EISBÄREN LEGEN AUF DEN KONTINGENTSTELLEN NACH: COREY TRIVINO VERSTÄRKT DEN REGENSBURGER STURM!

Die Eisbären Regensburg haben auf die bittere Verletzung von Kontingentstürmer Kyle Osterberg (28 Jahre/USA) im letzten Testspiel vor Beginn der neuen Saison in der zweithöchsten deutschen Eishockey-Liga, der DEL 2, reagiert. Der 32-jährige Kanadier Corey Trivino wechselt in die Domstadt. In den vergangenen vier Spielzeiten schnürte Trivino die Schlittschuhe für den neuen Regensburger Ligakonkurrenten Kassel Huskies. Seine Statistiken aus dieser Zeit zeigen seine spielerische Klasse: In 156 Partien für die Hessen gelangen ihm 177 Scorerpunkte (51 Tore und 126 Vorlagen). Er spielt überwiegend auf der Center-Position und wird bei den Oberpfälzern die Rückennummer 86 tragen.

Nachdem die Eisbären jüngst in den ersten beiden Hauptrundenspielen der neuen DEL-2-Saison (3:0-Heimsieg über Bayreuth, 0:5-Niederlage in Krefeld) mit einem Kontingentspieler weniger antreten mussten, ist die durch Osterbergs schwere Verletzung entstandene Lücke im Angriff nun geschlossen. Trivino ist bereits in Regensburg und wird schon am morgigen Dienstag, 20. September 2022, erstmals in der Domstadt trainieren und mit dem Team aufs Eis gehen. Baldmöglichst soll er die Mannschaft auch in den Punktspielen unterstützen.

Trivino bringt viel Erfahrung aus unterschiedlichsten Top-Ligen mit in die Oberpfalz. In seiner kanadischen Heimat durchlief der in Toronto geborene Angreifer seine Eishockey-Ausbildung. Mit der Junioren-Nationalmannschaft Kanadas gewann er 2008 Gold bei der U-18-Weltmeisterschaft, wobei er sieben Punkte in sieben Spielen zum Erfolg beisteuerte. Im gleichen Jahr wurde Trivino auch vom NHL-Team New York Islanders in der Zweiten Runde an Position 36 gedraftet und wechselte daraufhin in die USA, wo er zunächst in der dortigen College-Liga NCAA stark aufspielte, ehe er für drei Spielzeiten in die dritthöchste nordamerikanische Profiliga ECHL wechselte (43 Tore und 84 Vorlagen für 127 Punkte in 147 Spielen). In dieser Zeit lief Trivino auch 50 Mal für die Portland Pirates in der Zweiten Liga, der AHL, auf und sammelte dort in 50 Begegnungen 16 Scorerpunkte (3 Treffer, 13 Assists).

Es folgte zur Saison 2015/2016 der Sprung nach Europa: Zunächst in die russische Top-Liga KHL (Vladivostok), bald weiter zu Orli Znojmo zu einem der damaligen tschechischen Vertreter in der damaligen EBEL (heute ICE Hockey League), der internationalen höchsten Spielklasse Österreichs. Über die kasachischen Klubs Astana (KHL) und Ust-Kamenogorsk (VHL, zweite Liga Russland), für die er im Wechsel in den nächsten beiden Spielzeiten auflief, ging es für kurze Zeit zurück in die EBEL zum Villacher SC, ehe während der Saison 2018/2019 der Wechsel nach Kassel folgte. Die Hessen hatte Trivino erst nach der zurückliegenden Spielzeit nach vier erfolgreichen Jahren verlassen.

Reibungslose Verhandlungen

Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer ist froh und erleichtert, die durch die Osterberg-Verletzung entstandene Lücke im Team so schnell und qualitativ hochwertig geschlossen zu haben. Zum Transfer und den damit verbundenen Herausforderungen berichtet er: „Es freut uns unglaublich, dass sich Corey für uns entschieden hat. Max Kaltenhauser hat binnen kürzester Zeit durch intensives Scouting eine Lösung für den langen Ausfall von Kyle Osterberg gefunden. Die Verhandlungen waren hochprofessionell und gingen blitzschnell, sie fanden parallel zum ersten Heimspiel gegen Bayreuth statt. Ich war während des Spiels ständig in Kontakt mit Coreys Agenten in Vancouver.“ Der Vertrag sei binnen weniger Stunden in der Nacht von Freitag auf Samstag unterschrieben zurückgekommen, woraufhin Sommerer unmittelbar Flüge für Sonntag gebucht habe. Am Montag um 10 Uhr morgens landete Trivino bereits in München, wo ihn der EBR-Geschäftsführer am Flughafen abgeholt und nach Regensburg gefahren habe.

Sommerer ergänzt: „Auch, dass Corey bereits am Dienstag schon aufs Eis gehen darf, war nur dank dem reibungslosen Ineinandergreifen aller notwendigen Zahnräder im Hintergrund möglich. Hier sei stellvertretend die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erwähnt. Hierzu muss man wissen, dass ein kanadischer Spieler ohne die beiden Genehmigungen nicht aufs Eis darf, auch nicht um zu trainieren. Da der Transfer über ein Wochenende stattfand, war die Herausforderung besonders groß. Wir möchten uns bei allen an diesem Transfer Beteiligten herzlich bedanken, insbesondere auch bei den Behörden der Stadt Regensburg.“

Trivino: "Müssen als Team wachsen und lernen"

Trivino selbst freut sich auf die neue Herausforderung und ist dankbar für die Chance, wieder in Deutschland und der DEL 2 spielen zu können. Er sagt: „Meine Familie und ich freuen uns, nach Regensburg zu kommen. Wir haben unsere Zeit in Deutschland immer sehr genossen und über Regensburg haben wir nur Gutes gehört – über die Stadt, die dortige Eishockey-Szene und die Eisbären-Fans.“ Der Kanadier beschreibt sich selbst als Zwei-Wege-Center, der Erfahrung, Geschwindigkeit und Skill mitbringt. „Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, an die jüngsten Erfolge des Klubs anzuknüpfen. Das Ziel dieses Jahr kann nur sein, als Team zu lernen und über die Saison hinweg zu wachsen, sodass wir in den entscheidenden Spielen in Topform sind. Ich bin sehr dankbar für diese Chance und kann es kaum erwarten, mein Bestes auf dem Eis zu geben.“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Jan-Malte Diekmann/JMD-Photographie


JUNGER STÜRMER FÜR DIE EISBÄREN: QUIRIN SPIES BLEIBT IN REGENSBURG UND SOLL FÖRDERLIZENZ FÜR OBERLIGIST PEITING ERHALTEN

Ein weiterer junger Stürmer für die Eisbären Regensburg: Mit Quirin Spies bleibt in talentierter Angreifer in der Domstadt. Der 20-Jährige kam während der abgelaufenen Spielzeit aus Augsburg zu den Jung-Eisbären in die DNL, für die er in sechs Spielen ein Tor und zwei Vorlagen beisteuerte.

Nun verlängert der quirlige Stürmer also in der Donau-Stadt. Spies absolvierte auch Teile der Vorbereitung mit den Eisbären, lief in den Test-Heimspielen gegen den tschechischen Zweitligisten HC Sokolov und gegen den neuen Liga-Rivalen Kassel Huskies bereits für das DEL-2-Team auf und hinterließ dabei einen starken Eindruck. Zuletzt stürmte er allerdings in drei Vorbereitungspartien für den Oberligisten EC Peiting, für den Spies momentan mit einer Gastspielgenehmigung aufläuft. Beim Drittligisten soll Spies Spielpraxis und Erfahrung sammeln, weshalb beide Klubs intensiv an einer Möglichkeit arbeiten, Spies mit einer Förderlizenz für die Oberbayern auszustatten.

Spies: "Super Möglichkeit für mich"

Im Nachwuchs spielte Spies für München, Klostersee, Schwenningen, Rosenheim (hier stand er auch schon in Oberliga-Partien im Kader), Augsburg und zuletzt die Jung-Eisbären. Er selbst bezeichnet das Förderlizenz-Modell als „ideal“ für seine derzeitige Situation: „Ich bleibe bei den Eisbären, weil es für mich eine super Möglichkeit ist, mir Einsätze in der DEL2 zu erarbeiten. Aber der Schritt in die Oberliga ist gerade sehr wichtig für mich: Dort kann ich Erfahrung und Spielpraxis sammeln und bekomme wahrscheinlich auch mehr Eiszeit.“

Bei seinen Einsätzen für Regensburg wird Spies die Rückennummer 42 tragen.

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Melanie Feldmeier/arSito


GASTSPIELGENEHMIGUNG FÜR DEN DSC: STÜRMER CHRISTOPH SCHMIDT VERBRINGT TRAININGSWOCHE IN DEGGENDORF – FÖRDERLIZENZ STEHT IM RAUM

Kurzfristige News rund um das Team der Eisbären Regensburg. Christoph Schmidt, der 21-jährige Stürmer des DEL-2-Klubs, wird die komplette Trainingswoche beim Oberligisten Deggendorfer SC verbringen. Darunter fallen auch zwei Testspiele der Niederbayern: ein Aufeinandertreffen mit den Zeller Eisbären in Deggendorf am Mittwoch, 31. August (19:30 Uhr) und ein Auswärtsspiel in Tölz am Freitag, 2. September (19:30 Uhr).

In beiden Begegnungen wird Schmidt mit einer Gastspielgenehmigung für den DSC auflaufen. Darüber hinaus arbeiten beide Klubs derzeit an der Möglichkeit, den gebürtigen Regensburger mit einer Förderlizenz für Deggendorf auszustatten.

Alle Informationen zur erst kürzlich erfolgten Vertragsverlängerung mit Schmidt finden Sie auf unserer offiziellen EBR-Homepage unter
https://eisbaeren-regensburg.com/naechster-gebuertiger-regensburger-bleibt-christoph-schmidt-verlaengert-bei-den-eisbaeren

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Melanie Feldmeier/arSito

Regensburg, Montag, 29. August 2022


REGENSBURGER URGESTEIN BLEIBT BEI DEN EISBÄREN – GOALIE JONAS LESERER VERLÄNGERT

Es wird seine 32. Saison in Regensburg: Mit Torhüter Jonas Leserer verlängert der Inbegriff eines Urgesteins bei den Eisbären und bleibt dem Eishockey-Klub damit auch nach der Rückkehr in die Zweitklassigkeit erhalten. Leserer spielte nie für einen anderen Klub als die Eisbären beziehungsweise den EV Regensburg: 32 Spielzeiten für die gleiche Organisation – das ist etwas ganz Besonderes. Zumal Leserer erst 35 Jahre alt ist.

Der in Regensburg geborene Goalie erinnert sich: „In der Saison 1991/1992 hat damals alles angefangen. Das letzte Jahr war der absolute Höhepunkt. Die Rückkehr in die DEL 2 bedeutet für mich sehr viel, denn in der damaligen Zweiten Bundesliga habe ich 2006 meine ersten Erfahrungen im Herrenbereich unter Erich Kühnhackl gemacht. Jetzt mit Max Kaltenhauser und den Eisbären das nochmal erleben zu dürfen und mit den Jungs dieses Abenteuer anzugehen, motiviert nochmal ungemein. Ich will Devin Williams und Patrick Berger heuer so gut es geht unterstützen. Das Ergebnis sehen wir dann im März oder April. Aber ich bin überzeugt, dass die beiden es im Tor rocken werden.“

Über 300 Mal stand Leserer schon im Aufgebot

In der Oberliga-Finalserie gegen Memmingen, die die Domstädter letztlich mit dem Aufstieg in die DEL 2 krönten, stand Leserer bereits zum 300. Mal bei einem Herren-Spiel der Eisbären beziehungsweise des EV Regensburg im Aufgebot. In der Saison 2005/2006 feierte Jonas seine ersten Einsätze bei der Ersten Mannschaft - insgesamt stand er seither 108 Mal zwischen den Pfosten der Oberpfälzer, ganz genau 5888 Minuten und 35 Sekunden auf dem Eis. Dabei kommt er auf einen Gegentorschnitt von 3,29 (323 Gegentreffer), feierte sieben Shutouts und sammelte neun Assists bei 43 Strafminuten. Das bringt dem Eigengewächs diverse Top-Positionen im Allzeit-Ranking des Regensburger Eishockeys ein. Seit Leserers erstem Einsatz haben nur Peter Holmgren und Martin Cinibulk mehr Spiele und Minuten absolviert als er. Auch in der Kategorie Shutouts haben nur diese beiden mehr (je acht). Auf derer sieben kommen neben Jonas Leserer nur noch Markus Janka und Patrick Couture. Neun Punkte hat indes kein anderer Regensburger Torwart auf seinem Konto - Peter Holmgren kommt auf acht Torbeteiligungen.

Für Christian Sommerer ist die Vertragsverlängerung mit dem Routinier etwas ganz Besonderes: „Wir freuen uns wahnsinnig, dass uns Jonas Leserer auch in der DEL 2 erhalten bleibt. Er gehört ja quasi schon zum Inventar und ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Jonas geht in seine 32. Saison bei den Eisbären und ist ein echtes Urgestein – und auch eine Identifikationsfigur für Regensburg und unsere Eishockey-Fans. Eine Eisbären-Mannschaft ohne ihn ist eigentlich gar nicht mehr vorstellbar. Wir freuen uns auf eine weitere Spielzeit mit ihm!“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: Melanie Feldmeier/arSito

 

   


VOLLWERTIGES TEAMMITGLIED – WENN AUCH (VORERST) OHNE LIZENZIERUNG: JEFF FEARING BLEIBT BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG

Mit Jeff Fearing bleibt den Eisbären Regensburg der nächste Spieler aus dem Oberliga-Meisterkader erhalten. Der 38-jährige Stürmer aus den USA wurde in der abgelaufenen Saison Ende Oktober nachverpflichtet, als den damaligen Eishockey-Drittligisten Personalsorgen plagten – insgesamt fünf Mal lief er seither für die Eisbären auf. Trotz seiner wenigen Einsätze etablierte sich der sympathische Angreifer als fester Part des Teams, weshalb er den Domstädtern nun auch nach dem Aufstieg in Deutschlands zweithöchste Spielklasse, die DEL 2, erhalten bleibt. Das Besondere: Fearing bleibt als vollwertiges Teammitglied in Regensburg, obwohl er (vorerst) nicht für den Liga-Kader lizenziert wird.

Großes Lob von Trainer Max Kaltenhauser

Jeff Fearing war bereits im Frühjahr 2021 an die Verantwortlichen herangetreten und hatte sich als Ersatz für Notfälle und vor allem als Ergänzung für den Trainingsbetrieb angeboten. Der Nordamerikaner ist als Soldat der US Army im rund 100 Kilometer von Regensburg entfernten Grafenwöhr stationiert. In seiner Heimat spielte er unter anderem in der bekannten College-Liga NCAA für das Team der Militär-Akademie.

Eisbären-Trainer Max Kaltenhauser ist voll des Lobes für den Routinier: „Ich habe höchsten Respekt vor Jeff. Die Situation ist ja so, dass wir mit sechs Stück jetzt eine maximale Anzahl an zu vergebenden Ausländer-Lizenzen haben – das gab es in der Oberliga ja nicht. Jeff hat bisher keine bekommen, trotzdem ist er fester Bestandteil des Kaders. Sollten wir an der Deadline noch eine Lizenz übrig haben, werden wir ihn lizenzieren, so ist es mit ihm ausgemacht. Jeff ist immer positiv, hat auch letztes Jahr nie schlechte Stimmung gemacht, wenn er nicht gespielt hat, oder sonst irgendwie an einem der anderen Kontingentspieler versucht zu sägen.“ Fearing fahre zu nahezu jedem Training und Spiel, auch auswärts, extra aus Grafenwöhr nach Regensburg und unterstütze die Mannschaft wo es nur gehe. „Und das ganze für quasi kein Geld. Er nimmt diese ewigen Fahrtzeiten auf sich und ist immer super gelaunt. Sportlich ist er ein Musterbeispiel – er ist wirklich top-fit, gibt immer Alles, hilft, wo er kann. Das im Alter von 38 Jahren – ich kann meine Wertschätzung für ihn wirklich kaum in Worte fassen. Für mich war völlig klar: Wenn er einverstanden ist, will ich ihn auf jeden Fall behalten“, sagt Kaltenhauser – zumal Fearing äußerst beliebt innerhalb der Mannschaft und der Organisation sei. Kaltenhauser betont: „Es ist absolut schön, dass er bleibt. Auch wenn er vorerst nicht lizenziert ist, ist er zu 100 Prozent Mannschaftsmitglied und wird auch von allen so gesehen und behandelt. Ich bin total froh, dass er da ist.“

Fearing: "Jeder Tag, an dem man spielen kann, ist ein Geschenk."

Fearing dient als Major in der 41st Field Artillery Brigade der US Army und lebt außerhalb des Stützpunktes in Grafenwöhr.  „Das ist natürlich mein Haupt-Job und es ist ein Privileg für mich, hier in Deutschland zu leben und die US Army zu repräsentieren. Ich hatte Glück, dass ich im November Teil des Teams und so auch Teil dieser ganz speziellen Saison wurde“, erzählt der Stürmer. Er versuche, sich immer mit vollem Einsatz einzubringen und sich für seine Teamkollegen einzusetzen, seine Stärken sieht der US-Amerikaner in seiner Geschwindigkeit und Stärke. Fearing sagt: „Neben dem Eis kann ich gerade auch den jüngeren Spielern mit meinen Erfahrungen aus dem Eishockey und aus meinem Beruf mit 15 Jahren als Army-Officer weiterhelfen.“ Er freut sich auf die neue Saison, auch wenn er zunächst nicht zum Einsatz kommt: „Wenn die Saison losgeht, werde ich nicht lizenziert sein – und ich kann das verstehen: Mein Job bei der Army macht alles etwas unvorhersehbar. Ich weiß, dass das Team es sich nicht leisten kann, mir schon zu Beginn der Saison eine Lizenz zu geben – ich könnte aus verschiedensten Gründen unter der Saison abberufen oder versetzt werden. Aber trotzdem ist es mein Ziel, noch eine Lizenz und damit auch ein paar Einsätze zu bekommen. Ich liebe Eishockey, ich liebe dieses Team – und ich habe gelernt, dass jeder Tag, an dem man spielen kann, ein Geschenk ist. Ich bin mehr als glücklich, den Jungs wo immer ich kann dabei zu helfen, in der DEL 2 Fuß zu fassen.“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Andreas Nickl


WECHSEL NACH PASSAU – VERTEIDIGER TIM SCHLAUDERER ERHÄLT FÖRDERLIZENZ FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG

In der Meistersaison schaffte er den Sprung aus dem eigenen Nachwuchs ins Oberliga-Team, nach dem Aufstieg zieht es den gebürtigen Regensburger nach Passau: Eisbären-Eigengewächs Tim Schlauderer wechselt zu den Black Hawks nach Niederbayern und bleibt damit in der Oberliga. Der 20-jährige Verteidiger verlässt seinen Ausbildungsklub aber nicht ganz – er erhält eine Förderlizenz für die Domstädter und könnte so im Saisonverlauf dennoch Einsätze für die Eisbären in der DEL2 sammeln.

Gegen Ende der Hauptrunde rückte der damalige Kapitän der Jungeisbären immer dann in den Kader der Eisbären, wenn Plätze durch Ausfälle frei wurden. In den Playoffs ersetzte das Abwehr-Talent dann erst André Bühler, später Xaver Tippmann nach Verletzungen und nahm einen festen Part in der Regensburger Defensive ein. Eisbären-Coach Max Kaltenhauser überzeugten die Leistungen des jungen Spielers. „Eigentlich hatten wir deswegen ausgemacht, dass Tim bei uns bleibt – also noch zu Oberliga-Zeiten. Dann haben wir allerdings den Aufstieg geschafft. Für seine Entwicklung ist es besser, wenn er sich erst einmal in der Dritten Liga durchsetzt und dort Erfahrung sammelt“, sagt der EBR-Trainer. Schlauderer sei in den Playoffs ins Kalte Wasser geworfen worden und habe seine Sache sehr gut gemacht. „Wir trauen ihm noch einiges zu. Der Wechsel nach Passau ist mit uns abgesprochen – und es war unsere Bedingung für den Transfer, dass er eine Förderlizenz zu uns bekommt, damit wir immer noch eine Zugriffsmöglichkeit auf ihn haben. Es freut uns sehr, dass er uns nicht komplett verlässt.“

Schlauderer: "Es ist eine große Ehre, im Kader der Eisbären zu stehen"

Insgesamt hat Schlauderer, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt und die Jungeisbären zuletzt als Kapitän anführte, bislang 18 Partien im Eisbären-Trikot (alle in der Oberliga) absolviert. Weite Teile der Vorbereitung bestritt Schlauderer bislang ebenfalls mit den Regensburgern. Er selbst sieht den anstehenden Wechsel nach Passau als „positiven Schritt“ in seiner Karriere: „Dort bekomme ich hoffentlich viel Spielpraxis und kann erstmal in der Oberliga Fuß fassen. Dass ich dabei immer noch im Kader meines Heimatvereins Regensburg in der DEL2 stehen darf, ist für mich eine große Ehre und macht mich sehr stolz.“

Auch Passaus Sportlicher Leiter, Christian Zessack, spricht von einer „Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Tim erhält bei uns die Spielpraxis, um sich weiterzuentwickeln, wir freuen uns auf einen jungen Verteidiger mit viel Potential und bei Bedarf kann Tim auch für Regensburg in der DEL2 spielen.“

Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Melanie Feldmeier/arSito

 


NEUE KAPITÄNE FÜR DIE EISBÄREN: GAJOVSKÝ FÜHRT DIE MANNSCHAFT AN, GULDA UND HEGER DIE ASSISTENTEN

Lange war die Frage ungeklärt, wer nach dem Karriereende des bisherigen Kapitäns der Eisbären Regensburg, Peter Flache, dessen Nachfolge antreten würde - nun steht es fest: Stürmer Nikola Gajovský wird den Eishockey-Zweitligisten künftig aufs Eis führen. Ihm assistieren Verteidiger Tomáš Gulda und Stürmer Lukas Heger. Das hat EBR-Trainer Max Kaltenhauser festgelegt.

Alle drei trugen das "C", beziehungsweise die "A"s schon auf der Brust - Gajovský und Gulda als bisherige etatmäßige Assistenzkapitäne, Heger als nachrückender Co-Captain, als der bisherige Spielführer Peter Flache in der vergangenen Saison lange verletzt ausfiel. Damals rückte Gajovský als Kapitän nach.

Hegers zehnte Saison in Regensburg

Der neue Ersatzkapitän Lukas Heger geht in seine zehnte Spielzeit als Eisbär, kein anderer Spieler des letztjährigen oder aktuellen Kaders spielte öfter für Regensburg. Insgesamt lief er bereits 359 Mal für die Domstädter auf, dabei kommt der Stürmer auf 277 Scorerpunkte (84 Tore und 193 Vorlagen). Heger identifiziert sich voll mit Klub, Mannschaft und Stadt, spricht sogar von Regensburg als einer zweiten Heimat. Für ihn ist das neue Amt eine „riesige Ehre. Dass Max Kaltenhauser mich zum Assistenten gemacht hat, zeigt, wie viel Vertrauen er in mich hat. Das freut mich sehr.“ Die Fans erwarte allerdings „nichts großartig Anderes als die letzten Jahre schon: Ich versuche immer positiv zu sein, mit gutem Beispiel voranzugehen und auch die jüngeren Spieler anzuleiten und zu unterstützen, wenn sie Mal Hilfe brauchen."

Verteidiger Tomáš Gulda , 32 Jahre alt, kam 2015 aus Sonthofen in die Domstadt. Im Playoff-Halbfinale gegen die Hannover Scorpions absolvierte er bereits sein 300. Spiel für Regensburg, inzwischen stehen für ihn 308 Partien im Regensburger Trikot für ihn zu Buche (41 Tore und 187 Vorlagen für 228 Scorerpunkte).

Gajovský Zweiter der Allzeit-Scorerwertung

Ähnliche Töne schlägt der Neu-Kapitän Nikola Gajovský an: "Auch für mich ist das eine große Ehre - aber es ändert sich eigentlich gar nicht so viel für mich. Ich bleibe genauso, wie ich bisher war. Als Peter Flache lange verletzt war, war ich ja auch schon eine ganze Weile Kapitän - deswegen hat Max Kaltenhauser das schon vor einer Weile angedeutet. Aber ich muss jetzt noch mehr machen, noch mehr mit den Schiedsrichten reden. Die Kapitäne sind die Connection zwischen Mannschaft, Trainern und dem ganzen Verein. Aber ich mache meinen Job genauso weiter wie bisher." Der 35-jährige gebürtige Tscheche schnürt bereits seit 2015 seine Schlittschuhe für die Eisbären. Seither zählt er jede Saison zu den punktbesten Stürmern der Mannschaft. In der Meisterspielzeit erhielt Gajovský den deutschen Pass, was den Eisbären die Verpflichtung von Ex-NHL-Stürmer Tomáš Plíhal ermöglichte. In 337 Begegnungen für Regensburg traf Gajovský unglaubliche 213 Mal selbst und bereitete weitere 349 Tore vor, was ihn auf 562 Punkte für die Oberpfälzer bringt. Damit steht Gajovský in der Allzeit-Bestenliste der Scorer des Regensburger Eishockeys auf Rang zwei – bislang sammelte nur „Magic“ Mike Martens mit 592 mehr Punkte für die Domstädter

Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: Melanie Feldmeier/arSito

        

 


STAATSBÜRGERSCHAFT BESTÄTIGT: NEUER GOALIE DER EISBÄREN REGENSBURG DEVIN WILLIAMS ERHÄLT DEUTSCHEN PASS!

Vor rund drei Wochen kam er erstmals in die Domstadt und wurde beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg als Neuzugang vorgestellt – nun ist der 26-Jährige zurück und hat seinen deutschen Pass gleich mit im Gepäck: Die deutsche Staatsbürgerschaft von Torhüter Devin Williams, geboren und aufgewachsen in den USA, wurde von den Behörden bestätigt. Damit belegt der Top-Transfer der Oberpfälzer im Tor keine Kontingentstelle mehr. Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer sagt: „Wir freuen uns sehr, dass Devin binnen nur drei Wochen nach Antragstellung seine deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat. Ich möchte mich dafür sehr herzlich bei allen beteiligten Stellen, insbesondere Herrn Tobias Wild vom Landratsamt Regensburg, für die hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit bedanken.“

Da Williams deutsche Wurzeln hat, hätten die Vorzeichen auf den deutschen Pass laut Sommerer von Beginn an sehr gut gestanden. Ähnliches berichtet Trainer Max Kaltenhauser: „Damit haben wir schon gerechnet. Von Beginn an wurde uns auf mehrfache, gründlichste Nachfrage nach den Chancen und der Dauer des Prozesses immer wieder versichert, dass es bei so lückenlosen und einwandfreien Unterlagen sehr schnell gehen wird. Nur deswegen haben wir ja zwischenzeitlich auch einen fünften Kontingentspieler unter Vertrag genommen. Für uns ist das natürlich super, da wir so eine Ausländerlizenz mehr zur Verfügung haben.“ In der DEL2 dürfen in jeder Partie vier Kontingentspieler eingesetzt werden, diese Stellen sollen bei den Eisbären nach Williams Einbürgerung vorerst der Tscheche Richard Diviš und die Neuzugänge Radim Matuš (ebenfalls Tscheche), Kyle Osterberg (US-Amerikaner) und Topi Piipponen (Finne/alle Sturm) belegen. Zwei weitere Ausländer dürften die Eisbären theoretisch im Saisonverlauf lizenzieren. Durch den deutschen Pass für Williams bewahren sich die Regensburger damit viel Handlungsspielraum.

Williams: Top-Werte in starken Ligen

Williams wechselt vom slowakischen Erstligisten HK Dukla Michalovce zu den Eisbären. Der Goalie kommt mit der Empfehlung von 220 Spielen in der Ontario Hockey League (OHL) für die US-Mannschaft Erie Otters in die Oberpfalz. Die OHL ist eine der drei Top-Juniorenligen in Kanada, die zusammen die Canadian Hockey League bilden (CHL). Insgesamt vier Jahre lief er später auch in der East Coast Hockey League (ECHL), die die dritthöchste Spielklasse Nordamerikas ist, für die Tulsa Oilers auf (153 Spiele). Für die San Antonio Rampage aus der AHL, nach der NHL dort die höchste Liga, absolvierte Williams zwei Partien mit einem überragenden Gegentorschnitt von nur 1,34.

Die ersten Eindrücke von Regensburg haben bei Williams Eindruck hinterlassen: „Die ganze Stadt ist sehr schön und die Menschen sind wirklich nett, ich bin glücklich, hier zu sein.“ Er sei in die Domstadt gekommen, um dem Team dabei zu helfen, in der neuen Liga Spiele zu gewinnen – und freue sich schon auf die Herausforderung, betont er. Seit Freitag befindet sich der Neuzugang wieder in Regensburg und steht seither auch schon mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Eis.

Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: Eisbären Regensburg/Peter Holmgren

 

 


NÄCHSTER GEBÜRTIGER REGENSBURGER BLEIBT: CHRISTOPH SCHMIDT VERLÄNGERT BEI DEN EISBÄREN!

Das nächste Eigengewächs bleibt dem Eishockey-Klub Eisbären Regensburg erhalten: Stürmer Christoph Schmidt hat seinen Vertrag verlängert. Der 21-jährige gebürtige Regensburger stammt aus der Talentschmiede des EV Regensburg und lief, abgesehen von einem zweijährigen Intermezzo in Berlin, nur für die Domstädter auf. In der abgelaufenen Oberliga-Meistersaison spielte sich Schmidt in der dritten Angriffsformation neben Andrew Schembri (Top-Scorer der Hauptrunde und der Playoffs, Playoff-MVP und Eisbär der Saison) und Tomáš Schwamberger fest, die gut harmonierte, stark aufspielte und gerade in den Playoffs zu einem wichtigen Faktor bei den Eisbären wurde. Auch Schmidt tritt folglich den Weg in die Zweite Liga, die DEL2, mit an.

Im EVR-Nachwuchs kämpfte sich Schmidt bis ins DNL-Team und in der Folge auch in die deutschen Nachwuchsnationalmannschaften. 2017 folgte der damals logische Schritt mit dem Wechsel nach Berlin. Auch im DNL-Team der dortigen Eisbären Juniors, dem Nachwuchs des Erstligisten Eisbären Berlin, wusste er zu überzeugen, ehe er 2019 in seine Geburts- und Heimatstadt Regensburg zurückkehrte.

Schmidt: "Meisterschaft ein unbeschreibliches Gefühl"

In der Saison 2020/2021 erhielt Schmidt seine Chance im Oberliga-Kader der Eisbären – und nutzte sie. Er spielte sich im Kader fest und kommt seither auf 90 Oberliga-Partien, in denen ihm 18 Scorerpunkte gelangen (3 Tore, 15 Vorlagen). Nun hat das Eigengewächs seinen Vertrag in der Domstadt verlängert und bleibt auch in der kommenden Saison bei den Oberpfälzern – dann in Liga Zwei!

„Oberliga-Meister zu werden, war ein unbeschreibliches Gefühl – erst Recht weil ich schon mein ganzes Leben in Regensburg und der Donau-Arena gespielt habe“, sagt Schmidt. Bis auf die zwei Jahre in Berlin habe er sein ganzes Leben in der Domstadt verbracht und habe eine besondere Verbindung zur Stadt und zu den Eisbären. Auch er betont den guten Zusammenhalt im Klub: „Mit den Jungs ist es wie mit einer Familie, wir sind zusammengewachsen. Man hat es richtig gemerkt: Wir sind einfach als ein Team aufgetreten. Für mich ist eine Meisterschaft mit Regensburg und mit diesem Team zu gewinnen noch besser, als ohnehin schon.“ Heimatstadt, Mannschaft und Klub seien insofern auch die Hauptgründe für seine Entscheidung gewesen, bei den Eisbären zu bleiben: „Wie gesagt: Das Team ist eine Familie, in die Kabine zu kommen, ist wie in ein Wohnzimmer. Jeder kann sich mit jedem unterhalten, alle haben immer ein offenes Ohr. Auch Trainer, Verantwortliche, Betreuer oder die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle – es ist immer toll, mit den Leuten zu reden, jeder hilft jedem, versucht Alles für die anderen zu machen.“ Er freue sich aber auch auf die neue Herausforderung in der Zweiten Liga: „Jetzt gibt es andere Gegner, andere Mannschaften, wir sehen andere Spieler und Stadien – das wird einfach ein anderes Gefühl. Es ist auch ein ganz anderes Spiel in der DEL2 als in der Oberliga.“ Er sei gespannt und freue sich sehr auf die neue Saison. Sein Ziel: „Mich weiterzuentwickeln, viele Erfahrungen mitzunehmen, weiter zu lernen – gerade auch von den Neuzugängen. Das wird ein super Jahr!“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bilder: Melanie Feldmeier/arSito

 


NÄCHSTER MEISTERSPIELER VERLÄNGERT: AUCH STÜRMER MATTEO STÖHR BLEIBT BEI DEN EISBÄREN REGENSBURG

Der Sturm beim Eishockey-Klub Eisbären Regensburg wächst weiter: Nun hat mit Matteo Stöhr ein weiterer Spieler der Oberliga-Meistermannschaft seinen Vertrag in der Domstadt verlängert. Damit bleibt der 23-jährige Angreifer auch nach dem Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse, die DEL2, in der Oberpfalz und will den Regensburgern helfen, in der neuen Liga Fuß zu fassen.

Gebürtig stammt Stöhr aus dem Harz, von wo aus er im Nachwuchs 2011 zu den Hannover Indians in die Schüler-Bundesliga wechselte. Im Laufe der Saison 2012/2013 zog es ihn weiter nach Wolfsburg, wo er bis 2015 stark aufspielte, sodass der EV Regensburg auf ihn aufmerksam wurde und ihn 2015 für die DNL-Mannschaft verpflichtete. Auch dort wusste Stöhr mit seinem Einsatz und seinen Offensivqualitäten zu überzeugen: In insgesamt 131 Partien gelangen ihm starke 138 Scorerpunkte (54 Tore und 84 Vorlagen). Folgerichtig wurde er auch mit ersten Spielen für die Eisbären in der Oberliga belohnt, in den Saisons 2016/2017 und 2017/2018 stand er insgesamt 17 Mal im Kader (eine Vorlage), ehe er 2018/2019 fest in den Kader aufrückte.

In den Playoffs Teil der starken vierten Reihe

Fünf Treffer und acht Assists des damals 20-Jährigen in 37 Spielen weckten Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz: Stöhr wechselte zur Saison 2019/2020 in die U23 des Krefelder EV in der Oberliga Nord. Mit 29 Punkten (12 Tore, 17 Assists) aus 44 Partien zählte Stöhr dort zu den punktbesten deutschen Spielern – und das beim damaligen abgeschlagenen Schlusslicht der Liga. Ein Jahr später folgte die Rückkehr nach Regensburg – für die Eisbären kommt der kampfstarke Angreifer inzwischen auf insgesamt 149 Einsätze mit 33 Zählern (12 Tore, 21 Assists). In den zurückliegend Oberliga-Playoffs, die für die Eisbären mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die DEL2 endeten, formte er im Wechsel mit Lukas Wagner sowie mit Ex-NHL-Spieler Tomáš Plíhal und Marvin Schmid eine enorm starke vierte Angriffsformation, die in Augen vieler mitentscheidend für den Erfolg war.

Stöhr: "Regensburg ist meine zweite Heimat"

Viele weitere Einsätze für Regensburg sollen folgen, Stöhr geht den Weg in die DEL2 mit. Er erklärt: „Ich habe mich wieder für Regensburg entschieden, weil es inzwischen einfach meine zweite Heimat ist. In dieser Mannschaft gibt es einen unglaublichen Zusammenhalt – und es gibt nichts Besseres für mich als mit meinen Freunden auf so einem Niveau Eishockey spielen zu können.“ Der Oberliga-Titel sei für ihn ein unvergessliches Erlebnis gewesen, jetzt seien die Ziele aber natürlich andere, betont Stöhr: „Die Meisterschaft war für mich die geilste Erfahrung, die ich bis jetzt miterleben durfte. Jetzt haben wir ein großes nächstes Ziel: Mit dieser Mannschaft die Klasse zu halten!“

 

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito