NEUER TORHÜTER FÜR REGENSBURG: EISBÄREN VERPFLICHTEN GOALIE KONRAD FIEDLER
22-jähriges Talent kommt nach drei starken Jahren für Peiting aus der Oberliga in die Oberpfalz
Mit Konrad Fiedler sichert sich Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg ein spannendes Torhütertalent. Der 22-Jährige überzeugte trotz seines noch jungen Alters bereits in 90 Partien in den vergangenen drei Saisons für Peiting in der Oberliga, in denen er im Schnitt auf eine Fangquote von rund 89 Prozent kam. Die Oberpfälzer sind Fiedlers erste Station in der DEL 2. „Mein Ziel war für kommende Saison ganz klar die Zweite Liga – ich wollte nach drei Jahren mit Peiting den nächsten Schritt wagen“, sagt der junge Schlussmann und ergänzt: „Ich freue mich riesig, nächste Saison ein Teil der Eisbären-Familie zu sein. Ich habe nur Gutes über den Standort und die Fans gehört und sehe hier die besten Chancen, mich weiterzuentwickeln.“ Die Rot-Weißen setzen damit erstmals seit zwei Jahren wieder auf ein Torhütergespann ohne Kontingentspieler.
Der gebürtige Dresdner machte seine ersten Schritte auf dem Eis in seiner Heimatstadt, spielte im Nachwuchs leihweise aber unter anderem auch in Erfurt. 2019 wechselte er dann im Alter von nur 16 Jahren aus der Dresdner U-17-Mannschaft ins U-20-DNL-Team nach Rosenheim. Nach drei Jahren in der Starbulls-Talentschmiede, während derer er zum Teil auch zum Profikader zählte (damals Oberliga – allerdings ohne Einsatz), folgte 2022 der Oberbayern- und Liga-interne Wechsel nach Peiting. In den folgenden beiden Jahren steigerte Fiedler sich dort immer weiter, was ihm 2024 die Tür zur Beletage, zur DEL, öffnete: Die Augsburger Panther nahmen den Youngster unter Vertrag. Per Förderlizenz lief Fiedler weiterhin weiter für Peiting auf: Seine 33 Oberliga-Begegnungen in der abgelaufenen Saison waren nicht nur sein persönlicher Höchstwert in einer Spielzeit – auch seine Fangquote verbesserte sich dabei noch einmal.
Fiedler: Die Entscheidung fiel mir leicht
Fiedler ist sich sicher: „Die Möglichkeiten, die mir aufgezeigt wurden, mit Regensburg in einem professionellen Umfeld DEL 2 Spielpraxis zu sammeln und in Verbindung mit einem Torwarttrainer den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen, haben mir die Entscheidung für die Eisbären sehr leicht gemacht.“ Goalie-Coach Joey Vollmer kennt der neue Keeper dabei ohnehin schon, wie er berichtet: „Wir haben uns vor einigen Jahren bei einem Torwarttrainerlehrgang, den wir zusammen absolviert haben, kennengelernt und sind uns seitdem auch so immer wieder über den Weg gelaufen. Und mit Sam Payeur habe ich natürlich die letzten Jahre schon in Peiting zusammen gespielt.“ Sich selbst beschreibt der 1,82 Meter große Rechtsfänger als läuferisch starken und sehr beweglichen Torhüter.
Für Trainer und Sportlichen Leiter Peter Flache ist Fiedler die optimale Besetzung für die freie Position im Tor neben Jonas Neffin. Er erklärt: „Ich vertraue Joey Vollmer zu 100 Prozent – und er hat sich sehr stark für Konrad ausgesprochen. Konrad ist noch jung und hat enormes Potential – er kann viel von Jonas lernen und sie können sich gegenseitig pushen. Mit Joey bekommt er außerdem einen hervorragenden Torwarttrainer an die Seite gestellt. Ich freue mich sehr auf Konrad.“ Besonders wertvoll sei Fiedler für die Eisbären ob der geltenden Altersregelungen in der DEL 2: Pro Partie darf dort nur eine begrenzte Anzahl an Akteuren über einem bestimmten Alter eingesetzt werden (24 Jahre bei Feldspielern, 26 bei Torstehern) – weder Neffin noch Neuzugang Fiedler fallen jedoch in diese Kategorie, was den Rot-Weißen mehr Flexibilität verleiht.
Kader der Eisbären Regensburg
Tor: Jonas Neffin (U) und Konrad Fiedler (U).
Abwehr: Sean Giles, Jakob Weber, Nikola Gajovský, Patrick Demetz, Pascal Zerressen, Guillaume Naud und Marian Bauer (U 21).
Sturm: Constantin Ontl, Aleandro Angaran (U), Pierre Preto, Corey Trivino (AL), David Morley (AL), Donát Péter, Sam Payeur, Lukas Krieger (U 21) und Bryce Kindopp (AL).
Trainerstab: Peter Flache (Headcoach und Sportlicher Leiter), Hugo Boisvert (Co-Trainer) und Joey Vollmer (Torwarttrainer).
Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Adrian Goldberg/sportberichte.de

Neuer Torhüter für die Eisbären Regensburg: Der 22-jährige Konrad Fiedler wechselt in die Domstadt.
Fotos: Adrian Goldberg/sportberichte.de
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VERÄNDERUNGEN AUF DER TORHÜTER-POSITION: EISBÄREN REGENSBURG VERABSCHIEDEN FÜNF GOALIES
EIGENGEWÄCHS FABIO MARX, FINNE EETU LAURIKAINEN, KANADIER OLIVIER ROY, DAVID KUBÍK UND KIMI SAFFRAN VERLASSEN DEN KLUB
Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg orientiert sich auf der Torhüter-Position neu: Fünf Keeper verlassen den DEL-2-Klub, neben Eigengewächs Fabio Marx auch die beiden Kontingentgoalies Eetu Laurikainen aus Finnland und Olivier Roy aus Kanada sowie David Kubík, der unter der Saison in die Domstadt zurückkehrte. Auch Nachwuchs-Nationaltorsteher Kimi Saffran vom DNL-Team der Jungadler Mannheim wird nicht mehr in die Domstadt zurückkehren.
Fabio Marx: Eigengewächs zieht weiter
Der gebürtige Regensburger Fabio Marx hatte alle Nachwuchsteams der Talentschmiede des Stammvereins EVR durchlaufen und lief in seiner Spielerkarriere bislang ausschließlich für Teams der Domstädter auf. Zur Saison 2023/2024 war Marx als dritter Torhüter auch in die Erste Mannschaft aufgerückt, hütete aber zugleich noch das Tor der U 20 in der DNL. Insgesamt 22 Mal nahm er in den vergangenen beiden Jahren als Backup oder dritte Option der Eisbären bei DEL-2-Begegnungen auf der Bank Platz, derweil stand er parallel noch 40 Mal in der höchsten deutschen Nachwuchsliga für die Domstädter zwischen den Pfosten. Aus Altersgründen ist der inzwischen 19-Jährige nun nicht mehr für das Nachwuchsteam spielberechtigt, sein Vertrag bei den Eisbären wird nicht verlängert.
Die Eisbären bedanken sich bei Fabio Marx ausdrücklich für seinen Einsatz auf und neben dem Eis sowie seine Treue zum Regensburger Eishockey und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg sportlich wie privat nur das Beste!
Eetu Laurikainen: Finnischer Topkeeper beendet seine Karriere
Mit der Verpflichtung des ehemaligen finnischen Nationaltorhüters Eetu Laurikainen präsentierten die Eisbären vor der abgelaufenen Saison gemeinsam mit Jonas Neffin ein starkes Torhüterduo. Der 32-Jährige kam mit der Empfehlung (unter anderem) eines Titels in der Champions Hockey League (CHL), vier Länderspielen für sein Heimatland, Erfahrung in den höchsten Ligen Finnlands, der Schweiz und Tschechiens sowie in der zweithöchsten nordamerikanischen Profiliga AHL in die Domstadt. Er erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen und überzeugte in seinen 19 Einsätzen mit zahlreichen spektakulären Paraden, einer starken Fangquote von über 91,5 Prozent sowie zwei Shutouts. Doch eine Verletzung bremste den Skandinavier ab Januar aus. Bereits angeschlagen absolvierte er so am 17. Januar bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser seine letzte Partie für die Oberpfälzer und konnte anschließend nicht mehr eingreifen. Nun beendet der sympathische Rückhalt seine aktive Profikarriere.
Die Eisbären bedanken sich bei Eetu Laurikainen für seinen Einsatz auf und neben dem Eis und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg nur das Beste!
Olivier Roy: Nachverpflichteter Rückhalt
Als das Verletzungspech bei den Eisbären im Januar besonders hart zuschlug und sich mit Laurikainen und Neffin gleich beide Stammtorhüter verletzten, während das DNL-Team noch voll im Spielbetrieb stand, reagierten die Regensburger mit der Verpflichtung des erfahrenen Kanadiers Olivier Roy. Der 33-Jährige kam vom italienischen Klub HC Pustertal aus der starken internationalen ICEHL, in der er schon die beiden vorangegangenen Saisons für das ungarische Team Fehérvár AV19 mit guten Leistungen überzeugt hatte. Roy brachte die Erfahrung aus 150 DEL- und neun CHL-Spielen für Augsburg, 44 Einsätzen in der AHL, 152 Begegnungen und einer Meisterschaft in der dritthöchsten nordamerikanischen Spielklasse ECHL sowie etlichen weiteren Stationen und Erfolgen (unter anderem slowakischer Meister und Spengler-Cup-Sieger mit Team Canada) mit an die Donau. In der schwierigen Saisonphase hütete er das Regensburger Tor zehn Mal, ehe der wiedergenesene Neffin zurückkehrte. Auch sein Vertrag wird nicht verlängert.
Die Eisbären Regensburg bedanken sich bei Olivier Roy für seine gezeigten Leistungen und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg nur das Beste!
David Kubík: Wichtiger Backup in entscheidender Saisonphase
Mit dem jungen Deutsch-Tschechen David Kubík kehrte kurz vor Transferschluss noch ein alter Bekannter in die Domstadt zurück: Der inzwischen 20-Jährige war während der Saison 2023/2024 als Absicherung zwischen den Pfosten aus dem eigenen DNL-Team in den Profikader aufgerückt und für die DEL 2 lizenziert worden. Am Ende der Meistersaison wagte Kubík, damals aus Altersgründen nicht mehr für die U 20 spielberechtigt, den nächsten Schritt und schloss sich Rostock in der Oberliga Nord an. Mitte Februar holten ihn die Eisbären dann erneut zur Absicherung zurück, um sich mehr Optionen in der Aufstellung zu ermöglichen. Insgesamt stand Kubík 36 Mal für die Jungeisbären zwischen den Pfosten, zwölf Mal war er Backup in der DEL 2. Nun zieht das Talent weiter.
Die Eisbären bedanken sich bei David Kubík für seine Unterstützung in der wichtigsten Saisonphase sowie seinen Einsatz und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg nur das Beste!
Kimi Saffran: Kurzfristige Hilfe in prekärer Situation
Beinahe zeitgleich mit der Ankunft von Olivier Roy vermeldeten die Eisbären Regensburg auch den Neuzugang von Torhütertalent Kimi Saffran. Nach den Verletzungen von Jonas Neffin und Eetu Laurikainen nahm der der 17-jährige Nachwuchsnationalspieler, eigentlich Stammtorhüter im U-20-DNL-Team der Jungadler Mannheim, zwei Mal als Backup auf der Regensburger Bank Platz und half so kurzfristig in der prekären Situation aus. Kimi Saffran wird nicht nach Regensburg zurückkehren.
Die Eisbären Regensburg bedanken sich bei Kimi Saffran für seine Hilfe und seinen Einsatz in einer schwierigen Lage und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg nur das Beste!
Kader der Eisbären Regensburg
Tor: Jonas Neffin (U).
Abwehr: Patrick Demetz, Guillaume Naud und Marian Bauer (U 21).
Sturm: Constantin Ontl, Pierre Preto, Corey Trivino (AL).
Trainerstab: Peter Flache (Headcoach und Sportlicher Leiter) und Hugo Boisvert (Co-Trainer).
Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito (Laurikainen & Roy), Fotoschmiede MCB (Marx), Jan-Malte Diekmann/JMD-Photography (Kubík) und Andreas Nickl (Saffran)

Die Eisbären Regensburg orientieren sich auf der Torhüter-Position neu: Mit Fabio Marx, Eetu Laurikainen, Olivier Roy, David Kubík und Kimi Saffran verlassen gleich fünf Goalies den Klub...
Foto: Fotoschmiede MCB

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Foto: Jan-Malte Diekmann/JMD-Photography

Foto: Andreas Nickl (Saffran)
SICHERER RÜCKHALT BLEIBT IN REGENSBURG: EISBÄREN VERLÄNGERN MIT GOALIE JONAS NEFFIN
24-JÄHRIGER TORWART SOLL NOCH GRÖẞERE ROLLE ÜBERNEHMEN
Wichtiger Baustein für den Kader: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat den Vertrag mit Goalie Jonas Neffin verlängert! Das gab der Klub jetzt auf seiner Saisonabschlussfeier bekannt und erntete damit tosenden Jubel seiner Fans. Der 24-jährige Torhüter geht in seine dritte Saison mit den Domstädtern, für die er bislang 51 Mal zwischen den Pfosten stand. Insbesondere zuletzt stellte der gebürtige Iserlohner seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis: Als es für die Oberpfälzer in den Play-downs um nicht weniger als den Klassenerhalt ging, überragte Neffin mit einer Fangquote von satten 94 Prozent und trug so einen großen Teil zum DEL-2-Verbleib der Domstädter bei. Bei den Rot-Weißen wird er weiterhin die Rückennummer #75 tragen...
Der ehemalige Junioren-Nationalspieler stammt aus dem Nachwuchs seines Heimatklubs Iserlohn und schaffte über das dortige DNL-Team auch den Sprung in den Erstliga-Kader. In diesem kam er in sechs Spielzeiten insgesamt fünf Mal zum Einsatz (Fangquote knapp 90 Prozent). Per Förderlizenz ging es einst unter anderem nach Weiden und Herne in die Oberliga, in der Zweiten Liga bringt er es inzwischen auf 68 Spiele für Regensburg, Dresden und Kassel.
Sonderlob von Trainer Peter Flache
Eisbären-Trainer und Sportlicher Leiter Peter Flache ist froh, mit Neffin einen der Garanten für den Klassenerhalt in Regensburg halten zu können. Er betont: „Jonas hat schon im Dezember übernommen und sehr gut gespielt, als Eetu Laurikainen verletzt war. Dank seiner starken Leistungen haben wir schon in dieser schwierigen Phase regelmäßig gepunktet. Dann hat er sich leider verletzt. Und trotzdem war er jeden Tag da, ist mit uns auf Auswärtsspiele gefahren, um das Team zu unterstützen.“ Was folgte, rang dem Coach aber höchsten Respekt ab: „Man hat gemerkt: Er will unbedingt zurückkommen. Es war unglaublich: In der wichtigsten Phase war er wieder da und war noch stärker als vorher.“ Neffin habe sich in den Play-downs voll bewiesen: „Er ist absolut bereit in dieser Liga eine Nummer Eins zu sein. Wir sind froh, dass sich Jonas weiter für uns entschieden hat.“
Neffin selbst sagte auf der Abschlussfeier: „Regensburg ist eine unglaubliche Stadt, ein toller Klub, die Jungs sind top. Ich fühle mich wohl hier, ich spüre das Vertrauen – und ich bin auch sehr dankbar, dass ich hier bei den Eisbären den nächsten Schritt gehen darf.“
Kader der Eisbären Regensburg
Tor: Jonas Neffin (U).
Abwehr: –
Sturm: Corey Trivino (AL).
Trainer: Peter Flache (Headcoach).
Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito
Soll eine noch größere Rolle übernehmen: Torhüter Jonas Neffin, in der entscheidenden Phase ein überragender Rückhalt, hat seinen Vertrag bei den Eisbären Regensburg verlängert...
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito
Die Kadernews werden präsentiert von Guggenberger GmbH!
GOALIE JONAS NEFFIN IST EISBÄR DER SAISON
GOALIE JONAS NEFFIN IST EISBÄR DER SAISON
Sooooo verdient: Keeper Jonas Neffin, überragender Rückhalt in der wichtigsten Phase der Saison, ist von euch bei der Wahl der Mittelbayerischen Zeitung zum "Eisbär der Saison" gewählt worden! Damit verdrängte der 24-Jährige die Stürmer Corey Trivino und Constantin Ontl auf die Plätze zwei und drei...
Glückwunsch, Jonas!

Foto: Melanie Feldmeier/arSito




