EISBÄREN VERPFLICHTEN RYON MOSER: DEUTSCH-KANADISCHER TOPSTÜRMER WECHSELT NACH REGENSBURG

Starker Transfer für die Offensive: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat Topstürmer Ryon Moser verpflichtet. Der 32-jährige Kanadier mit deutschem Pass kennt die DEL 2 wie seine Westentasche: Seit 2018 spielt der Flügelstürmer in Deutschland. In bislang fünf Saisons im deutschen Unterhaus kommt Moser in 259 Einsätzen auf 212 Torbeteiligungen (69 Treffer und 143 Assists) – zwischenzeitlich ging Moser für Frankfurt auch ein Jahr in der Beletage aufs Eis. Moser wechselt vom letztjährigen Ligakonkurrenten Bietigheim in die Oberpfalz. Unter anderem ausschlaggebend für seinen Wechsel in die Domstadt: EBR-Angreifer Corey Trivino. Beide verbindet eine enge Freundschaft. Moser erklärt: „Ich freue mich, jetzt Teil der Eisbärenfamilie zu sein. Corey ist ein guter Freund von mir und er hat mir nur Gutes über die Stadt, die Organisation und die Fans erzählt.“

Moser lernte das Eishockey-Spielen in seiner kanadischen Heimat. Über verschiedene Nachwuchsligen führte sein Weg früh die WHL, eine der drei besten Nachwuchsligen Kanadas, die zusammen die renommierte CHL bilden. Dortlief er in insgesamt fünf Jahren (2008 bis 2013) für die Lethbridge Hurricanes und die Swift Current Broncos auf. Bei Letzteren spielte der Offensivmann übrigens auch ein Jahr lang an der Seite des EBR-Goalie-Neuzugangs Eetu Laurikainen (2012/2013). 2013 wechselte Moser dann in die kanadische Universitätsliga (USports, früher CIS), in der er anschließend insgesamt fünf Jahre für die University of Lethbridge erfolgreich aufs Eis ging: In 137 Partien sammelte er 97 Torbeteiligungen.

2018 folgte dann, mit dem deutschen Pass im Gepäck, der Sprung in die Bundesrepublik: EBR-Ligakonkurrent Freiburg meldete Moser damals als Neuzugang. Und auch in der neuen Umgebung wusste der technisch starke Stürmer zu überzeugen: Sowohl bei den Breisgauern, als auch zwei Jahre bei den Kassel Huskies (2019 bis 2021 – gemeinsam mit Trivino) war Moser absoluter Leistungsträger. Mit den Löwen Frankfurt gelang Moser anschließend sogar der Titelgewinn in der DEL 2 und der Aufstieg in die Erste Liga, in der er in der Folgesaison 2022/2023 insgesamt 34 Mal für die Hessen auflief. Anschließend sicherte sich vor der abgelaufenen Runde DEL-Absteiger Bietigheim die Dienste des Angreifers. In der schwierigen Saison der Baden-Württemberger, die mit dem zweiten Abstieg in Folge enden sollte, kam Moser auf 28 Scorerpunkte (22 Vorlagen und sechs Tore).

Moser – ein Spielmacher mit gutem Passspiel

Auffällig: Bei seinen Stationen stehen für Moser meist mehr Vorlagen als eigene Treffer zu Buche. Auch Moser selbst beschreibt sich „offensiv eher als Spielmacher mit gutem Passspiel. Aber ich bin auch ziemlich vielseitig: Ich kann fast überall im Lineup eingesetzt werden und bin auch defensivstark.“ In der kommenden Saison wolle er dem Team bestmöglich dabei helfen, möglichst viele Siege einzufahren: „Ich kann es kaum erwarten, dass es im August endlich losgeht!“

Diese Worte dürften beim neuen EBR-Trainer Ville Hämäläinen gut ankommen. Der Finne freut sich auf den Offensivmann: „Ryon Moser kennt die Liga und das deutsche Eishockey in- und auswendig und spielt schon seit sechs Jahren hier. Er ist ein zuverlässiger Stürmer, der sich auf beiden Seiten des Eises voll reinhängt. Er hat offensiv schon oft gezeigt, wie gefährlich er ist.“

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Eetu Laurikainen (neu/AL) und Jonas Neffin (beide U-24-Spieler)
Abwehr: Sandro Mayr (U 24), Moritz Köttstorfer (neu/U-21-Spieler), Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler, Korbinian Schütz, Patrick Demetz und Sean Giles (neu)
Sturm: Ryon Moser (neu), Christoph Schmidt (U 24), Richard Diviš (AL), Marvin Schmid, Niklas Zeilbeck (U 21), Constantin Ontl, Aleandro Angaran (neu/U 21), Yuma Grimm (U 24), Nikola Gajovský, Kevin Slezak (U 24), Corey Trivino (AL) und David Morley (neu/AL)
Trainerteam: Ville Hämäläinen (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent)

 

 

Starker Transfer für die Eisbären Regensburg: Deutsch-Kanadier Ryon Moser wechselt in die Domstadt. Unser Bild zeigt ihn im Zweikampf mit seinem guten Freund Corey Trivino, an dessen Seite der 32-Jährige künftig stürmen wird.
Foto: Andreas Nickl

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MARVIN SCHMID VERLÄNGERT: STÜRMER GEHT IN SEIN VIERTES JAHR MIT DEN EISBÄREN REGENSBURG

Mit 15 Scorerpunkten in 18 Play-off-Partien trug Marvin Schmid maßgeblich zum sensationellen Titelgewinn des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg bei – jetzt steht fest: Der 25-jährige Angreifer verlängert seinen Vertrag und bleibt bei den Oberpfälzern. Es wird seine vierte Saison in der Domstadt. In bislang insgesamt 140 Einsätzen für die EBR war er an 74 Treffern direkt beteiligt (19 Tore und 55 Assists) – unter anderem netzte er auch im entscheidenden sechsten Play-off-Finalspiel gegen die Kassel Huskies zum zwischenzeitlichen 2:1 ein und stellte die Weichen für die Donaustädter somit auf Sieg. Am Ende gewannen die Eisbären die Partie 4:2 und krönten sich somit zum DEL-2-Meister...

Der gebürtige Memminger machte seine ersten Schritte auf dem Eis in seiner Heimatstadt, wechselte aber früh in den renommierten Nachwuchs des Altmeisters EV Füssen. Dort überzeugte Schmid stets mit starken Leistungen: in der Schüler- und der Jugend-Bundesliga sowie in der DNL 2und später in der DNL. Nach dem Rückzug der Ostallgäuer aus der Ober- in die Bezirksliga lieferte Schmid parallel auch in der Ersten Mannschaft konstant ab – er trug maßgeblich zu den beiden direkt aufeinanderfolgenden Meisterschaften des EVF in der Bezirks- und der Landesliga bei. Auch in der Bayernliga, der vierthöchsten Spielklasse, stellte er anschließend sein Können für den EVF eindrucksvoll unter Beweis.

Verlässlicher Scorer

Zur Saison 2018/2019 wagte Schmid im Alter von 19 Jahren den Sprung zum ESV Kaufbeuren, für den in dieser Spielzeit schon insgesamt acht Mal in der DEL 2 auflief. Gleichzeitig führte sein Weg aber auch zurück in seine Geburtsstadt: Für den ECDC Memmingen spielte Schmid erst per Förderlizenz in der Oberliga auf und wechselte später fest zu den „Indians“.

Von dort aus folgte 2021 der Wechsel nach Regensburg. Mit dem damaligen Oberligisten holte Schmid anschließend direkt im ersten Jahr die Meisterschaft und stieg auf – und ließ dabei im Play-off-Finale auch seinen ehemaligen Weggefährten beim ECDC keine Chance. Seither stehen 110 Zweitliga-Spiele für die Eisbären in Schmids Vita Vita – zuletzt lief er sogar als Center der ersten Sturmformation auf. 25 Torbeteiligungen (elf Treffer, 15 Assists) im ersten und 33 (sechs Tore, 27 Assists) im zweiten DEL-2-Jahr bezeugen dabei seine Offensivqualitäten.

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Jonas Neffin (U-24-Spieler)
Abwehr: Sandro Mayr (U 24), Moritz Köttstorfer (neu/U-21-Spieler), Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler, Korbinian Schütz, Patrick Demetz und Sean Giles (neu)
Sturm: Christoph Schmidt (U 24), Richard Diviš (AL), Marvin Schmid, Niklas Zeilbeck (U 21), Constantin Ontl, Aleandro Angaran (neu/U 21), Yuma Grimm (U 24), Nikola Gajovský, Kevin Slezak (U 24), Corey Trivino (AL) und David Morley (neu/AL)
Trainerteam: Jan Šuráň (Assistent)

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Andreas Nickl und Melanie Feldmeier/arSito

 

In 110 DEL-2-Spielen für die Eisbären Regensburg war Marvin Schmid bisher bereits an 58 Toren beteiligt. Es sollen noch einige Scorerpunkte folgen, denn der 25-jährige Stürmer hat jetzt seinen Vertrag beim Zweitliga-Meister verlängert.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


EIN WEITERER REGENSBURGER FÜR REGENSBURG: STÜRMER CHRISTOPH SCHMIDT BLEIBT BEI DEN EISBÄREN

Trotz seiner erst 22 Jahre kommt Christoph Schmidt bereits auf 182 Einsätze für den Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg – etliche weitere sollen folgen, denn jetzt hat der Angreifer seinen Vertrag in der Domstadt verlängert. Der gebürtige Regensburger stammt aus dem Nachwuchs des Stammvereins EV Regensburg und läuft seit 2020 auch für die Erste Mannschaft auf, für die er bislang insgesamt 27 Scorerpunkte gesammelt hat (neun Tore und 18 Vorlagen). 69 Mal stand der Angreifer in der jüngst abgelaufenen DEL-2-Meistersaison für die EBR auf dem Eis, traf dabei fünf Mal selbst und bereitete drei weitere Tore vor (acht Zähler). Im Kader der Oberpfälzer belegt das Eigengewächs weiterhin eine der wichtigen U-24-Positionen.

Von Kindesbeinen an im Nachwuchs des EVR ausgebildet, lief Schmidt bis 2017 ausschließlich für die Domstädter auf. Über die höchsten Spielklassen aller Altersstufen hinweg führte sein Weg auch in das DNL-Team der Jungeisbären und die deutsche Nachwuchsnationalmannschaft. Zur Saison 2017/2018 wechselte der talentierte Stürmer nach Berlin in die DNL-Mannschaft der dortigen Eisbären Juniors, dem Nachwuchs des Erstligisten Eisbären Berlin. Auch dort überzeugte Schmidt und sammelte auch erste Senioren-Erfahrung für den ECC Preußen Berlin in der Oberliga.

Zweitliga-Aufstieg und -Titel mit dem Heimatklub

2019 kehrte Schmidt dann in seine Heimatstadt zurück, kämpfte sich dort anschließend 2020 auch in den Oberliga-Kader der Eisbären. Seither ist Schmidt fester Bestandteil der EBR-Offensive. Mit den Regensburgern stieg der 2022 durch die Oberliga-Meisterschaft in die DEL 2 auf, hielt dort im ersten Jahr souverän die Klasse und trug seinen Teil zum sensationellen Titelgewinn im zweiten Zweitligajahr bei...

Professionelles Eishockey in seiner Geburtsstadt spielen zu können, ist für Schmidt „etwas ganz Besonderes. Vor allem mit dem Titelgewinn – Regensburg ist mein Heimatverein, bei dem ich damals als Nachwuchsspieler immer mit meinen Teamkollegen den großen Profis zugeschaut habe. Und jetzt bin ich mit den Jungs selbst vor der ganzen Familie und meinen Freunden DEL-2-Meister geworden. Das ist kaum noch zu toppen.“ Die abgelaufene Spielzeit habe gezeigt, was mit Zusammenhalt und Teamgeist alles möglich sei, betont der Offensivmann: „Wir sind zusammen gewachsen und es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Ich habe im vergangenen Jahr extrem viel gelernt. Wir sind von ganz unten in der Tabelle ganz nach oben gekommen. Dass wir dann am Ende der Saison den Pokal in unseren Händen halten, hat vor der Saison niemand für möglich gehalten – und das dann auch noch vor heimischen Publikum zu schaffen, erfüllt einen schon auch mit Stolz.“ Für das neue Jahr gehe es nun aber wieder von vorne los – nur durch harte Arbeit jedes einzelnen könne sich Regensburg weiter in der DEL 2 etablieren.

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Jonas Neffin (U-24-Spieler)
Abwehr: Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler, Patrick Demetz und Sean Giles (neu)
Sturm: Christoph Schmid (U 24), Richard Diviš (AL), Niklas Zeilbeck (U-21-Spieler), Constantin Ontl, Yuma Grimm (U 24), Nikola Gajovský, Kevin Slezak (U 24), Corey Trivino (AL), David Morley (neu/AL) und Aleandro Angaran (neu/U 21)
Trainerteam: Jan Šuráň (Assistent)

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito, Andreas Nickl, Yvonne Brands und Jan-Malte Diekmann

 

Ein waschechter Regensburger verlängert seinen Vertrag bei den Eisbären: Christoph Schmidt bleibt bei den EBR. Der 22-jährige Stürmer stammt aus dem eigenen Nachwuchs und lief trotz seines jungen Alters bereits 182 Mal für die Erste Mannschaft der Domstädter auf.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Yvonne Brands

 

Foto: Jan-Malte Diekmann


AUCH NIKLAS ZEILBECK BLEIBT: JUNGER STÜRMER WILL SICH BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG DURCHSETZEN

Im vergangenen Sommer sicherte sich Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg ein vielversprechendes Talent: Der junge Angreifer Niklas Zeilbeck wechselte mit überragenden Statistiken in der höchsten deutschen Nachwuchsklasse, der DNL, aus dem Nachwuchs des EV Landshut in die Domstadt. Nach einigen Einsätzen in den Vorbereitungsspielen der EBR sammelte der 19-Jährige anschließend via Förderlizenz viel Profi-Erfahrung bei Oberliga-Klub Passau. Nun steht fest: Der quirlige Offensivmann bleibt in der Oberpfalz und will sich in seinem zweiten Jahr an der Donau auch im DEL-2-Kader festbeißen.

Mit der sagenhaften Empfehlung von 101 Scorerpunkten in 77 DNL-Spielen im Gepäck schlug Zeilbeck im Sommer 2023 in Regensburg auf. 39 Tore und 62 Assists waren ihn binnen zwei Jahren für seinen Heimatklub Landshut in der stärksten Nachwuchsliga des Landes gelungen. In den Testspielen der EBR zeigte Zeilbeck anschließend gute Ansätze, doch den Großteil der Meistersaison sollte er anschließend in Passau verbringen. Per Förderlizenz sorgte er erst in den Vorbereitungsspielen der dortigen Black Hawks für Furore und lief anschließend 44 Mal in der Oberliga auf. Dabei sammelte er sechs Torbeteiligungen (ein Tor, fünf Assists). Gegen Ende der Saison spielte Zeilbeck dann auch noch fünf Mal für die Jungeisbären in der DNL (zwei Treffer und eine Vorlage für drei Punkte), mit denen er in den Play-offs knapp am späteren Finalisten Berlin scheiterte.

Vor seinem zweiten Jahr in der Domstadt gibt sich das Sturmtalent kämpferisch: „Letztes Jahr war mein erstes Profijahr und ich konnte sehr viel Erfahrung in Passau sammeln. Nächste Saison will ich alles dafür tun, um fester Bestandteil der Mannschaft in Regensburg zu sein und versuche alles dafür zu geben, dass wir wieder eine erfolgreiche Saison spielen.“

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Jonas Neffin (U-24-Spieler)
Abwehr: Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler und Sean Giles (neu)
Sturm: Richard Diviš (AL), Niklas Zeilbeck (U-21-Spieler), Constantin Ontl, Yuma Grimm (U 24), Nikola Gajovský, Kevin Slezak (U 24), Corey Trivino (AL), David Morley (neu/AL) und Aleandro Angaran (neu/U 21)
Trainerteam: Jan Šuráň (Assistent)

 

Text: Jan-Mirco Linse
Foto:
Andreas Nickl

In seinem ersten Jahr in Regensburg sammelte er hauptsächlich via Förderlizenz Spielpraxis in der Oberliga – nun will sich der 19-jährige Stürmer Niklas Zeilbeck in den DEL-2-Kader der Eisbären kämpfen...
Foto:
 Andreas Nickl

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KEVIN SLEZAK GEHT IN SEIN ZWEITES JAHR MIT DEN EISBÄREN: JUNGER STÜRMER VERLÄNGERT IN REGENSBURG

Gleich in seinem ersten Jahr beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg holte Stürmer Kevin Slezak den DEL-2-Titel mit den Oberpfälzern – jetzt hat der 23-Jährige seinen Vertrag bei den EBR verlängert. Insgesamt sammelte er bislang 16 Torbeteiligungen (sechs Tore, zehn Assists) in 64 Partien für die Domstädter: Nach acht Scorerpunkten in 45 Hauptrundeneinsätzen (je vier Treffer und Vorlagen) ließ Slezak in 19 Play-off-Begegnungen weitere acht Zähler folgen, traf dabei zwei Mal selbst und legte sechs weitere Male auf.

Slezak war im Sommer 2023 vom SC Riessersee aus der Oberliga in die Donaustadt gewechselt – mit der Empfehlung aus 63 Punkten (27 Tore und 36 Vorlagen) in nur 52 Spielen für den SCR in der Vorsaison. In Regensburg wurde er schnell fester Bestandteil der starken Vierten Reihe, die anschließend auf dem Weg zur sensationellen Meisterschaft eine wichtige Rolle einnahm. Das Eishockey-Spielen lernte der gebürtige Oberbayer in Rosenheim und Bad Tölz und war bis einschließlich in die U 19 deutscher Nachwuchsnationalspieler. In Tölz kämpfte sich der Linksschütze über das DNL-Team auch zu ersten Einsätzen in der Zweiten Liga: 17 Mal stand Slezak 2018/2019 bereits für die Löwen in der DEL 2 im Aufgebot (eine Vorlage). Mit starken Leistungen bei seinen nächsten Stationen (erneut Rosenheim und Riessersee) in der Oberliga führte sein Weg nach Regensburg.

Slezak: „Kann es kaum mehr erwarten“

Sportliche wie persönliche Perspektive, die Stadt und das Umfeld seien ausschlaggebend für seine Verlängerung gewesen, betont Slezak: „Ich freue mich sehr, weiter für die Eisbären spielen zu dürfen. Für mich war schnell klar, dass ich bleiben will. Regensburg ist eine wunderschöne Stadt und ein toller Standort. Ich fühle mich sehr wohl und kann mich hier persönlich, aber vor allem auch sportlich weiterentwickeln.“ Die abgelaufene Saison bezeichnet der Angreifer als „etwas ganz Besonderes – und das kann uns auch keiner mehr nehmen.  Unsere Fans haben durch ihren Support eine wichtige Rolle dabei gespielt – ich kann es kaum mehr erwarten, endlich wieder im Stadion vor unseren überragenden Fans als amtierender Meister antreten zu dürfen!“

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Jonas Neffin (U-24-Spieler)
Abwehr: Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler und Sean Giles (neu)
Sturm: Richard Diviš (AL), Constantin Ontl, Yuma Grimm (U 24), Nikola Gajovský, Kevin Slezak (U 24), Corey Trivino (AL), David Morley (neu/AL) und Aleandro Angaran (neu/U-21-Spieler)
Trainerteam: Jan Šuráň (Assistent)

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos:
Andreas Nickl, Melanie Feldmeier/arSito und Thomas Heide

 

Mit insgesamt 16 Torbeteiligungen in 64 Einsätzen überzeugte Stürmer Kevin Slezak bei den Eisbären Regensburg. Nun hat der 23-Jährige seinen Vertrag bei den Domstädtern verlängert.
Foto: Andreas Nickl

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Foto: Thomas Heide

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

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Foto: Andreas Nickl

 

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Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito


NÄCHSTER STÜRMER FIX: AUCH RICHARD DIVIŠ VERLÄGERT BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG

357 Scorerpunkte in nur 264 Einsätzen für die Eisbären Regensburg – die Statistik zeigt die Klasse von Stürmer Richard Diviš deutlich. Jetzt hat der 39-jährige Tscheche mit gefürchtetem Abschluss seinen Vertrag beim Eishockey-Zweitligisten verlängert und geht damit in seine bereits siebte Spielzeit in der Domstadt. Auch in der abgelaufen DEL-2-Meistersaison war er wieder ein wichtiger Teil des Teams: Der Assistenzkapitän steuerte in 28 Begegnungen 16 Torbeteiligungen (neun Tore und sieben Assists) bei. Im Dezember von einer schweren Verletzung ausgebremst, die eigentlich ein frühzeitiges Saisonende bedeutet hätte, unterstützte Diviš in der Folge nicht nur intensiv das Trainerteam und begleitete seine Mannschaft in dieser Funktion dennoch bei sämtlichen Spielen – er arbeitete parallel auch äußerst hart und akribisch an seinem Comeback und kehrte so noch in der Hauptrunde in den Kader zurück.

In den Play-offs bewies er dann einmal mehr seine Torjägerqualitäten: In Spiel zwei der Finalserie gegen die Kassel Huskies sprang er (ohne Warm-up!) unmittelbar vor Puckdrop noch für den kurzfristig ausfallenden US-Amerikaner David Booth ein – und traf direkt doppelt. Seine Treffer zum 1:0 und (letztlich entscheidenden) 2:0 stellten die Weichen gegen die Hessen früh auf Sieg. Sie waren entscheidend für den letztlichen 5:1-Erfolg und damit auch für den immens wichtigen 1:1-Ausgleich in der Runde, an deren Ende der sensationelle Titel für die Oberpfälzer stand.

Über 850 Profi-Einsätze in Tschechien

Diviš lernte das Eishockeyspielen in seiner tschechischen Heimat beim HC Kladno. Bei seinem Heimatklub schaffte er 2005/2006 im Alter von 20 Jahren auch den Sprung in das dortige Erstligateam – insgesamt lief der Angreifer für Kladno, Pilsen, Olomouc und Jihlava satte 276 Mal in der starken tschechischen Beletage auf. Bis zu seinem Wechsel nach Regensburg im Sommer 2018 sammelte er zusätzlich noch 506 Partien mit starken Statistiken in der zweiten Liga seines Heimatlandes sowie 72 Einsätze in den dortigen Relegationsrunden zur Ersten Liga. In der Domstadt angekommen, dominierte Diviš nicht nur zeitweise die Oberliga (105 Treffer und 173 Vorlagen für 278 Zähler in nur 175 Begegnungen) – er holte mit den EBR auch mehrere Hauptrundenmeisterschaften der Südgruppe sowie in den Play-offs 2021/2022 die deutsche Oberliga-Meisterschaft und damit den DEL-2-Aufstieg. In der Zweiten Liga wiederum lief der Tscheche seither 77 Mal für Regensburg auf und war dabei an 62 Toren direkt beteiligt: 30 Mal netzte er selbst ein, 35 weitere Male bereitete er vor. Damit kommt der sympathische Routinier auf einen Punkteschnitt von beachtlichen 0,81 pro Begegnung im deutschen Unterhaus.

Diviš betont: „Ich freue mich sehr auf die neue Saison mit den Eisbären. Als das Angebot gekommen ist, musste ich gar nicht überlegen. Trotz meiner Verletzung letztes Jahr wieder die Chance zu bekommen, bedeutet mir sehr viel.“ Er habe als Spieler noch viel für das Team zu geben und wolle weiter vollen Einsatz für den Erfolg bringen: „Jetzt, da Max Kaltenhauser (Meistertrainer, d. Red.) gegangen ist, will ich helfen diese Herausforderung zu bewältigen. Unsere Mannschaft ist für mich wie eine Droge – die Menschen und die Kultur in der Kabine sind unglaublich. Vielen Dank an die Eisbären für das Vertrauen.“

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Jonas Neffin (U-24-Spieler)
Abwehr: Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler und Sean Giles (neu)
Sturm: Richard Diviš (AL), Constantin Ontl, Yuma Grimm (U 24), Nikola Gajovský, Corey Trivino (AL), David Morley (neu/AL) und Aleandro Angaran (neu/U-21-Spieler)
Trainerteam: Jan Šuráň (Assistent)

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos:
Melanie Feldmeier/arSito, A. Chuc und Andreas Nickl

 

Ein Offensivroutinier bleibt: Der 39-jährige Tscheche Richard Diviš hat seinen Vertrag bei den Eisbären Regensburg verlängert.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

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Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: A. Chuc

 

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Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito


YUMA GRIMM BLEIBT IN REGENSBURG: JUNGER STÜRMER VERLÄNGERT BEI DEN EISBÄREN

Mit 67 Einsätzen in der Meistersaison war er ein fester Bestandteil des Kaders – nun hat der Stürmer seinen Vertrag bei den Eisbären Regensburg verlängert: Yuma Grimm bleibt beim Eishockey-Zweitligisten. Der 21-Jährige war im vergangenen Sommer von DEL-Klub Straubing in die Domstadt gewechselt und trug mit 13 Scorerpunkten (fünf Tore, acht Vorlagen) zur erfolgreichsten Saison der Geschichte der Oberpfälzer bei, die mit dem sensationellen DEL-2-Titel endete.

Schon im Nachwuchs ging Grimm für Regensburg auf Torejagd: In der Spielzeit 2019/2020 spielte er für die Jung-Eisbären. Wenngleich noch für die jüngere Altersklasse U 17 spielberechtigt (elf Zähler in sieben Spielen), kam er damals überwiegend in der U-20-DNL-Mannschaft zum Einsatz. Dort kam Grimm auf zehn Scorerpunkte in 26 Begegnungen. Den größten Teil seiner Eishockey-Ausbildung genoss er aber zuvor in seiner Geburtsstadt Rosenheim, wo er auch zum Nachwuchsnationalspieler reifte – über Regensburg führte sein Weg nach Berlin zu den Eisbären Juniors.

In zwei Saisons lief Grimm 44 Mal in der DNL für die Hauptstädter auf und sammelte dabei 32 Torbeteiligungen. 2021/2022 sicherte er sich mit den Berlinern letztlich sogar die DNL-Meisterschaft. Nach diesem Erfolg zog es Grimm nach Straubing, für die der ambitionierte und groß-gewachsene Offensivmann (1,88 Meter) einmal in der Champions Hockey League (CHL) auflief (zwei Vorlagen), sonst aber erfolgreich für Landshut in der DEL 2 und Passau in der Oberliga Spielpraxis sammelte.

Starke Play-offs

Zurück in Regensburg etablierte er sich sofort zu einer festen Größe in der vierten Reihe, die mit starken Leistungen großen Anteil am Erfolg hatte. Zumeist als Center zwischen Christoph Schmidt und Kevin Slezak eingesetzt, legte Grimm vor allem in den Play-offs dann noch einmal zu – nach acht Punkten in 50 Hauptrundenpartien (drei Treffer und fünf Assists), gelangen ihm in nur 17 Begegnungen in der Endrunde weitere fünf Torbeteiligungen: Auf dem Weg zur Meisterschaft traf er zwei Mal selbst, drei weitere Male bereitete er vor.

Grimm spricht von einem guten Gesamtpaket bei den EBR: „Regensburg hat mich nicht nur wegen des Eishockeys überzeugt, sondern auch die Stadt selbst gefällt mir sehr gut und ich fühle mich hier richtig wohl. Die Fanbase hat eine entscheidende Rolle gespielt und uns zu den großen Erfolgen getragen. Ich habe mich wieder für die Eisbären entschieden, weil hier die Kombination aus sportlicher und persönlicher Zufriedenheit einfach stimmt.“ Die abgelaufene Saison bezeichnet er als „unglaublich, vor allem mit dem Gewinn der DEL-2-Meisterschaft. Das Trainerteam hat mir viel Vertrauen geschenkt und ich durfte viel Eiszeit sammeln. Das hat meine Entwicklung enorm gefördert. Für die kommende Saison möchte ich mich nochmal weiterentwickeln und weiterhin mein Bestes für das Team geben.“

 

Kader der Eisbären Regensburg

Tor: Jonas Neffin (U-24-Spieler)
Abwehr: Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler und Sean Giles (neu)
Sturm: Constantin Ontl, Yuma Grimm (U 24), Nikola Gajovský, Corey Trivino (AL), David Morley (neu/AL) und Aleandro Angaran (neu/U-21-Spieler)
Trainerteam: Jan Šuráň (Assistent)

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito, A. Chuc und Andreas Nickl

 

Ein wichtiger Baustein des DEL-2-Meisterkaders hat bei den Eisbären Regensburg verlängert: Stürmer Yuma Grimm bleibt in der Domstadt!
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

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Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: A. Chuc

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 


AUCH COREY TRIVINO BLEIBT BEI DEN EISBÄEEN REGENSBURG: VERTRAG DES STÜRMERS WEITER GÜLTIG

141 Scorerpunkte (68 Tore und 73 Vorlagen) in nur 119 Zweitliga-Spielen für die Eisbären Regensburg: Mit Corey Trivino bleibt ein absoluter Leistungsträger beim Eishockey-Zweitligisten. Der 34-jährige kanadische Angreifer unterschrieb bereits im Dezember 2022 eine Verlängerung bis 2025 und hat somit einen laufenden Vertrag. Er geht in seine dritte Saison mit den Domstädtern.

Nach dem Aufstieg in die DEL 2 hatten die EBR Trivino im September 2022 kurz nach Beginn der ersten Regensburger Zweitliga-Saison seit 14 Jahren nachverpflichtet, weil sich der damalige Kontingentstürmer Kyle Osterberg gegen Ende der Vorbereitung schwer verletzt hatte. Der spielstarke Center schlug bei den Donaustädtern sofort voll ein und hielt in den ersten Wochen kontinuierlich einen Schnitt von fast zwei Scorerpunkten pro Spiel. Schon im Dezember verlängerten die Oberpfälzer daher mit dem neuen Publikumsliebling für zwei weitere Spielzeiten. Am Ende seines ersten Jahres in der Domstadt standen 51 Zähler in 49 Einsätzen zu Buche. Doch diesen Wert sollte Trivino im zweiten Jahr regelrecht pulverisieren: Er blühte in der jüngst beendeten, sensationellen Meistersaison an der Seite von Topscorer Andrew Yogan und Abbott Girduckis noch mehr auf und kam auf satte 90 Torbeteiligungen (43 Treffer und 47 Assists) in nur 70 Begegnungen. Damit belegte er ligaweit Platz zwei der Scorerlisten – gleichauf mit Girduckis und nur geschlagen von Yogan.

Stets Topspieler in sechs Jahren DEL 2

Trivino kommt auf viel Erfahrung aus unterschiedlichsten Top-Ligen. In seiner kanadischen Heimat durchlief der in Toronto geborene Angreifer seine Eishockey-Ausbildung. Mit der Junioren-Nationalmannschaft Kanadas gewann er 2008 Gold bei der U-18-Weltmeisterschaft, wobei er sieben Punkte in sieben Spielen zum Erfolg beisteuerte. Im gleichen Jahr wurde Trivino dann auch vom NHL-Team New York Islanders in der Zweiten Runde an Position 36 gedraftet und wechselte daraufhin in die USA, wo er zunächst in der dortigen College-Liga NCAA stark aufspielte, ehe er für drei Spielzeiten in die dritthöchste nordamerikanische Profiliga ECHL wechselte (43 Tore und 84 Vorlagen für 127 Punkte in 147 Spielen). In dieser Zeit lief Trivino auch 50 Mal für die Portland Pirates in der dortigen Zweiten Liga, der AHL, auf und sammelte dort in 50 Begegnungen 16 Scorerpunkte (3 Treffer, 13 Assists). Es folgte zur Saison 2015/2016 der Sprung in europäische Topligen: Nach starken Leistungen in KHL und VHL (erste und zweite Liga Russlands) sowie EBEL (heute „International Central European Hockey League“, kurz ICEHL – internationale Spielklasse mit Teams aus Italien, Österreich, der Slowakei, Slowenien, und Tschechien) führte sein Weg während der Saison 2018/2019 nach Kassel in DEL 2. Für die Hessen schnürte Trivino insgesamt vier Spielzeiten die Schlittschuhe und zeigte seine ganze Klasse: In 156 Partien für die Huskies gelangen ihm 177 Scorerpunkte (51 Tore und 126 Vorlagen).

In seiner zweiten Spielzeit mit Regensburg sollten es ausgerechnet seine ehemaligen Weggefährten des ECK sein, die Trivino mit den EBR im Play-off-Finale niederrang und so den ersten Zweitliga-Titel der Regensburger Eishockey-Geschichte perfekt machte. In den sechs Begegnungen der Serie gegen seinen Ex-Klub steuerte Trivino dabei sieben Torbeteiligungen bei (drei Treffer und vier Vorlagen). In die Geschichtsbücher dürfte es dabei vor allem sein Schlenzer zum 4:2-Endstand ins leere Kasseler Tor kurz vor Ende des sechsten Aufeinandertreffens schaffen, der sensationelle die Meisterschaft endgültig besiegelte und grenzenlosen Jubel in der Donau-Arena lostrat. Trivino erinnert sich gerne an die unglaubliche Saison zurück: „Meine Familie und ich sind sehr glücklich, dass wir für die nächste Saison wieder nach Regensburg zurückkommen. Wir sind hier umgeben von tollen Mannschaftskollegen, Trainern und einem super Management. Letztes Jahr war etwas ganz Besonderes und wir haben viele schöne, unvergessliche Erinnerungen gesammelt. Ich freue mich sehr, dass ich dann wieder vor unseren tollen Fans spielen kann.“

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito und Andreas Nickl

 

Ein weiterer Eckpfeiler des Meisterteams bleibt in Regensburg: Stürmer Corey Trivino bleibt den Eisbären mit seinem laufenden Vertrag weiterhin erhalten und geht in seine dritte Saison mit den Domstädtern.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


LAUFENDER VERTRAG: CONSTANTIN ONTL STÜRMT WEITER FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG

Es wird sein siebtes Jahr in der Domstadt: Stürmer Constantin Ontl hat einen laufenden Vertrag und bleibt daher weiterhin beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg. Der inzwischen 25-jährige Angreifer kam im Sommer 2018 mit damals 19 Jahren als aktueller deutscher Nachwuchsnationalspieler aus Bayreuth in die Oberpfalz. Seither absolvierte er 286 Partien in der Oberliga und der DEL 2 für die Donaustädter, in denen er 79 Mal selbst traf und 110 weitere Tore vorbereitete (189 Punkte).

Ontl machte seine ersten Schritte auf dem Eis in seiner Geburtsstadt Bad Tölz. Dort durchlief er alle Nachwuchsteams des EC Bad Tölz und schaffte als Leistungsträger in der DNL und Nachwuchsnationalspieler auch den Sprung ins Profi-Team. 2016/2017 kam er für die „Löwen“ bereits in der Oberliga zum Einsatz, nach deren Aufstieg war er dann 2017/2018 Bestandteil des DEL-2-Kaders. Im Laufe der Saison folgte dann der Wechsel zum damaligen Ligakonkurrenten Bayreuth – und am Ende der Spielzeit der Sprung nach Regensburg.

Großer Anteil an zwei Titeln

Dort zählte Ontl stets zu den Aktivposten, wurde heimisch und verlängerte bald langfristig. Während der Aufstiegssaison 2021/2022 weckte der wendige und flinke Angreifer dann vielerseits Interesse, als ihm in 45 Partien starke 51 Scorerpunkte gelangen (23 Tore, 28 Assists) und er so großen Anteil am Erfolg hatte. Dennoch unterschrieb er noch im Laufe der Erfolgssaison einen Vertrag bis Sommer 2025, dessen letzten Jahr nun anbricht. Und auch zur jüngst errungenen DEL-2-Meisterschaft trug er einen wichtigen Teil bei: In Spiel sechs des Play-off-Finals gegen die Kassel Huskies gelangen ihm ein Tor und eine Vorlage. Am Ende stand der 4:2-Sieg, der den Titel perfekt machte. Ontl sagt: „Es ist sehr schön, weiterhin Teil der Eisbärenfamilie zu sein. Ich fühle mich hier sehr wohl. Regensburg ist in den letzten Jahren zu meiner zweiten Heimat geworden.  Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir uns alle in der Donau-Arena wieder sehen."

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito, Christoph Jürgens und Andreas Nickl

 

Stürmer Constantin Ontl bleibt bei den Eisbären Regensburg: Der inzwischen 25-Jährige hat einen laufenden Vertrag und geht daher in seine siebte Saison mit den Domstädtern.
Foto: Andreas Nickl

 

Foto: Christoph Jürgens

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


TOPTRANSFER FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG: STÜRMER DAVID MORLEY WECHSELT IN DIE DOMSTADT

Zweiter hochkarätiger Neuzugang für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Die Oberpfälzer lotsen mit David Morley einen Top-Stürmer in die Domstadt. Das gab der Klub jetzt exklusiv im Rahmen eines Sponsorenevents bekannt. Der 33-jähirge Kanadier, der sowohl Center als auch auf dem Flügel spielen kann, kommt nach einer starken Saison für den HC Pustertal aus der internationalen Top-Spielklasse ICEHL (International Central European Hockey League). Für die Südtiroler kam der Angreifer in der Spielklasse mit Teams aus Italien, Österreich, der Slowakei, Slowenien, und Tschechien auf 53 Scorerpunkte in 51 Partien (25 Tore und 28 Assists) und landete damit auf Rang 14 der besten Scorer der Liga. Bemerkenswert: Damit ließ der quirlige Offensivmann nicht nur zahlreiche Topspieler (unter anderem auch diverse Teilnehmer an der jüngst zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft) hinter sich – Morley sammelte dabei auch lediglich vier Strafminuten. In den Play-offs scheiterte er mit seinem Team erst im Halbfinale. In Regensburg wird Morley die Rückennummer #93 tragen.

In seiner kanadischen Heimat machte Morley die ersten Schritte auf dem Eis, ehe er 2011 in die höchste US-amerikanische College- und Universitätsliga NCAA wechselte. Für die St. Cloud State University absolvierte er über fünf Saisons hinweg insgesamt 150 Spiele und sammelte dabei 118 Scorerpunkte (51 Treffer und 67 Vorlagen). Es folgte der Sprung ins Profi-Eishockey: Für die Atlanta Gladiators lief Morley zwei Mal in der East Coast Hockey League (ECHL), der dritthöchsten Spielklasse Nordamerikas, auf (zwei Assists). Zur Saison 2016/2017 ging es dann nach Europa – in den folgenden sieben Jahren stürmte er äußerst erfolgreich in der starken ersten Liga Norwegens. Für drei unterschiedliche Klubs sammelte er satte 357 Torbeteiligungen in 285 Partien. Nach seiner nicht minder beeindruckenden Spielzeit für Pustertal verschlägt es den Familienvater nun also in die Domstadt.

Mit 1,71 Metern bezeichnet sich Morley selbst als „kleineren Spieler“, der dies aber mit Schnelligkeit und Spielverständnis ausgleiche, um Chancen zu kreieren. Er betont: „Ich bin ein Spielmacher, der auf dem Eis gerne kreativ ist.“ Vor seiner Entscheidung für die Eisbären habe er sich bei vielen Freunden erkundigt, die in Deutschland spielen oder gespielt haben: „Alle haben mir versichert, dass Regensburg ein großartiger Ort ist. Ich habe eine junge Familie und es war daher für uns besonders wichtig, wo wir hingehen. Außerdem gibt es auch abgesehen von der tollen Stadt nichts Besseres, als zu einer Mannschaft mit Siegermentalität zu wechseln. Als frisch gebackener Meister waren die Eisbären also die perfekte Wahl für mich.“ Er habe sich auch bei Corey Trivino über den Standort, das Team, die Organisation und die Stadt erkundigt, der nur in den höchsten Tönen über Regensburg gesprochen habe. „Jetzt hoffe ich natürlich auf eine weitere erfolgreiche Saison mit den Eisbären“, sagt Morley.

Bekannte Weggefährten

Im Laufe seiner Karriere spielte er immer wieder mit bekannten Namen zusammen – auch mit späteren Topspielern der NHL, AHL, DEL und DEL 2 (siehe Auflistung unten). Dass er dabei einige von ihnen in verschiedenen Statistiken der einzelnen Saisons sogar hinter sich ließ, spricht für seine Qualität. Nicht zuletzt deshalb sagt EBR-Geschäftsführer Christian Sommerer: „Wenn sich uns die Möglichkeit bietet, einen absoluten Topspieler wie David Morley für uns zu gewinnen, müssen wir zuschlagen. In vielen Gesprächen konnten sich beide Seiten ein Bild voneinander machen und schnell war klar, dass wir zusammenarbeiten möchten. Wir freuen uns darauf, David und seine Familie im Juli in Regensburg bei den Eisbären begrüßen zu dürfen.“

Ähnlich sieht es Trainer Max Kaltenhauser: Morley sei ein „grandioser Stürmer mit überragender Spielintelligenz“, auf den er schon länger ein Auge geworfen habe. Er berichtet: „Wir standen auch vergangenes Jahr schon relativ nahe an einer Verpflichtung. Ich habe seinen Weg auch in Pustertal weiterverfolgt und wir standen immer in Kontakt. Ich bin sehr froh, dass es jetzt geklappt hat. Meine Kontakte in Norwegen waren sich einig, dass er in den letzten Jahren einer der besten – wenn nicht der beste – Playmaker der dortigen Liga war. Das Niveau dort ist wirklich hoch und seine Punkteausbeute spricht da auch für sich.“ Sowohl in Norwegen als auch in der ICEHL werde deutlich physischer gespielt als in der DEL 2 – und dennoch habe sich Morley überall durchsetzen können. „Offensiv ist das ein absoluter Topmann, der uns sicher weiterhilft“, ist sich der Coach sicher.

 

Transferhammer für die Eisbären Regensburg: Mit dem Kanadier David Morley wechselt ein Topstürmer zu den Domstädtern.
Foto: Iwan Foppa/HC Pustertal

 

Auswahl ehemaliger Teamkollegen Morleys:

Ben Hanowski (USA/unter anderem NHL, AHL und DEL),
Nick Jensen (Nationalspieler der USA/AHL und aktuell NHL),
Nic Dowd (USA/AHL und aktuell NHL),
Drew Leblanc (USA/NHL, AHL und aktuell DEL),
Kevin Gravel (USA/NHL und aktuell AHL),
Jonny Brodzinski (USA/AHL und aktuell NHL),
Ethan Prow (USA/NHL, DEL und aktuell AHL),
Michael Eyssimont (aktueller Nationalspieler der USA/NHL und AHL),
Will Borgen (USA/AHL und aktuell NHL),
Chris Rumble (USA, Kanada/AHL und DEL),
Cam Reid (Kanada/DEL 2 und AHL),
Nolan Zajac (Kanada/AHL und aktuell DEL),
Joel Lowry (Kanada/AHL, DEL und aktuell DEL 2),
Troy Rutkowski (Kanada/AHL und DEL 2),
Brett Cameron (Kanada/AHL und aktuell DEL 2),
Jacob Lagacé (Kanada/AHL, DEL und aktuell DEL 2),
Rylan Schwartz (Kanada, Deutschland/AHL, DEL und aktuell DEL 2),
Jason Akeson (Kanada/NHL, AHL, KHL und DEL),
Rick Schofield (Kanada/AHL und DEL),
Zach Sill (Kanada/NHL, AHL und DEL),
Ryan Stanton (Kanada/NHL, AHL und DEL),
Alex Petan (Kanada, Italien/aktueller italienischer Nationalspieler/AHL und DEL),
Daniel Catenacci (Kanada, Italien/aktueller italienischer Nationalspieler/NHL und AHL),
Markus Vikingstad (aktueller Norwegischer Nationalspieler/aktuell DEL),
und Kalle Kossila (finnischer Nationalspieler/NHL, AHL, KHL und DEL).

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Iwan Foppa/HC Pustertal & Fabian Leitner/HC Pustertal

 

Foto: Fabian Leitner/HC Pustertal

 

Foto: Fabian Leitner/HC Pustertal

 

Foto: Fabian Leitner/HC Pustertal