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0:4 (0:2/0:1/0:1) hieß es am Ende: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat das dritte Duell des Halbfinals gegen die Krefeld Pinguine auswärts in der mit 8029 Fans ausverkauften Yayla-Arena verloren. Damit legten die Seidenstädter, die in der DEL-2-Hauptrunde souverän Tabellenplatz eins geholt und damit die Meisterschaft der Regulären Saison gefeiert hatten, in der zweiten Play-off-Runde („Best of Seven“) den dritten Sieg vor. Dabei stellten sie die Weichen früh auf Sieg: Nach nur 15 Sekunden erzielte Max Newton per Nachschuss das 1:0 für die Hausherren (1. Minute). Daniel Bruch erhöhte später auf 2:0 (12.). Per Break stellte Mathew Santos im zweiten Drittel auf 3:0 für die Nordrhein-Westfalen (32.). Der Ehrentreffer blieb den Rot-Weißen trotz großem Einsatz sowie Übergewicht im dritten Drittel verwehrt – stattdessen fiel per Empty-Net-Treffer noch der 4:0-Endstand durch Krefelds Kapitän Alexander Weiß. In Spiel vier am morgigen Mittwoch, 8 April, ab 20 Uhr zuhause in der Regensburger Donau-Arena sind die Oberpfälzer (ob des drohenden Ausscheidens bei einem weiteren Erfolg der Schwarz-Gelben) zum Siegen verdammt. Gewinnen die Eisbären, erzwingen sie mindestens ein fünftes Aufeinandertreffen am kommenden Freitag, 10. April, ab 19:30 Uhr wiederum am Rhein. Letzte Tickets für diese möglicherweise entscheidende Heimbegegnung, die im Falle einer Niederlage das letzte Saisonspiel der EBR wäre, gibt es unter www.ebr.live.
Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Trainer Peter Flache gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Pressekonferenz und die Highlights sind auf dem offiziellen Eisbären-YouTube-Kanal zu finden unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial
Trainer Peter Flache vom Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg setzte für Spiel drei der zweiten Play-off-Runde, dem „Best of Seven“-Halbfinale gegen Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine, nach zuvor zwei Niederlagen auswärts im Rheinland auf einen etwas veränderten Kader. Zwar startete Torhüter Jonas Neffin erneut zwischen den Pfosten – Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz, die jungen Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Kader. Doch vor 8029 Fans in der ausverkauften Yayla-Arena kehrten bei den Oberpfälzern Verteidiger Max Merkl sowie die Angreifer David Morley und Yuma Grimm ins Aufgebot zurück. Nicht mit von der Partie waren derweil in der Abwehr Nick Mähler sowie im Sturm Alexander Berardinelli, Pierre Preto, Marks Jirgensons, Lukas Krieger (alle überzählig) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) an.
Nur 15 Sekunden dauerte es, bis Krefeld das 1:0 vorlegte: Max Newton staubte nach einem Rebound direkt vor dem Regensburger Tor ab und brachte die Schwarz-Gelben mit dem zweiten Schuss des Abends in Front (1. Minute). Und die Nordrhein-Westfalen hielten die Schlagzahl weiter hoch: Neffin bekam bereits in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun und hielt sein Team mit mehreren starken Paraden im Spiel. Beim 0:2 war er aber machtlos: Erneut kam mit Daniel Bruch ein Pinguine-Stürmer frei vor ihm zum Nachschuss und stellte auf 0:2 (12.).
Auch im zweiten Durchgang gaben die Hausherren den Ton an und deckten Neffin weiter mit Schüssen ein. Mit einer starken Leistung verhinderten dieser und eine aufopferungsvoll kämpfende und Schüsse blockende Regensburger Mannschaft einen höheren Rückstand. Nach einem Fehlpass ging dann aber Mathew Santos, Topscorer der Seidenstädter, mit einem Break allein aufs Eisbären-Tor zu und überlistete Neffin zum vorentscheidenden 3:0 (32.). In der Folge fassten dann aber die Gäste besser Fuß und setzten auch selbst wieder mehr Akzente.
Im dritten Drittel hatten die Domstädter dann sogar etwas mehr vom Spiel, doch der Ehrentreffer wollte nicht fallen – auch nicht in Powerplay-Situationen oder als Neffin das Feld früh für einen weiteren Feldspieler verließ. Stattdessen schlenzte Krefelds Kapitän Alexander Weiß den Puck in der Schlussminute über das gesamte Feld zum 4:0-Endstand ins verwaiste Regensburger Gehäuse (60.).
Die Schwarz-Gelben zogen in der Halbfinalserie damit auf 3:0 nach Siegen davon. In Spiel vier am morgigen Mittwoch, 8 April, ab 20 Uhr zuhause in der Regensburger Donau-Arena benötigen die Flache-Schützlinge daher nun einen Sieg, um das Ausscheiden und damit das Saisonende zu verhindern. Letzte Tickets für diese möglicherweise entscheidende Begegnung gibt es unter www.ebr.live. Bei einem Eisbären-Erfolg wäre ein fünftes Spiel sicher, das am kommenden Freitag, 10. April, ab 19:30 Uhr wiederum in Krefeld stattfinden würde.
Montag, 06. April 2026 – Yayla-Arena Krefeld – Beginn: 17 Uhr.
Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Ole Blumekamp (beide Tor) – Erik Buschmann, Davis Vandane (A), Mick Köhler, Zack Dybowski, Oliver Mebus (2 Strafminuten) und Leonhard Korus (alle Abwehr) – Philip Gogulla, Max Newton, Mathew Santos, C. J. Suess, Jon Matsumoto (A), Daniel Bruch (2), Alexander Weiß (C), Mark Zengerle, David Černý (2), Tim Schütz, Adam Payerl und Maximilian Hops (alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach) sowie Steffen Ziesche (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (56:18 Minuten), Konrad Fiedler und Cole Danielsmeier (alle Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A/2 Strafminuten), Marian Bauer, Patrick Demetz, Jakob Weber (4) und Maximilian Merkl (alle Abwehr) – Matěj Leden, Corey Trivino (A), David Morley, Kevin Slezak, Donát Péter (2), Jeremy Bracco, Yuma Grimm, Samuel Payeur, Bryce Kindopp, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Constantin Ontl (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) sowie Hugo Boisvert (Assistent) und Jochen Vollmer (Torwarttrainer).
Strafminuten: Krefeld 6 – Regensburg 8.
Zuschauer: 8029 (Yayla-Arena Krefeld – ausverkauft).
Schiedsrichter: David Cespiva und Benjamin Hoppe (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tobias Treitl und Dominic Borger (beide Linesperson).
1. Drittel:
1:0 (1. Minute) Max Newton (Philip Gogulla, Davis Vandane);
2:0 (12.) Daniel Bruch (David Černý, Adam Payerl);
2. Drittel:
3:0 (32.) Mathew Santos;
3. Drittel:
4:0 (60./EN) Alexander Weiß.
Serienstand: Krefeld 3 – Regensburg 0 (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven“).
Die Termine der Serie:
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (2. Runde Play-offs – Halbfinale – „Best of Seven”)
Spiel 1: Donnerstag, 02. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld:
6:3 (2:1/2:1/2:1) – Serienstand: Krefeld 1 – Regensburg 0;
Spiel 2: Samstag, 04. April, 20 Uhr - Donau-Arena Regensburg:
1:3 (0:0/0:3/1:0) – Serienstand: Krefeld 2 – Regensburg 0;
Spiel 3: Montag, 06. April, 17 Uhr – Yayla-Arena Krefeld:
4:0 (2:0/1:0/1:0) – Serienstand: Krefeld 3 – Regensburg 1;
Spiel 4: Mittwoch, 08. April, 20 Uhr – Donau-Arena Regensburg;
Spiel 5 (falls nötig): Freitag, 10. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld;
Spiel 6 (falls nötig): Sonntag, 12. April, 17 Uhr – Donau-Arena Regensburg;
Spiel 7 (falls nötig): Dienstag, 14. April, 19:30 Uhr – Yayla-Arena Krefeld.
Lausitzer Füchse Weißwasser – Eispiraten Crimmitschau (Serienstand 2:0 – Weißwasser weiter)
EV Landshut – Düsseldorfer EG (Serienstand 2:0 – Landshut weiter)
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg (Serienstand 2:4 – Regensburg weiter)
Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers (Serienstand 3:3)
Krefeld Pinguine – EV Landshut (Serienstand 4:0 – Krefeld weiter)
Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser (Serienstand 4:2 – Kassel weiter)
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg (Serienstand 3:0)
EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers (Serienstand 2:1)
Wölfe EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:0 – Freiburg benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Freiburg mit dem Klassenerhalt)
Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 0:4 – „Best of Seven” – Bad Nauheim mit dem Klassenerhalt)
Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren (Serienstand 3:2 – Weiden benötigt drei Siege, Kaufbeuren vier – Weiden mit dem Klassenerhalt)
Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Christoph Jürgens
Die Nachberichte werden präsentiert von Sam Kullman's Grill und Diner in Regensburg!
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