ENTSCHEIDUNG VERTAGT: EISBÄREN REGENSBURG UNTERLIEGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU 2:3

Eine unglückliche Niederlage gab es für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg im fünften Spiel des Play-off-Halbfinals gegen die Eispiraten Crimmitschau: Am Ende prangte ein 2:3 (1:1/1:0/0:2) auf der Anzeigetafel in der mit 4712 Fans erneut ausverkauften Donau-Arena. Einen 0:1-Rückstand durch einen Powerplay-Treffer der Gäste von Vinny Saponari (11. Minute) hatten die Donaustädter durch Jakob Weber (15.) und Corey Trivino in Überzahl (23.) noch gedreht. Doch im Schlussabschnitt glich erst Scott Feser sehenswert für die Freibeuter aus (48.), ehe sich die Heimmannschaft durch Strafen selbst schwächte und sich während einer dieser das Tor zur Crimmitschauer 3:2-Führung durch Thomas Reichel einfing (49.). Trotz teils bester Chancen gelang das erneute Comeback nicht mehr. Damit verkürzten die Sachsen in der „Best of Seven“-Serie nach Siegen auf 2:3. Den EBR bietet sich aber schon am morgigen Sonntag, 7. April, die nächste Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen. Dann geht es ab 17 Uhr im Kunsteisstadion im Crimmitschauer Sahnpark in der sechsten Partie der Runde ums Ganze. Ein weiteres Heimspiel haben die Domstädter indes bereits jetzt sicher: Bei einer Niederlage bei den EPC muss eine definitiv letzte siebte Begegnung gegen die Freibeuter am kommenden Dienstag, 9. April, ab 20 Uhr in der Domstadt über den zweiten Finalisten entscheiden, bei einem Sieg in Sachsen geht es für die Oberpfälzer im Finale gegen die Kassel Huskies am Sonntag, 14. April, ab 17 Uhr in der Donau-Arena weiter. Der Kartenvorverkauf startet jeweils erst, nachdem genaues Datum und Paarung feststehen. Tickets gibt es dann unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
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Nachbericht

Bei den Eisbären Regensburg fehlten im fünften Spiel der „Best of Seven“-Habfinalserie gegen die Eispiraten Crimmitschau im Sturm Richard Diviš, Niklas Zeilbeck, Constantin Ontl und Yuma Grimm. In der mit 4712 Zuschauern einmal mehr ausverkauften Donau-Arena standen in der Verteidigung Lucas Flade und Andre Bühler nicht im Aufgebot. Im Tor setzte das Trainergespann um Headcoach Max Kaltenhauser und Assistent Jan Šuráň auf Tom McCollum, Jonas Neffin war der Backup, Fabio Marx der Notgoalie.

Den besseren Start erwischten die EBR: Unter anderem Lukas Heger (3. Minute) und Sandro Mayr (7.) kamen zu Großchancen. In der Folge handelten sich die Domstädter aber zwei unnötige Strafzeiten ein – und die engagiert auftretenden Gäste nutzten dies sofort eiskalt aus: Scott Feser zog aus der Distanz ab und Vinny Saponari fälschte zum 1:0 für die Sachsen ab (11.). Doch die Führung hatte nicht lange Bestand: Im Nachsetzen drückte der aufgerückte Verteidiger Jakob Weber einen Rebound an EPC-Keeper Oleg Shilin vorbei und stellte auf 1:1. Insgesamt erarbeiteten sich die Kaltenhauser-Schützlinge im ersten Durchgang ein deutliches Chancenplus, ein weiterer Treffer blieb ihnen aber verwehrt.

Das änderte sich im Mitteldrittel aber recht zügig: Nachdem unter anderem Abbott Girduckis und Andrew Yogan schon kurz nach Wiederbeginn zwei Top-Möglichkeiten liegen gelassen hatten (21.), hütete anschließend erstmals ein Eispirat die Strafbank. Und prompt netzten die Eisbären ein:  Girduckis brachte den Puck scharf in die Gefahrenzone und Corey Trivino fälschte zum 2:1 für Regensburg ab (23.). In der Folge hatten die Oberpfälzer weiter mehr vom Spiel und auch mehr und bessere Chancen, doch Shilin entschärfte diverse gute Versuche der EBR-Offensive. Aber auch McCollum auf der Gegenseite zeichnete sich bei mehreren Situationen aus und hielt den knappen Vorsprung für seine Farben (vorerst) fest.

Gäste drehen Partie im Schlussabschnitt

Ob der stets offensiver werdenden Gäste boten sich den Domstädtern im Schlussabschnitt zunächst immer wieder Kontermöglichkeiten. Mit der wohl besten scheiterte Defender Korbinian Schütz: Von Kapitän Nikola Gajovský stark im Rücken der Abwehr freigespielt, fand er seinen Meister in Shilin (44.). Bitter aus Regensburger Sicht dann der Ausgleich: Nach einer Druckphase der Gäste hatten sich die Eisbären eigentlich schon befreit, verloren die Scheibe im folgenden Konter aber leichtfertig. Die zweite Welle der Freibeuter verteidigten die EBR dann nicht konsequent genug. Erst hatte EPC-Topscorer Tobias Lindberg über links zu viel Platz – dann schlenzte der auf der anderen Seite völlig blank stehende Feser den punktgenauen Pass von Colin Smith zum 2:2 unter die Latte (48.). Die Schlussphase wurde dann mit einer Spieldauerstrafe gegen EBR-Verteidiger Petr Heider wegen eines Kniechecks eingeläutet (49.). In der daraus folgenden fünfminütigen Unterzahl gelang den Sachsen durch Thomas Reichel der Treffer zum 3:2 (49.). Trotz einer zwischenzeitlichen Überzahl und diversen Großchancen gelang den Oberpfälzern der erneute Ausgleich nicht mehr – die zahlreich mitgereisten Eispiraten-Fans feierten den Auswärtssieg ihrer Mannschaft frenetisch.

Durch ihren zweiten Sieg im fünften Spiel der „Best of Seven“-Halbfinalserie erzwangen die Crimmitschauer ein sechstes Aufeinandertreffen am morgigen Sonntag, 7. April, ab 17 Uhr im eigenen Kunsteisstadion im Sahnpark. Ein weiteres Heimspiel ist den Eisbären Regensburg aber unabhängig vom Ausgang dieses Spiels bereits sicher – der Ticketvorverkauf startet indes aber erst, nachdem die genaue Paarung und der Termin feststehen. Die Tickets gibt es dann unter www.ebr.live

 

Statistik

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 2:3 (1:1/1:0/0:2)

Freitag, 05. April 2024 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (59:01) Jonas Neffin und Fabio Marx (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber, Korbinian Schütz, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri, Tomáš Schwamberger, Christoph Schmidt, Lukas Heger und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Crimmitschau: Oleg Shilin (60:00), Christian Schneider und Fabian Hegmann (alle Tor) – Mario Scalzo, Dominic Walsh, Sören Sturm, Felix Thomas, Ole Olleff und Alexander Schmidt (alle Abwehr) – Scott Feser, Tobias Lindberg, Colin Smith, Thomas Reichel, Ladislav Zikmund, Vinny Saponari, Willy Rudert, Tamás Kánya, Lucas Böttcher und Jannis Kälble (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).

Zuschauer: 4712 (Donau-Arena Regensburg – ausverkauft).

Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Christopher Schadewaldt (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Jakub Klima (beide Linesperson).

Strafminuten: Regensburg 18 + Spieldauer gegen Petr Heider – Crimmitschau 10.

Tore

1. Drittel:
0:1 (11. Minute/PP1) Vinny Saponari (Scott Feser, Colin Smith);
1:1 (15.) Jakob Weber (Corey Trivino, Abbott Girduckis);
2. Drittel:
2:1 (23./PP1) Corey Trivino (Abbott Girduckis, Andrew Yogan);
3. Drittel:
2:2 (48.) Scott Feser (Colin Smith, Tobias Lindberg);
2:3 (49./PP1) Thomas Reichel (Colin Smith, Tobias Lindberg).

Serienstand: Regensburg 3 – 2 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
5:3 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
8:4 (4:1/4:0/0:3) – Serienstand: Regensburg 2 – Crimmitschau 1
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
2:5 (1:2/1:2/0:1) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 1
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2.3 (1:1/1:0/0:2) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 2
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
(falls nötig)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:1 (Kassel zieht ins Finale ein)
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 3:2

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Melanie Feldmeier/arSito

 

Knappe Niederlage für die Eisbären Regensburg (Rote Trikots, von links Stürmer Christoph Schmid, Verteidiger Xaver Tippmann und Angreifer Kevin Slezak): Das Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau ging mit 2:3 verloren.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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Hart umkämpft war die Partie zwischen den Eisbären Regensburg (Rote Trikots, links im Bild Corey Trivino, rechts Andrew Yogan, beide Sturm) gegen die Eispiraten Crimmitschau (weiße Trikots, im Bild die Stürmer Colin Smith und, hinten, Tobias Lindberg). Am Ende stand eine knappe 2:3-Niederlage für die Oberpfälzer.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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HEIMNIEDERLAGE GEGEN RAVENSBURG: EISBÄREN REGENSBURG UNTERLIEGEN RAVENSBURG TOWERSTARS IN SPIEL DREI 2:4

Dame Fortuna war an diesem Abend nicht unbedingt mit den Eisbären Regensburg im Bunde: Der Eishockey-Zweitligist verlor seine Play-off-Heimpartie gegen die Ravensburg Towerstars mit 2:4 (1:1/1:2/0:1). Im dritten Aufeinandertreffen der „Best of Seven“-Viertelfinalserie setzte es damit die zweite Niederlage – nach Spielen steht es nun 2:1 für die Oberschwaben. 4251 Fans strömten in die Donau-Arena und sahen ein umkämpftes Spiel, in dem die EBR schon in der ersten Minute durch David Boooth in Führung gingen. Mit dem Ablauf einer Strafe gegen die Domstädter traf Louis Latta zum Ausgleich für die RVT (9. Minute). Nach 24 Minuten drehten die Gäste die Partie durch Robbie Czarnik. In Überzahl egalisierte später zwar Andrew Schembri für die Donaustädter (38.), doch noch vor der zweiten Pause legten die Towerstars erneut vor: Fabian Dietz traf im Powerplay (39.). Im Schlussabschnitt investierte das Team von Coach Max Kaltenhauser zwar viel, ein Treffer gelang aber nicht. Stattdessen netzte Czarnik ins verwaiste EBR-Tor ein, als Goalie Tom McCollum seinen Posten für einen zusätzlichen Feldspieler geräumt hatte (58.). Schon am morgigen Dienstag, 19. März, geht es weiter: Dann steht ab 20 Uhr die vierte Begegnung der Runde in der CHG-Arena in der Türmestadt an, in der die Regensburger das erneut verlorene Heimrecht wieder zurückkämpfen wollen. Auch Partie fünf ist bereits sicher: Sie steigt am kommenden Freitag, 22. März, ab 20 Uhr wiederum in der Donau-Arena. Der Kartenvorverkauf läuft bereits, die Plätze für Heimfans werden knapp. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

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Nachbericht

Für die Eisbären Regensburg startete in Spiel drei der „Best of Seven“-Viertelfinalserie gegen die Ravensburg Towerstars erneut Tom McCollum im Tor, sein Backup war Jonas Neffin, als Nottorhüter stand Nachwuchsgoalie Fabio Marx zur Verfügung. In der Verteidigung kamen André Bühler und Patrick Demetz nicht zum Einsatz, im Sturm fehlten Tomáš Schwamberger, Richard Diviš und Niklas Zeilbeck.

Die Partie begann ganz nach dem Geschmack des Groteils der 4251 Fans in der Donau-Arena: Nur 52 Sekunden dauerte es, bis die EBR das erste Mal jubelten. Tariq Hammond bediente David Booth im Slot und der US-Amerikaner schob zum 1:0 für die Hausherren ein (1. Minute). Nach fünf Minuten bebte die Halle schon wieder: Abbott Girduckis beförderte einen Rebound im Stile eines Baseball-Spielers aus der Luft in die Maschen. Doch Pech für Regensburg: Er erwischte den Puck knapp überhalb der Torlatte – nach Videobeweis wurde das Tor folgerichtig nicht gegeben. Stattdessen kamen die Gäste zum Ausgleich: Exakt mit Ablauf einer harten Strafe gegen die Eisbären – der Spieler hatte die Strafbank noch nicht verlassen – kam Louis Latta vor dem Tor zum Abschluss und überwand McCollum zum 1:1 (9. Minute). Die Oberpfälzer suchten umgehend die Antwort, schnürten die Gäste wiederholt lange in deren Drittel ein, doch der Puck wollte nicht über die Linie. Was nicht in der vielbeinigen Towerstars Defensive hängen blieb oder von allein am Kasten vorbeizischte, war sichere Beute des gut aufgelegten Ravensburger Goalies Ilya Sharipov. Die dicksten Möglichkeiten hatten wohl Andrew Yogan (11.) und Constantin Ontl (19.) die beide frei vor dem Torsteher auftauchten, aber ihren Meister jeweils im glänzend reagierenden Sharipov fanden.

Nach der Pause hatten aber die Oberschwaben mehr vom Spiel. Nach nur wenigen Sekunden hatten die EBR Glück, als Sam Herr nach einem Alleingang am Tor vorbeischoss (21.). Besser machte es Robbie Czarnik nur drei Zeigerumdrehungen später: Er schlenzte zielgenau zum 2:1 – Ravensburg führte (24.). Die Partie wogte hin und her – mit den größeren Chancen bei den Gästen. Dennoch setzten die Eisbären den nächsten Treffer: Wunderbar von Kapitän Nikola Gajovský freigespielt, besorgte Andrew Schembri in Überzahl das 2:2 (38.). Doch noch vor dem zweiten Seitenwechsel legten die Gäste wieder vor: Während einer weiteren umstrittenen Strafe gegen die Regensburger fiel das 3:2 für die Baden-Württemberger. Fabian Dietz hatte eingenetzt und so den Pausenstand besorgt (39.).

Mit Rückstand in den Schlussabschnitt

Die Domstädter investierten im Schlussabschnitt mehr und machten Druck, doch es wollte einfach nicht viel gelingen. Kurz nach Wiederbeginn landete eine schöne Kombination über Abbott Girduckis und Corey Trivino bei Yogan, der unsanft von den Beinen geholt wurde und nicht zum Abschluss kam (41.). Auf der Gegenseite hatten die Eisbären in der 43. Minute Glück: McCollum parierte drei Mal direkt hintereinander in höchster Not gegen Ravensburgs Nick Latta. Unter anderem boten sich Yogan, Schembri (beide 45.), Lucas Flade (46.), Marvin Schmid (47.), erneut Yogan (48.), Gajovský (53.) sowie unmittelbar nacheinander wiederum Yogan, Jakob Weber und Trivino (54.) teils beste Möglichkeiten, die aber aus unterschiedlichsten Gründen ungenutzt blieben. Der Puck wollte einfach nicht ins Tor. In der Schlussphase nahm EBR-Coach Max Kaltenhauser seinen Keeper McCollum für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis – doch nach einem Scheibenverlust machte Czarnik mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:2 für Ravensburg den Deckel drauf (58.).

Nach drei Begegnungen steht es in der ersten Play-off-Runde zwischen den Domstädtern und den Oberschwaben jetzt 1:2 aus Sicht der Regensburger. Zum Auftakt hatten die Towerstars den Sieg aus der Donaustadt entführt (3:2 nach Overtime), anschließend gab es einen Regensburger Auswärtserfolg (5:1), ehe jetzt im dritten Aufeinandertreffen erneut die Baden-Württemberger auf fremdem Eis siegten. Schon am morgigen Dienstag, 19. März, kreuzen die beiden Viertelfinal-Kontrahenten erneut die Schläger: Spiel vier in der Ravensburger CHG-Arena steigt ab 20 Uhr. Vor eigenem Publikum treten die EBR dann am kommenden Freitag, 22. März, wieder an: Partie fünf in der Donau-Arena beginnt um 20 Uhr. Die Plätze für Heimfans sind heiß begehrt und gehen bereits zur Neige. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars 2:4 (1:1/1:2/0:1)

Sonntag, 17. März 2024 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (59:14), Jonas Neffin und Fabio Marx (alle Tor) – Petr Heider (2 Strafminuten), Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber, Korbinian Schütz, Lucas Flade (2) und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid (2), David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri, Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Ravensburg: Ilya Sharipov (60:00) und Nico Pertuch (beide Tor) – Florin Ketterer (2 Strafminuten), Niklas Hübner, Denis Pfaffengut, Tim Sezemsky (2), Maximilian Hadraschek und Lukas Bender (alle Abwehr) – Sam Herr, Charlie Sarault, Nick Latta, Robbie Czarnik, Matt Alfaro, Fabian Dietz (2), Louis Latta, Tim Gorgenländer, Luigi Calce und Ralf Rollinger (alle Sturm). – Trainer: Gergely Majoross (Headcoach), Eeli Parviainen und Jan Benda (beide Assistenten).

Zuschauer: 4251 (Donau-Arena Regensburg).

Schiedsrichter: Marcus Brill und Bastian Haupt (beide Hauptschiedsrichter) sowie Jakub Klima und Soeren Kriebel (beide Linesperson).

Strafminuten: Regensburg 6 – Ravensburg 6.

Tore

1. Drittel:
1:0 (1. Minute) David Booth (Tariq Hammond, Petr Heider);
1:1 (9.) Louis Latta (Matt Alfaro);
2. Drittel:
1:2 (24.) Robbie Czarnik (Sam Herr, Nick Latta);
2:2 (38./PP1) Andrew Schembri (Nikola Gajovský, Tariq Hammond);
2:3 (39./PP1) Fabian Dietz (Sam Herr);
3. Drittel:
2:4 (58./EN) Robbie Czarnik.

Serienstand: Regensburg 1 – 2 Ravensburg (Viertelfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars – Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Mittwoch, 13. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:3 n. V. (1:0/1:1/0:1/0:1) – Serienstand Regensburg 0 – Ravensburg 1
Spiel 2: Freitag, 15. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
1:5 (1:1/0:3/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 1
Spiel 3: Sonntag, 17. März – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:4 (1:1/1:2/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 2
Spiel 4: Dienstag, 19. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
Spiel 5: Freitag, 22. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 6: Sonntag, 24. März – 18:30 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
Spiel 7: Dienstag, 26. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 2:1
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 3:0
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 1:2

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:2
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier)


Text:
Jan-Mirco Linse
Fotos: Andreas Nickl und Max Kleinschmidt

 

Die Eisbären Regensburg um Stürmer Constantin Ontl (Mitte, rotes Trikot) haben ihr Play-off-Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars (weiße Trikots) unglücklich mit 2:4 verloren.
Foto: Andreas Nickl

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4251 Fans sorgten in der Donau-Arena erneut für eine stattliche Kulisse. Die Eisbären Regensburg unterlagen im Heimspiel dennoch ihrem Viertelfinalgegner Ravensburg Towerstars unglücklich mit 2:4 und liegen in der "Best of Seven"-Serie nun 1:2 zurück.
Foto: Max Kleinschmidt

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2:3 NACH OVERTIME IN SPIEL EINS: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN PLAY-OFF-AUFTAKT GEGEN RAVENSBURG TOWERSTARS

Der Start in die Play-offs verlief für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nicht nach Plan: Das erste Spiel der Viertelfinalserie („Best of Seven“) holten sich die Gegner. 2:3 nach Verlängerung hieß es am Ende aus Sicht der Domstädter gegen den amtierenden Meister, die Ravensburg Towerstars. 4138 Fans in der Donau-Arena sahen ein enges und umkämpftes Spiel, in dem die Oberpfälzer zunächst in Führung gingen: Andrew Schembri stellte im ersten Drittel auf 1:0 (18. Minute) und ließ im zweiten Durchgang in Überzahl sogar das 2:0 folgen (29.). Doch die routinierten Gäste schafften noch vor der zweiten Pause den 2:1-Anschlusstreffer durch Sam Herr (37.). Im Schlussabschnitt glichen die Schwaben dann durch Tim Gorgenländer aus (45.) und erzwangen so die Verlängerung. Diese dominierten zwar die Donaustädter, doch nach 70 Minuten kam dann Florin Ketterer nach einer Unachtsamkeit der EBR-Defensive frei zum Schuss – und traf zum 3:2 und damit auch zum ersten Sieg und 1:0-Serienführung der Ravensburger. In der „Best of Seven“-Viertelfinalserie steht es nun also 1:0 für die Oberschwaben, Regensburg büßte damit den Heimvorteil erst einmal ein. In der ersten Runde geht es direkt Schlag auf Schlag weiter: Schon am morgigen Freitag, 15. März, folgt die zweite Begegnung ab 20 Uhr in der Ravensburger CHG-Arena. Vor eigenem Publikum treten die Domstädter am darauffolgenden Sonntag, 17. März, das nächste Mal an. Spielbeginn in der Donau-Arena ist dann um 17 Uhr, der Ansturm auf die Tickets ist groß, im Heimbereich sind kaum noch Plätze frei. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

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Nachbericht

Im Tor setzte der Trainer der Eisbären Regensburg, Max Kaltenhauser, auf Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup. Xaver Tippmann und Lucas Flade nicht im Spieltagskader, im Sturm fehlten Neben US-Amerikaner David Booth auch Tomáš Schwamberger und Niklas Zeilbeck. 4138 Fans in der erneut exzellent gefüllten Donau-Arena sahen einen verhaltenen Start beider Teams in die erste Play-off-Begegnung der „Best of Seven“-Viertelfinalserie. Die Teams spielten sicher und tasteten sich ab. Als wohl schon viele mit einem torlosen Zwischenstand nach dem ersten Durchgang gerechnet hatten, brachte dann aber Andrew Schembri die Donau-Arena zum Beben: Er fälschte einen Schuss von Verteidiger Sandro Mayr gekonnt zum 1:0 für Regensburg in die Maschen ab (18. Minute).

Die Eisbären dominierten zu Beginn des zweiten Durchgangs. Und erneut war es Routinier Schembri, der die EBR-Anhänger zum Jubeln brachte: Schön von Marvin Schmid und Kapitän Nikola Gajovský freigespielt, netzte er im Powerplay punktgenau ein und stellte so in der 29. Minute gar auf 2:0 für die Domstädter. Doch die Hausherren verloren anschließend etwas den Faden – die Gäste aus Schwaben kämpften sich zunehmend zurück in die Partie. Spätestens der 1:2-Anschlusstreffer der Baden-Württemberger durch ein starkes Solo von Kapitän Sam Herr war dann die Initialzündung für den amtierenden DEL-2-Champion (37.).

Kein Glück in der Verlängerung

Dieser drückte im Schlussabschnitt auf den Ausgleich – und nach einer Nachlässigkeit in der EBR-Defensive fiel dieser auch bereits in der 44. Minute durch Tim Gorgenländer. Regensburg fing sich in der Folge zwar wieder etwas und hatte die besseren Chancen, doch in einer engen und zerfahren wirkenden Partie fielen bis zum Ende der Regulären Spielzeit keine weiteren Treffer. Die Overtime (in den Endrunden werden zusätzliche 20-Minuten-Drittel bei voller Mannschaftsstärke gespielt, bis ein Team zum Sieg trifft) musste den Sieger bringen.

Die Eisbären investierten nun wieder mehr und ließen einige gute Möglichkeiten liegen – doch mit ihrer ersten richtigen Chance in der gesamten Verlängerung waren es die Oberschwaben, die den „Lucky Punch“ landeten. Florin Ketterer kam frei zum Abschluss und überwand McCollum zum 3:2-Endstand aus RVT-Sicht. Damit entführten die Towerstars nicht nur den ersten Sieg in der „Best of Seven“-Viertelfinalserie aus der Donaustadt, sondern auch das Heimrecht gleich mit. Dieses können sich die Eisbären aber bereits am morgigen Freitag, 15. März, zurückerobern. Dann geht es nämlich direkt mit der zweiten Begegnung weiter – auswärts ab 20 Uhr in der CHG-Arena in Ravensburg. Das nächste Heimspiel der Kaltenhauser-Schützlinge steigt dann nur zwei Tage darauf, am Sonntag, 17. März ab 17 Uhr wieder in der heimischen Donau-Arena. Für Heimfans gibt es kaum noch freie Plätze. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars 2:3 n. V. (1:0/1:1/0:1/0:1)

Mittwoch, 13. März 2024 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (60:00) und Jonas Neffin, Fabio Marx, David Kubik (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, André Bühler, Jakob Weber, Korbinian Schütz, Patrick Demetz (2) und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Richard Diviš, Nikola Gajovský, Marvin Schmid, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri, Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Gegner:
Ilya Sharipov (60:00) und Nico Pertuch (beide Tor) – Florin Ketterer, Niklas Hübner, Denis Pfaffengut, Tim Sezemsky, Maximilian Hadraschek und Lukas Bender (alle Abwehr) – Sam Herr, Charlie Sarault (2 Strafminuten), Luigi Calce, Robbie Czarnik, Matt Alfaro, Fabian Dietz, Ralf Rollinger, Tim Gorgenländer, Louis Latta und Alexander Rudkovski (alle Sturm). – Trainer: Gergely Majoross (Headcoach), Eeli Parviainen und Jan Benda (beide Assistenten).

Zuschauer: 4138 (Donau-Arena Regensburg).

Schiedsrichter: Markus Schütz und Aleksander Polaczek (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tobias Züchner und Jonas Reinold (beide Linesperson).

Strafminuten: Regensburg 2 – Ravensburg 2.

Tore

1. Drittel:
1:0 (18. Minute) Andrew Schembri (Sandro Mayr, Constantin Ontl);
2. Drittel:
2:0 (29./PP1) Andrew Schembri (Nikola Gajovský, Marvin Schmid);
2:1 (37.) Sam Herr (Charlie Sarault);
3. Drittel:
2:2 (45.) Tim Gorgenländer (Ralf Rollinger, Lukas Bender);
Overtime:
2:3 (70.) Florin Ketterer (Matt Alfaro, Robbie Czarnik).

Serienstand: Regensburg 0 – 1 Ravensburg (Viertelfinale „Best of Seven“).

Die nächsten Termine

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars – Viertelfinale („Best of Seven“)
Spiel 2: Freitag, 15. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
Spiel 3: Sonntag, 17. März – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 4: Dienstag, 19. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
(falls nötig)
Spiel 5: Freitag, 22. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 6: Sonntag, 24. März – 18:30 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
Spiel 7: Dienstag, 26. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 1:0
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 1:0
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 1:0

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 1:0
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:0
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier)

Information in eigener Sache
Am heutigen Donnerstag, 14. März, bleibt die Geschäftsstelle der Eisbären Regensburg geschlossen.

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Andreas Nickl und Max Kleinschmidt

 

In der Verlängerung landeten die Gäste aus Ravensburg (weiße Trikots) den "Lucky Punch": Die Eisbären Regensburg (rote Trikots, im Bild von links Andrew Schembri, Korbinian Schütz und Constantin Ontl) haben zum Start in die Play-offs mit 2:3 nach Overtime verloren.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Play-off-Auftakt missglückt: Die Eisbären Regensburg um die Stürmer Lukas Heger (vorne, im Zweikampf) und Andrew Schembri (hinten links, beide rote Trikots) haben das erste Spiel der Viertelfinalserie gegen die Ravensburg Towerstars (rechts im Bild Angreifer Tim Gorgenländer, weißes Trikot) mit 2:3 nach Overtime verloren. Schon am morgigen Freitag, 15. März, geht es mit Partie zwei weiter – dann auswärts bei den Oberschwaben.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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