GAME DAY
Zum bayerischen Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim haben wir einen Trachtentag ausgerufen. In unserer Fanaussenzone, dem Eisbären Biergarten, erhalten die ersten 100 Besucher in Tracht heute Freibier von unserem Partner Bischofshof.
Vor und nach dem Spiel erhalten alle Besucher in Tracht außerdem 1 Euro Rabatt auf jedes Getränk (Bier und alkoholfreie Getränke)!
ACHTUNG:
Der Eingang Ost steht bei diesem Spiel ausschließlich den Gästefans zur Verfügung. Heimfans dürfen die Arena nur über die Eingänge West, Dauerkarteninhaber über den Dauerkarten Eingang Nord und West betreten.
Zudem wird zwischen Block B16 und B17 eine strikte Blocktrennung gelten. Der Durchgang zwischen B16 und B17 ist nicht möglich!
Öffnungszeit Fanzone: 14:30 bis 17:00 Uhr. Nach dem Spiel nach Wetterlage.
Öffnung Dauerkarteneingang Nord sowie VIP Eingang Nord: 15:15 Uhr
Öffnung: Eingang Ost und West: 15.30 Uhr
Tickets: JETZT KAUFEN oder an den Kassen ab 15:30 Uhr.
Livestream: HIER BUCHEN
BUY THE TICKET. TAKE THE RIDE.
Game Day wird Euch präsentiert von Bischofshof. Bier für Freunde.

FREIBIER UND SONDERAKTIONEN IN DER EISBÄREN-FANZONE RUND UM DEN TRACHTENTAG
Zum „bayerischen“ Heimspiel gegen Rosenheim gibt es besondere Aktionen in unserer Eisbären Fanzone.
Jeder Besucher, der in bayerischer Tracht kommt, erhält vor und nach dem Spiel 1 Euro Ermäßigung auf ALLE Getränke (Bier und alkoholfreie Getränke).
Unser langjähriger Partner Bischofshof spendiert zusätzlich Freibier. Die ersten 100 Fans in bayerischer Tracht erhalten eine Halbe Bischofshof Helles vom Fass.
Erstmals wird es auch Weißbier geben.
Auch das kulinarische Angebot haben wir für euch erweitert: Neben Gegrilltem könnt ihr euch auch auf Leberkassemmeln und Pommes freuen.
Unser Biergarten öffnet bereits um 14:30 Uhr und hat je nach Wetterlage auch nach dem Spiel geöffnet.
Wir freuen uns auf euch und eure Unterstützung im gemeinsamen Kampf um die nächsten Punkte!
Auf geht's, Rengschburg!

EINEN PUNKT IM AUSWÄRTSSPIEL: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN BEIM EC BAD NAUHEIM MIT 2:3 NACH OVERTIME
In der vierten Partie in Folge hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg gepunktet: Im Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim gab es nach zuvor drei Siegen in Serie zwar eine 2:3-Niederlage nach Overtime (2:1/0:1/0:0/0:1), doch einen Zähler nahmen die Domstädter trotzdem mit auf die Heimfahrt. Jakob Weber brachte die EBR dabei im ersten Durchgang zwei Mal in Führung (16. und 19. Minute), doch die Oberpfälzer mussten beide Male den Ausgleich schlucken. In der Overtime hatten dann die Hessen das glücklichere Ende für sich und nutzten nach nur 30 Sekunden einen Regensburger Fehler eiskalt zum 3:2-Siegtreffer aus. In der Tabelle rutschten die Schützlinge von Coach Max Kaltenhauser trotz des Punktes vom sechsten auf den siebten Platz (nun 13 Zähler). Bad Nauheim verbesserte sich durch den Sieg auf Rang 11 (9 Punkte). Bereits am morgigen Sonntag, 8. Oktober, geht es für die EBR mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Starbulls Rosenheim weiter. Die Oberbayern treten ab 17 Uhr in der Donau-Arena an.
Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr
Nachbericht
Die Eisbären Regensburg reisten ohne die beiden verletzten Verteidiger André Bühler und Korbinian Schütz zum EC Bad Nauheim. Im Sturm zählten neben dem für Passau in der Oberliga spielenden Niklas Zeilbeck dieses Mal Marvin Schmid und Andrew Schembri nicht zum Aufgebot – für sie rückten Petr Pohl und Constantin Ontl zurück ins Lineup, die zuletzt je drei mal pausiert hatten. Jonas Neffin hütete das Tor, Tom McCollum nahm auf der Bank Platz.
Die Anfangsphase der umkämpften Partie gab gleich einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Begegnung: Von Beginn an wogte das Spiel hin und her, Großchancen ließen die beiden konsequent verteidigenden Mannschaften allerdings kaum zu. Die bis dato beste Möglichkeit des Spiels hatte Bad Nauheims Stürmer Markus Lillich nach 16 Minuten – Jonas Neffin im EBR-Tor musste sein ganzes Können aufbieten, um den Einschlag zu verhindern. Statt eines Torjubels der Hessen ging es im direkten Gegenzug Richtung Gehäuse von Heimkeeper Niklas Lunemann: Tomáš Schwamberger ließ für Richard Diviš liegen, der überlief einen sich verschätzenden ECN-Verteidiger, verzögerte – und setzte den mitgelaufenen Jakob Weber perfekt in Szene. Der Verteidiger vollendete zum Regensburger 1:0 (16. Minute). Doch nur 31 Sekunden später war die Führung schon wieder Geschichte: Nach einem kapitalen Fehlpass vor dem eigenen Tor überwand Pascal Steck Neffin zum 1:1 (16.). Die 2210 Fans im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion sahen nun einen offenen Schlagabtausch – nicht einmal drei Minuten später war es erneut Weber, der mit einem satten Onetimer erneut für die Eisbären zum 2:1 vorlegte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
Der zweite Durchgang begann mit einer Regensburger Überzahl, in der sich die Eisbären mehrere hochkarätige Chancen erspielten. Die Beste vergab Richard Diviš, der stark freigespielt wurde, aus kurzer Distanz aber an Lunemann scheiterte (22.). Direkt nach Ablauf der Strafe parierte der ECN-Torsteher dann auch eine Direktabnahme von Tomáš Schwamberger glänzend (23.). Etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt kam dann der Ausgleich der Hausherren: Marc El-Sayed gewann ein Bully vor Neffin, brachte die Scheibe zu Verteidiger Patrick Seifert und fälschte dessen Schlenzer anschließend unhaltbar zum 2:2 ins Regensburger Tor ab (27.). Weitere Treffer fielen im Mitteldrittel nicht mehr – trotz teils bester Einschussmöglichkeiten, etwa in doppelter Regensburger Überzahl (31.).
Kein Glück in der Schlussphase
Das Heimteam übernahm dann aber im (vermeintlichen) Schlussabschnitt immer mehr das Zepter und hatte nicht nur mehr, sondern auch die gefährlicheren Offensivaktionen zu verzeichnen. Jonas Neffin und einmal auch der Pfosten (54.) hielten den Angriffsbemühungen der Hessen aber Stand. Pech hatten die Eisbären dann Sekunden vor dem Ende: Die Scheibe sprang vor das Bad Nauheimer Tor, Kapitän Nikola Gajovský stand zum Einschuss vor dem beinahe leeren Kasten bereit – traf den Puck aber nicht richtig. Es ging in die Overtime. Und auch in dieser war das Glück dann bei Bad Nauheim: Nach einem Puckverlust nach 30 Sekunden neben dem eigenen Gehäuse behielt Lillich die Nerven und legte stark auf ECN-Top-Scorer Taylor Vause quer, der nur noch zur Entscheidung einnetzen musste (61.).
In der DEL-2-Rangliste bedeutet der Punkt für die EBR den siebten Platz (13 Zähler), Bad Nauheim verbesserte sich auf Rang 11 (9 Punkte). Weiter geht es für die Donau-Städter schon am morgigen Sonntag, 8. Oktober, mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Starbulls Rosenheim (zum Vorbericht). Los geht es in der Donau-Arena ab 17 Uhr.
Tickets unter www.ebr.live
Statistik
EC Bad Nauheim – Eisbären Regensburg 3:2 n. V. (1:2/1:0/0:0/1:0)
Freitag, 6. Oktober 2023 – Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim – Beginn: 19:30 Uhr.
Aufstellungen
Bad Nauheim: Niklas Lunemann (60:30) und Maximilian Meier (beide Tor) – Marius Erk, Christopher Fischer, Kevin Schmidt, Leo Hafenrichter, Patrick Seifert, Alexander Dersch und Edwin Tropmann (alle Abwehr) – Jerry Pollastrone, Taylor Vause, Markus Lillich, Daniel Weiß, Tim Coffman, Jordan Hickmott, Christoph Körner, Marc El-Sayed, Kevin Orendorz, Pascal Steck, Fabian Herrmann und Reiner Paul (alle Sturm). – Trainer: Harry Lange.
Regensburg: Jonas Neffin (60:30) und Tom McCollum (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber (2 Strafminuten), Patrick Demetz, Lucas Flade und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Richard Diviš, Nikola Gajovský, Tomáš Schwamberger, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Constantin Ontl, Lukas Heger, Petr Pohl, Kevin Slezak, Yuma Grimm und Christoph Schmidt (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser.
Zuschauer: 2210 (Colonel-Knight-Stadion Bad Nauheim).
Schiedsrichter: Mischa Apel und Daniel Ratz (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tim Laudenbach und Christopher Reitz (beide Linesperson).
Strafminuten: Bad Nauheim 8 – Regensburg 2.
Tore
1. Drittel:
0:1 (16.) Jakob Weber (Richard Diviš, Tomáš Schwamberger);
1:1 (16.) Pascal Steck (Tim Coffman);
1:2 (19.) Jakob Weber (Xaver Tipmmann, Corey Trivino);
2. Drittel:
2:2 (27.) Marc El-Sayed (Patrick Seifert);
3. Drittel:
-
Overtime:
3:2 (61.) Taylor Vause (Markus Lillich).
Neuer Tabellenplatz: Bad Nauheim 11. Platz (9 Zähler aus 8 Partien/vorher 13.) – Regensburg 7. Rang (13 Punkte aus 8 Spielen/vorher 6.).
Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: A. Chuc und Melanie Feldmeier/arSito

Zum vierten Mal in Folge gepunktet hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg um. Zwar gab es beim Vorjahres-Finalisten EC Bad Nauheim nur eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung, einen Zähler nahm das Team um das Trainergespann Jan Šuráň (Co-Trainer, links) und Max Kaltenhauser (Headcoach, rechts) aber dennoch mit zurück in die Oberpfalz.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Der Nachbericht wird präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!
Foto: A. Chuc
GAME DAY
Der nächste “Dreierpack” aus einem Auswärtsspiel und zwei Heimspielen in nur 5 Tagen steht an. Los geht es heute Abend mit dem Spiel in Bad Nauheim.
Verfolgen könnt ihr das Spiel im STREAM auf Sprade TV
und auf www.eisradio.de
Allen Fans, die unser Team heute live vor Ort unterstützen, wünschen wir eine gute und sichere Fahrt!
Foto: Timo Raiser
Game Day wird Euch präsentiert von unserem Sponsor Alphatec. Elektrisiert eure Umgebung.

VORJAHRES-FINALIST UND STARKER AUFSTEIGER: EISBÄREN REGENSBURG AM FREITAG BEIM EC BAD NAUHEIM – AM SONNTAG KOMMEN DIE STARBULLS ROSENHEIM
Es geht Schlag auf Schlag weiter für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Nach zuletzt drei Siegen in nur fünf Tagen stehen nun bereits wieder drei Partien in fünf Tagen an. Los geht es am morgigen Freitag, 6. Oktober, mit dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim (Spielbeginn 19:30), dann gastiert mit den Starbulls Rosenheim der starke Oberliga-Aufsteiger am Sonntag, 8. Oktober, in der Donau-Arena (17 Uhr), ehe am Dienstag, 10. Oktober, der EHC Freiburg in der Domstadt antritt (20 Uhr) – diese Begegnung wird die sechste binnen und zwölf Tagen sein. Am Wochenende stehen den EBR damit zwei interessante Begegnungen gegen zwei der bisherigen Überraschungsteams bevor…
Die Vorzeichen könnten allerdings unterschiedlicher kaum sein: Während Bad Nauheim, immerhin Vorjahres-DEL-2-Finalist, bislang mit Startschwierigkeiten zu kämpfen und bislang erst sieben Punkte und den 13., also vorletzten, Tabellenplatz zu verbuchen hat, sorgte Oberliga-Aufsteiger Rosenheim an den ersten sieben Spieltagen schon für reichlich Alarm in der neuen Liga. Mit bislang zehn Zählern und Tabellenplatz acht liegt das Team aus Oberbayern nur knapp hinter den Eisbären, die mit bislang zwölf Punkten Sechster sind.
Enge DEL-2-Tabelle
Doch alle Teams liegen nach wie vor eng beieinander. Und so könnte Freitagsgegner Bad Nauheim sich mit einem Sieg wieder ins Tabellenmittelfeld vorarbeiten. Doch bislang ist bei den Hessen Sand im Getriebe: Einen Drei-Punkte-Erfolg gab es bislang noch gar nicht. Stattdessen musste die Mannschaft von Trainer Harry Lange bereits vier Mal in die Overtime oder gar ins Penaltyschießen. Siegen in Ravensburg (4:3 nach Verlängerung) sowie zuhause gegen Dresden (ebenfalls 4:3 n. V.) und die starken Crimmitschauer (6:5 nach Shootout), stehen glatte, teils heftige Niederlagen bei DEL-Absteiger Bietigheim (2:6), in Kaufbeuren (4:5) und zuhause gegen Weißwasser (0:4) sowie eine 5:6-Pleite nach Overtime im Heimspiel gegen Freiburg gegenüber.
Grund für den durchwachsenen Start: Die „Roten Teufel“ haben bereits 30 Gegentore kassiert und stellen damit die zweitschlechteste Defensive der Liga. Im Tor musste der Klub den Abgang des Stammgoalies Felix Bick nach Krefeld verkraften. Ihn soll Maximilian Meier ersetzen, der aus Kaufbeuren in die Kurstadt kam. Bislang scheint im internen Duell aber DEL-Förderlizenzspieler Felix Lunemann die Nase leicht vorn zu haben. Der 21-Jährige, der in Köln unter Vertrag steht, kommt bisher auf vier Einsätze, Meier auf drei.
In der Abwehr verließen einige Leistungsträger den ECBN, insgesamt vier Neuzugänge wurden geholt. Mit den jungen Paul Reiner (21/zuvor Frankfurt/DEL), Janis Lachmann (20/zuvor DNL und Oberliga in Krefeld) und Alexander Dersch (23/zuvor Landshut/DEL 2) wurde reichlich Potential verpflichtet. Mit dem 35-jährigen Christopher Fischer, der von Absteiger Heilbronn nach Hessen wechselte, kam aber auch ein Spieler mit der Erfahrung aus rund 600 Erstligaspielen nach Bad Nauheim. Mit bislang acht Scorerpunkten (zwei Tore, sechs Vorlagen) aus den ersten sieben Begegnungen zeigt dieser auch gleich, wie wichtig er offensiv wie defensiv für das Team sein kann. Zusammen mit den etablierten Kräften Kevin Schmidt, Patrick Seifert und Marius Erk sowie Top-Talent Leo Hafenrichter steht somit eine auf dem Papier starke Defensive, die durch Förderlizenzspieler Edwin Tropmann (Jahrgang 2005 – wie Goalie Lunemann eigentlich bei Köln unter Vertrag) ergänzt wird.
Auch im Sturm galt es für die Hessen, wichtige Stützen zu ersetzen – der Großteil des Teams blieb allerdings beisammen. So setzt der Klub etwa weiterhin auf vier Kontingentspieler aus Nordamerika: Taylor Vause (bislang neun Punkte) und Jordan Hickmott (sechs) aus Kanada sowie Tim Coffman (9) und Jerry Pollastrone (ein Zähler) aus den USA. Voll eingeschlagen hat bislang Neuzugang Markus Lillich (zuvor Kaufbeuren/DEL 2), der bereits an sechs Treffern beteiligt war. Neu sind auch Kevin Orendorz (zuvor Freiburg/DEL 2) sowie der gebürtige Regensburger Julian Lautenschlager. Letzterer war bislang allerdings kaum ein Faktor, konnte er verletzungsbedingt erst zwei Partien bestreiten. Ein anderer Ex-Eisbär knüpft bei Bad Nauheim indes nahtlos an seine starken Leistungen aus der Vorsaison an: Fabian Herrmann kommt, nach 41 Punkten in der Vorsaison, schon wieder auf einen eigenen Treffer und drei Assists (vier Punkte). Aber auch von Christoph Körner (Vorjahr 35 Zähler), Pascal Steck (16), Daniel Weiß (15 in nur 22 Spielen) und Marc El-Sayed (schon 450 DEL-Spiele) geht stets Gefahr aus.
Rosenheim setzt einige Ausrufezeichen
Schon am Sonntag darauf steht die nächste harte Probe für die EBR auf dem Programm: Der starke Aufsteiger Starbulls Rosenheim gastiert dann ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Die Oberbayern setzten schon einige Ausrufezeichen: Sie rangen nicht nur Top-Team Dresden beim 2:3 nach Overtime bei den Sachsen einen Punkt am ersten Spieltag ab, sondern schlugen unter anderem auch die drei (teils holprig gestarteten) Liga-Favoriten Kassel (2:1-Heimsieg), Krefeld (6:3-Heimsieg) und Bietigheim (4:1-Heimsieg). Das bedeutet gleichzeitig aber auch: Auswärts gab es für die Mannschaft von Coach Jari Pasanen erst einen einzigen Zähler, den aus Dresden. In Ravensburg (0:4) und Weißwasser (2:5) setzte es Pleiten.
Im Tor ist der Liga-Neuling mit dem erfahrenen 38-jährigen Deutsch-Tschechen Tomáš Pöpperle hervorragend besetzt, aber auch Eigengewächs Christopher Kolarz (22 Jahre) überzeugt.
Auf zahlreiche Spieler aus dem Meisterkader setzt der Klub in der Defensive: Dominik Kolb, Marius Möchel, Christian Obu, Maximilian Vollmayer und auch Talent Kilian Kühnhauser zählten auch schon im Aufstiegsjahr zum Aufgebot und stammen allesamt aus der Region oder spielten schon im Nachwuchs für Rosenheim. Hinzu kommt mit Tobias Beck ein weiterer Spieler aus der eigenen Talentschmiede, der per Förderlizenz von Oberliga-Partner Peiting schon zwei Einsätze sammelte. Die zahlreichen Abgänge in der Defensive sollen indes vier starke Neuzugänge ersetzen. Vom dominantesten Team des Vorjahres, den Kassel Huskies, stieß Routinier Denis Shevyrin zum Team, der bereits rund 130 Mal in Liga eins auflief und in der zurückliegenden Spielzeit an 23 Toren beteiligt war. Jüngst verpflichteten die Starbulls mit Stephan Tramm einen weiteren Spieler, der zuletzt noch für Kassel aktiv war. Auch Hagen Kaisler, der aus Freiburg kam, kennt die Liga. Neuland ist die DEL 2 indes für den offensivstarken Kanadier Shane Hanna, der mit bisher vier Punkten aber keine Anlaufschwierigkeiten zu haben scheint.
Gebürtiger Regensburger in Top-Form
Sieben neue Gesichter tummeln sich im Sturm der Oberbayern. So bekommt Kanadier Tyler McNeely, ebenfalls einer der Aufstiegshelden, Unterstützung von seinem Landsmann Reid Duke (einst NHL-gedraftet, über 160 Spiele in der AHL/zuletzt erste slowakische Liga) und von Rückkehrer C. J. Stretch (USA/zuvor Bietigheim/DEL). Stretch und Duke setzten sich auch prompt an die Spitze der internen Scorerliste: Duke traf vier Mal selbst und legte ein Tor auf (fünf Punkte), Stretch bereitete schon sieben Treffer vor. Mit Bastian Eckl überzeugt bislang auch ein junger Regensburger: Der 23-Jährige, letzte Saison noch für Liga-Konkurrent Landshut am Puck, netzte schon drei Mal ein und legte einen Treffer auf (vier Punkte). Mit Sebastian Streu (23 Jahre alt/zuvor Iserlohn/DEL), Sebastian Cimmermann (20/zuvor Riessersee/Oberliga), Marvin Feigl (21/zuvor DEL-2-Meister mit Ravensburg) und Kevin Handschuh (20/zuvor Weißwasser/DEL 2) ist keiner der restlichen vier Neuzugänge älter als 23 Jahre. Und auch die aus dem Aufstiegskader verbliebenen Offensivkräfte bringen reichlich Qualität mit: Lukas Laub, Norman Hauner, Dominik Daxlberger, Manuel Strodel und Stefan Reiter bringen es zusammen auf fast 800 Spiele in der DEL. Reiter kam in der neuen Saison jedoch noch nicht zum Einsatz.
Verzichten müssen die EBR in beiden Partien auf den verletzten Verteidiger André Bühler. Ob dessen Defensiv-Kollegen Petr Heider und Korbinian Schütz nach Blessuren aus den vergangenen Partien werden spielen können, steht noch nicht fest.
Weitere Infos und ein Interview mit Coach Max Kaltenhauser gibt es in unserem Video-Vorbericht von Armin Wolf auf dem offiziellen EBR-YouTube-Kanal!
WICHTIG: Spendenaktion für Anian Geratsdorfer
Beim Spiel gegen Rosenheim sind einige Sonderaktionen geplant: Unter der Woche wurde bekannt, dass Anian Geratsdorfer (31), Torhüter des TEV Miesbach, bereits im Januar einen schweren Schicksalsschlag erlitt. Nach einem Herzinfarkt und später sogar einem Herzstillstand kämpft der Goalie mit den schlimmen Folgen. Sein Verein und sein Umfeld riefen jetzt unter dem Motto „Gemeinsam für Anian!“ zu Spenden auf. Auch die Eisbären sowie deren Fanszene wollen sich daran beteiligen. Der „Fanclub Eisbärnpower“ stellt eine Spendenbox unter Block B13 auf. „Fanclub Rot – Weiß“ sammelt indes mit Spendendosen und einer Becherpfand-Aktion bei Block A1. Darüber hinaus werden die Eisbären ein gameworn Heimtrikot mit Unterschriften der gesamten Mannschaft für Anian auf eBay versteigern (genauere Informationen hierzu folgen). Alle Informationen sowie die offizielle Pressemitteilung der Initiative gibt’s auf der EBR-Homepage unter: https://eisbaeren-regensburg.com/gemeinsam-fuer-anian-geratsdorfer-spendenaufruf-des-tev-miesbach-und-der-aktion-gemeinsam-fuer-anian
Informationen zu den Spieltagen:
Von beiden Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Bad Nauheim sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de).
Beim Heimspiel gibt es im Fanshop unter Block B9 erneut die zahlreichen neuen Fanartikel zu kaufen (auch online unter www.eisbaeren-regensburg.shop erhältlich).
Auch die neue Fanzone vor der Donau-Arena wird am Sonntag ab 15 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen.
Aufgrund der zuletzt aufgekommenen Nebel-Problematik weisen die Eisbären Regensburg in eigener Sache auf Änderungen hin: Da die Außentemperaturen noch länger etwas wärmer sein könnten, darf in den Pausen künftig nur noch auf den Rampen geraucht werden – nicht mehr auf den Balkonen. Die direkten Türen nach außen haben keinen Windfang, der die warme und feuchte Luft aus der Arena hält, werden sie geöffnet, entsteht in der Halle Nebel. Bei derartigen Bedingungen droht ein Spielabbruch, der wohl eine Wertung zuungunsten der Eisbären zur Folge hätte.
Einlass in die Arena beim Spiel gegen Rosenheim ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (15:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (15:15 Uhr).
Tickets für das Heimspiel gibt es unter:
www.ebr.live
Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Zwei weitere Prüfsteine liegen vor Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Am Freitag tritt das Team beim EC Bad Nauheim an (19:30 Uhr), am Sonntag folgt das Heimspiel gegen Aufsteiger Starbulls Rosenheim ab 17 Uhr in der Donau-Arena.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito
Die Vorschau aufs Wochenende wird präsentiert von Alphatec Schaltschranksysteme! Elektrisiert die Umgebung.
Gemeinsam für Anian Geratsdorfer - Spendenaufruf des TEV Miesbach und der Aktion „Gemeinsam für Anian“
Bereits im Januar stellte ein Schicksalsschlag das Leben des 31-jährigen Eishockey-Torhüters Anian Geratsdorfer auf den Kopf. Seine Familie und sein Verein, der TEV Miesbach, gingen mit den Vorkommnissen und deren Folgen jetzt an die Öffentlichkeit und starteten mit der Aktion "Gemeinsam für Anian" einen Spendenaufruf. Folgende Pressemitteilung erreichte auch die Eisbären Regensburg, die ihre Plattformen gerne nutzen, um auf die Aktion aufmerksam zu machen und Anian Geratsdorfer sowie seiner Familie, seinen Freunden und seinen Mannschaftskameraden nur das Beste und viel Kraft in dieser schwierigen Zeit wünschen...
Pressemitteilung:
"Es sollte eine ganz normale Trainingseinheit werden - doch am 18. Januar veränderte sich das Leben von Anian Geratsdorfer und seiner Familie ohne jegliche Vorwarnung. Der langjährige Goalie der ersten Mannschaft des TEVs erlitt im Nachgang einen Herzinfarkt und leidet noch heute an den drastischen Folgen.
Anian Geratsdorfer ist seit Kindesbeinen Eishockey-Torwart und beim TEV Miesbach tief verwurzelt. Der 31-Jährige durchlief alle Nachwuchsteams in der Kreisstadt und spielte - abgesehen von einer Saison in Bad Tölz - auch im Seniorenbereich ausschließlich für den TEV. In der vergangenen Spielzeit kam Anian auf 16 Spiele, ehe ihm ein tragischer Vorfall seinen geliebten Sport wegnahm.
Nach besagter Trainingseinheit saßen die TEV-Spieler wie üblich noch in der Kabine zusammen. Alles schien normal, doch der eigentlich so gesellige Anian verspürte als Einziger keinen Hunger und wollte, statt mit seinen Freunden zusammenzusitzen, lieber nach Hause. Er klagte über einen Druck auf der Brust. Das Team reagierte schnell, rief sicherheitshalber einen Krankenwagen - eine möglicherweise lebensrettende Entscheidung wie sich später herausstellte. Auf dem Weg ins Krankenhaus erlitt Anian einen Herzinfarkt und wurde erstmals reanimiert. Seine erste Frage an den zuständigen Arzt: „Kann ich wieder Eishockey spielen?”
Vier Tage später kam es im Krankenhaus zu einem Herzstillstand. Bis heute ist unklar, wie lange Anians Herz nicht schlug. Es kam zu einer zweiten Reanimation – erneut kämpfte sich Anian durch, leidet seither aber an den gravierenden Folgen. Seit Mitte Januar ist der Goalie nicht mehr ansprechbar. Aktuell ist er in einem minimalen Bewusstseinszustand. Für alle Angehörigen und auch die gesamte TEV-Familie waren die letzten Monate geprägt von der Hoffnung auf Besserung und das Bangen um Anians Gesundheitszustand.
Auf Wunsch der Familie hielt der TEV Miesbach die Vorkommnisse bis heute unter Verschluss. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, die Geschichte Anians zu erzählen. In den vergangenen Monaten wechselte er von Intensivstationen zu Reha-Einrichtungen und zurück. Eishockey war und ist Anians Leben. Selbst in der aktuellen Verfassung reagiert er vor allem auf gewohnte Gerüche und Stimmen aus Familie und Eishockeywelt.
Nun wurde ein Spendenkonto eingerichtet, um die anfallenden Kosten für die Familie zu decken und stemmen zu können. Dabei handelt es sich um den Umbau der Wohnung um Platz für Anian und einen Pfleger zu schaffen, mögliche alternative Therapien durch Spezialisten sowie zusätzliche physiotherapeutische Behandlungen. Dies ist nötig, um für Anian die Rahmenbedingungen für ein - unter diesen Umständen - möglichst gutes Leben zu schaffen. Bei der Spendenaktion hat der TEV Miesbach seine volle Unterstützung zugesagt. Anian ist ein Kind des Vereins, das Team ist wie seine zweite Familie. Er bleibt weiterhin Teil des Kaders und wird auch kommende Spielzeit beim TEV aktiv sein – wenn auch diesmal nur emotional anstatt als Mann zwischen den Pfosten.
Weitere Aktionen zur Generierung von Spenden und Aufmerksamkeit sind aktuell in Planung. Sobald es Neuigkeiten gibt, erfahrt ihr diese über den Onlineauftritt des TEV Miesbach und der Aktion „Gemeinsam für Anian“ sowie im Miesbacher Merkur.
Bei Fragen oder anderen Rückmeldungen bitten wir euch, die E-Mail anian.geratsdorfer@tev-miesbach.de zu kontaktieren.
Anian war schon immer ein Kämpfer. Das wird er auch weiterhin sein. Nun ist zusätzlich die Unterstützung der Eishockey-Familie gefragt. Bleib stark, Anian!
Spenden sind ab sofort an dieses eigens eingerichtete Konto möglich:
Spendenkonto Anian Geratsdorfer DE20 7115 2570 0012 5332 87 Kreissparkasse Miesbach Tegernsee
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ACHTUNG, FLIEGENDE FISCHE
Da sind doch nach dem 2:0 – Heimsieg gegen die Eispiraten Crimmitschau tatsächlich drei Donauwaller auf der Eisfläche gelandet!
(Spoiler Alarm an alle Tierliebhaber: es waren weder lebende noch tote Waller, sondern Attrappen)
Tickets für den nächsten Heimspielkracher gegen die Starbulls Rosenheim jetzt sichern unter www.ebr.live
DRITTER SIEG IN SERIE: EISBÄREN REGENSBURG RINGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU 2:0 NIEDER
Nächstes Ausrufezeichen des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Mit einem souveränen Auftritt hat das Team um Trainer Max Kaltenhauser sein Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten, die Eispiraten Crimmitschau, mit 2:0 (0:0/1:0/1:0) gewonnen. EBR-Torhüter Tom McCollum gelang gegen die zuvor nach Regulärer Spielzeit noch ungeschlagenen Sachsen mit einer starken Leistung der Shutout. Die Tore für die Oberpfälzer erzielten vor 3176 Fans in der Donau-Arena Richard Diviš (21. Minute) und Jakob Weber (52.). Nach dem 4:2-Erfolg bei DEL-Absteiger Bietigheim am Freitag und dem turbulenten 7:5 über die den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg am Sonntag, verließen die Domstädter somit bereits das dritte Mal in Folge (binnen nur fünf Tagen) das Eis als Sieger. In der Tabelle blieben sie dadurch Sechster (zwölf Punkte), Crimmitschau rutschte auf Platz drei (14 Zähler). Am Freitag, 6. Oktober, steht nun die Auswärtsaufgabe beim EC Bad Nauheim an (Beginn 19:30), ehe am Sonntag, 8. Oktober, ab 17 Uhr der Aufsteiger Starbulls Rosenheim in der Donau-Arena antritt.
Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr
Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial
Nachbericht:
Zu Veränderungen im Aufgebot der Eisbären Regensburg kam es im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Partien nur in der Verteidigung: Für den angeschlagenen Petr Heider rückte Patrick Demetz wieder in den Spieltagskader, außerdem feierte Sandro Mayr nach auskurierter Blessur sein Comeback. André Bühler musste weiter verletzt passen. Im Sturm kamen Niklas Zeilbeck (Spiel für Passau in der Oberliga), Constantin Ontl und Petr Pohl-nicht zum Einsatz . Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup.
Einmal mehr strömten über 3100 Fans in die Donau-Arena – und sie sahen eine starke Anfangsphase der Gastgeber. Schon in den ersten fünf Minuten boten sich den Eisbären reihenweise beste Chancen auf die frühe Führung, doch Ex-Regensburger Christian Schneider im Kasten der Eispiraten Crimmitschau war stets zur Stelle. Die Gäste kamen nur langsam besser ins Spiel, die Domstädter dominierten das Geschehen im ersten Durchgang. Da sich aber Schneider (und auch sein Gegenüber McCollum) weiter schadlos hielten, blieb es bis zur ersten Pause beim 0:0.
Das sollte sich im zweiten Durchgang aber schnell ändern: Nach nur 49 Sekunden spielte Kapitän Nikola Gajovský seinen Sturmpartner Richard Diviš mit einer Traumvorlage exzellent frei – und der blieb vor Schneider eiskalt und verwertete zum 1:0 für die Oberpfälzer (21. Minute). Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch Schneider und der stark aufgelegte McCollum zeichneten sich ein ums andere Mal aus. Glück hatten die Eisbären nach 35 Minuten: Crimmitschau traf in Überzahl – doch die Unparteiischen gaben das Tor wegen Schlittschuhtreffers nicht. So blieb es zum zweiten Seitenwechsel bei der knappen Regensburger Führung.
Im Schlussabschnitt wogte die Partie lange hin und her, doch nach 52 Minuten stellten die Eisbären die Weichen endgültig auf Sieg: Jakob Weber schlenzte von der Blauen Linie und der abgefälschte Puck schlug im Gäste-Tor zum 2:0 ein. Die Sachsen versuchten nun, den Druck zu erhöhen, doch McCollum blieb stets Sieger und blieb das zweite Mal in der noch jungen, neuen DEL-2-Saison ohne Gegentor – Shutout. Auch, dass Crimmitschau rund eineinhalb Minuten vor dem Ende Schneider gegen einen zusätzlichen Feldspieler tauschte, änderte daran nichts mehr, die Eisbären vergaben sogar noch zwei Großchancen auf die endgültige Entscheidung ins leere Tor.
In der Tabelle blieben die Eisbären durch den dritten Sieg in fünf Tagen Sechster (jetzt 12 Punkte). Crimmitschau rutschte um einen auf Rang nach hinten und ist nun Dritter (14 Zähler). Weiter geht es für die Donau-Städter am Freitag, 6. Oktober, mit dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim. Das nächste Heimspiel steigt dann zwei Tage darauf, am Sonntag, 8. Oktober, ab 17 Uhr gegen Aufsteiger Rosenheim (ausführlicher Vorbericht folgt).
Tickets unter www.ebr.live
Statistik
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 2:0 (0:0/1:0/1:0)
Dienstag, 3. Oktober 2023 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Tom McCollum (60:00) und Jonas Neffin (beide Tor) – Tariq Hammond, Korbinian Schütz, Xaver Tippmann (2 Strafminuten), Jakob Weber, Patrick Demetz (2), Lucas Flade und Sandro Mayr (2/alle Abwehr) – Richard Diviš, Nikola Gajovský, Tomáš Schwamberger, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Lukas Heger, Marvin Schmid (2), Andrew Schembri, Kevin Slezak, Yuma Grimm und Christoph Schmidt (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser.
Crimmitschau: Christian Schneider (58:32) und Yannic Schulze (beide Tor) – Max Balinson, Mario Scalzo, Gregory Kreutzer, Sören Sturm, Ole Olleff, Felix Thomas und Alexander Schmidt (alle Abwehr) – Vinny Saponari (2 Strafminuten), Tobias Lindberg (2), Colin Smith, Hayden Verbeek, Henri Kanninen, Dominic Walsh, Justin Büsing, Thomas Reichel (2), Ladislav Zikmund, Willy Rudert, Tamás Kanya und Lucas Böttcher (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores.
Zuschauer: 3176 (Donau-Arena Regensburg).
Schiedsrichter: Alexander Singer und Daniel Ratz (beide Hauptschiedsrichter) sowie Roman Jung und Simon Schießl (beide Linesperson).
Strafminuten: Regensburg 6 – Crimmitschau 6.
Tore
1. Drittel:
-
2. Drittel:
1:0 (21.) Richard Diviš (Nikola Gajovský, Tomáš Schwamberger);
3. Drittel:
2:0 (52.) Jakob Weber (Abbott Girduckis, Andrew Yogan).
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 6. Rang (12 Punkte aus 7 Spielen/vorher 6.) – Crimmitschau 3. Platz (8 Zähler aus 7 Partien/vorher 2).
Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Melanie Feldmeier/arSito

Starker Auftritt von Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Das Team um Stürmer Tomáš Schwamberger (hinten, rotes Trikot) hat die formstarken Eispiraten Crimmitschau mit 2:0 besiegt.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito
GAME DAY
Wow, wir hoffen, ihr habt euch vom Wahnsinnsspiel gegen Ravensburg schon erholt und eure Stimmbänder sind wieder fit! Denn bereits heute um 17 Uhr kommt es zum nächsten Highlight in der Donau Arena: wir empfangen die Eispiraten Crimmitschau.
Es sind alle Eingänge (Ost, West, Dauerkarte Nord und VIP Nord) geöffnet.
Öffnungszeit Fanzone: 15:00 bis 17:00 Uhr sowie nach dem Spiel. HAPPY HOUR VON 15:00 bis 16:00 UHR: 5 HALBE BIER FÜR 20,00 EURO!
Einlaß in die Arena: 90 Minuten vor Spielbeginn, der Dauerkarteneingang Nord sowie der VIP Eingang Nord öffnet 105 Minuten vor Spielbeginn
Tickets: JETZT KAUFEN oder an den Kassen ab 90 Minuten vor Spielbeginn
Livestream: HIER BUCHEN
BUY THE TICKET. TAKE THE RIDE.
Game Day wird Euch präsentiert von Bischofshof. Bier für Freunde.

FORMSTARKER GEGNER: EISBÄREN REGENSBURG EMPFANGEN AM DIENSTAG EISPIRATEN CRIMMITSCHAU
In Regulärer Spielzeit ungeschlagen, 14 von 18 möglichen Punkten geholt: Der nächste Gegner des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg zeigt sich seit Beginn der neuen DEL-2-Saison in bestechender Form. Am morgigen Dienstag, 3. Oktober, geben die Eispiraten Crimmitschau nun ihre Visitenkarte in der Donau-Arena ab. Spielbeginn ist – ob des Feiertages – bereits um 17 Uhr. Es ist das dritte Spiel in nur fünf Tagen für die EBR.
Nach bislang sechs Spieltagen rangieren die Sachsen auf dem zweiten Tabellenplatz (14 Punkte), Regensburg ist mit neun Zählern Sechster. Die EPC mussten sich erst am vergangenen Wochenende erstmals geschlagen geben. Zuvor gab es Siege in Landshut (4:3), zuhause gegen Bietigheim (3:0), in Selb (5:2) und gegen Ravensburg (5:4 nach Overtime im Heimspiel). Erst der EC Bad Nauheim stoppte die anfängliche Siegesserie der Eispiraten: Auswärts unterlagen sie bei den Hessen 3:4 nach Penaltyschießen. Gegen Freiburg folgte dann aber direkt wieder der nächste Erfolg, Crimmitschau gewann vor eigenem Publikum mit 3:2 nach Verlängerung. Damit punktete das Team von Coach Jussi Tuores bislang in jeder Partie.
Satte 13 Abgänge hatte der Klub im Sommer zu verzeichnen, darunter auch vier Kontingentspieler. Von den ausländischen Akteuren blieb den Freibeutern einzig der finnische Mittelstürmer Henri Kanninen erhalten – der sich in der neuen Saison bislang in überragender Verfassung präsentiert: Mit seinen neun Punkten (drei Tore, sechs Assists) ist er bisher einer der absoluten Top-Scorer der Liga. Drei weitere Kontingentlizenzen hat Crimmitschau an Offensivkräfte vergeben: an den NHL-erfahrenen Tobias Lindberg (Schweden/vier Tore, zwei Assists – sechs Punkte), an Hayden Verbeek (Kanada/ein Tor, eine Vorlage – zwei Punkte) und an Ladislav Zikmund (Tschechien/zwei Vorlagen). Besonders gefährlich zeigte sich darüber hinaus aber auch Vinny Saponari. Der 33-jährige US-Amerikaner mit deutschem Pass kam von DEL-Klub Augsburg und hat bereits acht Torbeteiligungen auf seinem Konto (ein Treffer, sieben Assists). Voll eingeschlagen hat zudem ein junger Neuzugang: Justin Büsing, in der zurückliegenden Saison mit 66 Punkten in 39 Spielen für Köln in der DNL. Der 20-Jährige ist eine Leihgabe von Erstligist Bremerhaven und netzte bereits drei Mal selbst ein und bereitete ebenso viele weitere Tore vor. Auch Allrounder Dominic Walsh, inzwischen 34 Jahre alt und zuletzt meist im Sturm aufgeboten, erwischte einen starken Start in die neue Saison (zwei Tore, vier Vorlagen – sechs Punkte).
Zwei weitere neue Gesichter bringen reichlich Qualität in die Offensive: Der 30-jährige Deutsch-Kanadier Colin Smith und der 24-jährige deutsche Center Thomas Reichel. Smith war zwar zuletzt inaktiv, kann aber auf die Erfahrung aus einem NHL-Spiel, rund 350 AHL-Auftritten sowie 110 Partien in der DEL zurückgreifen und legte bereits vier Treffer auf. Reichel kommt indes trotz seines jungen Alters bereits auf knapp 100 Erst- sowie rund 220 Zweitliga-Spiele und hat bislang drei Torbeteiligungen zu verbuchen. Aus dem Kader der Vorsaison schnüren darüber hinaus noch die jungen Lucas Böttcher, Jannis Kälble, Willy Rudert und Tamás Kanya ihre Schlittschuhe für die Freibeuter. Auch Deutsch-Kanadier Scott Feser blieb bei den Sachsen und erwischte mit vier Punkten aus fünf Spielen einen starken Start in die neue Runde. Talent Marat Khayradov, ebenfalls eine Bremerhaven-Leihgabe, kam bislang indes nicht zum Einsatz, lief aber schon sechs Mal für die Pinguins in Liga eins auf.
Ex-Regensburger hütet das Tor
In der Verteidigung blieben aus dem Vorjahreskader die beiden Routiniers Mario Scalzo (schon fünf Assists) und Felix Thomas sowie Defensiv-Spezialist Ole Oleff erhalten. Auch Deutsch-Amerikaner Gregory Kreutzer, der per Förderlizenz von Partner Bremerhaven kommt, steht weiter im Aufgebot. Neu sind Youngster Alexander Schmidt (zuvor DNL in Köln), der erfahrene Sören Sturm (zuvor Oberliga in Bad Tölz, bereits über 320 DEL- und 370 DEL-2-Spiele), Philipp Preto (Förderlizenz von DEL-Klub Mannheim) und Max Balinson. Letzterer kam mit dem deutschen Pass im Gepäck direkt aus der dritthöchsten nordamerikanischen Profiliga, der ECHL, und schlug bislang voll ein: Drei eigene Treffer und ebenso viele Vorlagen sprechen für seine Qualitäten.
Im Tor gelang den Sachsen ein Coup: Mit dem 32-jährigen Deutsch-Russen Oleg Shilin sicherten sie sich einen Keeper, der in den vergangenen beiden Saisons für Krefeld und Köln in der DEL sein Können zeigte und auch über Erfahrung in der starken KHL verfügt. Der Start verlief vielversprechend: In den ersten vier Partien ließ Shilin im Schnitt nur 1,62 Gegentore zu bei einer Fangquote von über 95 Prozent. Doch dann verletzte er sich leicht am Sprunggelenk. Sein Backup, der 24-jährige Christian Schneider (einst auch im EVR-Nachwuchs aktiv), führte sein Team aber zu fünf Punkten aus den letzten drei Spielen.
Verzichten müssen die EBR in beiden Partien auf den verletzten Verteidiger André Bühler und seinen nach wie vor angeschlagenen Defensiv-Kollegen Sandro Mayr.
Informationen zu den Spieltagen:
Von beiden Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Auch die neue Fanzone vor der Donau-Arena wird ab 15 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen.
Aufgrund der zuletzt aufgekommenen Nebel-Problematik weisen die Eisbären Regensburg in eigener Sache auf Änderungen hin: Da die Außentemperaturen noch länger etwas wärmer sein könnten, darf in den Pausen künftig nur noch auf den Rampen geraucht werden – nicht mehr auf den Balkonen. Die direkten Türen nach außen haben keinen Windfang, der die warme und feuchte Luft aus der Arena hält, werden sie geöffnet, entsteht in der Halle Nebel. Bei derartigen Bedingungen droht ein Spielabbruch, der wohl eine Wertung zuungunsten der Eisbären zur Folge hätte.
Einlass in die Arena beim Spiel gegen Crimmitschau ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (15:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (15:15 Uhr).
Tickets für das Heimspiel gibt es unter:
Weitere Infos und ein Interview mit Coach Max Kaltenhauser gibt es in unserem Video-Vorbericht von Armin Wolf auf dem offiziellen EBR-YouTube-Kanal!
Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Das Team der Stunde kommt in die Donau-Arena: Am morgigen Dienstag, 3. Oktober, empfängt Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg (im Bild) mit den Eispiraten Crimmitschau den aktuellen Tabellenzweiten, der bislang noch in jedem Spiel Punkte holte.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito
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