SERIE REIßT BEI DEN DRESDNER EISLÖWEN: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN AUSWÄRTS 0:2

Mit einem 0:2 (0:0/0:1/0:1) bei den Dresdner Eislöwen fand jetzt die zuvor zehn Spiele anhaltende Siegesserie des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg ihr jähes Ende. Während Niklas Postel (30. Minute) und Garret Pruden (54.) die Sachsen vor 3164 Zuschauern in der Joynext-Arena jeweils in Überzahl zum Heimsieg schossen, blieben die EBR ohne eigenen Treffer. Großen Anteil daran hatte auch der Keeper der Gastgeber: Ex-Nationalspieler Danny aus den Birken legte nicht nur mit 25 Paraden und einem Shutout eine starke Leistung hin, sondern stellte auch in brenzligen Situationen mit weiteren Aktionen seine Erfahrung unter Beweis. Trotz der Niederlage blieben die Domstädter Zweiter der DEL-2-Tabelle (71 Punkte), Dresden indes machte einen Platz gut und ist nun Zwölfter (52). Am morgigen Sonntag, 28. Januar, kommt es im nächsten Heimauftritt der Eisbären in der Donau-Arena zum absoluten Topspiel: Mit den Kassel Huskies gastiert dann der Spitzenreiter beim Verfolger an der Donau (zum Vorbericht). Los geht es um 17 Uhr, die Halle ist bereits jetzt so gut wie ausverkauft – auch weil rund 900 Fans der Hessen in einem Sonderzug anreisen. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

 

Nachbericht

Auch beim Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen fehlten den Eisbären Regensburg die Stürmer Tomáš Schwamberger, Richard Diviš (beide verletzt) und Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga). Korbinian Schütz und Lucas Flade traten unter den Verteidigern die Reise in die Joynex-Arena in Sachsen nicht mit an. Zwischen den Pfosten begann vor 3164 Zuschauern Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup.

Beide Teams neutralisierten sich von Beginn an – Großchancen gab es kaum. Was doch auf McCollum und sein Gegenüber, Dresdens Goalie-Neuzugang Danny aus den Birken, einprasselte, war die sichere Beute der beiden gut aufgelegten Torsteher. Während die Hausherren etwas mehr Spielanteile zu verbuchen hatten, verzeichneten die Oberpfälzer im ersten Durchgang mehr und die besseren Chancen für sich.

Im Mitteldrittel ein ähnliches Bild: Beide Teams lieferten sich einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Für den ersten Treffer des Abends bedurfte es einer Fünf-Minuten-Strafe gegen EBR-Verteidiger Jakob Weber. In der folgenden, langen Überzahl der Dresdner schnürten die Eislöwen die EBR ein und kamen zu mehreren guten Abschlüssen. McCollum war mit einigen starken Szenen der Turm in der Schlacht – musste sich aber nach einem verdeckten Nachschuss von Niklas Postel aus dem Rückraum dennoch geschlagen geben (30. Minute) – 1:0 für das Team aus der Elbstadt. In der Folge hatten die Domstädter Pech: Zwei Mal war aus den Birken eigentlich geschlagen, doch das Aluminium rettete für die Eislöwen.

Schlussspurt mit sechs Feldspielern

Folglich ging es mit einem Regensburger Rückstand in den Schlussabschnitt. In diesem warfen die Eisbären noch einmal alles nach vorn und übten Druck auf das sächsische Tor aus, doch aus den Birken war nicht zu überwinden – und auch das Glück schien nicht auf Seiten der Donaustädter zu sein. Sinnbildlich: Mit einem starken Sololauf setzte sich EBR-Toptorschütze Corey Trivino gegen zwei Gegner durch, wurde dabei hart bearbeitet und setzte die Scheibe mit einem satten Abschluss erneut nur ans Gestänge. Im direkten Gegenzug störte Andrew Yogan seinen Kontrahenten auf ähnliche Weise – und bekam dafür prompt eine Strafzeit aufgebrummt (53.). Diese nutzen die Gastgeber zum 2:0 durch Garret Pruden (54.). Zwar nahm Eisbären-Coach Max Kaltenhauser in einer turbulenten Schlussphase noch seine Auszeit und anschließend auch McCollum für einen sechsten Feldspieler vom Eis – doch die Scheibe wollte nicht ins Dresdner Tor. Es blieb bei der 0:2-Niederlage der Oberpfälzer.

Das Ergebnis hatte keine Auswirkungen auf den zweiten Tabellenplatz der EBR (71 Punkte), Dresden kletterte indes um einen Platz nach oben und ist jetzt Zwölfter (52). Weiter geht’s für die Domstädter am morgigen Sonntag, 28. Januar, mit dem großen DEL-2-Spitzenspiel: Ab 17 Uhr empfangen sie als erste Verfolger den Ligaprimus Kassel Huskies in der Donau-Arena (zum Vorbericht). Die Hessen reisen dabei mit rund 900 Fans im Schlepptau an, die per Sonderzug in die Oberpfalz kommen. Für die Toppartie gibt es kaum noch Karten. Die Eisbären gehen von einer ausverkauften Halle aus und bitten die Anhänger beider Teams, frühzeitig zur Arena zu kommen, um den Ansturm zu entzerren. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Dresdner Eislöwen – Eisbären Regensburg 2:0 (0:0/1:0/1:0)

Freitag, 26. Januar 2024 – Joynext-Arena Dresden – Beginn: 19:30 Uhr.

Aufstellungen

Dresden: Danny aus den Birken (60:00), Janick Schwendener und Pascal Seidel (alle Tor) – David Suvanto, Nils Elten, Nicklas Mannes, Vincent Hessler, Maxim Rausch, Garret Pruden (2 Strafminuten) und Bruno Riedl (alle Abwehr) – Dani Bindels, Tomáš Andres, Johan Porsberger, Justin Florek (2), David Rundqvist (2), Travis Turnbull (7), Tom Knobloch, Niklas Postel, Yannick Drews, Ricardo Hendreschke, Matej Mrazek und Adam Kiedewicz (alle Sturm). – Trainer: Niklas Sundblad (Headcoach) und Petteri Kilpivaara (Assistent).
Regensburg:
Tom McCollum (2/Strafminuten/60:00) und Jonas Neffin (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber (5+Spieldauer), André Bühler, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan (7), Andrew Schembri, Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 3164 (Joynext-Arena Dresden).

Schiedsrichter: Aleksander Polaczek und Daniel Todam (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tobias Treitl und Tobias Merten (beide Linesperson).

Strafminuten: Dresden 13 – Regensburg 9 + 5+Spieldauer Jakob Weber.

Tore

1. Drittel:

2. Drittel:
1:0 (30. Minute/PP1) Niklas Postel (Garret Pruden, Yannick Drews);
3. Drittel:
2:0 (54./PP1) Garret Pruden (Justin Florek, Niklas Postel).

Neuer Tabellenplatz: Dresden 12. Platz (52 Zähler aus 41 Partien/vorher 13.) – Regensburg 2. Rang (71 Punkte aus 40 Spielen/vorher 2.).

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Julia Peter und Melanie Feldmeier/arSito

 

 

Zuweilen ging es hitzig zu bei der 0:2-Auswärtsniederlage der Eisbären Regensburg bei den Dresdner Eislöwen. Unser Bild zeigt EBR-Verteidiger Jakob Weber bei einer kleinen Auseinandersetzung mit dem Kapitän der Sachsen, Travis Turnbull.
Foto: Julia Peter

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Eigentlich neutralisierten sich die Eisbären Regensburg (links im Bild Verteidiger Patrick Demetz, mittig Torhüter Tom McCollum, rechts Abwehrspieler André Bühler - alle weiße Trikots) und die Dresdner Eislöwen (Zweiter von links Adam Kiedewicz, Zweiter von rechts David Rundqvist - beide Sturm, beide blaue Trikots). Doch zwei Powerplay-Treffer der Sachsen sorgten für die 0:2-Auswärtsniederlage der EBR in der Elbstadt.
Foto: Julia Peter

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Trotz einer starken Leistung von Goalie Tom McCollum war für seine Eisbären Regensburg im Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen nichts zu holen. Am Ende stand mit dem 0:2 die erste Niederlage für die Domstädter nach zuvor zehn Siegen in Serie..
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 


3:2-ARBEITSHEIMSIEG: EISBÄREN REGENSBURG RINGEN DRESDNER EISLÖWEN NIEDER

Einen harten Kampf bis in die Schlusssekunden sahen jetzt fast 4000 Fans in der Donau-Arena beim knappen 3:2 (1:0/2:2/0:0)-Heimsieg des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg über die Dresdner Eislöwen. Zwar waren die Domstädter durch Treffer von Kapitän Nikola Gajovský (17. und 21. Minute) und Andrew Yogan zwischenzeitlich mit 3:0 in Führung gegangen. Doch gegen Ende des zweiten Drittels brachte ein Doppelschlag die sächsischen Gäste wieder zurück ins Spiel: Tom Knobloch (38.) und Bruno Riedl (39.) trafen binnen nur 18 Sekunden. Aufopferungsvoll verteidigten die EBR aber im Schlussdrittel den knappen Vorsprung und fuhren so verdient drei wichtige Punkte ein. In der Tabelle blieben die Oberpfälzer Achter (jetzt 43 Zähler), Dresden rutschte auf Rang 13 ab (36). Weiter geht es für die Eisbären am zweiten Weihnachtsfeiertag, Dienstag, 26. Dezember, mit dem Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies (Beginn 19:30 Uhr – zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/schwere-aufgaben-rund-um-weihnachten-eisbaeren-regensurg-empfangen-am-freitag-dresden-asuwaertsspiel-in-kassel-am-dienstag). Der nächste Auftritt vor eigenem Publikum folgt zwei Tage später, am Donnerstag, 28. Dezember, gegen die Ravensburg Towerstars – die Partie in der Donau-Arena beginnt um 20 Uhr (Vorbericht folgt). Tickets für diese Begegnung gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
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Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Durch drei Ausfälle im Sturm boten die Eisbären Regensburg im Duell mit den Dresdner Eislöwen acht Verteidiger auf. In der Defensive fehöte so lediglich André Bühler aus Studiumsgründen, im Angriff mussten die Domstädter dagegen neben dem Langzeitverletzten Richard Diviš auch auf Kevin Slezak und Tomáš Schwamberger verzichten, während Niklas Zeilbeck erneut für Passau in der Oberliga auflief. Im Tor setzte Coach max Kaltenhauser am „Theo Spieltag“ auf Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup.

Ausgeglichen gestaltete sich der erste Durchgang. Die Gäste aus Dresden kamen zwar häufiger zum Abschluss, die hochkarätigeren Chancen hatten aber die Domstädter zu verzeichnen. Der Durchschlagskraft von EBR-Kapitän Nikola Gajovský war es dann zu verdanken, dass die Eisbären mit einer Führung in die erste Pause gingen. Nach starkem Zuspiel von Marvin Schmid scheiterte er zwar noch im ersten Versuch, netzte dann aber seinen eigenen Rebound zum 1:0 ein (17. Minute).

Zu Beginn des Mitteldrittels brauchte Gajovský dann nur 24 Sekunden, um den Doppelpack perfekt zu machen: Dieses Mal legte Andrew Schembri auf den rechts einlaufenden Sturmkollegen quer, der per Direktabnahme auf 2:0 stellte (21.). Und die Eisbären ließen umgehend den dritten Treffer folgen: Corey Trivino und Abbott Girduckis fingen einen Aufbaupass der Sachsen ab, der Puck lief zu Andrew Yogan und der Regensburger Topscorer nagelte den Puck in den Winkel (25.). Nun flachte die Begegnung etwas ab – bis sich Dresden gegen Ende des Durchgangs zurückmeldete: Nach einem EBR-Fehlpass ging es fix und Tom Knobloch versenkte die Scheibe im Tor von Tom McCollum (38.). Nur 15 Sekunden später stellten die Sachsen sogar den Anschluss wieder her: Bruno Riedl kam im Rückraum frei zum Schuss und verkürzte auf 2:3.

McCollum hält den Sieg fest

Im Schlussabschnitt verlegten sich die Oberpfälzer in erster Linie aufs Verteidigen des knappen Vorsprungs – hatten die Entscheidung aber bei verschiedenen Kontern mehrfach auf dem Schläger. Die beste Möglichkeit vergab Andrew Schembri, der bei einem Alleingang zu genau zielte (57.). So blieb es bis zur Schlusssirene eng und umkämpft. Doch trotz eines sechsten Feldspielers für Eislöwen-Goalie Janick Schwendener hielten die Domstädter stand und retteten die Führung ins Ziel – auch dank diverser starker Paraden McCollums in den letzten Sekunden.

Damit machten die EBR ihren sechsten Sieg aus den letzten acht Spielen perfekt. In der nach wie vor engen DEL-2-Tabelle belegen die Donau-Städter den achten Platz (43 Punkte), Dresden rutschte um einen Rang ab und ist nun Vorletzter (36/13. Platz). Erst am zweiten Weihnachtsfeiertag, Dienstag, 26. Dezember, müssen die Regensburger nun wieder ran: Dann steht ab 19:30 Uhr das schwere Auswärtsspiel bei Tabellenführer Kassel Huskies auf dem Programm (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/schwere-aufgaben-rund-um-weihnachten-eisbaeren-regensurg-empfangen-am-freitag-dresden-asuwaertsspiel-in-kassel-am-dienstag). In der Donau-Arena spielen die Eisbären dann am darauffolgenden Donnerstag, 28. Dezember, wieder: Dann gastiert der amtierende Zweitligameister Ravensburg Towerstars ab 20 Uhr in der Domstadt (Vorbericht folgt). Tickets für diese Begegnung gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eisbären Regensburg – Dresdner Eislöwen 3:2 (1:0/2:2/0:0)

Freitag, 22. Dezember 2023 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (60:00) und Jonas Neffin (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber, Patrick Demetz, Korbinian Schütz, Sandro Mayr und Lucas Flade (alle Abwehr) – Andrew Schembri (2 Strafminuten), Marvin Schmid, Nikola Gajovský, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Christoph Schmidt, Yuma Grimm, Lukas Heger und Constantin Ontl (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser.
Dresden:
Janick Schwendener (59:00) und Pascal Seidel (beide Tor) – Nicklas Mannes, Simon Karlsson, David Suvanto (2 Strafminuten), Nils Elten, Bruno Riedl, Garret Pruden (2) und Matej Mrazek (alle Abwehr) – Ricardo Hendreschke, Tom Knobloch, Yannick Drews, Tomáš Andres, Mitchell Wahl (2), Johan Porsberger, Adam Kiedewicz, David Rundqvist, Vincent Hessler, Dani Bindels, Niklas Postel und Jussi Petersen (alle Sturm). – Trainer: Petteri Kilpivaara.

Zuschauer: 3998 (Donau-Arena Regensburg).

Schiedsrichter: Alexander Singer und Bastian Haupt (beide Hauptschiedsrichter) sowie Tobias Züchner und Soeren Kriebel (beide Linesperson).

Strafminuten: Regensburg 2 – Dresden 6.

Tore

1. Drittel:
1:0 (17. Minute) Nikola Gajovský (Marvin Schmid, Andrew Schembri);
2. Drittel:
2:0 (21.) Nikola Gajovský (Andrew Schembri, Tariq Hammond);
3:0 (25.) Andrew Yogan (Abbott Girduckis, Corey Trivino);
3:1 (38.) Tom Knobloch (Ricardo Hendreschke, Yannick Drews);
3:2 (39.) Bruno Riedl (Tomas Andres, Mitchell Wahl).
3. Drittel:

Neuer Tabellenplatz: Regensburg 8. Rang (43 Punkte aus 28 Spielen/vorher 8.) – Dresden 13. Platz (36 Zähler aus 29 Partien/vorher 12.).

Text: Jan-Mirco Linse
Bild: Andreas Nickl

 

Nächste wichtige Punkte für die Eisbären Regensburg um Stürmer Andrew Schembri (rechts, schwarzes Trikot): Gegen die Dresdner Eislöwen (links im Bild Verteidiger David Suvanto, weißes Trikot) gelang den Domstädtern ein hart erkämpfter 3:2-Heimsieg vor fast 4000 Zuschauern in der Donau-Arena.
Foto: Andreas Nickl

 

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SCHWERE AUFGABEN RUND UM WEIHNACHTEN: EISBÄREN REGENSBURG EMPFANGEN AM FREITAG DRESDEN, AUSWÄRTSSPIEL IN KASSEL AM DIENSTAG

Gegen zwei starke Gegner geht Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg in die Weihnachtszeit: Am morgigen Freitag, 22. Dezember, gastieren die Dresdner Eislöwen ab 20 Uhr in der Donau-Arena, am zweiten Weihnachtsfeiertag, Dienstag, 26. Dezember, folgt dann das Auswärtsspiel bei Tabellenführer Kassel Huskies (Beginn 19:30 Uhr).  Beide Teams zählen zu den Schwergewichten der Liga – doch während Dresden mit 36 Punkten auf Rang zwölf der DEL-2-Tabelle hinter den EBR (achter Platz – 40 Punkte) liegt und eine durchwachsene Saison erlebt, werden die Schlittenhunde ihrer Favoritenrolle bislang vollkommen gerecht. Die Hessen liegen mit 58 Zählern auf Platz eins. Sie haben bereits jetzt einen großen Vorsprung auf die Verfolger und stellen nicht nur die beste Offensive (93 Tore), sondern auch die beste Defensive (nur 62 Gegentreffer). Für das Heimspiel gegen die Eislöwen sind bereits über 3000 Tickets verkauft. Karten gibt es unter www.ebr.live

Zum großen „THEO“-Spieltag, an dem die EBR mit vielen Aktionen auf ihren Sozialpartner, das Zentrum für tiergestützte Therapien Ostbayern, aufmerksam machen, gastiert mit Dresden ein Team an der Donau, gegen dass die Schützlinge von Cheftrainer Max Kaltenhauser bisher eine ausgeglichene Bilanz aufzuweisen hat. In der laufenden Saison stehen eine Niederlage (1:4 zuhause am vierten Spieltag) und ein Sieg (4:2 auswärts am 15. Spieltag) zu Buche. Dass die Sachsen mit dem bisherigen Saisonverlauf aber nur bedingt zufrieden sind, zeigen diverse Veränderungen am Kader und hinter der Bande. Corey Neilson wurde Mitte November von seinen Aufgaben als Headcoach entbunden – für ihn übernahm der bisherige Co-Trainer Petteri Kilpivaara. In seither zehn Spielen stehen für die Eislöwen sechs Niederlagen bei vier Siegen zu Buche, das Team holte in dieser Zeit zwölf Zähler. Auch am Kader schraubten die Dresdner: Für die Offensive wurde der Deutsch-Amerikaner Mitch Wahl nachverpflichtet. Der 33-Jährige feierte beim jüngsten 4:3-Heimerfolg seines neuen Arbeitgebers gegen Rosenheim sein Tordebüt. Den Klub verließen jüngst indes Angreifer Marco Bassler (jetzt Deggendorf/Oberliga Süd) und Defender Georgiy Saakyan (jetzt Saale Bulls Halle/Oberliga Nord).

Schon 95 Mal klingelte es im Tor der Sachsen, das in der Regel Janick Schwendener hütet (22 Einsätze) – damit stellt das Team die dritt-anfälligste Defensive der Liga. Die Offensive belegt mit 81 eigenen Treffer ligaweit Rang zehn in dieser Statistik. Gefährlichster Angreifer der Eislöwen ist Tomáš Andres. Der 27-jährige Ersatzkapitän netzte bereits zehn Mal selbst ein und bereitete 18 weitere Treffer vor (28 Punkte). Damit belegt er in der internen Scorerliste noch vor dem schwedischen Quartett Johan Porsberger (ebenfalls 28), David Rundqvist (18/beide Sturm), Simon Karlsson (17) und David Suvanto (15/beide Abwehr) Rang eins.

Im ersten Spiel nach Heiligabend treffen die Eisbären dann am Dienstag auf Ligaprimus Kassel. Wie schon in der Vorsaison dominieren die Hessen die DEL 2 – bereits jetzt haben sich die Huskies ein Acht-Punkte-Polster auf den ersten Verfolger, die Ravensburg Towerstars, erarbeitet. Nur neun Niederlagen bei 19 Siegen in der laufenden Spielzeit sprechen eine deutliche Sprache. Auch die Eisbären bekamen die enorme Qualität des ECK schon zwei Mal zu spüren: Unterlagen die EBR am dritten Spieltag noch auswärts unglücklich mit 1:2, stand am Ende des Heimauftritts am 14. Spieltag trotz einer guten Leistung ein deutlicheres 1:4.

Kassel mit starker Nachverpflichtung

Punktstärkster Husky ist derzeit Sturm-Youngster Yannick Valenti. Der 23-Jährige traf selbst schon 18 Mal und legte darüber hinaus neun weitere Tore auf (27 Punkte). Mit Offensivverteidiger Maximilian Faber, 2022/2023 als DEL-2-Verteidiger des Jahres ausgezeichnet, war schon an 26 Treffern beteiligt. Kapitän Jake Weidner kommt auf 23 Zähler und liegt damit noch knapp vor dem kanadischen Duo Joel Lowry (22) und Carson McMillan (20). Im Tor zählt Brandon Maxwell zu den besten der Liga (knapp 91 Prozent Fangquote), mit Philipp Maurer (knapp 92) steht dazu noch ein starker Backup parat. Den ohnehin schon hochkarätig besetzten Kader verstärkte Kassel jüngst um Rückkehrer Ryan Olsen – der Deutsch-Kanadier bringt die Erfahrung von weit über 300 AHL-Spielen mit.

Die Eisbären müssen in beiden Begegnungen erneut auf den langzeitverletzten Kontingentstürmer Richard Diviš verzichten. Tickets für das „Theo“-Heimspiel am morgigen Freitag, 22. Dezember, ab 20 Uhr gegen die Dresdner Eislöwen in der Donau Arena gibt es unter www.ebr.live

 

Weitere Infos gibt es in unserem Video-Vorbericht von Armin Wolf auf dem offiziellen EBR-YouTube-Kanal!

 

Informationen zu den Spieltagen

Von beiden Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Kassel sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei einen Gutschein für die Metzgerei Döhl.
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird am Freitag ab 18 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen.
Einlass in die Arena beim Spiel gegen Dresden ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (18:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (18:15 Uhr).
Tickets für das Heimspiel gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Die Dresdner Eislöwen (weiße Trikots) fordern die Eisbären Regensburg (im Bild Tomáš Schwamberger - Mitte, rotes Trikot) am Freitag, 22. Dezember, ab 20 Uhr in der Donau-Arena.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

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