JUNGER STÜRMER FÜR DIE EISBÄREN: QUIRIN SPIES BLEIBT IN REGENSBURG UND SOLL FÖRDERLIZENZ FÜR OBERLIGIST PEITING ERHALTEN

Ein weiterer junger Stürmer für die Eisbären Regensburg: Mit Quirin Spies bleibt in talentierter Angreifer in der Domstadt. Der 20-Jährige kam während der abgelaufenen Spielzeit aus Augsburg zu den Jung-Eisbären in die DNL, für die er in sechs Spielen ein Tor und zwei Vorlagen beisteuerte.

Nun verlängert der quirlige Stürmer also in der Donau-Stadt. Spies absolvierte auch Teile der Vorbereitung mit den Eisbären, lief in den Test-Heimspielen gegen den tschechischen Zweitligisten HC Sokolov und gegen den neuen Liga-Rivalen Kassel Huskies bereits für das DEL-2-Team auf und hinterließ dabei einen starken Eindruck. Zuletzt stürmte er allerdings in drei Vorbereitungspartien für den Oberligisten EC Peiting, für den Spies momentan mit einer Gastspielgenehmigung aufläuft. Beim Drittligisten soll Spies Spielpraxis und Erfahrung sammeln, weshalb beide Klubs intensiv an einer Möglichkeit arbeiten, Spies mit einer Förderlizenz für die Oberbayern auszustatten.

Spies: "Super Möglichkeit für mich"

Im Nachwuchs spielte Spies für München, Klostersee, Schwenningen, Rosenheim (hier stand er auch schon in Oberliga-Partien im Kader), Augsburg und zuletzt die Jung-Eisbären. Er selbst bezeichnet das Förderlizenz-Modell als „ideal“ für seine derzeitige Situation: „Ich bleibe bei den Eisbären, weil es für mich eine super Möglichkeit ist, mir Einsätze in der DEL2 zu erarbeiten. Aber der Schritt in die Oberliga ist gerade sehr wichtig für mich: Dort kann ich Erfahrung und Spielpraxis sammeln und bekomme wahrscheinlich auch mehr Eiszeit.“

Bei seinen Einsätzen für Regensburg wird Spies die Rückennummer 42 tragen.

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Melanie Feldmeier/arSito


GASTSPIELGENEHMIGUNG FÜR DEN DSC: STÜRMER CHRISTOPH SCHMIDT VERBRINGT TRAININGSWOCHE IN DEGGENDORF – FÖRDERLIZENZ STEHT IM RAUM

Kurzfristige News rund um das Team der Eisbären Regensburg. Christoph Schmidt, der 21-jährige Stürmer des DEL-2-Klubs, wird die komplette Trainingswoche beim Oberligisten Deggendorfer SC verbringen. Darunter fallen auch zwei Testspiele der Niederbayern: ein Aufeinandertreffen mit den Zeller Eisbären in Deggendorf am Mittwoch, 31. August (19:30 Uhr) und ein Auswärtsspiel in Tölz am Freitag, 2. September (19:30 Uhr).

In beiden Begegnungen wird Schmidt mit einer Gastspielgenehmigung für den DSC auflaufen. Darüber hinaus arbeiten beide Klubs derzeit an der Möglichkeit, den gebürtigen Regensburger mit einer Förderlizenz für Deggendorf auszustatten.

Alle Informationen zur erst kürzlich erfolgten Vertragsverlängerung mit Schmidt finden Sie auf unserer offiziellen EBR-Homepage unter
https://eisbaeren-regensburg.com/naechster-gebuertiger-regensburger-bleibt-christoph-schmidt-verlaengert-bei-den-eisbaeren

 

Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Melanie Feldmeier/arSito

Regensburg, Montag, 29. August 2022


WECHSEL NACH PASSAU – VERTEIDIGER TIM SCHLAUDERER ERHÄLT FÖRDERLIZENZ FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG

In der Meistersaison schaffte er den Sprung aus dem eigenen Nachwuchs ins Oberliga-Team, nach dem Aufstieg zieht es den gebürtigen Regensburger nach Passau: Eisbären-Eigengewächs Tim Schlauderer wechselt zu den Black Hawks nach Niederbayern und bleibt damit in der Oberliga. Der 20-jährige Verteidiger verlässt seinen Ausbildungsklub aber nicht ganz – er erhält eine Förderlizenz für die Domstädter und könnte so im Saisonverlauf dennoch Einsätze für die Eisbären in der DEL2 sammeln.

Gegen Ende der Hauptrunde rückte der damalige Kapitän der Jungeisbären immer dann in den Kader der Eisbären, wenn Plätze durch Ausfälle frei wurden. In den Playoffs ersetzte das Abwehr-Talent dann erst André Bühler, später Xaver Tippmann nach Verletzungen und nahm einen festen Part in der Regensburger Defensive ein. Eisbären-Coach Max Kaltenhauser überzeugten die Leistungen des jungen Spielers. „Eigentlich hatten wir deswegen ausgemacht, dass Tim bei uns bleibt – also noch zu Oberliga-Zeiten. Dann haben wir allerdings den Aufstieg geschafft. Für seine Entwicklung ist es besser, wenn er sich erst einmal in der Dritten Liga durchsetzt und dort Erfahrung sammelt“, sagt der EBR-Trainer. Schlauderer sei in den Playoffs ins Kalte Wasser geworfen worden und habe seine Sache sehr gut gemacht. „Wir trauen ihm noch einiges zu. Der Wechsel nach Passau ist mit uns abgesprochen – und es war unsere Bedingung für den Transfer, dass er eine Förderlizenz zu uns bekommt, damit wir immer noch eine Zugriffsmöglichkeit auf ihn haben. Es freut uns sehr, dass er uns nicht komplett verlässt.“

Schlauderer: "Es ist eine große Ehre, im Kader der Eisbären zu stehen"

Insgesamt hat Schlauderer, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt und die Jungeisbären zuletzt als Kapitän anführte, bislang 18 Partien im Eisbären-Trikot (alle in der Oberliga) absolviert. Weite Teile der Vorbereitung bestritt Schlauderer bislang ebenfalls mit den Regensburgern. Er selbst sieht den anstehenden Wechsel nach Passau als „positiven Schritt“ in seiner Karriere: „Dort bekomme ich hoffentlich viel Spielpraxis und kann erstmal in der Oberliga Fuß fassen. Dass ich dabei immer noch im Kader meines Heimatvereins Regensburg in der DEL2 stehen darf, ist für mich eine große Ehre und macht mich sehr stolz.“

Auch Passaus Sportlicher Leiter, Christian Zessack, spricht von einer „Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Tim erhält bei uns die Spielpraxis, um sich weiterzuentwickeln, wir freuen uns auf einen jungen Verteidiger mit viel Potential und bei Bedarf kann Tim auch für Regensburg in der DEL2 spielen.“

Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Melanie Feldmeier/arSito