DEUTLICHER SIEG ÜBER WEIßWASSER: EISBÄREN GEWINNEN ERSTES HEIMSPIEL 2026 MIT 5:0

Veröffentlicht am
5.1.26

Regensburg mit wichtigen drei Punkten gegen Tabellennachbar Lausitzer Füchse

Mit einem 5:0-Heimsieg (1:0/2:0/2:0) über die Lausitzer Füchse aus Weißwasser hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt ein Ausrufezeichen gesetzt. In ihrem ersten Heimspiel im Jahr 2026 überzeugten die Oberpfälzer in allen Mannschaftsteilen: Goalie Jonas Neffin fuhr bereits seinen vierten Shutout ein (Bestwert der DEL 2), die Verteidigung stand sicher und vorne trafen fünf verschiedene Akteure gegen den Tabellennachbarn aus Sachsen. Diesen überholten die Rot-Weißen damit und sind nun wieder Achte (48 Punkte), die Gäste rutschten auf Rang neun (45). Schon nach etwas mehr als fünf gespielten Minuten arbeitete Topscorer Corey Trivino den Puck zur frühen 1:0-Führung für seine Farben an LFX-Keeper Anthony Morrone vorbei über die Linie (6. Minute). Im zweiten Durchgang erhöhten die Eisbären durch einen Distanzschlenzer von Guillaume Naud (30.) und einen platzierten Schuss von Kevin Slezak (35.) auf 3:0. Und auch im Schlussabschnitt ließen sie zweit weitere Treffer folgen: Erst netzte in Überzahl der schön freigespielte Alexander Berardinelli zum 4:0 ein (47.), dann setzte der von Jeremy Bracco in Szene gesetzte Samuel Payeur mit dem 5:0 den Schlusspunkt (50.). Am kommenden Freitag, 9. Januar, geht es für die Domstädter mit dem nächsten Heimspiel weiter: Dann empfangen sie ab 20 Uhr die formstarken Bietigheim Steelers in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live.

Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Torhüter Jonas Neffin gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Pressekonferenz und die Highlights sind auf dem offiziellen Eisbären-YouTube-Kanal zu finden unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

Nachbericht

Die Rückkehr von Kontingentstürmer David Morley (nach auskurierter Verletzung) und Angreifer Yuma Grimm (zuvor krank) sorgte für kleinere Umstellungen im Aufgebot des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg. Im ersten Heimspiel des Jahres 2026 gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser kamen dadurch in der Offensive Bryce Kindopp und die jungen Marks Jirgensons, Lukas Krieger und Matěj Giesl nicht zum Einsatz. In der Defensive fehlten den Oberpfälzern indes abermals Nick Mähler, der mit der U-20-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft bestritten hatte, nun aber wieder in Deutschland ist und der erkrankte Patrick Demetz. Im Tor setzte Cheftrainer Peter Flache vor 4299 Fans in der Donau-Arena auf Jonas Neffin als Starter, sein Backup war Konrad Fiedler – Talent Cole Danielsmeier stand nicht im Kader.

Nach ausgeglichenem Beginn stellten die Donaustädter früh die Weichen auf Sieg: Über Alexander Berardinelli kam der Puck zu Rückkehrer Morley, der einen Hammer in Richtung Gäste-Keeper Anthony Morrone abfeuerte. Dieser musste prallen lassen – mit dem ersten Nachschuss scheiterte Topscorer Corey Trivino noch, im zweiten Nachsetzen drückte er die Scheibe dann aber doch zur frühen 1:0-Führung über die Linie (6. Minute). Es entwickelte sich ein Drittel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten, doch die beiden Keeper ließen zunächst keine weiteren Treffer zu.

Fünf verschiedene Schützen

Und wären dies bei Neffin auch für die komplette restliche Spielzeit so blieb, musste Morrone noch satte vier weitere Male hinter sich greifen. Denn obgleich die Gäste in Durchgang zwei einen enormen Aufwand betrieben und zu zahlreichen Möglichkeiten kamen, es gab kein Vorbeikommen am Regensburger Defensivverbund. Auf der Gegenseite sorgte dann ein Zufallsprodukt für das 2:0 durch Guillaume Naud (30.). „Ich war nur ein paar Sekunden auf dem Eis, der Puck kam zu mir und ich habe einfach abgezogen“, sagte der Allrounder später – sein Schlenzer schlug am langen Eck ein, Morrone war die Sicht verdeckt. Kurz darauf fiel dann die Vorentscheidung: Kevin Slezak hatte im Slot enorm viel Zeit, legte sich die Scheibe perfekt zurecht, guckte sich die Verteidigung und den Keeper des Gegners genau aus und tunnelte Morrone zum 3:0 (35.).

Im Schlussdurchgang nutzten die Eisbären dann ihr einziges Powerplay des Abends zum schön von Trivino und Morley herausgespielten 4:0 durch Berardinelli (47.). Den Schlusspunkt setzte Samuel Payeur, der ein punktgenaues Zuspiel von Jeremy Bracco am Ende eines Konters per Onetimer zum 5:0-Endstand über die Linie feuerte (50.). Eine große Schlussoffensive der Sachsen blieb aus, Neffin machte seinen vierten Shutout der laufenden Saison (Bestwert in der DEL 2) perfekt und die Mannschaft feierte anschließend ausgelassen mit den Fans.

Damit überholten die Oberpfälzer die LFX in der Tabelle wieder und sind nun Achte (48 Zähler), Weißwasser rutschte auf Rang neun zurück (45). Das nächste Heimspiel der Rot-Weißen wirft indes bereits seine Schatten voraus: Am kommenden Freitag, 9. Januar, gastiert der formstarke Oberliga-Aufsteiger Bietigheim Steelers in der Donau-Arena, der sich in den vergangenen Wochen vom letzten auf den nun starken siebten Platz vorgekämpft hat und in der Rangliste somit punktgleich mit den Flache-Schützlingen direkt vor ebenjenen liegt. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Tickets gibt es unter www.ebr.live.

Statistik

Eisbären Regensburg – Lausitzer Füchse Weißwasser 5:0 (1:0/2:0/2:0)

Sonntag, 04. Januar 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen, Maximilian Merkl, Jakob Weber und Marian Bauer (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, David Morley, Kevin Slezak, Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Pierre Preto (A), Donát Péter, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C/2 Strafminuten) und Yuma Grimm (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Weißwasser: Anthony Morrone (60:00 Minuten) und Pascal Seidel (beide Tor) – Kyle Havlena (A), Nils Elten, Tim Heyter (2 Strafminuten), Eric Hjorth, Simon Stowasser, Markus Freis, Marlon Braun und Tim Sezemsky (alle Abwehr) – John Broda, Tom Knobloch, Alexander Dosch (A), Georgiy Saakyan, Adam Brady, Alexis D’Aoust, Hannu Tripcke, Lennard Nieleck, Clarke Breitkreuz (C), Gregor Stocker und Christopher Theodore (alle Sturm). – Trainer: Christof Kreutzer (Headcoach) und André Mücke (Assistent).

Strafminuten: Regensburg 2 – Weißwasser 2.

Zuschauer: 4299 (Donau-Arena Regensburg).

Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Markus Schütz (beide Hauptschiedsrichter) sowie Leonie Ernst und Soeren Kriebel (beide Linesperson).

Tore

1. Drittel:
1:0 (6. Minute) Corey Trivino (David Morley, Alexander Berardinelli);
2. Drittel:
2:0 (30.) Guillaume Naud (David Morley, Corey Trivino);
3:0 (35.) Kevin Slezak (Sean Giles, Guillaume Naud);
3. Drittel:
4:0 (47./PP1) Alexander Berardinelli (David Morley, Corey Trivino);
5:0 (50.) Samuel Payeur (Jeremy Bracco, Kevin Slezak).

Neuer Tabellenplatz: Regensburg 8. Platz (48 Zähler aus 32 Partien/vorher 9.) – Weißwasser 9. Rang (45 Punkte aus 33 Spielen/zuvor 8.).

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Fotoschmiede MCB

Mit einem starken Auftritt haben die Eisbären Regensburg (im Bild von links mit roten Trikots die Stürmer Corey Trivino, Alexander Berardinelli und David Morley) einen 5:0-Heimsieg über die Lausitzer Füchse (gelbe Trikots) eingefahren.
Foto: Fotoschmiede MCB

Die Eisbären Regensburg haben ihr erstes Heimspiel 2026 mit 5:0 gegen die Lausitzer Füchse gewonnen.
Foto: Fotoschmiede MCB