
Mit einer 1:4-Niederlage (1:0/0:2/0:2) bei Spitzenreiter Krefeld Pinguine hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt seine vier Partien andauernde Serie von Auswärtsspielen beendet. Vor 7066 Fans in der Yayla-Arena der Nordrhein-Westfalen gingen die Oberpfälzer dabei sogar noch durch Guillaume Nauds ersten Saisontreffer 3,7 Sekunden vor Ende es ersten Durchgangs in Führung (20. Minute). Doch ab dem zweiten Drittel zeigten die Schwarz-Gelben ihre Klasse eindrucksvoll und bestimmten das Spielgeschehen. In eigener Überzahl fingen sich die Domstädter dann unglücklich den 1:1-Ausgleich durch Roope Mäkitalo (33.), ehe Ex-Nationalspieler Philip Gogulla mit einem verwerteten Rebound die Seidenstädter erstmals in Führung brachte (2:1/37.). Gerade als die Eisbären im Schlussabschnitt wieder besser in Tritt kamen, netzte Jonathan Matsumoto am Ende eines Konters einen weiteren Nachschuss zum 3:1 für die Rheinländer ein (53.), den Schlusspunkt setzte kurz darauf Liga-Topscorer Max Netwon mit seinem Treffer zum 4:1-Endstand (54.). In der DEL-2-Tabelle ist Regensburg nun Neunter (45 Punkte), Krefeld behauptete Rang eins (67). Nun sind die Donaustädter als nächstes wieder in der Donau-Arena im Einsatz: Am morgigen Sonntag, 4. Dezember, empfangen sie ab 17 Uhr die Lausitzer Füchse aus Weißwasser in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Einen Video-Nachbericht inklusive Interview mit Verteidiger Pascal Zerressen gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Eisbären!
Die Pressekonferenz und die Highlights sind auf dem offiziellen Eisbären-YouTube-Kanal zu finden unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial
Mit ähnlichem Kader wie zuletzt bei seinen beiden Auswärtssiegen in Kassel (4:2) und Rosenheim (3:2 nach Shootout) reiste Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg um Trainer Peter Flache zu seinem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Krefeld Pinguine. Zwar fehlten Verteidiger Patrick Demetz und Angreifer Yuma Grimm erkrankt, doch dafür gab Stürmer Constantin Ontl nach längerer Verletzungspause sein Comeback. In der Defensive fehlte abermals Nick Mähler (mit der U-20-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA), in der Offensive der angeschlagene David Morley sowie Lukas Krieger und Matěj Giesl. Vor 7066 Fans in der Yayla-Arena startete Jonas Neffin für die Oberpfälzer im Tor, Konrad Fiedler war sein Backup, Cole Danielsmeier stand nicht im Aufgebot.
Neffin bekam bereits in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun, doch die Hintermannschaft der Oberpfälzer hielt dem schwungvollen Auftakt der Hausherren stand. Gegen Ende des ersten Durchgangs kamen die Rot-Weißen dann auch besser in Tritt und zu einigen guten Chancen – doch KEV-Torsteher Felix Bick war stets Endstation der Bemühungen. Als dieser jedoch kurz vor der ersten Pause nach einem Bullygewinn von Samuel Payeur einen wuchtigen Schuss von Sean Giles nur abprallen ließ, stand Guillaume Naud goldrichtig und schob den Nachschuss zum Regensburger 1:0 in die Maschen (20. Minute).
Ob der Chancenverteilung fiel die Führung zu diesem Zeitpunkt zwar etwas schmeichelhaft aus, doch die Eisbären verteidigten routiniert und machten durchaus ein sehr starkes Auswärtsspiel. Im zweiten Durchgang gerieten sie dann aber streckenweise immens unter Druck, weil das Topteam aus der Seidenstadt gleich mehrere Gänge nach oben schaltete. Doch ausgerechnet als sich den Gästen die erste (und einzige) Überzahlmöglichkeit der Partie bot, setzte es den Ausgleich. Einem unglücklichen Puckverlust folgte ein Krefelder Konter, an dessen Ende Roope Mäkitalos als Zuspiel gedachter Puck von einem Eisbären-Defender ins eigene Tor abgefälscht wurde (33.). Und auch das zweite Gegentor fiel kurz darauf unglücklich: Die Oberpfälzer hatten gerade zwei hochkarätige Möglichkeiten liegen lassen, da prallte ein Rebound genau vor die Füße von Ex-Nationalspieler Philip Gogulla, der aus spitzem Winkel zum 3:1 für Krefeld einschob (37.) und damit den Doppelschlag perfekt machte.
Der Schlussabschnitt begann mit ähnlicher Dominanz der Heimmannschaft wie zuvor, doch langsam, aber sicher kämpfte sich Regensburg zurück in die Begegnung und setzte selbst wieder mehr Akzente. Mitten hinein in die beste Phase der Eisbären fiel dann die Vorentscheidung: Abermals unmittelbar nach zwei der besten Chancen der Regensburger rollte ein Konter auf Neffin zu, den der Goalie zunächst noch stark gegen Ex-Nationalspieler Marcel Müller entschärfte – doch Jon Matsumoto kam völlig frei zum Nachschuss und stellte auf 3:1 (53.). Und nur 41 Sekunden später zappelte der Puck schon wieder hinter Neffin im Tor: Max Newton, dessen Zuspiel in die Mitte eigentlich verunglückt und abgeblockt worden war, fiel der Puck zufällig wieder genau auf den Schläger – der Liga-Topscorer nutzte es zum 4:1-Endstand (54.).
Nun ist Regensburg ín der DEL-2-Tabelle Neunter (45 Punkte), Krefeld behauptete Rang eins (jetzt 67). Erstmals im neuen Jahr sind die Rot-Weißen am morgigen Sonntag, 4. Dezember, jetzt zuhause in der Donau-Arena gefordert: Dann tritt ab 17 Uhr der Tabellennachbar aus Weißwasser, die Lausitzer Füchse, in der Domstadt an. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Freitag, 02. Januar 2026 – Yayla-Arena Krefeld – Beginn: 18:30 Uhr.
Krefeld: Felix Bick (60:00 Minuten) und Julius Schulte, Ole Blumenkamp (beide Tor) – Erik Buschmann, Davis Vandane (C), Leonhard Korus, Zack Dybowski, Oliver Mebus und Carl Konze (alle Abwehr) – David Černý (2 Strafminuten), Max Newton (A), Mathew Santos (2), Marcel Müller, Jon Matsumoto (A), Daniel Bruch, Niclas Focks, Mark Zengerle, Jan Nijenhuis, Roope Mäkitalo und Philip Gogulla (alle Sturm). – Trainer: Thomas Popiesch (Headcoach) und Steffen Ziesche (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles, Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Maximilian Merkl, Jakob Weber (2 Strafminuten) und Marian Bauer (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (A/2), Bryce Kindopp, Kevin Slezak, Samuel Payeur (2), Jeremy Bracco, Pierre Preto, Donát Péter, Constantin Ontl, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Strafminuten: Krefeld 4 – Regensburg 6.
Zuschauer: 7066 (Yayla-Arena Krefeld).
Schiedsrichter: Marius Wölzmüller und Thorsten Lajoien (beide Hauptschiedsrichter) sowie Frederic Van Himbeeck und Dominic Borger (beide Linesperson).
1. Drittel:
0:1 (20. Minute) Guillaume Naud (Sean Giles, Samuel Payeur);
2. Drittel:
1:1 (33./SH1) Roope Mäkitalo (Daniel Bruch);
2:1 (37.) Philip Gogulla (Erik Buschmann, Mathew Santos);
3. Drittel:
3:1 (53.) Jonathan Matsumoto (Marcel Müller);
4:1 (54.) Max Newton (Mathew Santos).
Neuer Tabellenplatz: Krefeld 1. Rang (67 Punkte aus 32 Spielen/zuvor 1.) – Regensburg 9. Platz (45 Zähler aus 31 Partien/vorher 8.).
Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Christoph Jürgens

