Er hat seine Qualitäten in den letzten Saisons schon in den starken Ligen Dänemarks und der Slowakei bewiesen – und er kennt Deutschland schon aus seiner Zeit in Deggendorf.“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bild (Grafik): DVTK Jegesmedvék
Bild: Daniel Andre Stentz