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Insgesamt fünf Mal Pfosten oder Latte und auch darüber hinaus reichlich Pech beim Abschluss: Nach einem intensiven zweiten Spiel der Halbfinalserie gegen den Spitzenklub Krefeld Pinguine befindet sich Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nach Siegen nun mit 0:2 im Hintertreffen. Trotz eines couragierten Auftritts inklusive zahlreichen Chancen verloren die Oberpfälzer um Trainer Peter Flache das zweite Duell der zweiten Play-off-Runde („Best of Seven“) jetzt vor 4680 Fans in der heimischen Donau-Arena mit 1:3 (0:0/0:3/1:0). Nach torlosem Auftaktdrittel hatten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen im zweiten Durchgang mit drei Treffern vorgelegt: Daniel Bruch (22. Minute), Zack Dybowski (27.) und, bei angezeigter Strafe gegen die Rot-Weißen, Max Newton (32.) hatten zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung der Seidenstädter eingenetzt. Trotz eines dominanten Schlussabschnitts gelang den Hausherren anschließend nur noch der Ehrentreffer: Diesen markierte Corey Trivino (57.), als die EBR in der Schlussphase bereits ihren Torhüter Jonas Neffin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten. Nun reisen die Domstädter am morgigen Montag, 6., zum dritten Duell mit den Pinguinen wiederum ins Rheinland (Spielbeginn in der Yayla-Arena um 17 Uhr), ehe das vierte Aufeinandertreffen am darauffolgenden Mittwoch, 8. April, anschließend wiederum in der heimischen Donau-Arena steigt (20 Uhr). Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Verteidiger Marian Bauer gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Pressekonferenz und die Highlights sind auf dem offiziellen Eisbären-YouTube-Kanal zu finden unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial
Keine Veränderung am Line-up: In Spiel zwei der zweiten Play-off-Runde, dem „Best of Seven“-Halbfinale gegen Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine, setzte Peter Flache, Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, vor 4680 Fans in der heimischen Donau-Arena auf das gleiche Aufgebot wie zuvor bei der 3:6-Niederlage auswärts im ersten Duell. So startete Torhüter Jonas Neffin zwischen den Pfosten – Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz, die jungen Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Kader. Die Oberpfälzer traten zudem ohne Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer David Morley, Yuma Grimm, Marks Jirgensons, Lukas Krieger (alle überzählig) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) an.
Der gute Start der Hausherren machte dem heimischen Anfang schnell Mut: Binnen der ersten zehn Minuten erspielten sich die EBR zahlreiche Chancen, unter anderem trafen sie allein in dieser Zeit drei Mal einen Pfosten des von Felix Bick gehüteten Gäste-Tores: Pierre Preto, Constantin Ontl und Corey Trivino fehlten jeweils nur Zentimeter zur frühen Führung. Doch auch die Rheinländer setzten früh erste Akzente, scheiterten aber am stark parierenden Neffin. So blieb es im ersten Durchgang trotz zahlreicher Großchancen beim torlosen Unentschieden.
Und auch im zweiten Abschnitt duellierten sich beide Teams mit offenem Visier und auf Augenhöhe. Doch während bei den Eisbären oft das letzte Quäntchen Glück fehlte, zogen die eiskalten Pinguine aus Nordrhein-Westfalen mit drei Treffern davon. Daniel Bruch brachte die Schwarz-Gelben zunächst im Nachsetzen 1:0 in Front (22.), ehe Zack Dybowski mit einem Hammer von der Blauen Linie auf 2:0 erhöhte (27.) – dem Treffer war jedoch eine nicht-geahndete Abseitsposition vorausgegangen. Als Max Newton bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären (33.), rückte der Serienausgleich für die Rot-Weißen in weite Ferne.
Ausgerechnet während einer fünf-minütigen Unterzahl (nach einer harten Spieldauer-Strafe gegen den Regensburger Verteidiger Patrick Demetz) hatten die Eisbären anschließend ihre besten Möglichkeiten in einem ansonsten durchwachsenen zweiten Drittel. Doch sowohl Alex Berardinelli, als auch Trivino vergaben ihre dicken Gelegenheiten auf Shorthander – ein weiterer wuchtiger Abschluss landete in Bicks Armen.
Mit dem Drei-Tore-Rückstand ging es für die Hausherren daher in einen furiosen Schlussdurchgang. Nun spielten fast nur noch die EBR, doch Bick und die routinierte Gäste-Defensive hielten lange Stand. Trotz zahlreicher Möglichkeiten der Oberpfälzer stand die Krefelder Null lange. Bereits rund sechs Minuten vor dem Ende nahm Flache daher Neffin für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Unter dem Dauerdruck mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang Trivino dann der 1:3-Ehrentreffer (57.), doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Am Ende hatte sich die Zahl der Regensburger Aluminium-Treffer auf fünf aufaddiert.
Dadurch erhöhte der Hauptrundenmeister aus NRW nach Spiel zwei der „Best of Seven“-Halbfinalserie auf 2:0 nach Siegen. Für die Domstädter geht es nun auswärts mit der dritten Begegnung der zweiten Play-off-Runde weiter: Am morgigen Montag, 6. April, treten sie ab 17 Uhr in der Yayla-Arena an. Das vierte Duell steigt anschließend wieder zuhause: Am Mittwoch, 8. April, gastieren die Pinguine erneut in der Donau-Arena (Beginn 20 Uhr). Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Samstag, 04. April 2026 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.
Regensburg: Jonas Neffin (57:28 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (2 Strafminuten), Nick Mähler, Patrick Demetz (5 + Spieldauer-Disziplinarstrafe), Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino, Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Donát Péter, Jeremy Bracco, Pierre Preto (A), Samuel Payeur, Matěj Leden, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Constantin Ontl (A/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Ole Blumekamp (beide Tor) – Erik Buschmann, Davis Vandane (A/2 Strafminuten), Mick Köhler, Zack Dybowski, Oliver Mebus und Leonhard Korus (alle Abwehr) – Philip Gogulla, Max Newton, Mathew Santos, C. J. Suess, Jon Matsumoto (A), Daniel Bruch, Alexander Weiß (C), Mark Zengerle, David Černý, Tim Schütz, Adam Payerl (4) und Maximilian Hops (alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach) sowie Steffen Ziesche (Assistent).
Strafminuten: Regensburg 27 (inklusive Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Patrick Demetz) + Tor für die Pinguine bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären – Krefeld 6.
Zuschauer: 4680 (Donau-Arena).
Schiedsrichter: Aleksander Polaczek und Alexander Singer (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Marcus Höfer (beide Linesperson).
1. Drittel:
–
2. Drittel:
0:1 (22. Minute) Daniel Bruch (Jonathan Matsumoto, C. J. Suess);
0:2 (27.) Zack Dybowski (Mick Köhler, Maximilian Hops);
0:3 (32./DP) Max Newton;
3. Drittel:
1:3 (57./EA) Corey Trivino (Jakob Weber, Bryce Kindopp).
Serienstand: Krefeld 2 – Regensburg 0 (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven“).
Spiel 1: Donnerstag, 02. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld:
6:3 (2:1/2:1/2:1) – Serienstand: Krefeld 1 – Regensburg 0;
Spiel 2: Samstag, 04. April, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg:
1:3 (0:0/0:3/1:0) – Serienstand: Krefeld 2 – Regensburg 0;
Spiel 3: Montag, 06. April, 17 Uhr – Yayla-Arena Krefeld;
Spiel 4: Mittwoch, 08. April, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg;
Spiel 5 (falls nötig): Freitag, 10. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld;
Spiel 6 (falls nötig): Sonntag, 12. April, 17 Uhr – Donau-Arena Regensburg;
Spiel 7 (falls nötig): Dienstag, 14. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld.
Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter)
EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter)
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:4 – Regensburg weiter)
Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 3:3)
Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter)
Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 4:2 – Kassel weiter)
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:0)
EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers (Serienstand 1:1)
Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt)
Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt)
Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:2 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier - Weiden mit dem Klassenerhalt)
Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Andreas Nickl und Fotoschmiede MCB
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