Sponsoringverlängerung mit Firma Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH

In der kommenden Saison möchte auch das bekannte, familiengeführte Transportunternehmen "Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH" aus Neutraubling die Partnerschaft mit den Eisbären Regensburg verlängern.

Die Firma Scheck bemerkt: „Die erste DEL2-Saison war ein großer Erfolg für Regensburg und die Eisbären. Sie bewiesen Leidenschaft und Zusammenhalt und konnten mit Durchhaltevermögen ihre Ziele erreichen. Wir präsentieren uns gerne als ein Teil der Eisbären-Familie, freuen uns auf die neue Saison und wünschen weiteren Erfolg in den anstehenden Spielen“.

Auch die Eisbären freuen sich über die Verlängerung mit dem bekannten Sponsor: „Mit der Firma Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH haben wir einen treuen und zuverlässigen Partner an unserer Seite. Für die tolle Unterstützung der Eisbären und des Eishockeysports in Regensburg möchten wir uns bedanken und freuen uns auf eine weitere, erfolgreiche Zusammenarbeit“, so unser Leiter für Standortentwicklung, Peter Holmgren.

Mit dem Transportunternehmen Scheck erhalten wir starkes Engagement und setzen mit ihrer Unterstützung vor allem in der Eishockeystadt Regensburg und der Region ein Zeichen.

Text: Anja Willenberg

 


AUCH PETR HEIDER BLEIBT BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG: VERTEIDIGUNG NIMMT WEITER FORMEN AN

Die Defensive des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg für die kommende DEL-2-Saison nimmt weiter Formen an: Nun hat mit Petr Heider der nächste Verteidiger seinen Vertrag in der Domstadt verlängert. Der 27-jährige Deutsch-Tscheche läuft bereits seit 2018 für die Oberpfälzer auf und geht nun in seine sechste Saison für die EBR.

Heider lernte das Eishockey-Spielen in seiner tschechischen Heimat und fand anschließend über die Stationen Lindau und Weiden im Sommer 2018 noch zu Oberliga-Zeiten den Weg in die Donau-Stadt. Seither trug der Linksschütze insgesamt bislang 236 Mal das Eisbären-Trikot. Dabei erwies er sich nicht nur als solider Teil der Regensburger Hintermannschaft, sondern zeigte mit 35 Toren und 106 Vorlagen für 141 Scorerpunkte auch regelmäßig seine Offensivqualitäten. Nach der Oberliga-Meisterschaft und dem damit verbundenen DEL-2-Aufstieg in der Saison 2021/2022 fand sich Heider in der jüngst abgelaufenen Spielzeit auch in der Zweiten Liga gut ein, kam in 52 Spielen zum Einsatz (zwei Tore und neun Vorlagen – elf Punkte).

Fokus bereits auf neuer Saison

Heider bewertet die erste Regensburger DEL-2-Saison als Erfolg: „Es war ein gutes Jahr – wir haben unsere Ziele, also allen voran den Klassenerhalt, erreicht.“ Nun wirft aber schon die nächste Zweitliga-Spielzeit ihre Schatten voraus: „Ich bin sehr froh, dass ich in Regensburg bleiben kann. Mir gefällt hier einfach alles: die Organisation, die Mannschaft, die Fans und die Stadt. Ich hoffe, dass wir uns jetzt noch mehr stabilisieren und noch besser in der DEL 2 Fuß fassen. Wir wollen wieder mindestens in die Pre-Play-offs.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito

 

Ein weiterer Abwehrspieler hat bei Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg verlängert: Der 27-jährige Verteidiger Petr Heider bleibt bei den Domstädtern.
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito

 

 

 

 

 

 


DEFENSIVE WÄCHST WEITER: KORBINIAN SCHÜTZ BLEIBT BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG

Zu seinen bislang 384 Spielen im Trikot der Domstädter sollen noch viele weitere hinzukommen: Der 27-jährige Verteidiger Korbinian Schütz hat seinen Vertrag beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg verlängert und bleibt den Oberpfälzern damit weiter treu. Bereits seit der Saison 2011/2012 steht der gebürtige Regensburger, der auch aus dem eigenen Nachwuchs stammt, schon im Kader der Ersten Mannschaft.

Einzig zwischen Sommer 2015 und Januar 2017 lief Schütz nicht für die Oberpfälzer auf: Eigentlich hatte es den Abwehrspieler in die DEL gezogen, kurz darauf entschied er sich aber für eine Eishockey-Pause. Rund ein Jahr später wurde die Rückkehr zu seinem Heimatklub perfekt gemacht. Insgesamt kommt Schütz inzwischen auf 25 Tore und 65 Assists für die EBR (90 Punkte). Demgegenüber stehen indes nur 175 Strafminuten. Im Schnitt kommt der physisch starke Defender also trotz seiner kompromisslosen Spielweise auf nicht einmal eine halbe Strafminute pro Partie.

Nach der Oberliga-Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die DEL 2 zeigte Schütz in der abgelaufenen Saison auch in der Zweiten Liga starke Leistungen und war einmal mehr ein wichtiger Baustein der EBR-Hintermannschaft. In 44 Einsätzen gelangen ihm zudem auch einige Akzente in der Offensive: Zwei Tore und vier Vorlagen standen letztlich für Schütz zu Buche – wobei der Ur-Regensburger vor allem gegen Ende der Hauptrunde immer besser zu seinem offensiven Spiel fand. Wiederum nur 18 Strafminuten sprechen indes für seine disziplinierte Defensivarbeit.

Schütz: "Wollen uns weiter etablieren"

Schütz kann die neue Runde kaum mehr erwarten: „Ich freue mich sehr, weiterhin hier in meiner Heimatstadt Eishockey spielen zu dürfen. Das Umfeld passt und hier fühl ich mich einfach wohl. Die erste DEL-2-Saison war besser als viele gedacht hätten. Jetzt wollen wir an diese Leistungen anknüpfen und uns weiter in der Liga etablieren.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito

 

Ein waschechter Regensburger bleibt beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Verteidiger Korbinian Schütz hat seinen Vertrag verlängert. Der 27-Jährige zählt, bis auf eine kurze Unterbrechung, seit 2011 zum Kader der Ersten Mannschaft.
Melanie Feldmeier/arSito

 

 

 

 

 


U-21-FÖRDERVERTRAG: VERTEIDIGER SANDRO MAYR KOMMT AUS KREFELD ZU DEN EISBÄREN REGENSBURG

Neuer Verteidiger für den Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Von den Krefeld Pinguinen kommt Sandro Mayr in die Domstadt und erhält einen U-21-Fördervertrag. Trotz seiner erst 19 Jahre kommt der Defensivspieler bereits auf zwei Spielzeiten mit insgesamt 40 Einsätzen in der DEL 2, dabei gelangen Mayr drei Assists. In der abgelaufenen Saison ging er nicht nur 32 Mal für Krefeld aufs Eis, sondern spielte auch insgesamt 26 Mal in der Oberliga Nord (drei Tore und neun Vorlagen für zwölf Punkte) für Diez-Limburg und die Krefelder U 23. Mayr wird in Regensburg die Rückennummer #18 tragen.

Der Linksschütze wurde im österreichischen Kufstein geboren und machte dort auch die ersten Schritte auf dem Eis. Nach seinem Wechsel in den Nachwuchs der Starbulls Rosenheim schaffte Mayr auch den Sprung in die deutschen Nachwuchs-Nationalteams, für die er bis einschließlich die U-18-Auswahl auflief. Zur Saison 2020/21 verließ Mayr Rosenheim und schloss sich der DNL-Mannschaft der Kölner Haie an, sammelte gleichzeitig aber für Bad Nauheim erste Erfahrungen in der DEL 2 (acht Einsätze). Nach insgesamt 43 Einsätzen in zwei Jahren für Köln in der DNL (24 Punkte) folgte vor der abgelaufenen Spielzeit 2022/23 dann der Wechsel nach Krefeld. Dort traf der Verteidiger auch auf die Eisbären. In zwei der vier Begegnungen zwischen den Seidenstädtern und den Domstädtern, genauer gesagt bei beiden Partien in Krefeld, stand Mayr im Krefelder Aufgebot und steuerte bei den beiden Siegen der Pinguine (5:0 und 6:4) eine Torvorlage für seine Farben bei.

Kaltenhauser: "U-21-Positionen extrem wichtig"

EBR-Trainer Max Kaltenhauser betont die Wichtigkeit der U-21-Positionen im Kader: „Wir sind ein Team, das immer versucht, mit vier Reihen zu spielen. Und die Vorgaben der Liga sind nunmal so, dass wenn wir die maximale Anzahl an 19 Feldspielern pro Partie nominieren wollen, mindestens zwei davon U-21-Fördervertragsspieler sein müssen - sonst dürfen wir diese Kaderplätze auf dem Spielbericht gar nicht besetzen. Gerade für die wichtigen U-21-Positionen bin ich sehr froh, dass das mit Sandro geklappt hat – der Markt für gute U-21-Spieler ist extrem umkämpft.“ Mayr sei ein spielstarker Verteidiger, welche in dieser Altersklasse nur schwer zu finden seien, erklärt der Headcoach und ergänzt: „Ich kenne ihn schon aus dem Nachwuchs und er ist jemand, der mit der Scheibe spielen kann. Er ist nicht der Größte, aber er hat ein großes Kämpferherz und ist stocktechnisch gut. Sandro musste zuletzt andere Rollen bekleiden, als für ihn bei uns zugedacht ist. Er musste auch in ganz anderen Spielsystemen zurechtkommen – und ich denke, dass ihm unsere Spielweise sehr entgegenkommt.“

Mayr selbst ist heiß auf seine neue Aufgabe: „Ich habe mir Regensburg ausgesucht, da ich Max Kaltenhauser auch schon sehr lange kenne. Wir standen schon lange in Kontakt über einen Wechsel und jetzt hat es geklappt. Regensburg ist eine sehr schöne Stadt und auch für mich heimatnah. Ich habe von der Organisation nur gutes gehört – und dass junge Spieler gut gefördert werden. In Krefeld hatte ich mein erstes Profi-Jahr und habe viel Erfahrung gesammelt. Jetzt will ich den nächsten Schritt machen.“ Er beschreibt sich selbst als „schnellen, wendigen Verteidiger, der gerne mit nach vorne geht und spielerische Lösungen finden will.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Christoph Jürgens und Yvonne Brands

 

Nächster junger Akteur für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Verteidiger Sandro Mayr wechselt aus Krefeld in die Domstadt und erhält einen U-21-Fördervertrag. Der 19-Jährige erhält bei den EBR die Rückennummer 18.
Foto: Christoph Jürgens

 

Foto: Yvonne Brands

 

Foto: Yvonne Brands

 

Foto: Christoph Jürgens


NÄCHSTER BAUSTEIN FÜR DIE OFFENSIVE STEHT: STÜRMER TOMÁŠ SCHWAMBERGER BLEIBT BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG

Schnell, wendig, Zug zum Tor: Seine größten Stärken hat Angreifer Tomáš Schwamberger nach dem Zweitliga-Aufstieg des Eishockey-Klubs Eisbären Regensburg auch in der DEL 2 unter Beweis gestellt. In 46 Partien der abgelaufenen Spielzeit gelangen dem 23-jährigen Deutsch-Tschechen 19 Punkte (acht Tore, elf Assists). Nun will der junge Stürmer an diese guten Leistungen anknüpfen – und das weiter im Trikot der EBR. Schwamberger hat seinen Vertrag in der Domstadt verlängert und wird in seine fünfte Saison für die Oberpfälzer gehen.

In der Oberliga-Meisterschafts- und DEL-2-Aufstiegssaison hatte Schwamberger satte 54 Punkte in nur 49 Partien zum Erfolg beigesteuert und dabei sowohl bei Toren (28), als auch bei Vorlagen (26) persönliche Bestmarken im Eisbären-Trikot aufgestellt. Insgesamt traf der Spieler in 181 Spielen für die Donau-Städter nun 63 Mal selbst und bereitete 56 weitere Tore vor (119 Zähler insgesamt). Bemerkenswert: Mit nur 79 Strafminuten verbrachte Schwamberger dabei im Schnitt nur rund 0,4 Minuten pro Partie in der Kühlbox.

Schon viele Erfolge mit der Mannschaft

Schwamberger wechselte im Sommer 2019 aus Prag, wo er zuvor vier Jahre in den höchsten Nachwuchsklassen gespielt hatte, nach Regensburg. Auch im Senioren-Bereich hatte Schwamberger, der seine komplette Ausbildung in Tschechien genoss, in seiner Heimat bereits Erfahrungen in der zweiten und dritten Liga gesammelt. In der Domstadt kommt er bislang auf drei Spielzeiten in der Oberliga und eine in der DEL 2. Dabei feierte er mit dem Team große Erfolge: unter anderem die Hauptrunden-Meisterschaft in der Oberliga Süd, die deutsche Oberliga-Meisterschaft, den Aufstieg in die Zweite Liga und dort den vorzeitigen Klassenerhalt in der Premierensaison.

Der Stürmer soll weiter eine wichtige Stütze in der Mannschaft von EBR-Trainer Max Kaltenhauser sein. Schwamberger freut sich über das in ihn gesetzte Vertrauen: „Ich bin froh, in Regensburg zu bleiben. Die Stadt und die Fans sind großartig. Max wollte mich unbedingt hierbehalten und ich wollte verlängern.“ Für die kommende Spielzeit traut der Angreifer, der im Sommer 24 Jahre alt wird, den EBR einiges zu: „Ich mag die Arbeitsweise von Max und ich glaube, dass wir nächstes Jahr als Team noch stärker sein werden.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito

 

Bleibt bei den Eisbären Regensburg: Stürmer Tomáš Schwamberger hat seinen Vertrag in der Domstadt verlängert.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


EINER DER ERFOLGSGARANTEN GEHT: GOALIE DEVIN WILLIAMS VERLÄSST DIE EISBÄREN REGENSBURG

Mit der Verpflichtung von Torhüter Devin Williams hatte Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg im Juli 2022 für Aufsehen gesorgt: Kurz nach dem Oberliga-Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg in die DEL 2 hatten die Domstädter den gebürtigen US-Amerikaner, der in der Vorsaison in der ersten slowakischen Liga starke Leistungen gezeigt hatte, als Neuzugang präsentiert – und der heute 27-Jähirge erhielt kurz nach seiner Ankunft aufgrund deutscher Vorfahren sogar einen deutschen Pass, belastete das Ausländerkontingent also nicht. Nach einer starken Saison mit insgesamt 44 Pflichtspiel-Einsätzen für die Oberpfälzer zieht Williams nun aber weiter: Er verlässt die EBR. Seine guten Leistungen haben höherklassig Begehrlichkeiten geweckt. Williams wird sich einem DEL-Klub anschließen. Mit den Angeboten aus der deutschen Beletage konnten die Regensburger nicht konkurrieren.

Der Deutsch-Amerikaner hatte großen Anteil am überraschend guten Abschneiden der Donau-Städter in ihrer DEL-2-Premierensaison. 42 Mal stand er in der Hauptrunde für die Eisbären zwischen den Pfosten, ließ dabei nur 2,88 Gegentore pro Spiel zu und hielt knapp 91 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten. 21 Mal siegten die Eisbären mit ihm als Rückhalt, satte vier Mal davon blieb der sympathische Goalie gar ganz ohne Gegentor – der zweitbeste Wert der Liga in dieser Spielzeit.

Williams bedankt sich

Williams lernte das Eishockey-Spielen in seiner US-amerikanischen Heimat. Über die starke kanadische Nachwuchsliga OHL (220 Spiele) führte ihn sein Weg später unter anderem für vier Jahre in die East Coast Hockey League (ECHL), die die dritthöchste Spielklasse Nordamerikas (153). Für die San Antonio Rampage aus der AHL, nach der NHL dort die höchste Liga, absolvierte Williams zwei Partien mit einem überragenden Gegentorschnitt von nur 1,34. Nach seiner Europa-Premiere 2021/22 für HK Dukla Michalovce, wo er ebenfalls mit starken Statistiken überzeugte, folgte der Sprung nach Deutschland zu den Eisbären. Aufgrund deutscher Vorfahren musste die deutsche Staatsbürgerschaft für Williams damals nur noch von den Behörden bestätigt werden.

Williams selbst fällt der Abschied schwer: „Ich möchte Danke für die tolle Saison sagen: an die ganze Organisation der Eisbären, die Coaches, die Fans und meine Teamkollegen. Ich habe meine Zeit hier in Regensburg sehr genossen und wünsche dem Klub nur das Beste für die Zukunft.“

Auch die Eisbären bedanken sich bei Devin Williams für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft nur das Beste.

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier

 

Einen Leistungsträger verlieren die Eisbären Regensburg im Tor: Goalie Devin Williams zieht es nach nur einer Saison in der Oberpfalz weiter. Er schließt sich einem Erstligisten an.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


NÄCHSTER NEZUGANG FÜR DIE OFFENSIVE: KEVIN SLEZAK KOMMT ZU DEN EISBÄREN REGENSBURG

Einen begehrten jungen Spieler aus der Oberliga hat sich Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg gesichert: Vom SC Riessersee wechselt Stürmer Kevin Slezak in die Oberpfalz. Der 22-Jährige kommt mit der Empfehlung aus 63 Punkten (27 Tore und 36 Vorlagen) in nur 52 Spielen für den SCR in der Vorsaison in die Domstadt und wird im Team von Trainer Max Kaltenhauser die Rückennummer #81 tragen.

Kaltenhauser ist voll überzeugt vom Neuzugang: „Kevin ist technisch und spielerisch extrem stark. Dadurch passt er gut in unsere Spielidee – viel mit der Scheibe agieren und spielerisch gute Lösungen finden. Ich war schon sehr frühzeitig an ihm dran, weil ich ihn schon lange kenne und sehr viel von ihm halte. Er war schon im Nachwuchs immer sehr gut unterwegs und immer einer der besten seines Jahrgangs in Deutschland. Durch Verletzungen und Krankheiten hat er dann zwar in den letzten Jahren etwas Pech gehabt – aber seine 63 Punkte in der jüngsten Saison haben gezeigt, was in ihm steckt.“ Lediglich die körperliche Robustheit fehle Slezak noch etwas, daran könne aber verhältnismäßig leicht gearbeitet werden, betont Kaltenhauser. Der EBR-Coach erklärt: „Die Dinge, die einem Spieler nur schwer beizubringen sind, die kann er: zum Beispiel spielerische Lösungen zu finden, Spielwitz, ein gutes Auge für Situationen und das Treffen richtiger Entscheidungen. Wir werden sehen, wie gut er sich in der DEL 2 durchsetzen kann – das ist natürlich von der körperlichen Intensität noch einmal etwas ganz anderes als in der Oberliga. Aber er hat alle Werkzeuge dafür, ist ein ganz feiner Kerl und ich traue ihm eine gute Rolle zu. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn überzeugen konnten, zu uns zu kommen!“

Slezak lernte das Eishockey-Spielen in Rosenheim und Bad Tölz und war bis einschließlich in die U 19 deutscher Nachwuchs-Nationalspieler. In Tölz kämpfte sich der Linksschütze über das DNL-Team auch zu ersten Einsätzen in der Zweiten Liga: 17 Mal stand Slezak 2018/2019 bereits für die Löwen in der DEL 2 im Aufgebot (eine Vorlage). Zurück in Rosenheim überzeugte Slezak 2019/2020 mit 23 Punkten (elf Treffer und zwölf Assists) aus 33 Spielen in der Oberliga. In der darauffolgenden Spielzeit absolvierte Slezak verletzungsbedingt nur 16 Partien (neun Zähler – drei Treffer, sechs Assists), im Jahr darauf ließ er dann aber schon wieder 21 Torbeteiligungen (8, 13) in 38 Begegnungen folgen. Nach seinem Wechsel zum SC Riessersee vor der nun abgelaufenen Saison blühte Slezak anschließend richtig auf und lieferte absolute Bestwerte seiner noch jungen Karriere ab.

Slezak: "Ich fühle mich bereit"

Der Sprung zurück in die DEL 2 war also vorprogrammiert – und Selzak selbst ist heiß auf den nächsten Schritt: „In meiner jüngsten Saison in der Oberliga habe ich mich sehr gut entwickelt und deshalb fühle ich mich auch mehr als bereit, nächstes Jahr mit der Mannschaft in der DEL 2 anzugreifen. Ich freue ich mich schon sehr, nächstes Jahr in Regensburg zu spielen, da ich nur Positives über den Verein und die Fans gehört habe.“ Wie seine beeindruckenden Scorerwerte aus der Oberliga (insgesamt trotz seines noch jungen Alters bereits 116 Punkte in 139 Spielen) schon vermuten lassen, sieht Slezak auch selbst seine größten Stärken im Angriff: „Ich spiele am liebsten offensiv und will jede Situation spielerisch lösen. Ich setze meine Mitspieler gerne in Szene – aber natürlich verwandele ich auch den ein oder anderen Pass meiner Teamkollegen.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Peter Volk

 

Ein weiteres vielversprechendes Sturm-Talent für den Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Der 22-jährige Kevin Slezak kommt vom SC Riessersee aus der Oberliga in die Domstadt.
Foto: Peter Volk

 


VIELVERSPRECHENDES TALENT VERSTÄRKT DIE EISBÄREN REGENSBURG: STÜRMER NIKLAS ZEILBECK ERHÄLT U-21-FÖRDERVERTRAG

101 Scorerpunkte in 77 Spielen in der höchsten deutschen Nachwuchsklasse: Das ist die beeindruckende Bilanz des Neuzugangs des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg. Aus dem Nachwuchs des Lokalrivalen EV Landshut wechselt Niklas Zeilbeck in die Domstadt. Der Stürmer ist Nachwuchs-Nationalspieler kommt mit der Empfehlung starker Statistiken in der DNL in die Oberpfalz: 39 Tore und 62 Assists für 101 Punkte gelangen dem flinken und wendigen Angreifer dort in den vergangenen beiden Spielzeiten – und das als erst 18-Jähriger in der U-20-Altersklasse. In der abgelaufenen Spielzeit sammelte Zeilbeck auch schon in drei Partien bei den Black Hawks in Passau Erfahrungen im Profi-Eishockey in der Oberliga.

Der Neuzugang ist heiß auf seine nächste Herausforderung bei den EBR: „Ich freue mich sehr, dass ich bei den Eisbären eine Chance bekomme. Ich habe mir Regensburg ausgesucht, weil es – wie sie letzte Saison schon gezeigt haben – eine starke Organisation ist, die auch die jungen Spieler sehr gut fördert. Nach meinem jüngsten DNL-Jahr werde ich über den Sommer hart trainieren, um mich fit zu machen und natürlich ein paar Kilos drauf zu bekommen, damit ich dagegenhalten kann.“ Zeilbeck beschreibt sich selbst als „ruhigen und cleveren“ Spieler und ergänzt: „Ich habe auch immer ein Auge für meinen Mitspieler und ich setze mich immer für mein Team ein.“

Zeilbeck erhält Rückennummer 17

Worte, die bei seinem neuen Arbeitgeber gut ankommen dürften – insbesondere bei Trainer Max Kaltenhauser, der reichlich Potential im jungen Stürmertalent sieht. Zeilbeck, der im Oktober 19 Jahre alt wird, wird bei den Eisbären die Rückennummer 17 tragen.

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Elsi-Foto – Stephan Elsberger

 

Stößt zu kommenden Saison zum Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: der 18-jährige Stürmer Niklas Zeilbeck.
Foto: Elsi-Foto - Stephan Elsberger

 

 


DREI ABGÄNGE IM STURM: JEFF FEARING, DANIEL PRONIN UND QUIRIN SPIES VERLASSEN DIE EISBÄREN REGENSBURG

Drei weitere Spieler stehen beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg nach dessen DEL-2-Premierensaison nun als Abgänge fest: Die drei Stürmer Jeff Fearing (39 Jahre alt), Daniel Pronin und Quirin Spies (beide 20) verlassen den Klub.

Der US-Amerikaner Fearing war bereits im Frühjahr 2021 an die Verantwortlichen herangetreten und hatte sich als Ersatz für Notfälle und vor allem als Ergänzung für den Trainingsbetrieb angeboten. Der Nordamerikaner ist derzeit als Soldat der US-Army im rund 100 Kilometer von Regensburg entfernten Grafenwöhr stationiert. In seiner Heimat spielte er unter anderem in der bekannten College-Liga NCAA für das Team der Militär-Akademie. Fearing dient als Major in der 41st Field Artillery Brigade und lebt außerhalb des Stützpunktes in Grafenwöhr – eine nun anstehende Versetzung in den Raum Frankfurt macht ein weiteres Engagement bei den EBR jetzt aber unmöglich. In der Oberliga-Meistersaison 2021/2022 bestritt der sympathische Angreifer fünf Partien für die Domstädter (eine Vorlage) – und auch in der DEL 2 kam der 39-Jährige in einer Partie zum Einsatz. In Crimmitschau bereitete er prompt einen Treffer vor. Trotz seiner wenigen Einsätze etablierte sich Fearing schnell als vollwertiges Teammitglied.

Auch die beiden 20-jährigen U-21-Förderspieler Daniel Pronin und Quirin Spies zählen in der kommenden Spielzeit nicht mehr zum EBR-Kader. Pronin war vor der abgelaufenen Saison aus Salzburg von den RB Hockey Juniors aus der Alps Hockey League in die Donaustadt. Diese bildet in Österreich die zweithöchste Spielklasse unterhalb der internationalen „ICE Hockey League“ (International Central European Hockey League) und beheimatet Teams aus Italien, Österreich und Slowenien. Für die Oberpfälzer lief Pronin in der Zweiten Liga insgesamt 40 Mal auf, traf dabei ein Mal selbst und legte zwei weitere Tore auf (drei Punkte). Im Januar verletzte sich der talentierte Stürmer allerdings schwer – seine Saison war vorzeitig beendet.

Im Anschluss daran rückte Spies insgesamt sieben Mal ins Regensburger Aufgebot. Der schnelle Angreifer war unter der Spielzeit 2021/2022 nach Regensburg gekommen, zunächst allerdings nur in der höchsten Nachwuchsmannschaft, bei den Jung-Eisbären in der DNL, zum Einsatz gekommen, wo er in sechs Partien ein Tor schoss und zwei weitere auflegte (drei Punkte). Nach dem DEL-2-Aufstieg verlängerte Spies seinen Vertrag in der Domstadt, erhielt zeitgleich aber auch eine Förderlizenz für den EC Peiting in der Oberliga. Für die Oberbayern ging Spies in der zurückliegenden Saison 47 Mal in der dritthöchsten deutschen Spielklasse aufs Eis und sammelte dabei elf Punkte (vier Treffer und sieben Assists). Bei seinen sieben DEL-2-Spielen blieb ihm indes eine Torbeteiligung verwehrt.

Die Eisbären Regensburg bedanken sich ausdrücklich bei Jeff Fearing, Daniel Pronin und Quirin Spies für ihren Einsatz und ihre Leistungen im EBR-Trikot und wünschen allen drei Spielern für ihre sportliche wie private Zukunft nur das Allerbeste.

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Alexander Grimm (Fearing) Melanie Feldmeier/arSito (Pronin und Spies)

 

Verlässt die Eisbären Regensburg: Der 39-jährige US-Amerikaner Jeff Fearing. Er stürmte insgesamt sechs Mal für die Oberpfälzer.
Foto: Alexander Grimm

 

Auch der 20-jährige Daniel Pronin steht in der kommenden Saison nicht mehr im EBR-Kader. Das Sturm-Talent lief 40 Mal für die Donau-Städter auf.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Bestritt sieben Einsätze im Eisbären-Trikot und verlässt die Domstädter nun: Der 20-jährige Angreifer Quirin Spies.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

 

 

 

 


ABSCHIED NACH ACHT JAHREN IN REGENSBURG: VERTEIDIGER TOMÁŠ GULDA VERLÄSST DIE EISBÄREN

Der nächste verdiente Spieler verlässt den Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Abwehrroutinier Tomáš Gulda und die Domstädter gehen künftig nach acht gemeinsamen Jahren getrennte Wege. 351 Spiele absolvierte Gulda für die Oberpfälzer und zählte dabei stets zu den Leistungsträgern in der Defensive. Mit 243 Punkten (42 Tore und 201 Vorlagen) zeigte der Deutsch-Tscheche dabei auch große Offensiv-Qualitäten – zuletzt auch in der DEL 2: In 41 Spielen steuerte er einen Treffer und 14 Assists bei und avancierte mit seinen 15 Punkten zum zweitbesten Verteidiger in der internen Scorerliste. Mit dem 33-Jährigen verlieren die Donau-Städter einen weiteren Eckpfeiler, der über Jahre hinweg das Gesicht der Mannschaft geprägt hat.

Gulda, der das Eishockey-Spielen in seiner tschechischen Heimatstadt Opava erlernt hat, kam 2015 aus Sonthofen zu den EBR in die Oberliga, nachdem er zuvor bereits in Deutschlands zweit- und dritthöchster Spielklasse Fuß gefasst hatte. Mit den Eisbären erlebte Gulda Höhen und Tiefen und krönte seine Zeit in Regensburg in den jüngsten beiden Spielzeiten mit dem Oberliga-Titel, dem DEL-2-Aufstieg und dem darauffolgenden Klassenerhalt in der Zweiten Liga.

Kaltenhauser: "Der Abschied fällt extrem schwer"

Nachdem mit Stürmer Erik Keresztury bereits ein sehr verdienter Spieler die Domstädter verlassen hat, spricht Eisbären-Trainer Max Kaltenhauser auch bei Gulda von einem herben Verlust und einer schweren Entscheidung: „Auch bei Tomáš Gulda fällt mir der Abschied extrem schwer - vor allem, weil ich auch persönlich sehr gut mit ihm auskomme. Er war ein wesentlicher Bestandteil aller Erfolge der letzten Jahre - aller Meisterschaften und natürlich auch des Aufstiegs in die und des Klassenerhalts in der DEL 2. Er war immer ein Führungsspieler und hat die Eisbären in dieser Zeit mitgeprägt. Es war eine ganz harte und schwierige Entscheidung und ich möchte mich ganz ausdrücklich bei ihm für den Einsatz und die Leistung in den letzten Jahren bedanken. Er hat mich von Tag eins an sehr loyal unterstützt und immer alles gegeben - nicht nur deshalb wünsche ich ihm alles Gute und dass er einen tollen Verein findet!“

Auch die ganze Organisation der Eisbären bedankt sich ausdrücklich bei Tomáš Gulda für seinen Einsatz und sein Engagement auf und neben dem Eis und wünscht ihm für seine sportliche und private Zukunft nur das Allerbeste.

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier

 

 

Nächster schmerzlicher Abgang beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Verteidiger Tomáš Gulda läuft in der kommenden Saison nicht mehr für die Domstädter auf – der 33-Jährige verlässt das Team nach acht Jahren in der Donau-Stadt.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito