ZUM HEIMSIEG GEKÄMPFT: 1:0 – REGENSBURG SCHLÄGT AUCH ROSENHEIM

Veröffentlicht am
31.1.26

Eisbären ringen Starbulls bei 53-Paraden-Shutout von Jonas Neffin nieder – David Morley mit dem goldenen Tor

Die Eisbären bleiben 2026 in der Donau-Arena weiter nicht zu überwinden: Und vor allem an einem gab es beim 1:0-Heimsieg (0:0/0:0/1:0) des Eishockey-Zweitligisten aus Regensburg im Derby gegen die Starbulls Rosenheim kein Vorbeikommen: Mit 53 Paraden war für die Gäste aus Oberbayern Keeper Jonas Neffin stets Endstation. Und so reichte für die Oberpfälzer ein stark herausgespielter und noch besser vollendeter Treffer in der 49. Minute durch David Morley zum fünften Erfolg im fünften Auftritt vor eigenem Publikum im Kalenderjahr 2026. Vor 4427 Fans in der Donau-Arena kehrte der zuletzt ausgefallene Topscorer Corey Trivino bei den Rot-Weißen in den Kader zurück, Förderlizenz-Neuzugang Noel Saffran (Iserlohn) feierte sein Debüt im Angriff. Verteidiger Nick Mähler und die Stürmer Kevin Slezak (beide angeschlagen), Bryce Kindopp, Marks Jirgensons (beide überzählig) und Lukas Krieger (verletzt) fehlten indes. Das Team von Trainer Peter Flache behielt damit auch im vierten direkten Rivalenduell gegen die SBR die Oberhand: Gegen die Starbulls kommen seine Schützlinge nun in vier Begegnungen auf ebenso viele Siege, elf von zwölf möglichen Punkten und neun eigene Treffer bei nur drei Gegentoren. Auf die DEL-2-Tabelle hatte das Ergebnis indes zunächst keine direkten Auswirkungen: Rosenheim blieb Dritter (74 Zähler), Regensburg Fünfter (jetzt 64). Weiter geht es für die Domstädter direkt mit der nächsten Heimpartie: Am morgigen Sonntag, 1. Februar, empfangen sie ab 17 Uhr das Topteam der EC Kassel Huskies in der Donau-Arena, es ist der große Ehrenamtstag. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live.

 

Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Co-Trainer Hugo Boisvert gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Pressekonferenz und die Highlights sind auf dem offiziellen Eisbären-YouTube-Kanal zu finden unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Debüt im Derby: Bei Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg lief Förderlizenz-Neuzugang Noel Saffran im Heimspiel gegen den bayerischen Rivalen Starbulls Rosenheim erstmals im Sturm auf. Der Mann von DEL-Klub Iserlohn füllte damit die Lücke, die das Fehlen von Angreifer Kevin Slezak (angeschlagen) hinterließ – darüber hinaus mussten die Oberpfälzer in der Offensive auch auf den verletzten Lukas Krieger sowie die überzähligen Bryce Kindopp und Marks Jirgensons verzichten, in der Abwehr auf Talent Nick Mähler. Vor 4427 Fans in der Donau-Arena hütete Jonas Neffin das Tor, Konrad Fiedler nahm als Ersatz auf der Bank Platz – U-20-Keeper Cole Danielsmeier stand nicht im Kader.

Für die Schützlinge von Eisbären-Trainer Peter Flache begann das Rivalenduell mit einem schwierigen ersten Drittel, in dem die oberbayerischen Gäste streckenweise viel Druck machten – aber keinen Weg an Neffin vorbei fanden. Doch in der schnellen Begegnung erspielten sich auch die Eisbären ihre Chancen: Die vielversprechendsten ließen die Domstädter in ihrer ersten Überzahlsituation liegen (10. bis 12. Minute). Und weil nicht nur Neffin, sondern auch sein Gegenüber Christopher Kolarz einen Sahnetag erwischte, ging es torlos in die erste Pause.

Beide Torhüter mit starker Leistung

Daran änderte sich auch in Durchgang zwei nichts. Im zunehmend hitzigen Schlagabtausch hatten die Gäste weiter ein Übergewicht – und nach 23. Minuten bei einem Pfostenschuss etwas Pech. Weitere zwingende Möglichkeiten ließ die souveräne und kompakte Eisbären-Abwehr aber auch kaum zu: Die meisten Abschlüsse der Mannschaft von der Mangfall kamen von weit außen oder aus der Distanz und waren so sichere Beute für Neffin. Seine Vorderleute indes setzten offensiv immer wieder Akzente, doch auch Kolarz hielt sich schadlos.

Und so mussten sich die Fans beider Klubs bis in die 49. Minute gedulden, ehe der Puck erstmals in einem der beiden Tore landete – und es war Kolarz, der hinter sich greifen musste. Über Alexander Berardinelli war die Scheibe zu Corey Trivino gelangt, der den auf rechts anpreschenden David Morley mustergültig in Szene setzte. Letzterer tauchte frei vor dem Gehäuse der Gäste auf und verwandelte sehenswert unter die Latte zum 1:0. Und bei diesem Spielstand blieb es auch. Denn obwohl SBR-Coach Jari Pasanen in der Schlussphase seine Auszeit und auch Kolarz zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm, gelang den Oberbayern kein Comeback mehr. Wurde es in den letzten Sekunden doch noch einmal brenzlig, war Verlass auf Neffin, der an diesem Abend satte 53 Paraden sammelte – doch auch Kolarz glänzte mit einer starken Fangquote von 94,74 Prozent.

In der DEL-2-Tabelle änderte sich indes vorerst wenig: Rosenheim behielt den dritten Platz (74 Zähler), Regensburg verkürzte zwar den Rückstand auf den direkten Rivalen, blieb aber dennoch Fünfter (jetzt 64 – punktgleich mit Bietigheim auf Rang vier und Ravensburg auf sechs). Weiter geht es für die Domstädter direkt mit dem nächsten Heimauftritt: Am morgigen Sonntag, 1. Februar, empfangen sie ab 17 Uhr das Topteam der EC Kassel Huskies in der Donau-Arena, es ist der große Ehrenamtstag. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live.

 

Statistik

Eisbären Regensburg – Starbulls Rosenheim 1:0 (0:0/0:0/1:0)

Freitag, 30. Januar 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (4 Strafminuten), Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Patrick Demetz, Jakob Weber, Marian Bauer und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, David Morley, Yuma Grimm, Donát Péter, Constantin Ontl (A), Pierre Preto (A), Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Noel Saffran (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Rosenheim:
Christopher Kolarz (59:25 Minuten) und Anton Röckl (beide Tor) – Shane Hanna, Dominik Tiffels, Maximilian Adam, Maximilian Vollmayer, Lars Bosecker, Leon Van der Linde und Tobias Beck (alle Abwehr) – Scott Feser (2 Strafminuten), Lewis Zerter-Gossage, Teemu Pulkkinen, Fabian Dietz, Charlie Sarault (A), Jordan Taupert, Sebastian Zwickl, C. J. Stretch (C/2), Ville Järveläinen (A), Dominik Kolb, Luigi Calce und Johannes Achatz (2/alle Sturm). – Trainer: Jari Pasanen (Headcoach) und Jamie Bartman (Assistent).

Strafminuten: Regensburg 4 – Rosenheim 6.

Zuschauer: 4427 (Donau-Arena Regensburg).

Schiedsrichter: Andreas Gawlik und Thorsten Lajoie (beide Hauptschiedsrichter) sowie Jonas Reinold und Matthäus Riemel (beide Linesperson).

Tore

1. Drittel:

2. Drittel:

3. Drittel:
1:0 (49. Minute) David Morley (Corey Trivino, Alexander Berardinelli).

Neuer Tabellenplatz: Regensburg 5. Platz (64 Zähler aus 40 Partien/vorher 5.) – Rosenheim 3. Rang (74 Punkte aus 40 Spielen/zuvor 12.).

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Christian Merl und Melanie Feldmeier

Behieltstets die Ruhe und die Übersicht: Mit 53 Paraden hat Goalie Jonas Neffin (rechts, rotes Trikot) seine Eisbären Regensburg im Derby zum 1:0-Heimsieg über die Starbulls Rosenheim (weiße Trikots) geführt.
Foto: Christian Merl

Feierten nach dem 1:0-Derbyheimsieg über Rosenheim mit den Fans: Die Eisbären Regensburg (rote Trikots, von links Stürmer Jeremy Bracco sowie die Verteidiger Maximilian Merkl (verdeckt), Marian Bauer und Guillaume Naud).
Foto: Melanie Feldmeier