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Noch lange nach Spielende wurden sie von ihren Fans frenetisch gefeiert, die Spieler, die Trainer und die Verantwortlichen des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg – und das, obwohl das Team sich gerade mit einer 1:5-Niederlage (0:1/0:2/1:2) gegen das Topteam der Krefeld Pinguine aus dem DEL-2-Halbfinale und damit auch aus der Saison 2025/2026 verabschiedet hatte. Denn der vierte Sieg der Niederrheiner besiegelte deren Finaleinzug und damit natürlich auch das Ausscheiden der Oberpfälzer aus der zweiten Runde der Play-offs („Best of Seven“). Doch trotzdem stand am Ende die dritterfolgreichste Spielzeit der Regensburger Eishockey-Geschichte zu Buche, was der Großteil der 4017 Fans in der Donau-Arena entsprechend honorierten. So entrollte auch die Fankurve ein großes Banner mit der Aufschrift: „Für Rengschburg stets alles reingeworfen – Danke, Jungs“. Und das traf auch auf die vierte Partie der Serie gegen die Schwarz-Gelben zu: Nach ausgeglichenem Start gerieten die Domstädter gegen den souveränen Hauptrundenmeister, der unter anderem elf ehemalige Nationalspieler im Kader hat (zehn deutsche und einen kanadischen) unglücklich nach einem Puckverlust in der eigenen Defensive in Rückstand: Gäste-Kapitän Alexander Weiß verwandelte (18. Minute). Kurz nach der Pause erhöhte Philip Gogulla auf 2:0 (22.). Auch dem 3:0 durch Tim Schütz wenig später ging ein vermeidbarer Puckverlust voraus (24.). Spätestens als Jon Matsumoto zu Beginn des dritten Drittels nach einem Regensburger Fehlpass auf 4:0 stellte (42.), war die Entscheidung gefallen. Das in dieser Begegnung glücklose Heimteam musste noch das 0:5 von Max Newton (49.) hinnehmen, setzte den Schlusspunkt anschließen im Powerplay durch einen fulminanten Direktschuss von Donát Péter zum 1:5 aber selbst (50.). Für den Anhang der Domstädter gibt es indes noch eine weitere Möglichkeit, sich vom Team zu verabschieden: Am kommenden Samstag, 11. April, steigt die große Saisonabschlussfeier ab 12 Uhr in der Fanzone vor der Donau-Arena.
Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Verteidiger Pascal Zerressen gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Pressekonferenz und die Highlights sind auf dem offiziellen Eisbären-YouTube-Kanal zu finden unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial
Ob einiger Blessuren noch einmal mit verändertem Aufgebot ging Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, in Spiel vier der zweiten Play-off-Runde, dem „Best of Seven“-Halbfinale gegen Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine. Für die Domstädter sollte es ein „Do or die“-Spiel sein, in dem Torhüter Jonas Neffin zwischen den Pfosten startete – Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz, Nottorhüter war Cole Danielsmeier, Jonathan Peper stand nicht im Kader. Die Oberpfälzer traten zudem ohne die Verteidiger Nick Mähler und Patrick Demetz sowie die Stürmer David Morley, Marks Jirgensons, Lukas Krieger (alle überzählig) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) an.
Die Oberpfälzer boten dem Topteam von Beginn an einen harten Kampf auf Augenhöhe und kamen im ersten Durchgang zu einigen Chancen. Und dennoch gingen sie mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause: Gäste-Kapitän Alexander Weiß hatte den EBR vor deren Tor den Puck stibitzt und Neffin mit einem platzierten Rückhandschuss überrascht (18 Minute). Direkt nach Wiederbeginn legte der Titel-Topfavorit nach: Philip Gogulla netzte zum 2:0 ein (22.). Nicht einmal zwei Minuten später erhöhte dann Tim Schütz nach einem weiteren Scheibenverlust der Rot-Weißen vor dem eigenen Gehäuse auf 3:0 (24.).
Die Eisbären blieben dran, kamen auch selbst zu guten Chancen – doch oftmals fehlte das letzte Quäntchen Glück zum eigenen Treffer. Spätestens mit dem 4:0 der Niederrheiner durch Jon Matsumoto früh im Schlussdurchgang – ein Fehlpass der Regensburger hatte unmittelbar zum Treffer geführt – war die Partie entschieden (42.). Der Altmeister ließ durch einen Abfälscher von DEL-2-Hauptrunden-Topscorer Max Newton noch das 5:0 folgen (49.). Doch der Schlusspunkt einer überragenden Saison war den Hausherren vorbehalten: In einer stark ausgespielten Überzahl drosch Donát Péter den Puck fulminant per Onetimer an Gästekeeper Felix Bick vorbei zum 1:5-Ehrentreffer unter die Latte (50.).
Damit endete die dritt-erfolgreichste Spielzeit der Regensburger Eishockey-Geschichte im Halbfinale. Das wollen die Rot-Weißen nun noch einmal mit ihren Fans feiern: Am kommenden Samstag, 11. April, steigt die große Saisonabschlussfeier ab 12 Uhr in der Fanzone vor der Donau-Arena.
Mittwoch, 08. April 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten), Konrad Fiedler und Cole Danielsmeier (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud (2), Pascal Zerressen, Marian Bauer, Maximilian Merkl und Jakob Weber (4/alle Abwehr) – Kevin Slezak, Corey Trivino, Jeremy Bracco (2), Alexander Berardinelli, Samuel Payeur, Bryce Kindopp, Matěj Leden, Donát Péter, Constantin Ontl (A), Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Pierre Preto (A/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach), Hugo Boisvert (Assistent) und Joey Vollmer (Torwarttrainer).
Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Ole Blumekamp (beide Tor) – Erik Buschmann (2 Strafminuten), Davis Vandane (A/2), Mick Köhler, Zack Dybowski, Oliver Mebus und Leonhard Korus (alle Abwehr) – Philip Gogulla, Max Newton (2), Mathew Santos, C. J. Suess, Jon Matsumoto (A/2), Daniel Bruch, Alexander Weiß (C), Mark Zengerle (2), David Černý, Tim Schütz, Adam Payerl (2) und Maximilian Hops (alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach), Steffen Ziesche (Assistent) und Anton Lukin (Torwarttrainer).
Strafminuten: Regensburg 10 – Krefeld 12.
Zuschauer: 4017 (Donau-Arena Regensburg).
Schiedsrichter: Sirko Hunnius und Kilian Hinterdobler (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Marcus Höfer (beide Linesperson).
1. Drittel:
1. Drittel:
0:1 (18. Minute) Alexander Weiß;
2. Drittel:
0:2 (22.) Philip Gogulla (Mathew Santos, Max Newton);
0.3 (24.) Tim Schütz;
3. Drittel:
0:4 (42.) Jonathan Matsumoto;
0:5 (49.) Max Newton (Zack Dybowski, Mathew Santos);
1:5 (50./PP1) Donát Péter (Guillaume Naud, Kevin Slezak).
Serienstand: Krefeld 4 – Regensburg 0 (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven“ – Krefeld zieht ins Finale ein).
Die Termine der Serie:
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven”)
Spiel 1: Donnerstag, 02. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld:
6:3 (2:1/2:1/2:1) – Serienstand: Krefeld 1 – Regensburg 0;
Spiel 2: Samstag, 04. April, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg:
1:3 (0:0/0:3/1:0) – Serienstand: Krefeld 2 – Regensburg 0;
Spiel 3: Montag, 06. April, 17 Uhr – Yayla-Arena Krefeld:
4:0 (2:0/1:0/1:0) – Serienstand: Krefeld 3 – Regensburg 1;
Spiel 4: Mittwoch, 08. April, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg:
1:5 (0:1/0:2/1:2) – Serienstand: Krefeld 4 – Regensburg 0;
Spiel 5: entfällt;
Spiel 6: entfällt
Spiel 7: entfällt.
Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter)
EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter)
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:4 – Regensburg weiter)
Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 3:3)
Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter)
Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 4:2 – Kassel weiter)
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (Serienstand 4:0 - Krefeld weiter)
EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers (Serienstand 2:2)
Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt)
Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt)
Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:2 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Weiden mit dem Klassenerhalt)
Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier
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