ENDSPURT IN DER DEL-2-HAUPTRUNDE: EISBÄREN REGENSBURG AM FREITAG BEIM ESVK KAUFBEUREN, AM SONNTAG KOMMEN DIE KREFELD PINGUINE

Schlag auf Schlag geht es für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg im Endspurt der DEL-2-Hauptrunde weiter: Nur noch vier Partien stehen an – zwei davon am kommenden Wochenende. Am morgigen Freitag, 23. Februar, treten die Domstädter ab 19:30 Uhr beim ESV Kaufbeuren in der Energie-Schwaben-Arena an, ehe am Sonntag, 25. Februar, die Krefeld Pinguine ab 17 Uhr in der Donau-Arena gastieren. Für die Oberpfälzer, die mit 88 Zählern Tabellenzweiter sind, sind es weitere wichtige Begegnungen im Kampf um die bestmögliche Ausgangslage für die anstehenden Play-offs. Doch für die Gegner geht es ebenfalls noch um einiges: Kaufbeuren, (derzeit Sechster), und Krefeld (Siebter) liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den sechsten Platz und liegen mit 74 Punkten gleichauf. Nur die bessere Tordifferenz trennt die beiden Kontrahenten (+9 für die Allgäuer und +1 für die Nordrhein-Westfalen). Egal, wie die Begegnungen also enden – die EBR könnten eine wichtige Rolle im Fernduell der beiden Teams um die direkte Play-off-Qualifikation spielen, denn der Siebte muss den Umweg über die Pre-Play-offs gehen. Das Heimspiel gegen Krefeld ist bereits so gut wie ausverkauft. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

Bisher fällt die Bilanz der Eisbären gegen den ESVK beinahe makellos aus: Alle drei bisherigen Duelle gewannen die Oberpfälzer. Während sie zuhause mit 4:1 und 6:3 siegten, gab es beim 6:5 nach Penaltyschießen auswärts einen offenen Schlagabtausch. Mit Daniel Fießinger hütet zumeist ein ehemaliger Regensburger das Tor der Allgäuer – er ist mit fast 2500 Einsatzminuten der Vielspieler der DEL 2 und pariert rund 91,2 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten. Topscorer der Schwaben ist Sami Blomqvist mit 43 Punkten – der finnische Stürmer kehrte im Sommer mit deutschem Pass im Gepäck aus Bayreuth in die Energie-Schwaben-Arena zurück und knüpfte nahtlos an sein erfolgreiches erstes Engagement in der Wertachstadt an. Als Volltreffer entpuppte sich Sommerneuzugang Jamal Watson: Der kanadische Verteidiger ist offensiv wie defensiv stark und belegt mit 34 Zählern Rang zwei der internen Rangliste. Mit dem gebürtigen Regensburger Simon Schütz, dem jüngeren Bruder von EBR-Abwehrstütze Korbinian, steht zudem noch ein weiterer Defender unter den besten zehn Punktesammlern des ESV (23 Punkte). Im Sturm schmerzen indes die Langzeitausfälle von Kanadier Jacob Lagacé und den Eigengewächsen Max Oswald und Leon Sivic. Mit den beiden kanadischen Stürmer-Routiniers John Lammers und Tyler Spurgeon, Deutsch-Finne Jere Laaksonen, dem ehemaligen britischen Nationalspieler Joey Lewis, dem Finnen Micke Saari, Deutsch-Tscheche Sebastian Gorčík und starken Youngstern wie Max Hops (fehlte zuletzt aber erkrankt), Yannik Burghart und Johannes Krauß steht aber dennoch mehr als genug Offensiv-Power zur Verfügung. Hinzu kommen die Leihgaben von Erstliga-Kooperationspartner München. Die Zwillinge Thomas und Nikolaus Heigl sorgen, wenn sie zur Verfügung stehen, im Angriff für Furore – am Wochenende wird dem ESVK wohl zumindest Thomas für die Joker auflaufen.

Donau-Arena nahezu ausverkauft

Eine nahezu ausverkaufte Arena erwarten die EBR dann am Sonntag, wenn es gegen die Krefeld Pinguine geht. Auch gegen den ehemaligen deutschen Meister liest sich die Bilanz der Donaustädter in der bisherigen Saison positiv: Einer Niederlage (1:4 auswärts) stehen zwei Siege gegenüber (3:2 zuhause und 5:3 in Krefeld). Mit rund 2320 Minuten Einsatzzeit belegt KEV-Stammgoalie Felix Bick in dieser Statistik Rang zwei in der Liga – hinter Kaufbeurens Fießinger. Bick pariert dabei bislang über 92.7 Prozent der gegnerischen Abschlüsse, ein starker Wert. Wie wichtig er sein kann, zeigte er beim ersten Kräftemessen mit den Oberpfälzern, als er mit einer Fangquote von knapp 96,5 Prozent zum Matchwinner avancierte.

Wie viel Qualität bei den Nordrhein-Westfalen auf dem Eis steht, zeigt, dass insgesamt acht ehemalige Nationalspieler im Kader stehen (wenngleich DEL-Leihgabe Hendrik Hane von Erstligist Düsseldorf kaum zur Verfügung steht). Der prominenteste ist wohl Christian Erhoff: Der inzwischen 41-jährige Verteidiger mit reichlich NHL-, DEL- und Länderspielerfahrung kehrte im Sommer nach fünfjähriger Pause zu seinem Heimatklub zurück und zeigt mit starken Leistungen und bereits 24 Scorerpunkten (intern Rang fünf), dass er nichts verlernt hat. Auch der beste Punktesammler der Pinguine, Alexander Weiß, kann auf viele Erstliga- und Nationaleinsätze zurückblicken. Der 37-jährige Kapitän traf zwölf Mal selbst und legte 21 weitere Treffer auf (33 Zähler). Damit verweist er auch den offensivstärksten Import, Kanadier Josh MacDonald (30), auf Rang zwei, der verletzungsbedingt aber auch 16 Spiele verpasste. Aber auch auf Philipp Kuhnekath (29), Christian Kretschmann (27), Deutsch-Kanadier und zweimaligen DEL-Meister Jon Matsumoto (23), die Kanadier Matt Marcinew (20) und Lucas Lessio (18) sowie David Černý (21) ist zu achten. Hinzu kommen mit Jerome Flaake ein weiterer, nachverpflichteter Routinier, der über hunderte Spiele hinweg seine Klasse in Liga eins unter Beweis gestellt hat, und zahlreichen weiteren starken Angreifern und Verteidigern viele weitere hochqualitative Akteure... Unter ihnen ist mit Lukas Wagner auch ein Ex-Eisbär. Der 21-jährige Stürmer kam bisher 40 Mal zum Einsatz und sammelte dabei zwei Assists.

Bei den Eisbären Regensburg bahnt sich, früher als erwartet, ein Comeback des Langzeitverletzten Kontingentstürmers Richard Diviš an – ob es allerdings schon am Wochenende soweit sein wird, steht noch nicht fest. Weiterhin fällt aber sein Sturmkollege Tomáš Schwamberger aus. Ein Einsatz von Verteidiger Jakob Weber, der zuletzt angeschlagen pausierte, ist noch fraglich. Für die Heimpartie gegen Krefeld sind kaum noch Plätze verfügbar.  Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

INFORMATIONEN ZU DEN SPIELTAGEN

Von beiden Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Kaufbeuren sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei einen Gutschein für die Metzgerei Döhl.
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird am Sonntag ab 15 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen.
Einlass in die Arena beim Spiel gegen Krefeld ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (15:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (15:15 Uhr).
Tickets für das Heimspiel gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Zwei schwierige Duelle haben die Eisbären Regensburg am Wochenende vor der Brust: Am Freitag geht es ab 19:30 Uhr beim ESV Kaufbeuren um Punkte, am Sonntag kommen die Krefeld Pinguine in die Domstadt und treten ab 17 Uhr in der wohl so gut wie ausverkauften Donau-Arena an.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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KRIMI BEI DEN RAVENSBURG TOWERSTARS: EISBÄREN REGENSBURG GEWINNEN 5:3 IM TOPSPIEL

Es war der erste Sieg einer Regensburger Eishockey-Mannschaft in Ravensburg seit 2007: Die Eisbären haben sich beim amtierenden Zweitliga-Meister, den Towerstars, nach einem umkämpften und hochklassigen Spiel mit 5:3 (0:0/2:1/3:2) durchgesetzt. Vor 2309 Fans in der CHG-Arena hatten David Booth (22.) und Lukas Heger (27.) die Domstädter nach einem torlosen Auftaktdrittel mit 2:0 in Führung gebracht, ehe Ex-EBR-Angreifer Lukas Mühlbauer den Anschluss für die RVT wieder herstellte (31.). Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Erst stellte Corey Trivino für die Oberpfälzer auf 3:1 (42. im Powerplay), dann verkürzte Heim-Kapitän Sam Herr (49.). Unmittelbar nach Andrew Yogans Treffer zum 4:2 schlugen die Schwaben durch Nick Latta nur zehn Sekunden später zurück (je 51.). Die endgültige Entscheidung brachte dann erst Yogans zweites Tor des Abends 64 Sekunden vor dem Ende ins verwaiste Gehäuse der Baden-Württemberger (59.). Mehrfach hatte Eisbären-Goalie Jonas Neffin zuvor die knappe Führung mit teils unglaublichen Paraden festgehalten. Schon vor der Partie stand fest: Regensburg bleibt ob des Vorsprungs unabhängig vom Ergebnis Zweiter der DEL-2-Tabelle (jetzt 88 Punkte). Ravensburg verlor einen Platz und ist nun Fünfter (76). Mit dem dritten Auswärtsspiel hintereinander geht es für die EBR schon am kommenden Freitag, 23. Februar weiter: Dann geht es ab 19:30 Uhr beim ESV Kaufbeuren in der Energie-Schwaben-Arena um wichtige Zähler im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition in den anstehenden Play-offs. Für diese sind die Bayern dank des Sieges nun nämlich auch rechnerisch sicher qualifiziert. Das nächste Heimspiel folgt dann am Sonntag darauf, 25. Februar, ab 17 Uhr in der Donau-Arena gegen die Krefeld Pinguine. Die Begegnung gegen die Nordrhein-Westfalen ist schon so gut wie ausverkauft. Letzte Resttickets gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Im Kader der Eisbären Regensburg ergaben sich zum Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars einige Änderungen: In der Verteidigung pausierte Korbinian Schütz, verletzt fehlte Jakob Weber – für sie rückten André Bühler und Lucas Flade wieder in den Kader. Im Sturm fehlten den Domstädtern Tomáš Schwamberger, Richard Diviš (beide verletzt) und Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga). Jonas Neffin erhielt im Tor den Vorzug vor Tom McCollum, der als Backup auf der Bank Platz nahm.

Von Beginn an war es ein Spiel der beiden Keeper: Jonas Neffin bei den Gästen und Ilya Sharipov bei den RVT standen immer wieder mit ihren tollen Aktionen im Mittelpunkt. So entschärfte Neffin im ersten Ravensburger Powerplay nicht nur einen satten Flachschuss von Maximilian Hadraschek (1. Minute). Auch beim scharfen Abschluss von  Robbie Czarnik von der linken Seite war er zur Stelle – und ließ die bereits zum Jubelschrei ansetzenden Heimfans auch beim unmittelbaren Nachschuss von Fabian Dietz mit einer überragenden Parade wieder verstummen (2. Minute). Auch bei einer guten Chance durch den ehemaligen Eisbär Lukas Mühlbauer war er wenig später zur Stelle (7.). Insgesamt verzeichneten aber die Bayern etwas mehr und auch die dickeren Möglichkeiten, während die Hausherren insgesamt etwas mehr von der Partie hatten. So musste sich Neffins Gegenüber unter anderem bei einem Unterzahl-Break der Domstädter gegen Abbott Girduckis ganz groß machen, um die Scheibe noch ans Außennetz zu lenken (2.). In der 15. Minute hatte er Glück, dass EBR-Topscorer Andrew Yogan bei einem Alleingang am Tor vorbeizielte. Zahlreiche weitere Male zeigten beide Goalies mit weiteren Saves ihre Klasse – das erste Drittel endete folgerichtig torlos.

Und auch kurz nach Wiederbeginn scheitere Yogan an Sharipov: Nach einem kapitalen Fehler im Ravensburger Aufbauspiel erhielt er den Puck völlig frei vor dem Tor, doch der Goalie blieb Sieger (21.). Mehr Glück hatte Yogan kurz darauf: David Booth fing einen weiteren katastrophalen Fehlpass der Oberschwaben in deren Drittel ab, die Scheibe kam zum Goldhelm, der vor dem Kasten überlegt noch einmal Booth fand – 1:0 für Regensburg nach der US-amerikanischen Koproduktion. Die Eisbären hatten nun endgültig Blut geleckt und drängten auf den zweiten Treffer. Lukas Heger gewann ein Bully vor dem Heimtor, der Puck lief zu Petr Heider, der mit seinem Schlagschuss noch knapp scheiterte – doch Andrew Schembri brachte die Scheibe gedankenschnell zum im Slot völlig frei stehenden Heger, der der sie zum 2:0 genau in den Winkel jagte (27.). Der Treffer war sein 300. Punkt im Regensburger Trikot. Es war zugleich aber auch eine Art Weckruf für die Gastgeber, die im Mitteldrittel zuvor kaum stattgefunden hatten. Eine kurze Drangphase der Towerstars überstanden die Eisbären aber noch schadlos – auch dank mehrerer weiterer starker Neffin-Paraden. Nach einer guten Konter-Gelegenheit, bei der Kevin Slezak auf der Gegenseite an Sharipov scheiterte (30.), sollte der Regensburger Torsteher dann aber doch hinter sich greifen müssen. Nach einem gewonnenen Anspiel der RVT ließen sich die Domstädter vom überfallartigen Gegenzug der Hausherren überrumpeln – Lukas Mühlbauer war der Nutznießer und traf mit einem platzierten Abschluss gegen sein Ex-Team zum Anschlusstreffer (31.). Wenig später hatten die Eisbären erst Glück, dann Pech: Jonas Neffin war beim Schuss von Hadraschek zur Stelle – im direkten Gegenzug landete Yogans Schlenzer aber nur am Gebälk (34.). In der Folge vereitelten beide Goalies wieder zahlreiche Chancen der Gegner.

Furioser Schlussabschnitt

Auch im dritten Durchgang erwischten die Regensburger einen starken Start: Im Powerplay prallte ein Heider-Schuss von der Bande neben Sharipovs Kasten – Corey Trivino reagierte am schnellsten und löffelte den Puck frech Richtung Tor, wo er von Sharipov in die Maschen prallte: 3:1 für die Oberpfälzer (42.). Zwar musste Neffin unter anderem gegen Nick Latta in höchster Not retten (44.), doch die Eisbären schienen das Geschehen nun zu kontrollieren und waren dem vierten Treffer nahe. Einzig das nötige Glück im Abschluss fehlte. Der erneute Anschluss brachte dann die Schwaben zurück ins Spiel: Nach einem Puckverlust in der eigenen Zone netzte RVT-Kapitän Sam Herr ein und hauchte seinen Mannen damit wieder Leben ein (49.). Doch Yogan, dem zuvor das Pech am Schläger zu kleben schien, hatte die passende Antwort nur zwei Zeigerumdrehungen später parat: Ein weiterer haarsträubender Fehlpass der Ravensburger ließ ihn völlig allein links vom Tor auftauchen – und der Schuss zappelte zum 4:2 im Netz (51.). Die Begegnung hatte nun ihren Höhepunkt erreicht, unmittelbar nach dem Bully klingelte es erneut, aber dieses Mal hinter Neffin. Nick Latte verkürzte durch einen sensationellen Schuss aus spitzem Winkel auf 3:4, nur zehn Sekunden nach dem Treffer der Regensburger (51.). Die Begegnung war nun völlig offen und wurde auch etwas härter. Chancen hüben wie drüben, starke Saves beider Keeper und gute Spielzüge boten ein wahres Spektakel. Es bahnte sich ein Krimi in den Schlussminuten an. Die Towerstars machten Dampf, doch Neffin war der Turm in der Schlacht für Regensburg. Sinnbildlich die 59. Minute: Ravensburg drückte mit aller Macht auf den Ausgleich, doch der Regensburger Schlussmann verhinderte den Einschlag bei einem Schuss von Fabian Dietz mit einem Save der Marke „Parade des Jahres“ den Einschlag. Sharipov verließ indes beinahe zeitgleich seinen Kasten für einen sechsten Feldspieler – und Yogan eroberte die Scheibe und traf ins leere Tor. Die Entscheidung – 5:3-Endstand.

Durch die drei Punkte ist den Domstädtern die direkte Play-off-Qualifikations nicht mehr zu nehmen. Sie belegen weiterhin den überragenden zweiten Platz in der DEL-2-Tabelle (88 Punkte). Die Oberschwaben indes rutschten vom vierten auf den fünften Rang (76). Am kommenden Freitag, 23. Februar, steht für die EBR nun das dritte Auswärtsspiel hintereinander an: Es geht ab 19:30 Uhr in der Energie-Schwaben-Arena gegen den ESV Kaufbeuren. Vor eigenem Publikum treten die Oberpfälzer dann am darauffolgenden Sonntag, 25. Februar, wieder an – ab 17 Uhr gastieren die Krefeld Pinguine in der Donau-Arena. Die Begegnung gegen die Nordrhein-Westfalen ist schon so gut wie ausverkauft. Letzte Resttickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Ravensburg Towerstars – Eisbären Regensburg 3:5 (0:0/1:2/2:3)

Dienstag, 20. Februar 2024 – CHG-Arena Ravensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Ravensburg: Ilya Sharipov (59:48) und Nico Pertuch (beide Tor) – Florin Ketterer, Julian Eichinger, Pawel Dronia (2 Strafminuten), Oliver Granz, Niklas Hübner, Denis Pfaffengut und Tim Sezemsky (alle Abwehr) – Sam Herr, Charlie Sarault, Robbie Czarnik (2), Nick Latta, Matt Alfaro, Fabian Dietz, Noah Dunham, Maximilian Hadraschek, Lukas Mühlbauer, Tim Gorgenländer, Luigi Calce und Louis Latta (alle Sturm). – Trainer: Gergely Majaross (Headcoach), Eeli Parviainen und Jan Benda (beide Assistenten).
Regensburg:
Regensburg: Jonas Neffin (60:00) und Tom McCollum (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, André Bühler, Patrick Demetz, Lucas Flade (2 Strafminuten) und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino (2), Andrew Yogan, Andrew Schembri (2), Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 2309 (CHG-Arena Ravensburg).

Schiedsrichter: Markus Schütz und Aleksander Polaczek (beide Hauptschiedsrichter) sowie Alexander Pletzer und Dominik Spiegl (beide Linesperson).

Strafminuten: Ravensburg 4 – Regensburg 6.

Tore

1. Drittel:

2. Drittel:
0:1 (22.) David Booth (Andrew Yogan);
0:2 (27.) Lukas Heger (Andrew Schembri, Petr Heider);
1:2 (31.) Lukas Mühlbauer (Noah Dunham, Maximilian Hadraschek;
3. Drittel:
1:3 (42./PP1) Corey Trivino (André Bühler, Andrew Yogan);
2:3 (49.) Sam Herr;
2:4 (51.) Andrew Yogan (Christoph Schmidt);
3:4 (51.) Nick Latta (Fabian Dietz, Matt Alfaro);
3:5 (59./EN) Andrew Yogan (Xaver Tippmann, Christoph Schmidt).

Neuer Tabellenplatz: Ravensburg 5. Platz (76 Zähler aus 48 Partien/vorher 4.) – Regensburg 2. Rang (88 Punkte aus 48 Spielen/vorher 2.).

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Kim Enderle und Melanie Feldmeier/arSito

 

 

Gestützt auf eine überragende Leistung von Goalie Jonas Neffin (links im Bild, weißes Trikot) haben die Eisbären Regensburg (rechts Verteidiger Xaver Tippmann) ihr wichtiges Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars (im Bild Stürmer Fabian Dietz, blaues Trikot) mit 5:3 gewonnen. Damit ist den Oberpfälzern die direkte Play-off-Qualifikation nicht mehr zu nehmen.
Foto: Kim Enderle

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Trotz eines gut aufgelegten Ilya Sharipov im Tor der Ravensburg Towerstars haben die Eisbären Regensburg um Verteidiger Xaver Tippmann (Mitte, weißes Trikot) ihr Auswärtsspiel in Oberschwaben 5:3 für sich entschieden (links im Bild RVT-Defender Julian Eichinger).
Foto: Kim Enderle

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Sein Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 war sein 300. Punkt im Regensburger Trikot: EBR-Stürmer Lukas Heger. Am Ende holten die Eisbären beim 5:3 im Auswärts-Topspiel bei den Ravensburg Towerstars drei wichtige Zähler.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


ZURÜCK IN DEN LIGA-ALLTAG: EISBÄREN REGENSBURG VOR TOPDUELL BEI DEN RAVENSBURG TOWERSTARS

Topspiel bei den Ravensburg Towerstars: Wenn Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg am heutigen Dienstag, 20. Februar, ab 20 Uhr bei den Oberschwaben in der CHG-Arena antreten, geht für die Domstädter nach einem ereignisreichen Wochenende rund um das „Hockey Outdoor Triple“ in Klingenthal direkt mit dem DEL-2-Liga-Alltag weiter. In Sachsen hatte es für die Oberpfälzer drei Ehrungen bei der großen DEL-2-Gala und einem 3:2-Sieg nach Overtime über die Lausitzer Füchse vor über 10600 Fans im Auslauf der dortigen Vogtland-Skisprung-Arena gegeben. Die restliche Liga war am Wochenende spielfrei. Somit gehen die Baden-Württemberger, derzeit Tabellenvierter (76 Punkte), ausgeruht in das Spitzenspiel gegen die zweitplatzierten Bayern (85).

Die beiden Topmannschaften zeigten zuletzt eine ähnliche Form: Aus den jüngsten sechs Begegnungen holten die RVT zehn, die Donaustädter elf Punkte. In diesem Zeitraum verloren beide Teams gegen den Tabellendritten Crimmitschau und holten dafür gegen Ligaprimus Kassel drei Zähler. Und auch die bisherige Bilanz beider Mannschaften gegeneinander spricht für ein enges Match: Nach drei direkten Duellen stehen für Regensburg zwei hart erkämpfte und knappe Heimsiege (7:5 und 5:4) sowie, nach ebenso ausgeglichenem und engem Spielverlauf, eine 5:6-Auswärtsniederlage zu Buche. Insgesamt 32 Treffer (davon 17 für die Eisbären) in den drei Kräftemessen versprechen auch im vierten und letzten Duell der beiden Spitzenteams in der aktuellen DEL-2-Hauptrunde ein Offensivspektakel – bisher fielen in den Aufeinandertreffen im Schnitt immer über zehn Tore, zwei Mal gab es dabei auch furiose Aufholjagden für das jeweilige Heimteam.

Charlie Sarault schon mit sieben Punkten gegen die EBR

Dabei stach offensiv auf Seiten insbesondere Liga-Topscorer Andrew Yogan (73 Punkte), der frisch gebackene beste Stürmer und Spieler der Liga, mit seiner Reihe um Corey Trivino und Abbott Girduckis (jeweils 67) heraus: Yogan sammelte acht Scorerpunkte (ein Tor und sieben Assists), Girduckis (vier und drei) und Trivino (drei und vier) je sieben. RVT-Goldhelm Charlie Sarault (insgesamt 49 Punkte) steht dem aber in (fast) nichts nach: Er kommt in den drei Partien auf satte sieben Assists, Verteidiger Oliver Granz (29) deren auch starke fünf. Scharfschütze Fabian Dietz (18) und der zweitbeste Punktesammler der Ravensburger, Robbie Czarnik (41), netzten indes jeweils bereits drei Mal selbst gegen die EBR ein. Im Tor setzt die Mannschaft des ungarischen Cheftrainers Gergely Majaross auf das starke Gespann aus Nummer ein Ilya Sharipov (37 Einsätze mit rund 91,3 Prozent Fangquote) und Nachwuchsnationalspieler Nico Pertuch (13 mit knapp 90,1).

Besonders im Powerplay sind die Schwaben gefährlich: Mit einer Erfolgsquote von 21,9 Prozent hat sich das Team den zweitbesten Wert der gesamten DEL 2 erarbeitet. Das bekamen auch die Oberpfälzer schon zu spüren: acht der bisherigen 15 Treffer der Towerstars gegen die EBR fielen in Überzahl. Ein dickes Brett also, dass es für die EBR zu bohren gilt.

Verzichten müssen die Eisbären dabei wohl auf die beiden langzeitverletzten Stürmer Richard Diviš und Tomáš Schwamberger sowie auf den ebenfalls verletzten Offensivverteidiger Jakob Weber. Am Freitag, 23. Februar, steht ab 19:30 Uhr direkt der nächste schwere Auswärtsauftritt für die Mannschaft des jüngst zum besten Trainer der laufenden DEL 2 gekürten Headcoachs Max Kaltenhauser an: Dann geht es in der Energie Schwaben Arena beim ESV Kaufbeuren um wichtige Punkte. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Domstädter erst am Sonntag, 25. Februar, ab 17 Uhr in der Donau-Arena gegen die Krefeld Pinguine. Die Begegnung ist bereits beinahe ausverkauft, letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

INFORMATIONEN ZUM SPIELTAG

Von der Partie berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Ravensburg sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei einen Gutschein für die Metzgerei Döhl.
Letzte Tickets für das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag, 25. Februar, gegen die Krefeld Pinguine gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Andreas Nickl

 

Schweres Auswärtsspiel für die Eisbären Regensburg um Stürmer Corey Trivino (vorne rechts) und Verteidiger Xaver Tippman (dahinter). Unser Bild, in dem hinten links auch EBR-Angreifer Marvin Schmid zu sehen ist (alle weiße Trikots) entstand beim Auswärtsspiel in Rosenheim.
Foto: Andreas Nickl

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GROßE EHRE FÜR EISBÄREN REGENSBURG: ANDREW YOGAN AUF DEL-2-GALA ALS STÜRMER UND SPIELER DER SAISON, MAX KALTENHAUSER ALS BESTER TRAINER AUSGEZEICHNET

Historisches Wochenende für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Die Domstädter bestritten nicht nur am Sonntag, 18. Februar, beim „Hockey Outdoor Triple“ im Auslauf der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal ein Freiluftspiel vor über 10600 Fans gegen die Lausitzer Füchse und siegten in einem hochklassigen Spiel mit 3:2 nach Overtime (zum Nachbericht). Bei der großen DEL-2-Gala am Vorabend an gleicher Stelle räumten die Oberpfälzer auch noch drei von sieben der renommierten Auszeichnungen der Liga ab. EBR-Coach Max Kaltenhauser wurde als „Trainer der Saison“ geehrt, während Stürmer Andrew Yogan als bester Stürmer und bester Spieler gleich zwei Trophäen einheimste. Der 32-jährige US-Amerikaner ist derzeit nicht nur bester Scorer der Eisbären, sondern auch der ganzen Liga (32 Tore und 41 Assists für 73 Punkte). Damit gingen drei von sechs Auszeichnungen an die Donaustädter, die mit 85 Punkten aus bisher 47 Spielen einen überragenden zweiten Platz in der DEL-2-Tabelle belegen und eine der besten Saisons in der Regensburger Eishockey-Geschichte spielen. Bei den Torhütern landete EBR-Keeper Tom McCollum unter den Top Drei, Erster wurde Crimmitschaus Oleg Shilin. Bei den Verteidigern wurde Maximilian Faber (Kassel) ausgezeichnet, bester „Rookie“ wurde Torhüter Jonas Stettmer (Lausitzer Füchse), bester U-21-Förderspieler ist Philipp Bidoul (Kaufbeuren). An der Abstimmung für die besten Spieler des Jahres nahmen neben den Trainern der 14 DEL-2-Clubs auch die Kapitäne aller Teams, die Liga selbst, SpradeTV und das Fachmagazin Eishockey News, welche die Wahl durchführte, teil. In einigen weiteren Kategorien landeten Vertreter der Oberpfälzer auf den Plätzen.

In einer würdigen Veranstaltung setzte sich Yogan so etwa bei den Angreifern auch gegen einen eigenen Teamkollegen durch: Er ließ den 34-jährigen Kanadier Corey Trivino, seinen Reihenkollegen, und den 23-jährigen Deutschen Yannik Valenti, den Topscorer des Ligaprimus Kassel Huskies, hinter sich. Und auch bei der Wahl zum besten Spieler der Liga schnitt er knapp besser ab als ein Mannschaftskamerad: Er erhielt mehr Stimmen als Abbott Girduckis, der 28-jährige Deutsch-Kanadier bildet mit Trivino und Yogan die derzeit gefährlichste Sturmformation der DEL 2. Auch hier ließ Yogan seinen Kasseler Kontrahenten Valenti hinter sich.

Kaltenhauser setzt sich gegen Šubr und Tuores durch

Der 42-jährige Kaltenhauser indes landete bei den Trainern vor dem 34-jährigen Finnen Jussi Tuores (Eispiraten Crimmitschau) und dem tschechischen Übungsleiter des Spitzenreiters Kassel, Bo Šubr (43 Jahre).

Bei den Goalies landete der 34-jährige US-Amerikaner Tom McCollum knapp hinter dem deutsch-russischen Sieger Shilin (32 Jahre/Crimmitschau). Damit hatte der Regensburger Keeper wie auch der erst 22-jährige Jonas Stettmer (Lausitzer Füchse) das Nachsehen in dieser Kategorie. Besser lief es für Stettmer, der per Förderlizenz von Erstligist Berlin für die Lausitzer Füchse aufläuft, bei der Wahl zum „Rookie des Jahres“: Hier setzte er sich durch und verwies Verteidiger Edwin Schitz (23 Jahre/EV Landshut) und Stürmer Thomas Heigl (21/per Förderlizenz von Erstligist München beim ESV Kaufbeuren im Einsatz) auf die Plätze. In dieser Rubrik wurden nur Akteure berücksichtigt, die im Förderlizenz-fähigen Alter liegen, für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt und in der Vorsaison höchstens 26 Mal in der DEL 2 aufgelaufen sind.

Als bester U-21-Förderspieler wurde Kaufbeurens Allrounder Philipp Bidoul ausgezeichnet. Der 20-jährige Verteidiger landete vor Connor Korte (21 Jahre/Kassel) und Justin Büsing (20/beide Sturm/Crimmitschau).

Auch bei den Verteidigern war kein Domstädter nominiert. Hier setzte sich zum zweiten mal in Folge (und zum dritten Mal insgesamt) der 30-jährige Maximilian Faber von den Kassel Huskies durch. Der Deutsche erhielt mehr Stimmen als der Crimmitschaus Deutsch-Kanadier Max Balinson (27 Jahre) und Kanadier Shane Hanna (29) von Rosenheim.

Mit zusätzlichem Selbstvertrauen aus diesen Ehrungen ging es tags darauf in das „Wintergame“ gegen die Lausitzer Füchse im Auslauf der Vogtland-Skisprung-Schanze in Klingenthal. Zur dritten Partie des großen „Hockey Outdoor Triple“ strömten über 10600 Zuschauer, die ein starkes Spiel mit einem 3:2-Sieg der Oberpfälzer nach Verlängerung sahen - das entscheidende Tor in der Overtime erzielte, natürlich, Yogan auf Trivino-Vorlage (zum Nachbericht)...

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Thomas Heide

 

Andrew Yogan (rechts/Stürmer und Spieler des Jahres) und Max Kaltenhauser (links/Bester Trainer) staubten für ihre Eisbären Regensburg drei von insgesamt sieben Ehrungen bei der großen DEL-2-Gala ab.
Foto: Heide

 

Andrew Yogan räumte gleich zwei Ehrungen bei der großen DEL-2-Gala ab: Der US-amerikanische Stürmer der Eisbären Regensburg siegte sowohl bei der Wahl zum besten Stürmer als auch bei der zum besten Spieler der Liga.
Foto: Heide

 

Max Kaltenhauser, Trainer der Eisbären Regensburg, wurde auf der DEL-2-Gala zum besten Trainer der laufenden Zweitliga-Saison gewählt.
Foto: Heide


EISBÄREN REGENSBURG SICHERN SICH IM TOR AB: DAVID KUBIK AUS DEM EIGENEN NACHWUCHS FÜRS DEL-2-TEAM LIZENSIERT

Kurz vor Ende der Wechselfrist gibt es bei Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg noch eine Personalmeldung: Aus dem eigenen Nachwuchs wurde Torhütertalent David Kubik als Absicherung auch für den DEL-2-Kader lizensiert. Der 19-jährige gebürtige Tscheche mit deutschem Pass läuft seit der Saison 2022/2023 für die Jungeisbären des EV Regensburg in der höchsten deutschen Nachwuchsliga, der DNL, auf. Weite Teile seiner Ausbildung genoss der Goalie in seiner tschechischen Heimat, wo er ebenfalls in den höchsten Nachwuchsligen aktiv war. Kubik ist nach den beiden Stammtorhütern Tom McCollum und Jonas Neffin sowie dem gebürtigen Regensburger Backup Fabio Marx nun der vierte lizensierte Keeper der Domstädter.

 

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: René Thalemann/EV Regensburg

 

Absicherung im Tor: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat mit David Kubik aus dem EVR-Nachwuchs einen vierten Goalie für das DEL-2-Team lizensiert. Der 19-jährige gebürtige Tscheche mit deutschem Pass spielt seit der Saison 2022/2023 für die Jungeisbären in der DNL.
Foto: René Thalemann/EV Regensburg


„HOCKEY OUTDOOR TRIPLE“ IN KLINGENTHAL – EISBÄREN REGENSBURG AM SONNTAG UNTER FREIEM HIMMEL GEGEN DIE LAUSITZER FÜCHSE GEFORDERT

Seit Sommer fiebern die Fans des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg darauf hin – nun ist es endlich soweit: Am Wochenende steigt das große „Hockey Outdoor Triple“ mit drei Freiluftspielen im Auslauf der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal. Auch bei den EBR steigt die Spannung vor der Begegnung am kommenden Sonntag, 18.Februar, ab 14 Uhr gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Über 1500 Fans, davon rund 800 im Buskonvoi, begleiten die Domstädter zum Wintergame in Sachsen, zu dem weit über 10000 Zuschauer erwartet werden. Sportlich trifft der DEL-2-Tabellenzweite aus der Oberpfalz (83 Punkte) auf den -neunten aus der Oberlausitz (65). Das Team von Coach Max Kaltenhauser will die gute Form der letzten Wochen weiter bestätigen und die Topplatzierung festigen, während die LFX mitten im Kampf um die (Pre-)Play-offs stecken. Sechs Partien vor Ende der Hauptrunde ist also noch ordentlich Feuer in der Begegnung... Tickets für das besondere Spiel gibt es unter https://hockey-outdoor-triple.com/

Erst vor rund zwei Wochen standen sich die beiden Mannschaften in der Donau-Arena zuletzt gegenüber, damals verlangte Weißwasser um den finnischen Headcoach Petteri Väkiparta den Donaustädtern alles ab, die EBR setzten sich nur äußerst knapp mit 3:2 durch. In den anderen beiden Aufeinandertreffen siegten jeweils die Gästeteams: Im ersten Kräftemessen in der Oberpfalz entführten die Sachsen mit einem 3:2-Auswärtssieg die Punkte, kurz nach Neujahr behielten dafür die Domstädter in der Lausitz mit 4:2 die Oberhand.

Kurios: Die Füchse haben in den bisherigen 46 Partien der DEL-2-Saison zwar mit Abstand die wenigsten Treffer erzielt (110), ließen aber demgegenüber auch die wenigsten Treffer zu (109) und haben damit dennoch eine positive Tordifferenz zu verbuchen (+1). Aus einer stabilen Defensive heraus (sinnbildlich stehen die überragende Penaltykill-Quote von 87,5 Prozent) sind die Weißwasseraner dabei immer gefährlich. Allen voran der finnische Topscorer Roope Mäkitalo (13 Tore und 26 Vorlagen für 39 Punkte) ist ein stetiger Unruheherd in den gegnerischen Abwehrreihen. Aber auch die Kanadier Lane Scheidl (28 Zähler) und Jake Coughler (23) sowie Finne Ville Järveläinen (23) und der offensivstarke deutsch-kanadische Verteidiger Kristian Blumenschein (23) sind Aktivposten. Neu im Kader sind seit kurzem der erfahrene deutsche Angreifer Dominik Grafethin und das deutsch-tschechische Nachwuchs-Sturmtalent Matěj Leden.

Starkes Torhüter-Trio der Sachsen

Im Tor sind die Lausitzer beeindruckend stark aufgestellt: Jonas Stettmer und Nikita Quapp sind jeweils Leihgaben von DEL-Partner Berlin und zählen zu den besten der Liga, unter der Saison kam zudem mit Matthew Galajda ein Deutsch-Kanadier hinzu, der seither regelmäßig mit starken Auftritten überzeugt. Während Stettmer bei der Wahl des DEL-2-Torhüters der Saison unter den Top Drei steht (Sieg wird am Samstag bekannt gegeben) und knapp 95,5 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten parierte, liegt Galajda mit 94,3 Prozent nur knapp dahinter. Quapp entschärft starke 91,7 Prozent der gegnerischen Abschlüsse. Der 21-jährige NHL-Draft-Pick aus dem Jahr 2021 (Carolina Hurricanes) absolvierte bislang die meisten Einsätze des Trios.

Nicht zu den Stärken der Füchse gehört indes das Überzahlspiel. Mit einer Erfolgsquote von nur 16,1 Prozent belegen die Sachsen in dieser Kategorie den vorletzten Platz der Liga. Zudem macht den LFX zuletzt eine Ergebniskrise zu schaffen: Aus den jüngsten 15 Begegnungen gab es elf Niederlagen bei nur vier Siegen. Damit holten sie nur 15 von 45 möglichen Punkten und verspielten eine zuvor komfortable Ausgangsposition im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation.

Bei den Eisbären wird erneut neben dem Langzeitverletzten Kontingentstürmer Richard Diviš wohl auch wieder dessen Sturmkollege Tomáš Schwamberger ausfallen, Stand Donnerstag steht der Rest des Kaders wohl zur Verfügung. Zum ganz besonderen Spiel in Klingenthal – es ist das erste Freiluftspiel der Regensburger Eishockey-Geschichte seit dem 27. Februar 2009 (Aufstiegsrunde zur Bayernliga in Geretsried) – werden über 10000 Fans erwartet, aus der Domstadt rollt ein großer Buskonvoi. Tickets für das Spektakel gibt es unter https://hockey-outdoor-triple.com/

 

Informationen zum Spieltag

SpradeTV überträgt die Begegnungen des "Hockey Outdoor Triple" NICHT! Es wird aber einen Online-Livestream des MDR geben.
Das kostenlose Eisradio entfällt indes beim Freiluftspiel ob der Präsenz des öffentlich-rechtlichen Senders! Ferner wäre die technische Umsetzung unter freiem Himmel mit enormen Risiken verbunden.
Zur Regensburger Partie beim „Hockey-Outdoor-Triple“ am Sonntag, 18. Februar, ab 14 Uhr in der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal gegen die Lausitzer Füchse rollt bekanntlich ein Buskonvoi aus der Domstadt nach Sachsen:
TREFFPUNKT: 8:30 Uhr, Parkplatz Ost an der Donau-Arena
ABFAHRT: 9 Uhr, Donau-Arena
ANKUNFT: 12:30 Uhr, Klingenthal
SPIELBEGINN: 14 Uhr, Vogtland-Skisprung-Arena
ABFAHRT: Nach Spielende, bis Donau Arena
Die Eisbären Regensburg bitten alle Teilnehmenden darum, einen Personalausweis mitzubringen. Leider können die EBR aus rechtlichen Gründen keinen Verkauf von Speisen und Getränken in den Bussen anbieten.
Tickets sowie alle weiteren Informationen zu Parkplätzen und Shuttlebussen vor Ort gibt es unter https://hockey-outdoor-triple.com/

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Max Kleinschmidt

 

Wintergame für die Eisbären Regensburg: Am kommenden Sonntag treten die EBR ab 14 Uhr im Auslauf der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal unter freiem Himmel gegen die Lausitzer Füchse an. Unser Bild entstand beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams in der Donau-Arena und zeigt EBR-Stürmer Corey Trivino (Mitte, am Puck, rotes Trikot) zwischen zwei Kontrahenten der Weißwasseraner (links Stürmer Ville Järveläinen, rechts Angreifer Samuel Dove-McFalls, beide gelbe Trikots).
Foto: Max Kleinschmidt

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SPANNEND BIS ZUM SCHLUSS: EISBÄREN REGENSBURG BEZWINGEN LAUSITZER FÜCHSE IN DER DONAU-ARENA MIT 3:2

Es war eine Begegnung mit reichlich Höhepunkten: Sieben Tore, Hattrick von Abbott Girduckis, Familientag, „Teddy-Bear-Toss zugunsten der Rengschburger Herzen e. V., Pausenspiele, 13. Heimsieg in Serie, mit 4467 zum achten Mal in Folge über 4000 Fans in der Donau-Arena – und: der auch rechnerisch sichere Klassenerhalt. Mit seinem furiosen 7:3 (2:2/2:0/3:1)-Erfolg vor eigenem Publikum gegen den EC Bad Nauheim hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg sein großes Saisonziel bereits am 46. Spieltag erreicht. Nach acht Minuten hatte Abbott Girduckis die EBR 1:0 in Führung gebracht und damit einen Plüschtierregen ausgelöst: Insgesamt segelten rund 2300 Kuscheltiere für den Guten Zweck auf das Eis und sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre. Nur drei Zeigerumdrehungen später ließ Girduckis das 2:0 folgen – doch die Gäste aus Hessen gleichen durch Treffer on Cody Syvester (16. Minute) und Kevin Orendorz (17.) per Doppelschlag noch vor der Pause aus. Im Mitteldrittel brachten Andrew Schembri (23.) und Andrew Yogan (29.) die Domstädter wieder mit zwei Toren in Front, ehe Abbott Girduckis früh im Schlussabschnitt den Hattrick perfekt machte (46.). Zwar verkürzte der ECN durch Ex-Eisbär Fabian Herrmann noch einmal in Überzahl (51.), doch Corey Trivino (53.) und Kevin Slezak (58. im Powerplay) schraubten das Ergebnis bis zum Ende noch auf ein deutliches 7:3. Die Oberpfälzer hielten damit als Zweiter der DEL-2-Tabelle ihren Vorsprung auf die Verfolger (83 Punkte). Die Hessen rutschten auf Rang elf ab (64). Weiter geht es für die Eisbären erst am kommenden Sonntag, 18. Februar, mit dem mit Spannung erwarteten Freiluft-Winter-Game in Klingenthal: Ab 14 Uhr fordern die Regensburger dann die Lausitzer Füchse in der dortigen Vogtland-Skisprung-Arena im Rahmen des „Hockey-Outdoor-Triple“ (Vorbericht folgt). Tickets gibt es unter https://hockey-outdoor-triple.com/

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Bei den Eisbären kehrte der US-amerikanische Stürmer David Booth zum Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim in den Spieltagskader zurück. Es fehlten hingegen in der Verteidigung André Bühler und Lucas Flade sowie im Sturm Tomáš Schwamberger, Richard Diviš (beide verletzt) und Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga). Tom McCollum startete zwischen den Pfosten, Jonas Neffin war sein Backup.

Bad Nauheim diktierte in den ersten Minuten der Begegnung das Geschehen, war vor dem von Tom McCollum gehüteten EBR-Tor aber nicht zwingend genug. Auf der Gegenseite zeigten dann die Eisbären nach acht Minuten, wie es geht: Über Corey Trivino und Andrew Yogan lief die Scheibe im Konter zu Abbott Girduckis, der frei vor Gäste-Keeper Maximilian Meier zum etwas überraschenden 1:0 für die Oberpfälzer einschob. Es war der Startschuss für einen minutenlangen Stofftierregen: Ob des ausgerufenen „Teddy-Bear-Tosses“ am Familientag segelten rund 2300 Kuscheltiere für den Guten Zweck, die Rengschburger Herzen e. V., auf die Eisfläche. Zugleich zündeten in der Folge auch die Offensivbemühungen der Gastgeber etwas besser: Girduckis legte nur drei Minuten später das 2:0 nach (11. Minute). Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken leisteten sich die Regensburger aber eine kleine Schwächephase – die sofort bestraft wurde. Erst fälschte Gäste-Neuzugang Cody Sylvester unhaltbar zum 1:2-Anschluss für den ECN ab (16.), dann glich Kevin Orendorz mit einem frechen Schuss aus spitzem Winkel sogar noch vor der ersten Pause aus (17.).

Und die Donaustädter hatten zu Beginn des Mitteldrittels Glück, dass die Hessen, die ihren Schwung auch nach dem Seitenwechsel noch nicht verloren zu haben schienen, nicht sogar in Führung gingen. Tim Coffman und Jordan Hickmott trafen kurz nach Wiederbeginn in Überzahl mehrfach nur das Außennetz, Max Gerlach scheiterte kurz darauf an McCollum und Offensivverteidiger Kevin Schmidt donnerte den Puck ans Gestänge (alles 21.). Ein Weckruf für die Donaustäter, die nun wieder hellwach und konsequent verteidigten und selbst Akzente nach vorn setzten: Kapitän Nikola Gajovský scheiterte mit einem Alleingang an Meier, Marvin Schmid mit einem von ihm abgefälschten Schuss (22.). Auch Andrew Schembri brachte einen Schlagschuss nicht an Meier vorbei (23.). Als kurz darauf aber Constantin Ontl nach starkem Einsatz in letzter Sekunde am Abschluss gehindert wurde und anschließend den im Slot völlig frei stehenden Schembri fand, klingelte es im Gäste-Kasten (23.). Wenig später war der alte Abstand dann wiederhergestellt: Nach einer starken Kombination über Trivino, Girduckis und Jakob Weber kam der Puck zu Yogan, der per Direktabnahme zum 4:2 vollendete. Trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten ging es mit diesem Spielstand in die Kabinen.

Girduckis, Trivino und Slezak treffen im dritten Drittel

Als Girduckis (nach tollem Trivino-Steilpass) mit satten Schuss in den Winkel seinen dritten Treffer des Abends folgen ließ und so den Hattrick perfekt machte, war eine Vorentscheidung gefallen (46.). Zwar kamen die Kurstädter durch den gebürtigen Regensburger und Ex-Eisbär Fabian Herrmann in Überzahl noch einmal auf 3:5 heran (51.). Doch die EBR hatten in Person von Trivino umgehend parat: Wunderbar von Girduckis und insbesondere Yogan freigespielt, schob er mühelos zum 6:3 ein (53.). Kevin Slezak war es dann, der im Powerplay mit seinem Treffer zum 7:3 den Schlusspunkt in der Begegnung setzte.

Unabhängig vom Ergebnis war schon vor der Begegnung klar: Die EBR bleiben auf DEL-2-Tabellenplatz zwei (jetzt 83 Punkte). Die Hessen indes rutschten um einen Rang nach hinten und sind jetzt Elfter (64). Weiter geht es für die Eisbären erst am kommenden Sonntag, 18. Februar, mit dem mit Spannung erwarteten Freiluft-Winter-Game in Klingenthal: Ab 14 Uhr fordern die Regensburger dann die Lausitzer Füchse in der dortigen Vogtland-Skisprungarena im Rahmen des „Hockey-Outdoor-Triple“ (Vorbericht folgt). Tickets gibt es unter https://hockey-outdoor-triple.com/

 

Statistik

Eisbären Regensburg – EC Bad Nauheim 7:3 (2:2/2:0/3:1)

Sonntag, 11. Februar 2024 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 16 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (60:00) und Jonas Neffin (beide Tor) – Petr Heider (2 Strafminuten), Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber (2), Korbinian Schütz, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan (2), Andrew Schembri, Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Bad Nauheim:
Maximilian Meier (60:00) und Niklas Lunemann (beide Tor) – Marius Erk, Alexander Dersch, Kevin Schmidt, Christopher Fischer (2 Strafminuten), Patrick Seifert, Eric Stephan und Leo Hafenrichter (alle Abwehr) – Fabian Herrmann, Jordan Hickmott (2), Kevin Orendorz, Cody Sylvester, Tim Coffman, Max Gerlach (2), Julian Lautenschlager, Marc El-Sayed, Christoph Körner, Paul Reiner und Pascal Steck (alle Sturm). – Trainer: Harry Lange und Adam Mitchell (Assistent).

Zuschauer: 4467 (Donau-Arena Regensburg).

Schiedsrichter: Alexander Singer und Daniel Harrer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tim Laudenbach und Roman Jung (beide Linesperson).

Strafminuten: Regensburg 6 – Bad Nauheim 6.

Tore

1. Drittel:
1:0 (8. Minute) Abbott Girduckis (Andrew Yogan, Corey Trivino);
2:0 (11.) Abbott Girduckis (Corey Trivino, Andrew Yogan);
2:1 (16.) Cody Sylvester (Christopher Fischer, Tim Coffman);
2:2 (17.) Kevin Orendorz (Jordan Hickmott, Marius Erk);
2. Drittel:
3:2 (23.) Andrew Schembri (Constantin Ontl, Korbinian Schütz);
4:2 (29.) Andrew Yogan (Jakob Weber, Abbott Girduckis);
3. Drittel:
5:2 (46.) Abbott Girduckis (Corey Trivino, Andrew Yogan);
5:3 (51./PP1) Fabian Herrmann (Jordan Hickmott, Kevin Schmidt);
6:3 (53.) Corey Trivino (Andrew Yogan, Abbott Girduckis);
7:3 (58.) Kevin Slezak (Yuma Grimm, Christoph Schmidt).

Neuer Tabellenplatz: Regensburg 2. Platz (83 Zähler aus 46 Partien/vorher 2.) – Gegner 11. Rang (64 Punkte aus 47 Spielen/vorher 10.).

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Andreas Nickl und Max Kleinschmidt

 

Auch die Spieler der Eisbären Regensburg hatten sichtlich Spaß am „Teddy-Bear-Toss“ ihres Klubs beim 7:3-Heimsieg über den EC Bad Nauheim: Unser Bild zeigt Stürmer Andrew Schembri auf einem Haufen der insgesamt rund 2300 so für den Guten Zweck gesammelten Plüschtiere. Diese gehen an die Rengschburger Herzen e. V..
Foto: Andreas Nickl

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Rund 2300 Plüschtiere segelten beim „Teddy-Bear-Toss“ der Eisbären Regensburg für den Guten Zweck auf die Eisfläche. Am Ende gewann das Team um den US-amerikanischen Stürmer David Booth (hinten im Bild, rotes Trikot) die Partie gegen den EC Bad Nauheim souverän mit 7:3 und machte damit nicht nur auch rechnerisch endgültig das Saisonziel Klassenerhalt frühzeitig perfekt – sie hielten als Tabellenzweiter auch ihren Vorsprung auf ihre Verfolger.
Foto: Max Kleinschmidt
Andreas Nickl

Die Nachberichte werden präsentiert von Auto Neumeier & Seidl

 

 

 

INFORMATIONEN ZUM BUSKONVOI NACH KLINGENTHAL

Zur Regensburger Partie beim „Hockey-Outdoor-Triple“ am Sonntag, 18. Februar, ab 14 Uhr in der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal gegen die Lausitzer Füchse rollt bekanntlich ein Buskonvoi aus der Domstadt nach Sachsen.

TREFFPUNKT: 8:30 Uhr, Parkplatz Ost an der Donau-Arena

ABFAHRT: 9 Uhr, Donau-Arena

ANKUNFT: 12:30 Uhr, Klingenthal

SPIELBEGINN: 14 Uhr, Vogtland-Skisprung-Arena

ABFAHRT: Nach Spielende, bis Donau Arena

Die Eisbären Regensburg bitten alle Teilnehmenden darum, einen Personalausweis mitzubringen. Leider können die EBR aus rechtlichen Gründen keinen Verkauf von Speisen und Getränken in den Bussen anbieten. Aufgrund intensiver Diskussionen verzögerte sich die Bekanntgabe der Entscheidungen leider. Während der Verhandlungen war es nicht möglich, dazu Wasserstandsmeldungen herauszugeben. Dafür bitten wir um Verständnis...


ZWEITMEISTE EINSÄTZE IN DER REGENSBURGER EISHOCKEY-GESCHICHTE - 448 SPIELE FÜR LUKAS HEGER

Am Freitag in Rosenheim lief Lukas Heger schon zum 448. Mal für Regensburg auf - damit überholte er Armin Mühlhofer in der Allzeit-Rangliste der Einsätze in der Regensburger Eishockey-Geschichte. Heute, in seinem 449. Spiel für die Domstädter, könnte er obendrein seinen 300. Scorerpunkt für die EBR erreichen. Bisher kommt der 29-jährige Stürmer nämlich auf 87 Tore und 212 Assists für 299 Zähler.

Danke für Alles, Lukas! 🔴⚪

 


KEIN GLÜCK IM ABSCHLUSS: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN 0:1 BEI DEN STARBULLS ROSENHEIM

Eine unglückliche Niederlage musste Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt im Rivalen-Duell bei den Starbulls Rosenheim einstecken: Im mit 5022 Fans ausverkauften Rofa-Stadion prangte am Ende ein knappes 0:1 (0:1/0:0/0:0) aus Regensburger Sicht auf der Anzeigetafel. Den Treffer des Tages erzielte SBR-Angreifer Lukas Laub schon nach acht Minuten. Anschließend bissen sich die Offensiv-Formationen beider Kontrahenten jeweils die Zähne an den starken gegnerischen Goalies aus. Sowohl der finnische Torhüter-Neuzugang der Oberbayern, Oskar Autio, als auch der Schlussmann der Domstädter, Tom McCollum zeigten starke Leistungen. Die Oberpfälzer kamen trotz Chancenplus nicht mehr zum Ausgleich. Obwohl sie die Reise zurück an die Donau ohne Punkte im Gepäck antreten mussten, blieben die EBR Zweite der DEL-2-Tabelle (80 Zähler). Auch Rosenheim verbesserte sich – trotz voller Ausbeute – nicht und liegen nach wie vor auf Rang zwölf (64). Schon am morgigen Sonntag, 11. Februar, gibt es für die Regensburger im Heimspiel die nächste Chance auf Punkte. Dann gastiert ab 16 Uhr der EC Bad Nauheim in der Donau-Arena. Der Klub hat die Begegnung zum großen Familientag deklariert – neben Specials in der Fanzone und Pausenspielen gibt es dann auch einen "Teddy-Bear-Toss" zugunsten der Rengschburger Herzen e. V.! Beim ersten Tor der Domstädter dürfen die Fans (beider Teams) ihre selbst mitgebrachten Plüschtiere für den Guten Zweck aufs Eis fliegen lassen. Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Die Auswirkungen der erneuten Krankheitswelle machten sich bei den Eisbären Regensburg auch noch im Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim bemerkbar: So fehlte nach wie vor der US-amerikanische Angreifer David Booth zusätzlich zu den verletzten Stürmern Tomáš Schwamberger und Richard Diviš. In der Offensive stand auch Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga), in der Defensive Patrick Demetz (überzählig) nicht im Spieltagskader. Tom McCollum startete zwischen den Pfosten, Jonas Neffin nahm als Backup auf der Bank Platz.

Die EBR legten furios los und prüften Oskar Autio im Kasten der Hausherren mehrfach – doch der 24-jährige Finne, der erst unter der Woche zu den SBR gewechselt war, deutete seine Topform schon früh an und war mehrfach Endstation der Regensburger Angriffsbemühungen. Die wohl dickste Möglichkeit hatte Christoph Schmidt nach starker Vorarbeit von Liga-Topscorer Andrew Yogan (5. Minute) – sein Abschluss landete, nach einem starken Save von Autio, neben dem Tor. Nach einer umstrittenen Strafe gegen die Domstädter durften die Gastgeber, die zuvor offensiv kaum stattgefunden hatten, aber früh im Spiel in Überzahl agieren. Zunächst verteidigten die Oberpfälzer stark – doch als Lukas Laub aus dem Slot zum Abschluss kam, ließen ihm die Eisbären zu viel Platz: Der Ex-DEL-Crack versenkte seinen eigenen Rebound zur frühen Rosenheimer Führung im Powerplay (8. Minute). Nur zwei Zeigerumdrehungen später hatte Sandro Mayr den Ausgleich auf dem Schläger, traf aber aus der Drehung das Ziel nicht (10.). Bei einem Alleingang von Lukas Heger (17.) blieb Autio ebenso Sieger wie bei zahlreichen weiteren Schüssen der EBR bis zum ersten Seitenwechsel.

Autio nicht zu überwinden

Im zweiten Durchgang fanden dann auch die Starbulls besser ins Spiel, beide Teams begegneten sich nun auf Augenhöhe. Mehrfach bot sich den EBR in Überzahl die Chance auf das 1:1 (34. bis 35.), doch erneut war Autio stets Endstation. Auf der Gegenseite holte McCollum für die Domstädter einige Male die Kohlen aus dem Feuer und hielt seine Farben in der Partie. Mit Ablauf des Mitteldrittels scheiterte Corey Trivino mit einer Top-Möglichkeit ein weiteres Mal am finnischen Torsteher der Gastgeber (40.).

Und auch im Schlussabschnitt rannten die Eisbären vergeblich gegen das defensive Bollwerk der Oberbayern an, hatten aber auch mehrfach Glück, nicht noch höher in Rückstand zu geraten. In der 55. Minute nahmen sich die Regensburger in ihrer Schlussoffensive mit einer Strafzeit etwas selbst den Wind aus den Segeln. Nach einer Auszeit von EBR-Coach Max Kaltenhauser kam in den letzten Minuten ein zusätzlicher Feldspieler für McCollum aufs Eis, doch der Ausgleich gelang den wacker kämpfenden Oberpfälzern nicht mehr. Am Ende stand eine unglückliche 0:1-Niederlage für die EBR mit einem Shutout für SBR-Goalie Autio.

Dennoch blieb das Team aus der Donaustadt Tabellenzweiter in der DEL 2 (80 Punkte), auch Rosenheim verbesserte sich in der Rangliste trotz des Sieges nicht und ist weiterhin Zwölfter (64). Für den morgigen Sonntag, 11. Februar, erwarten die Regensburger nun die nächste Topkulisse im Heimspiel. Aufgrund des vom Klub ausgerufenen Familientags beginnt die Partie in der Donau-Arena gegen den EC Bad Nauheim bereits um 16 Uhr. Zu diesem besonderen Anlass gibt es nicht nur Specials in der Donau-Arena – in den Pausen sind auch attraktive Mitmach-Spiele angesetzt. Zudem wird es einen „Teddy-Bear-Toss“ geben. Zugunsten der Rengschburger Herzen e. V. dürfen die Fans (beider Teams!) beim ersten Tor der Domstädter ihre selbst mitgebrachten Plüschtiere für den Guten Zweck aufs Eis fliegen lassen. Sollte der erste Eisbären-Treffer zu Beginn des Schlussdrittels noch nicht gefallen sein, setzt der Kuscheltier-Regen bei der ersten Unterbrechung jeglicher Art im dritten Drittel ein. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

INFORMATIONEN ZUM BUSKONVOI NACH KLINGENTHAL

Zur Regensburger Partie beim „Hockey-Outdoor-Triple“ am Sonntag, 18. Februar, ab 14 Uhr in der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal gegen die Lausitzer Füchse rollt bekanntlich ein Buskonvoi aus der Domstadt nach Sachsen.

TREFFPUNKT: 8:30 Uhr, Parkplatz Ost an der Donau-Arena

ABFAHRT: 9 Uhr, Donau-Arena

ANKUNFT: 12:30 Uhr, Klingenthal

SPIELBEGINN: 14 Uhr, Vogtland-Skisprung-Arena

ABFAHRT: Nach Spielende, bis Donau Arena

Die Eisbären Regensburg bitten alle Teilnehmenden darum, einen Personalausweis mitzubringen. Leider können die EBR aus rechtlichen Gründen keinen Verkauf von Speisen und Getränken in den Bussen anbieten. Aufgrund intensiver Diskussionen verzögerte sich die Bekanntgabe der Entscheidungen leider. Während der Verhandlungen war es nicht möglich, dazu Wasserstandsmeldungen herauszugeben. Dafür bitten wir um Verständnis...

 

Statistik

Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg 1:0 (1:0/0:0/0:0)

Freitag, 09. Februar 2024 – Rofa-Stadion Rosenheim – Beginn: 19:30 Uhr.

Aufstellungen

Rosenheim: Oskar Autio (60:00) und Christopher Kolarz (beide Tor) – Steffen Tölzer, Maximilian Vollmayer, Dominik Kolb, Stephan Tramm, Denis Shevyrin und Dominik Tiffels (alle Abwehr) – Lukas Laub, C. J. Stretch, Norman Hauner, Chris Dodero, Reid Duke (2 Strafminuten), Bastian Eckl (2), Marvin Feigl, Dominik Daxlberger, Kevin Handschuh, Manuel Strodel und Stefan Reiter (alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen und Jamie Bartman (Assistent).
Regensburg:
Tom McCollum (57:02) und Jonas Neffin, Fabio Marx (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber, Korbinian Schütz, Lucas Flade, Sandro Mayr und Patrick Demetz (alle Abwehr) – Kevin Slezak, Marvin Schmid, Nikola Gajovský, Abbott Girduckis, Corey Trivino (2 Strafminuten), Andrew Yogan (2), Andrew Schembri, Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt und Yuma Grimm (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 5022 (Rofa-Stadion Rosenheim – ausverkauft).

Schiedsrichter: Thorsten Lajoie und Bastian Haupt (beide Hauptschiedsrichter) sowie Soeren Kriebel und Matthäus Riemel (beide Linesperson).

Strafminuten: Rosenheim 4 – Regensburg 4.

Tore

1. Drittel:
1:0 (8. Minute/PP1) Lukas Laub (C. J. Stretch, Norman Hauner).
2. Drittel:

3. Drittel:

Neuer Tabellenplatz: Rosenheim 12. Platz (64 Zähler aus 46 Partien/vorher 12.) – Regensburg 2. Rang (80 Punkte aus 45 Spielen/vorher 2.).

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Andreas Nickl

 

 

Ein hitziges Duell lieferten sich die Eisbären Regensburg (weißes Trikot) und die Starbulls Rosenheim (grün) - am Ende stand für die Domstädter eine 0:1-Auswärtsniederlage.
Foto: Andreas Nickl

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 


Ein hitziges Duell lieferten sich die Eisbären Regensburg (weißes Trikot) und die Starbulls Rosenheim (grün) - am Ende stand für die Domstädter eine 0:1-Auswärtsniederlage. Oskar Autio, der neue, finnische Torsteher der Oberbayern (liegend) war an diesem Abend nicht zu überwinden.
Foto: Andreas Nickl

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!


DERBY AM FREITAG BEI DEN STARBULLS ROSENHEIM UND „TEDDY-BEAR-TOSS“AM SONNTAG ZUHAUSE GEGEN DEN EC BAD NAUHEIM – EISBÄREN REGENSBURG ZWEIFACH GEFORDERT

Noch acht Partien sind in der Hauptrunde der aktuellen DEL-2-Saison für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg zu absolvieren – die nächsten beiden stehen dabei schon wieder vor der Tür. Am morgigen Freitag, 9. Februar, steht für die Schützlinge von EBR-Coach Max Kaltenhauser das Derby bei den Starbulls Rosenheim an, Spielbeginn auswärts im Rofa-Stadion ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag, 11. Februar, folgt dann schon um 16 Uhr das Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim, es ist der große Familientag der Oberpfälzer. In der Donau-Arena fliegen dann auch Kuscheltiere: Beim ersten Treffer der Domstädter wird es einen „Teddy-Bear-Toss“ geben! Dabei dürfen die Fans so viele und so große Stofftiere wie sie wollen und aller Art mit in die Halle bringen – sobald die Eisbären ihren ersten Treffer markieren, sollen diese auf die Eisfläche geworfen werden. Einzige Ausnahme: Sind die Donaustädter zu Beginn des dritten Abschnitts noch torlos, soll der Teddy-Regen bei der ersten Unterbrechung im Schlussabschnitt erfolgen, egal welcher Art. Die so gesammelten Plüschgefährten kommen dem Verein „Rengschburger Herzen e. V.v“ zu Gute. Für die EBR, die als Tabellenzweiter (80 Punkte) nach wie vor eine überragende Saison spielen, ist theoretisch noch ein Abrutschen bis Platz zwölf möglich – dementsprechend wichtig sind weitere Punkte aus den Partien bei den Starbulls (12. Platz/61 Zähler) und zuhause gegen den ECN (9./64).  Tickets für das Heimspiel gibt es unter www.ebr.live

Von bisher drei Duellen mit Freitagsgegner Rosenheim gewannen die Regensburger bislang zwei. Beim ersten Aufeinandertreffen in der Donau-Arena entführte zwar der Oberliga-Aufsteiger beim 3:4 aus Regensburger Sicht die Punkte nach Oberbayern. Doch sowohl in der Stadt an der Mangfall (3:1), als auch beim zweiten Kräftemessen in der Oberpfalz (4:3) blieben anschließend die Eisbären Sieger. In allen drei Begegnungen zeigten die Starbulls aber, dass sie ein ernstzunehmender Kontrahent sind.

Zuletzt gelangen den SBR nach einer kurzen Schwächephase drei Siege in Serie: In Krefeld siegte das Team von Coach Jari Pasanen 5:3, vor eigenem Publikum wurde Selb 4:2 geschlagen und in Bietigheim folgte ein furioser 9:3-Erfolg.

Damit machten sich auch die jüngsten Nachverpflichtungen bezahlt, die dem Team zu helfen scheinen: Seit Neujahr schlugen die Bullen drei Mal auf dem Transfermarkt zu und sicherten sich mit Rückkehrer Steffen Tölzer (38 Jahre, 770 Erstliga-Einsätze, ehemals Kapitän bei DEL-Klub Augsburg) und Dominik Tiffels (29 Jahre, über 300 Erstliga-Einsätze, Ex-Nationalspieler) zwei Defensive Stützen. Hinzu gesellte sich unter der Woche mit Oskar Autio auch noch ein Mann fürs Tor: Der 24-jährige Finne bringt noch einmal ordentlich Qualität mit.

Mit Reid Duke können die Rosenheimer dieses Mal auch wieder auf ihren wohl gefährlichsten Angreifer zählen: Reid Duke (einst NHL-gedraftet, über 160 Spiele in der AHL). Beim Sieg der SBR in der Donau-Arena Anfang Oktober war der direkt an drei der vier Starbulls-Treffer beteiligt. In den beiden darauffolgenden Duellen, die jeweils die Regensburger gewannen, fehlte er jeweils gesperrt. Und trotz seiner (bedingt durch zwei längere Sperren) erst 36 Einsätze kommt Duke dennoch bereits auf 41 Zähler (23 Tore und 18 Assists). Damit liegt der Kanadier in der internen Scorerliste nur knapp hinter US-Amerikaner C. J. Stretch (11 und 31 für 42). Schwer wiegt der längerfristige Ausfall des kanadischen Ausnahmeverteidigers Shane Hanna, der nicht nur defensiv Führungsspieler ist, sondern lange auch zu den besten Punktesammlern im Team zählte (28 Torbeteiligungen).

Aber auch die Ex-DEL-Stürmer Lukas Laub (32), Norman Hauner (29), Manuel Strodel (24), Stefan Reiter (24) und Sebastian Streu (19) sind stets brandgefährlich. Darüber hinaus ist mit US-Amerikaner Chris Dodero (15) und Kanadier Tyler McNeely (13) ist immer zu rechnen. Mit Bastian Eckl stürmt zudem ein gebürtiger Regensburger für die Oberbayern.

Familientag gegen den EC Bad Nauheim

Auch Sonntagsgegner Bad Nauheim verstärkte sich jüngst mehrfach in verschiedenen Mannschaftsteilen: Neben US-Amerikaner Max Gerlach (15 Punkte in 14 Spielen, letztjähriger Teamkollege von EBR-Angreifer Abbott Girduckis beim HC Presov in der ersten slowakischen Liga), der schon seit Ende Dezember in der Kurstadt stürmt, fanden zuletzt mit Verteidiger Eric Stephan (zuvor Duisburg/Oberliga) und dem kanadischen Angreifer Cody Sylvester (zuvor Atlanta Gladiators/ECHL) auch zwei Rückkehrer den Weg zu den Hessen.

Mit Tim Coffman stellt der ECBN einen der gefährlichsten Angreifer der Liga: Satte 51 Punkte hat der US-Amerikaner bereits gesammelt (21 Treffer und 30 Vorlagen). Kevin Orendorz sammelte in 38 Spielen schon ebenso viele Torbeteiligungen. Ihm dicht auf den Fersen sind mit Jordan Hickmott (35) und Kevin Schmidt (34) zwei Kanadier, letzterer mit deutschem Pass und als Verteidiger einer der offensivstärksten der Liga. Mit Fabian Herrmann steht auf Rang fünf der internen Scorerliste ein gebürtiger Regensburger. Der junge Angreifer aus dem EVR-Nachwuchs lief in der Oberliga auch schon für die Eisbären auf und hat sich, sofern man aktuellsten Gerüchten Glauben schenkt, mit bisher 32 Zählern für höhere Aufgaben empfohlen. Christopher Fischer, ehemaliger Nationalverteidiger mit reichlich DEL-Erfahrung, war ebenfalls bereits an 30 Toren beteiligt.

Bezeichnend: Wenngleich ihn schon seit längerem eine Verletzung außer Gefecht setzt, steht Kanadier Taylor Vause dennoch noch auf Rang sieben der Nauheimer Topscorer (27 Punkte). Aber auch Ex-Nationalstürmer Brent Raedeke (18) und US-Amerikaner Jerry Pollastrone stehen für Qualität. Mit Julian Lautenschlager steht ein weiterer gebürtiger Domstädter und ehemaliger EBR-Stürmer im Kader der Hessen.

Drei Mal kreuzten die Eisbären bislang die Schläger mit dem Team aus der Kurstadt – zwei Mal davon ging der ECN als Sieger vom Eis. Im altehrwürdigen Colonel-Knight-Stadion gewannen die Nauheimer 3:2 nach Overtime und siegten dann auch mit 4:3 in der Donau-Arena. Erst im dritten Kräftemessen, erneut in Hessen, gingen die EBR erstmals als Sieger vom Eis: Beim 5:2-Auswärtserfolg zeigte Bad Nauheim aber trotz der Niederlage eine starke Leistung. Vor wohl erneut über 4000 Zuschauern in der Donau-Arena erwartet die „Roten Teufel“ aber ein Hexenkessel. Spielbeginn ist ob des großen Familientages der Regensburger bereits um 16 Uhr.

Bei den Eisbären wird erneut neben dem Langzeitverletzten Kontingentstürmer Richard Diviš wohl auch wieder dessen Sturmkollege Tomáš Schwamberger ausfallen. Weit über 3800 Karten für die Partie gegen den EC Bad Nauheim sind schon verkauft, die Domstädter erwarten die nächste Top-Kulisse in der Donau-Arena. Zuletzt strömten sieben Mal in Folge über 4000 Fans zu den Heimspielen der EBR, die vor eigenem Publikum seit Dezember ungeschlagen sind. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Informationen zu den Spieltagen

Von beiden Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Rosenheim sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei einen Gutschein für die Metzgerei Döhl.
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird am Sonntag ab 14 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen.
Zum Familientag (und wegen des Faschings) wird es in der Fanzone auch Krapfen geben. Zudem gibt es Specials ob des nachts anstehenden „Super Bowl“.
Einlass in die Arena beim Spiel gegen Bad Nauheim ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (14:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (14:15 Uhr).
Tickets für das Heimspiel gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Die Eisbären Regensburg (im Bild Verteidiger André Bühler, rotes Trikot) sind am Wochenende erneut im Doppeleinsatz. Am Freitag treten die Domstädter ab 19:30 Uhr zum Derby bei den Starbulls Rosenheim an, am Sonntag folgt dann am großen EBR-Familientag ab 16 Uhr das Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim (im Bild der verletzte Stürmer Taylor Vause, weißes Trikot). Beim Spiel wird es einen „Teddy-Bear-Toss“ geben. .
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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