MAX KALTENHAUSER WECHSELT NACH MÜNCHEN

Max Kaltenhauser, Headcoach des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg, ist mit der Bitte um Vertragsauflösung an die Klub-Verantwortlichen herangetreten. Der 43-Jährige wird als Co-Trainer zum DEL-Klub Red Bull München wechseln.

Die Eisbären waren über das Interesse an Max Kaltenhauser informiert und wollten ihrem Coach keine Steine in den Weg legen. Der Vertrag wird daher in beiderseitigem Einvernehmen zum 15. Juni 2024 aufgelöst. Die Eisbären Regensburg bedanken sich bei den Verantwortlichen von Red Bull München für die professionellen und freundschaftlichen Gespräche im Zuge der Verpflichtung.

„In den Jahren, in denen Max in Regensburg war, ist auch eine intensive Freundschaft entstanden. Gerade deshalb ist es selbstverständlich, auch wenn es uns emotional schwerfällt, dass wir ihm diese einmalige Chance nicht verbauen wollen. Wir alle hier verdanken ihm viel und verlieren ihn nur ungern. Aber auch wenn es uns nicht leicht fällt, war es immer unsere Philosophie, dass wir Spielern und auch Trainern alle Möglichkeiten geben wollen, sich weiterzuentwickeln. Das ist nur fair und er hat es sich mehr als verdient. Wir werden immer eine besondere Verbindung haben und deshalb wünsche ich ihm von Herzen viel Erfolg auf seinem neuen Weg,“ äußert sich Christian Volkmer, Hauptgesellschafter der Eisbären Regensburg.

Suche nach Nachfolger läuft bereits

Max Kaltenhauser war seit November 2019 Cheftrainer der Eisbären und führte sie zu mehreren Hauptrundenmeisterschaften der Oberliga Süd, zur Deutschen Oberliga-Meisterschaft 2022 und zum damit verbundenen Aufstieg in die DEL 2, zum direkten Klassenerhalt mit Teilnahme an den Pre-Playoffs in der ersten DEL-2-Saison 2022/2023 und zum sensationellen DEL-2-Meistertitel 2023/2024.

Die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen, erste Gespräche wurden geführt. „Wir sind zuversichtlich, einen Nachfolger präsentieren zu können, der zu unserer Philosophie und unserem Weg passt. Sobald wir uns auf einen Kandidaten geeinigt haben, werden wir entsprechend Vollzug melden,“ so Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer.

Die Eisbären Regensburg bedanken sich ganz herzlich bei Max für alles, was er in den letzten Jahren für diesen Klub geleistet hat. Worte können das nicht ausdrücken. Wir wünschen Max für seinen nächsten Karriereschritt alles erdenklich Gute und viel Erfolg!

Ein ausführliches Statement von Max Kaltenhauser mit sehr persönlichen Worten zum Abschied aus Regensburg gibt es  HIER

 

Text: Eisbären Regensburg
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

EBR-Coach Max Kaltenhauser nimmt ein Angebot des DEL-Klubs Red Bull München an und wird dort Co-Trainer.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

 

 

 

 


SERVUS, RENGSCHBURG!

Liebe Fans, liebes Eishockey-Regensburg,

hinter mir liegt die schwerste Entscheidung meines Eishockeylebens. Ich habe lange mit mir gerungen, weil ich in Regensburg einfach alles geliebt und wertgeschätzt habe: Meine Spieler, das Team hinter dem Team, meine Chefs Christian Volkmer und Christian Sommerer, die Zuschauer und Fans, einfach ganz Eishockey-Regensburg, das mir wirklich ans Herz gewachsen ist – und das ist keine Floskel. Knapp fünf wahnsinnig intensive Jahre liegen hinter uns. Wir haben in der Oberliga auf dem vorletzten Platz begonnen und sind nun Meister der DEL 2. Gemeinsam mit allen Genannten haben wir die bis dato wohl erfolgreichste Zeit der Regensburger Eishockeygeschichte geprägt. Dafür möchte ich allen von Herzen danken und bin stolz, ein Teil davon gewesen zu sein. Gleichzeitig hat diese Zeit auch sehr viel Kraft und Energie gekostet. Mich hat immer der Erfolgshunger und Siegeswille getrieben, aber ehrlicherweise habe ich bei aller Freude über die tolle Saison und dem Titel nach einer Weile auch eine gewisse Leere verspürt. Ich habe mich gefragt, wie sollen wir das aktuell noch toppen, wir haben alles erreicht, was  aktuell zu Erreichen möglich ist. Leider ist ein Aufstieg derzeit (noch) nicht möglich und wäre angesichts der Rahmenbedingungen für den Standort auch noch zu früh.

Red Bull München ist eine der Top-Organisationen in Deutschland und Europa. Wer weiß, ob ich so eine Chance jemals wieder bekommen hätte und ich bin auch ein Stück weit stolz, von ihnen ausgewählt worden zu sein. Aber ich muss klar sagen, dass ich diesen Schritt nie gegangen wäre, wenn ich in Regensburg einen Scherbenhaufen hinterlassen hätte. Mir ist es sehr wichtig, dass auch nach mir alles bestmöglich weitergeht und sich weiter nach vorne entwickeln kann. Der Kader ist bis auf ein, zwei Positionen komplett und muss sich vor dem des Vorjahres keinesfalls verstecken. Die Vorbereitung steht, Trainerteam, Eiszeiten, Trainingslager, etc, alles steht, ein neuer Trainer muss eigentlich nur anfangen, den Rest habe ich/haben wir schon aufs Gleis gebracht. Ansonsten hätte ich es nicht übers Herz gebracht, zu wechseln. Mein Herz hängt an den Eisbären. Jeder der mich kennt weiß, dass das keine leeren Worthülsen sind.

Wie gesagt, ich hänge sehr an Regensburg und die Aussicht jetzt, an der Spitze, zu gehen und Euch allen positiv in Erinnerung zu bleiben ist vermutlich auch vernünftig.

Vor allem ist es auch eine Entscheidung für meine Familie und meine Tochter, die ihren Papa 9 Monate im Jahr nur an sehr wenigen Tagen in der Woche sieht. Die geringe Entfernung von meinem Zuhause nach München ist für mich auch eine große Chance, mehr für sie da sein zu können.

Ich hoffe, Ihr könnt meine Entscheidung ein bisschen nachvollziehen und freut euch vielleicht auch ein Stück für mich. Ich werde Regensburg und die Eisbären immer in meinem Herzen tragen, die Daumen drücken und ich bin mir sicher, dass ich eines Tages zurückkehren werde.

 

Macht’s gut, ich werde Euch alle vermissen.

Euer Max

 


MEISTER-CO-TRAINER BLEIBT: JAN ŠURÁŇ VERLÄNGERT SEINEN VERTRAG BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG

Mit gleich mehreren Personalmeldungen hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg seinen Anhängern die Meisterfeier im Prüfeninger Schlossgarten versüßt – eine davon betraf den Co-Trainer des frisch gebackenen DEL-2-Champions: Der 24-jährige Tscheche Jan Šuráň hat seinen Vertrag in der Domstadt verlängert unterstützt Cheftrainer Max Kaltenhauser auch weiterhin an der Bande.

Trotz seines noch jungen Alters hat Šuráň schon reichlich Erfahrung als Coach. Er war einst jüngster Cheftrainer in der Geschichte der dritten tschechischen Liga beim Klub HC Vlci Jablonec nad Nisou. Für diesen war Šuráň bis 2019 auch noch als Spieler tätig – damals in der Verteidigung. Doch parallel stand er auch bereits hinter der Bande. In Jablonec wurde er Nachwuchs-Direktor und beschloss, die Laufbahn als aktiver Sportler zu beenden. Über die dortige Erste Mannschaft und einige Kontakte nach zu den Eisbären folgte vor der abgelaufenen Saison der Sprung nach Regensburg.

Šuráň: "Regensburg hat für mich eine besondere Bedeutung"

Hier hat sich Šuráň gut eingelebt: „Ich freue mich sehr über meine Vertragsverlängerung bei den Eisbären. Die Stadt hat für mich eine besondere Bedeutung und die Begeisterung für Eishockey hier ist riesig. Die Fans sind fantastisch und die Atmosphäre in der Arena ist großartig.“ Das positive Arbeitsumfeld sei ein Grund für seinen Verbleib gewesen - ein anderer die Mannschaft: „Das ist eine charakterlich sehr starke Truppe, was zweifellos zum Erfolg beigetragen hat, ich arbeite sehr gerne mit den Jungs.“ Aber auch im Trainergespann stimme die Chemie: „Es ist toll, Teil von Max' Team zu sein, und ich genieße die Zusammenarbeit mit ihm. Der DEL-2-Titel war eine Belohnung für die harte Arbeit und das Engagement, das jeder im Klub gezeigt hat.“

Das sieht Headcoach Max Kaltenhauser ähnlich: „Mir war sehr wichtig, dass wir weiter zusammenarbeiten - wir ergänzen uns einfach gut. Ich bin sehr dankbar und froh, dass ich so einen engagierten Partner an meiner Seite habe.“ Er ist voll des Lobes für seinen Assistenten: „Jan hat einen großen Anteil am Erfolg. Er ist unglaublich fleißig, ist ein IT-Experte und hat uns vor allem dort nochmal auf ein ganz anderes Level gehievt. Er ist immer positiv und versucht, sich immer weiter zu verbessern und fährt in Eigenregie zu Vorträgen und Symposien. Für sein Alter hat er einen unglaublichen hohen Eishockey-Sachverstand. Er ist für die Eisbären ein absoluter Gewinn.“

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Geht in seine zweite Saison bei den Eisbären Regensburg: Co-Trainer Jan Šuráň. Der 24-jährige Tscheche hat seinen Vertrag verlängert.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Die Vertragsverlängerung wird präsentiert von Guggenberger!


GROßE EHRE FÜR EISBÄREN REGENSBURG: ANDREW YOGAN AUF DEL-2-GALA ALS STÜRMER UND SPIELER DER SAISON, MAX KALTENHAUSER ALS BESTER TRAINER AUSGEZEICHNET

Historisches Wochenende für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Die Domstädter bestritten nicht nur am Sonntag, 18. Februar, beim „Hockey Outdoor Triple“ im Auslauf der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal ein Freiluftspiel vor über 10600 Fans gegen die Lausitzer Füchse und siegten in einem hochklassigen Spiel mit 3:2 nach Overtime (zum Nachbericht). Bei der großen DEL-2-Gala am Vorabend an gleicher Stelle räumten die Oberpfälzer auch noch drei von sieben der renommierten Auszeichnungen der Liga ab. EBR-Coach Max Kaltenhauser wurde als „Trainer der Saison“ geehrt, während Stürmer Andrew Yogan als bester Stürmer und bester Spieler gleich zwei Trophäen einheimste. Der 32-jährige US-Amerikaner ist derzeit nicht nur bester Scorer der Eisbären, sondern auch der ganzen Liga (32 Tore und 41 Assists für 73 Punkte). Damit gingen drei von sechs Auszeichnungen an die Donaustädter, die mit 85 Punkten aus bisher 47 Spielen einen überragenden zweiten Platz in der DEL-2-Tabelle belegen und eine der besten Saisons in der Regensburger Eishockey-Geschichte spielen. Bei den Torhütern landete EBR-Keeper Tom McCollum unter den Top Drei, Erster wurde Crimmitschaus Oleg Shilin. Bei den Verteidigern wurde Maximilian Faber (Kassel) ausgezeichnet, bester „Rookie“ wurde Torhüter Jonas Stettmer (Lausitzer Füchse), bester U-21-Förderspieler ist Philipp Bidoul (Kaufbeuren). An der Abstimmung für die besten Spieler des Jahres nahmen neben den Trainern der 14 DEL-2-Clubs auch die Kapitäne aller Teams, die Liga selbst, SpradeTV und das Fachmagazin Eishockey News, welche die Wahl durchführte, teil. In einigen weiteren Kategorien landeten Vertreter der Oberpfälzer auf den Plätzen.

In einer würdigen Veranstaltung setzte sich Yogan so etwa bei den Angreifern auch gegen einen eigenen Teamkollegen durch: Er ließ den 34-jährigen Kanadier Corey Trivino, seinen Reihenkollegen, und den 23-jährigen Deutschen Yannik Valenti, den Topscorer des Ligaprimus Kassel Huskies, hinter sich. Und auch bei der Wahl zum besten Spieler der Liga schnitt er knapp besser ab als ein Mannschaftskamerad: Er erhielt mehr Stimmen als Abbott Girduckis, der 28-jährige Deutsch-Kanadier bildet mit Trivino und Yogan die derzeit gefährlichste Sturmformation der DEL 2. Auch hier ließ Yogan seinen Kasseler Kontrahenten Valenti hinter sich.

Kaltenhauser setzt sich gegen Šubr und Tuores durch

Der 42-jährige Kaltenhauser indes landete bei den Trainern vor dem 34-jährigen Finnen Jussi Tuores (Eispiraten Crimmitschau) und dem tschechischen Übungsleiter des Spitzenreiters Kassel, Bo Šubr (43 Jahre).

Bei den Goalies landete der 34-jährige US-Amerikaner Tom McCollum knapp hinter dem deutsch-russischen Sieger Shilin (32 Jahre/Crimmitschau). Damit hatte der Regensburger Keeper wie auch der erst 22-jährige Jonas Stettmer (Lausitzer Füchse) das Nachsehen in dieser Kategorie. Besser lief es für Stettmer, der per Förderlizenz von Erstligist Berlin für die Lausitzer Füchse aufläuft, bei der Wahl zum „Rookie des Jahres“: Hier setzte er sich durch und verwies Verteidiger Edwin Schitz (23 Jahre/EV Landshut) und Stürmer Thomas Heigl (21/per Förderlizenz von Erstligist München beim ESV Kaufbeuren im Einsatz) auf die Plätze. In dieser Rubrik wurden nur Akteure berücksichtigt, die im Förderlizenz-fähigen Alter liegen, für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt und in der Vorsaison höchstens 26 Mal in der DEL 2 aufgelaufen sind.

Als bester U-21-Förderspieler wurde Kaufbeurens Allrounder Philipp Bidoul ausgezeichnet. Der 20-jährige Verteidiger landete vor Connor Korte (21 Jahre/Kassel) und Justin Büsing (20/beide Sturm/Crimmitschau).

Auch bei den Verteidigern war kein Domstädter nominiert. Hier setzte sich zum zweiten mal in Folge (und zum dritten Mal insgesamt) der 30-jährige Maximilian Faber von den Kassel Huskies durch. Der Deutsche erhielt mehr Stimmen als der Crimmitschaus Deutsch-Kanadier Max Balinson (27 Jahre) und Kanadier Shane Hanna (29) von Rosenheim.

Mit zusätzlichem Selbstvertrauen aus diesen Ehrungen ging es tags darauf in das „Wintergame“ gegen die Lausitzer Füchse im Auslauf der Vogtland-Skisprung-Schanze in Klingenthal. Zur dritten Partie des großen „Hockey Outdoor Triple“ strömten über 10600 Zuschauer, die ein starkes Spiel mit einem 3:2-Sieg der Oberpfälzer nach Verlängerung sahen - das entscheidende Tor in der Overtime erzielte, natürlich, Yogan auf Trivino-Vorlage (zum Nachbericht)...

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Thomas Heide

 

Andrew Yogan (rechts/Stürmer und Spieler des Jahres) und Max Kaltenhauser (links/Bester Trainer) staubten für ihre Eisbären Regensburg drei von insgesamt sieben Ehrungen bei der großen DEL-2-Gala ab.
Foto: Heide

 

Andrew Yogan räumte gleich zwei Ehrungen bei der großen DEL-2-Gala ab: Der US-amerikanische Stürmer der Eisbären Regensburg siegte sowohl bei der Wahl zum besten Stürmer als auch bei der zum besten Spieler der Liga.
Foto: Heide

 

Max Kaltenhauser, Trainer der Eisbären Regensburg, wurde auf der DEL-2-Gala zum besten Trainer der laufenden Zweitliga-Saison gewählt.
Foto: Heide


200 SPIELE ALS EISBÄREN TRAINER: MAX KALTENHAUSER ERREICHT MEILENSTEIN

Starkes Jubiläum für unseren Headcoach Max Kaltenhauser: Die heutige 1:4-Heimniederlage gegen die Kassel Huskies war schon sein 200. Spiel als Eisbären-Trainer! Seine bisherigen Statistiken sind dabei überragend: Mit ihm gewannen die EBR rund 65 Prozent ihrer Spiele - genau 129 Mal gingen sie als Sieger vom Eis. Mit 775 erzielten Toren gelangen den Regensburgern dabei satte 226 mehr, als sie selbst kassierten (549).

In den Allzeit-Ranglisten des Regensburger Eishockeys ist Kaltenhauser damit bereits jetzt in allen Kategorien in die absolute Spitzenkategorie aufgestiegen: Nur Jiri Ehrenberger stand mehr Spiele an der Bande der Domstädter (259) und feierte dementsprechend mehr Siege mit den Oberpfälzern (162). Nur unter zwei Übungsleitern, Ehrenberger und Andreas Paulus, erzielten die Eisbären indes (bislang) mehr Treffer...

Besonders beeindruckend: Kaltenhausers Bilanz in den Heimspielen. In 102 Partien siegten die EBR unter seiner Leitung satte 75 mal, gewannen also fast 74 Prozent ihrer Auftritte vor eigenem Publikum. Dabei trafen die Regensburger 424 Mal selbst, kassierten aber nur 250 Gegentore (Differenz 174): Bei im Schnitt deutlich über vier eigenen Treffern ließen sie derer also nur rund 2,4 zu.

Große Erfolge unter Kaltenhauser

Kaltenhauser führte die Eisbären unter anderem nicht nur zu Hauptrunden-Meisterschaften in der Oberliga Süd sowie in den Play-offs 2022 zum gesamten Oberliga-Titel und dem damit verbundenen DEL-2-Aufstieg - unter ihm machte die Mannschaft anschließend auch sensationell in der ersten Zweitliga-Saison nach 14 Jahren vorzeitig den Klassenerhalt perfekt und zog als Neuling direkt in die Pre-Play-offs der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse ein!

Danke, Max: Für deine Treue, deine Leidenschaft und Akribie und vor allem die vielen, vielen Erfolge und unzähligen schönen Momente! Danke für Alles! Auf die nächsten 200 Spiele! 🔥🔴⚪🔥

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Trägt schon seit 200 Spielen die Verantwortung bei den Eisbären: Erfolgscoach Max Kaltenhauser.

 


NEUER CO-TRAINER GEFUNDEN: JAN ŠURÁŇ KOMMT ZU DEN EISBÄREN REGENSBURG

Gleich zwei Personalmeldungen hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz bei Partner Eckert Schulen in Regenstauf verkündet: Neben Torhüter-Neuzugang Jonas Neffin präsentierten die Oberpfälzer auch den neuen Co-Trainer. Jan Šuráň heißt der neue Mann an der Seite von Headcoach Max Kaltenhauser. Damit setzen die Domstädter auch nach dem Abgang des bisherigen Assistenztrainers Martin Slánský auf einen jungen und hungrigen Tschechen. Šuráň ist 23 Jahre alt und zeichnete sich in der abgelaufenen Spielzeit als Cheftrainer für den tschechischen Klub HC Vlci Jablonec nad Nisou verantwortlich – als jüngster Cheftrainer in der Geschichte der dritten tschechischen Liga.

Für denselben Klub war Šuráň bis 2019 auch noch als Spieler tätig – damals in der Verteidigung. Warum er sich in so jungen Jahren schon auf die Trainerlaufbahn spezialisiert hat? „Ich habe meine Karriere als Coach schon mit 17 Jahren begonnen. Damals habe ich auch noch selbst aktiv gespielt – aber als sich zwei Jahre später die Möglichkeit ergeben hat, dass ich in Jablonec als Nachwuchs-Direktor anfangen konnte, habe ich beschlossen, dieser anspruchsvollen Aufgabe alles unterzuordnen und als aktiver Sportler aufzuhören.“ In den drei darauffolgenden Jahren habe er in dieser Position ein erfolgreiches Spielerentwicklungsprogramm mit aufgebaut, erzählt Šuráň. Es folgte der nächste Schritt: Cheftrainer von Jablonec‘ Erster Mannschaft in der dritthöchsten tschechischen Spielklasse. „Es war eine große Ehre, der jüngste Cheftrainer in der Geschichte der Liga zu werden“, sagt Šuráň dazu.

Schon Verbindungen nach Regensburg

Nun wechselt der ambitionierte Tscheche also in die DEL 2 nach Regensburg – und einige Verbindungen ins Lager der EBR hat er bereits: „Die Eisbären-Fans dürften sich an Tomas Plíhal erinnern, der vor zwei Jahren von Jablonec nach Regensburg gewechselt ist und beim Aufstieg in die Zweite Liga dabei war.“ Aber auch Stürmer Richard Diviš sowie seinen eigenen Vorgänger Martin Slánský kennt er gut: „Sie waren beide sehr positiv und haben mir viel Gutes über den Klub erzählt. Ich bin bereit für eine neue Herausforderung und freue mich auf ein Coaching im Ausland.“

Auch mit seinem neuen Partner an der Bande hat sich Šuráň schon mehrfach ausgetauscht: „Nach mehreren aufschlussreichen Gesprächen mit Max Kaltenhauser habe ich festgestellt, dass wir eine ähnliche Sichtweise auf das Eishockey haben. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit. Mir gefallen seine Ansätze und die Richtung, die er einschlagen will, sehr. Ich werde das Team und den Trainerstab mit vollem Einsatz unterstützen. Mein primäres Ziel ist es, unseren Fans Freude zu bereiten und eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Miroslav Salac – HC Vlci Jablonec

 

Neuer Co-Trainer ist gefunden: Der 23-jährige Tscheche Jan Šuráň tritt beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg die Nachfolge von Martin Slánský an der Seite von Headcoach Max Kaltenhauser an.
Foto: Miroslav Salac – HC Vlci Jablonec

 

 


CO-TRAINER MARTIN SLÁNSKÝ VERLÄSST DIE EISBÄREN REGENSBURG

Während die Kaderplanungen des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg weiter auf Hochtouren laufen, ist nun auch eine Entscheidung rund um den Trainerstab gefallen: Der bisherige Assistenzcoach Martin Slánský verlässt die EBR nach einem gemeinsamen Jahr wieder. Der 28-jährige Tscheche hatte zuletzt Chefcoach Max Kaltenhauser unterstützt. Slánský war im Sommer 2022 nach der Oberliga-Meisterschaft und dem DEL-2-Aufstieg in die Domstadt gekommen. In der Vorsaison war er sowohl beim tschechischen Erstligisten Rytíři Kladno als Skills-Coach sowie in deren Nachwuchs als Co-Trainer und ebenfalls als Skills-Coach tätig gewesen, als auch in der Dritten Liga Tschechiens beim HC Řisuty.

Trotz seines noch jungen Alters kann Slánský schon reichlich Erfahrung als Coach vorweisen: Schon im Alter von 17 Jahren stieg er im Trainerbereich ein. Seither war der ehemalige tschechische Junioren-Nationalspieler über zehn Jahre im Trainerbereich in unterschiedlichen Positionen tätig. Coach Max Kaltenhauser bedankt sich bei Slánský für die Zusammenarbeit: „Martin ist ein guter Typ und hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Saison so gut verlaufen ist. Ich danke ihm dafür und wünsche ihm für den weiteren Weg alles Gute."

„Danke an die ganze Organisation und auch an die Fans der Eisbären für das vergangene Jahr. Leider werde ich nächste Saison nicht in Regensburg weitermachen, aber ich hoffe, dass sich unsere Wege in Zukunft noch einmal kreuzen. Ich wünsche euch viel Glück in den nächsten Jahren. Euer Martin“, sagt Slánský selbst.

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Verlässt die Eisbären Regensburg nach einem gemeinsamen Jahr wieder: der 28-jährige tschechische Co-Trainer Martin Slánský.
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito

 


EISBÄREN REGENSBURG VERPFLICHTEN NEUEN CO-TRAINER: MARTIN SLÁNSKÝ KOMMT IN DIE DOMSTADT!

Martin Slánský heißt der neue Assistenztrainer der Eisbären Regensburg. Der Tscheche wird der neue Mann an der Seite von Chefcoach Max Kaltenhauser – obwohl er erst 27 Jahre alt ist. Dennoch hat er bereits viel Erfahrung hinter der Bande, coacht schon seit zehn Jahren. „Wir freuen uns sehr, einen Co-Trainer von dieser Qualität gefunden haben. Er ist auch noch jung und hat ein besonderes Profil – damit passt er hervorragend zu unserem Standort und zu unserer Philosophie“, freut sich Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer. Slánský bringe trotz seines jungen Alters bereits Alles mit, nach dem die Eisbären gesucht hätten.

Dass er bereits so früh Fuß im Trainerbereich gefasst hat, hat Slánský seinen Eltern zu verdanken, wie er berichtet: „Ich habe schon im Alter von 17 Jahren als Trainer angefangen. Damals habe ich in meiner Freizeit Kinder in Kladno gecoacht. Gleichzeitig habe ich im Nachwuchs von Kladno und in der tschechischen U-18-Nationalmannschaft gespielt. Schon früh haben meine Eltern mich ermutigt, studieren zu gehen und nicht alles auf eine Karte, auf die Spielerkarriere, zu setzen. Später habe ich ihnen dafür gedankt.“ Denn mit 18 musste sich Slánský einer Hüftoperation unterziehen – in diesem Moment habe er entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Slánsky schrieb sich an der Uni ein, spielte fortan hauptsächlich für das Universitätsteam und konzentrierte sich voll auf die Trainerkarriere in Kladno.

Slánský erzählt: „Mit 22 habe ich ein einjähriges Coaching-Praktikum in der kanadischen Provinz Saskatchewan angenommen, dort habe ich Nachwuchsteams der höchsten Altersklassen trainiert. In den letzten drei Jahren habe ich auch in Kladno hauptsächlich mit den ältesten Nachwuchsjahrgängen gearbeitet. Ich war unter anderem für das Skillstraining im Nachwuchs verantwortlich, aber auch für individuelles Training mit Spielern der Ersten Mannschaft. Ein Jahr lang habe ich bei der chinesischen Nationalmannschaft assistiert, die in der dritten tschechichschen Liga gespielt haben, ein Jahr beim HC Řisuty, ebenfalls in der dritten tschechischen Liga.“

Inzwischen hat Slánský auch seinen Universitätsabschluss in der Tasche. Nun will er bei den Eisbären voll angreifen und wendet sich zur Begrüßung direkt an die Anhänger: „Hallo an alle Regensburg-Fans. Es ist eine große Ehre für mich, in der neuen Saison 2022/2023 Teil der Eisbären-Organisation zu sein. Ihr fragt euch vielleicht, wer ich bin, deswegen möchte ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Martin Slánský. Ich habe einen Abschluss an der Fakultät für Sportpädagogik und Sportwissenschaft an der Karls-Universität in Prag.
Ich komme zu einem neuen Klub in eine neue Umgebung – und jede Mannschaft hat ihre eigenen Ziele und Ambitionen. Letzte Saison haben wir die Oberliga-Meisterschaft geholt und sind in die DEL2 aufgestiegen. Das spricht für die Qualität der Spieler und die harte Arbeit von Max Kaltenhauser und den Verantwortlichen.
Ich stehe in ständigem Austausch mit Max. Ich bin nicht der Typ Mensch, der jetzt übertriebene Ziele ausruft. Wir haben bis zum Saisonstart noch sehr viel Arbeit vor uns – und wir werden sie mit voller Hingabe angehen, aber eben auch mit Demut. Ich glaube, dass wir alle zusammen einen Weg finden werden, uns in der neuen Liga zu etablieren.“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: HC Řisuty