NACH KAMPF UM JEDEN ZENTIMETER: EISBÄREN REGENSBURG VERLIREN FINALSPIEL EINS KNAPP MIT 1:2 NACH OVERTIME BEI DEN KASSEL HUSKIES

Eine emotionale Achterbahnfahrt erlebten die Fans des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg im ersten Spiel des Play-off-Finals der DEL 2 („Best of Seven“) gegen die hoch favorisierten EC Kassel Huskies: Auswärts gab es beim Hauptrundenmeister eine knappe 1:2 (0:0/0:0/1:1/0:1)-Niederlage nach Overtime. Dabei kämpften die Oberpfälzer über die komplette Spielzeit aufopferungsvoll und boten den hochkarätig besetzten Hessen auf Augenhöhe Paroli. 5700 Fans in der ausverkauften Nordhessen-Arena sahen ein hochklassiges, schnelles und mitreißendes Match. Beide Teams ackerten und schenkten sich nichts – und boten dabei auch noch besten Sport. Im Zentrum des Geschehens standen die beiden Torhüter: Weil sowohl EBR-Keeper Tom McCollum, als auch sein gegenüber Branden Maxwell ausgezeichnete Leistungen zeigten, fiel der erste Treffer erst nach 51 Minuten: Kassels Endrunden-Topscorer Ryan Olsen verwertete einen Fehler der Domstädter eiskalt zur 1:0-Führung für den ECK. In einem höchst dramatischen Schlussspurt netzte dann 65 Sekunden vor dem Ende Abbott Girduckis in Überzahl für die Gäste zum umjubelten 1:1-Ausgleich ein – McCollum hatte seinen Kasten zu diesem Zeitpunkt bereits für einen zusätzlichen Feldspieler verlassen (59. Minute). In der fälligen Overtime dann die bittere Kalte Dusche: Direkt der erste Abschluss der Hessen rutschte durch und landete im Tor – erneut war es Olsen, der die Halle zum Beben brachte und die Begegnung entschied. Nach einem starken Auftritt in der Fremde dürfen die Donaustädter nun aber vor eigenem Publikum ran: Spiel zwei steigt schon am morgigen Sonntag, 14. April, ab 17 Uhr in der heimischen Donau-Arena. Mit den eigenen Fans im Rücken drängen die EBR, die in der laufenden Saison schon mehrfach Geschichte geschrieben haben, dann auf den Serienausgleich. Binnen kürzester Zeit nach Vorverkaufsbeginn war die Halle ausverlauft – die Regensburger erwarten einen Hexenkessel.

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Begleitet von zahlreichen Schlachtenbummlern traten die Eisbären Regensburg die weite Fahrt nach Hessen zum ersten Finalspiel der „Best of Seven“-Serie gegen die EC Kassel Huskies an. Vor Ort erwartete die Oberpfälzer eine mit 5700 Fans restlos ausverkaufte Nordhessen-Arena. Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Nefin war Backup. Während in der Defensive Lucas Flade und Korbinian Schütz pausierten, standen im Sturm David Booth (fehlte aus persönlichen Gründen), Niklas Zeilbeck und Lukas Heger nicht im Spieltagskader.

Mit aggressivem Forechecking und intensivem Körperspiel machten die Gastgeber schon in der Anfangsphase ihre Ambitionen deutlich. Doch wenngleich sich die Schlittenhunde dadurch zunächst ein Übergewicht erarbeiteten – die EBR hielten dagegen! Mit unglaublichem Kampfgeist und vollem Einsatz kamen sie immer besser in die Partie und übernahmen gegen Ende des ersten Durchgangs sogar das Kommando. Endstation der Offensivbemühungen waren allerdings stets die beiden überragend aufgelegten Goalies: Während McCollum mehr zu tun bekam, sich zunächst jedoch schadlos hielt, entschärfte sein Kassler Kontrahent Branden Maxwell die zwingenderen Chancen. Für die Eisbären rettete indes auch einmal der Pfosten...

Ein ähnliches Bild bot sich den Fans beider Teams im Mitteldrittel: Immer noch kämpften beide Mannschaften um jeden Zentimeter und schenkten sich nichts – und wieder glänzten insbesondere die beiden Torsteher: McCollum mit der Mehrzahl an Saves, Maxwell mit den zumeist noch spektakuläreren Paraden.

Alles war angerichtet für einen spannenden (vermeintlichen) Schlussabschnitt. Und in diesem gaben sogar die Oberpfälzer leicht den Ton an. Wiederholt bewahrte Maxwell seine Mannen vor dem Rückstand. Glück hatten die Huskies nach 51 Minuten: Kapitän Nikola Gajovský und Tariq Hammond spielten Richard Diviš im Slot frei, der Maxwell um kurvte und in letzter Sekunde an einem kontrollierten Abschluss aufs eigentlich leere Heimtor gehindert wurde. Im anschließenden Handgemenge wurden gleich mehrere Regensburger straffrei zu Boden gestreckt und gerungen – besonders bitter, da direkt im Anschluss das erste Tor des Spiels auf der Gegenseite fallen sollte: McCollum stoppte einen Puck hinter dem eigenen Gehäuse und versuchte zu klären, doch die Scheibe sprang unglücklich von der Bande genau aufs Schlägerblatt von Kassels Angreifer Rylan Schwartz – dieser fand Ryan Olsen in der Gefahrenzone und es schlug zum 1:0 für die Hessen ein (51. Minute). Doch davon ließen sich die Domstädter genauso wenig beirren wie von einer wenig später folgenden Unterzahlsituation. In den Schlussminuten erhöhten sie immer mehr die Schlagzahl und bauten Druck auf Maxwells Gehäuse aus.

Herzschlagfinale: Reguläre Spielzeit endet mit einem Krimi

Als dann ein Kassler die Strafbank hütete, stieg der Puls der Eisbären-Fans endgültig in schwindelerregende Höhen. EBR-Coach Max Kaltenhauser nahm seine Auszeit und in der Folge auch McCollum für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Bei „Sechs gegen Vier“ bissen sich die Domstädter vehement im Angriffsdrittel fest – und dann zappelte das Tornetz hinter Maxwell endlich. 65 Sekunden vor dem Ende kam der Puck über Diviš, Jakob Weber und Andrew Yogan auf den am langen Pfosten im Rücken der Abwehr einlaufenden Abbott Girduckis, der zum hochverdienten 1:1-Ausgleich einnetzte (59.). Ekstase bei den EBR-Anhängern. Die Donaustädter hatten in der Folge sogar noch zwei Möglichkeiten, die Partie in der Regulären Spielzeit zu entscheiden, doch Maxwell stand sicher.

Die Overtime musste den Sieger bringen – und in dieser ging es ganz schnell. Erst kamen die Eisbären zu zwei ordentlichen Möglichkeiten, doch im Gegenzug verpasste erneut Olsen den EBR die Kalte Dusche: Mit dem ersten Abschluss seines Teams in der Verlängerung traf er zum 2:1 und entschied damit die Begegnung für seine Farben. McCollum war am Flachschuss noch dran, doch die Scheibe rutschte durch (61.).

Eine bittere und äußerst knappe Niederlage gegen das hessische Spitzenteam. Doch bereits nach kürzester Zeit wichen die hängenden Köpfe der Eisbären der Zuversicht und dem Stolz ob des starken Auswärtsauftritts. Schon am morgigen Sonntag, 14. April, geht es mit dem zweiten Spiel der Serie weiter: Ab 17 Uhr geht es dann in der heimischen Donau-Arena ums Ganze. Die Halle wird bis auf den letzten Platz gefüllt sein – und mit einer ähnlich überragenden Leistung wie in Partie eins und den eigenen Fans im Rücken ist für die Oberpfälzer dann wieder alles möglich.

 

Statistik

EC Kassel Huskies – Eisbären Regensburg 2:1 n. V. (0:0/0:0/1:1/1:0)

Freitag, 12. April 2024 – Nordhessen-Arena Kassel – Beginn: 19:30 Uhr.

Aufstellungen

Kassel: Branden Maxwell (60:50) und Philipp Maurer (beide Tor) – Andrew Bodnarchuk (2 Strafminuten), Joel Keussen, Steven Seigo, Maximilian Faber, Rayan Bettahar und Markus Freis (alle Abwehr) – Rylan Schwartz, Ryan Olsen, Louis Brune, Joel Lowry, Stephen MacAulay (2), Yannik Valenti (2), Lois Spitzner, Alec Ahlroth, Tristan Keck, Pierre Preto (2), Daniel Weiß, Oleg Leon Tschwanow und Hans Detsch (alle Sturm). – Trainer: Bill Stwart (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Regensburg: Tom McCollum (60:01) und Jonas Neffin (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond (2 Strafminuten), Xaver Tippmann, Jakob Weber, André Bühler, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Richard Diviš, Marvin Schmid (2), Nikola Gajovský, Abbott Girduckis, Corey Trivino (2), Andrew Yogan, Andrew Schembri, Tomáš Schwamberger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt (2), Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 5700 (Nordhessen-Arena Kassel - ausverkauft).

Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler und Michael Klein (beide Hauptschiedsrichter) sowie Dominik Borger und Tobias Treitl (beide Linesperson).

Strafminuten: Kassel 8 – Regensburg 8.

Tore

1. Drittel:

2. Drittel:

3. Drittel:
1:0 (51. Minute) Ryan Olsen (Rylan Schwartz);
1:1 (59./PP1/EA) Abbott Girduckis (Andrew Yogan, Jakob Weber);
Overtime:
2:1 (61.) Ryan Olsen (Louis Brune).

Serienstand: Kassel 1 – Regensburg 0 (Finale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

EC Kassel Huskies – Eisbären Regensburg – Play-off-Finale („Best of Seven“)
Spiel 1: Freitag, 12. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
2:1 n. V. (0:0/0:0/1:1/1:0) – Serienstand: Kassel 1 – Regensburg 0
Spiel 2: Sonntag, 14. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 3: Dienstag, 16. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
Spiel 4: Freitag, 19. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 5: Sonntag, 21. April – 17 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
Spiel 6: Dienstag, 23. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 7: Freitag, 26. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)

Alle Serien

Play-offs

Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:1 (Kassel zieht ins Finale ein)
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 4:2 (Regensburg zieht ins Finale ein)

Finale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Eisbären Regensburg 1:0

Play-downs

Erste Runde
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Jan-Malte Diekmann und Melanie Feldmeier/arSito

 

Harter Kampf um jeden Zentimeter: Die Eisbären Regensburg (links im Bild Verteidiger Jakob Weber, weißes Trikot) lieferten dem großen Favoriten Kassel Huskies (rechts im Bild Angreifer Stephen MacAulay, dunkles Trikot) im ersten Spiel der DEL-2-Finalserie eine Schlacht auf Augenhöhe - am Ende gab es aber dennoch eine unglückliche 1:2-Niederlage nach Overtime.
Foto: Jan-Malte Diekmann

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Mit einer überragenden Leistung haben sich die Eisbären Regensburg (im Bild die Verteidiger Tariq Hammond, links, und Petr Heider, rechts - beide weiße Trikots) in Finalspiel eins beim großen Favoriten Kassel Huskies (mittig im Bild Stürmer Yannik Valenti) viel Respekt verschafft, auch wenn am Ende eine knappe 1:2-Auswärtsniederlage nach Verlängerung stand. In der zweiten Begegnung vor eigenem Publikum in der ausverkauften Donau-Arena soll am morgigen Sonntag, 14. April, ab 17 Uhr nun der Ausgleich in der "Best of Seven"-Serie gelingen...
Foto: Jan-Malte Diekmann

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Sein Team kämpfte zum Finalauftakt bei den Kassel Huskies um jeden Zentimeter: Max Kaltenhauser, Trainer der Eisbären Regensburg. Zwar ging die Partie letztlich 1:2 nach Overtime verloren - doch die starke Auswärtsleistung macht Hoffnung für Partie zwei, die schon am Sonntag, 14. April, ab 17 Uhr in der Donau-Arena steigt...
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


ERSTES ZWEITLIGA-FINALE DER REGENSBURGER EISHOCKEY-GESCHICHTE: EISBÄREN GEGEN KASSEL HUSKIES GEFORDERT

Bereits mehrfach haben die Eisbären Regensburg in der laufenden DEL-2-Saison Geschichte geschrieben – der Klub legte nicht nur die beste Zweitliga-Hauptrunde der Eishockey-Historie der Domstadt hin (93 Punkte/ Platz zwei), sondern ließ auch in den folgenden Play-offs einen zuvor in der Donaustadt nie dagewesenen Siegeszug folgen. Erst eliminierten sie im Viertelfinale den amtierenden Champion Ravensburg nach sieben dramatischen Spielen, dann schickten sie in der Vorschlussrunde auch Crimmitschau nach sechs Begegnungen in die Sommerpause. Der Lohn: Der erste Regensburger Einzug ins Zweitliga-Finale, wo nun der große Liga-Favorit Kassel Huskies und die Chance auf den nächsten Eintrag in die Geschichtsbücher warten. Die Hessen beendeten schon die Reguläre Saison mit 100 Zählern Rang eins und drängen auf den Aufstieg in die deutsche Beletage. In der nun anstehenden „Best of Seven“-Serie um den Titel kreuzen sie nun also mit den EBR in bis zu sieben Begegnungen die Schläger, wer zuerst vier Mal gewinnt, holt die Meisterschaft. Los geht es am morgigen Freitag, 12. April, mit dem ersten Aufeinandertreffen ab 19:30 Uhr in der Nordhessen-Arena. Am Sonntag, 14. April, folgt dann Spiel zwei ab 17 Uhr in der Donau-Arena, ehe sich die Mannschaften am Dienstag, 16. April, erneut ab 19:30 Uhr bei den Hessen bereits zum dritten Mal in nur fünf Tagen gegenüberstehen. Theoretisch könnte im zweiten Regensburger Heimspiel am darauffolgenden Freitag, 19. April, ab 20 Uhr dann bereits eine Entscheidung fallen. Die Plätze im Heimbereich für beide sicheren Partien in der Donau-Arena waren jeweils in Rekordzeit so gut wie ausverkauft. Einzig für kommenden Sonntag, 14. April, gehen nun kurzfristig noch einige Rückläufer nicht verkaufter Gästetickets in den Freien Verkauf. In Rücksprache mit den Huskies und den Behörden sind diese Stehplätze für Arena-Block B18 noch heute (Donnerstag, 11. April) ab 20 Uhr auf www.ebr.live verfügbar.

Von vier Begegnungen in der Hauptrunde gewannen die Nordhessen drei: Ende September unterlagen die Eisbären auswärts unglücklich nach starker Leistung mit 1:2 – der späte Siegtreffer des ECK war nach einem Missverständnis in der Regensburger Hintermannschaft gefallen. Deutlicher ging es gut einen Monat später zu, als die Schlittenhunde an der Donau antraten und 4:1 siegten. Und auch am zweiten Weihnachtsfeiertag hatten die Eisbären, dann wiederum in fremder Halle, wenig zu bestellen: Am Ende eines wilden Spiels stand eine 4:9-Niederlage. Diese markierte jedoch den endgültigen Wendepunkt in Regensburgs ohnehin schon zu diesem Zeitpunkt starker Saison: Die Schützlinge von EBR-Coach Max Kaltenhauser gewannen die folgenden zehn Begegnungen allesamt und setzten sich in der Spitzengruppe der DEL-2-Tabelle fest. Generell verloren die Oberpfälzer in der Folge nur noch fünf der restlichen 23 Hauptrundenspiele. Auch die Huskies als Ligaprimus bekamen diesen Lauf zu spüren und unterlagen im vierten Kräftemessen in der Domstadt vor ausverkaufter Halle Ende Januar mit 3:4. Zu dieser Partie rollte auch ein Sonderzug der Hessen nach Bayern – die Anhänger beider Teams sorgten für ein friedliches Eishockey-Fest.

ECK: Transferoffensive und Trainerwechsel im neuen Jahr

Für die Qualität des ECK spricht: Die Mannschaft erzielte in der Regulären Saison nicht nur die meisten Tore (177), sondern ließ auch die zweitwenigsten Gegentreffer zu (129). 34 Siegen stehen nur 18 Niederlagen gegenüber. Dennoch legten die Hessen zum Ende der Transferperiode noch einmal ordentlich Qualität nach: In der Verteidigung stieß mit Rayan Bettahar ein aktueller deutscher U-20-Nachwuchsnationalspieler von den Eisbären Berlin zum Team, von Liga-Konkurrent Bietigheim wurde mit Deutsch-Kanadier Guillaume Naud ein aufstiegserfahrener Deutsch-Kanadier losgeeist und auch in der Offensive gab es drei neue Kräfte: Ex-Nationalspieler Daniel Weiß (737 DEL-Einsätze) kam aus Bad Nauheim, aus der Ersten Liga wechselten die Kanadier Stephen MacAuley und Rylan Schwartz zu den Huskies. Letzterer brachte sogar den deutschen Pass mit. Bereits seit Dezember stürmt indes mit Ryan Olsen ein weiterer in Kanada ausgebildeter Deutscher mit Erstliga-Vergangenheit für die Hessen. Im Gegenzug ließ das Team kurz vor Wechselschluss den ehemaligen slowakischen Nationalstürmer Tomas Sykora Richtung Dresden und Abwehrtalent Tom Geischeimer zu den Steelers ziehen.

Und auch auf der Trainerposition stellten sich die Kassler neu auf: Der kanadische Ex-NHL- und -DEL-Cheftrainer Bill Stewart ersetzte Ende Februar trotz Tabellenplatz eins den Tschechen Bo Šubr. Augenscheinlich der richtige Impuls für die Mannschaft, die anschließend beide verbleibenden Hauptrundenspiele gewann, sich im Play-off-Viertelfinale nach sieben spannenden Begegnungen gegen die Lausitzer Füchse durchsetzte und anschließend mit 4:1 (wenngleich meist knappen) Siegen durch das Halbfinale gegen den ESV Kaufbeuren pflügte.

Zum Hauptrunden-Topscorer avancierte mit Yannik Valenti (27 Tore, 21 Assists – 48 Punkte) ein junger U-24-Stürmer. Der 23-Jährige landete damit knapp vor dem kanadischen Ex-DEL- und -AHL-Crack Joel Lowry (16, 27 – 43) und dem deutsch-kanadischen Kapitän Jake Weidner (13, 29 – 42). Auf Rang vier der internen Liste folgte dann ein Abwehrspieler: Maximilian Faber kam auf starke elf Tore und 31 Vorlagen für 42  Zähler und sicherte sich nicht zuletzt dank seiner starken Offensivwerte in der laufenden Saison bereits zum dritten Mal die Auszeichnung als bester Verteidiger der DEL 2.

Neuzugänge in den Play-offs in Topform

In den Play-offs haben sich nun aber indes drei der Nachverpflichtungen unter die sechs besten Scorer der Fuldastädter geschoben: Neuling Olsen kommt auf fünf Tore und neun Assists und führt die Statistik insofern mit 14 Punkten an. Hinter ihm tummeln sich Valenti (sechs Treffer und fünf Vorlagen), das deutsch-finnische Centertalent Alec Ahlroth (vier und sieben) sowie der ebenfalls neue Schwartz (drei und acht) mit jeweils elf Zählern. Es folgen Deutsch-Kanadier Tristan Keck (sechs und vier - zehn) und der Februar-Königstransfer MacAuley (zwei und sieben – neun) vor Faber (drei und fünf – acht).

Sowohl im Sturm als auch in der Defensive tummelt sich reichlich weitere Qualität im großen Kader der Hessen. Satte 19 Stürmer sind gelistet, hinzu kommen acht Abwehrspieler. Doch auch im Tor kann der Eck auf eins der besten Gespanne der Liga zurückgreifen: Der ehemalige US-amerikanische Nationalspieler Branden Maxwell ist die souveräne Nummer eins zwischen den Pfosten und parierte in den Play-offs bisher über 92 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten. Dank eines deutschen Passes belegt er keine Kontingentstelle. Ihn vertritt zumeist der 23-jährige Philipp Maurer, der seine Klasse während eines längeren verletzungsbedingten Ausfall Maxwells eindrucksvoll unter Beweis stellte und dabei sogar bessere Statistiken aufs Eis zauberte als sein deutsch-amerikanischer Kontrahent. Dritter im Bunde ist Kristian Hufsky, der in nur sieben Einsätzen in der Hauptrunde drei Siege und einen Shutout zu verbuchen hatte.

Innerhalb kürzester Zeit waren die Tickets im Heimbereich für die beiden bereits feststehenden Begegnungen in der Donau-Arena vergriffen. Nun gehen allerdings kurzfristig doch noch einige Stehplatz-Rückläufer aus dem Gästekontingent für die Partie am Sonntag, 14. April, in den Freien Verkauf. Nach Rücksprache mit den Huskies und den Behörden können die Tickets für Arena-Block B18 noch heute (Donnerstag, 11. April) ab 20 Uhr unter www.ebr.live erworben werden.

 

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Freitag, 12. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
Spiel 2: Sonntag, 14. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 3: Dienstag, 16. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
Spiel 4: Freitag, 19. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 5: Sonntag, 21. April – 17 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)
Spiel 6: Dienstag, 23. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 7: Freitag, 26. April – 19:30 Uhr (Nordhessen-Arena Kassel)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 – Kassel weiter
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 – Crimmitschau weiter
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 – Kaufbeuren weiter

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:1 (Kassel zieht ins Finale ein)
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 4:2 (Regensburg zieht ins Finale ein)

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

 

Informationen zu den Spieltagen

Von allen Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Kassel sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei Gutscheine für die Metzgerei Döhl.
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird vor den Heimspielen geöffnet sein – jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn geht es dort los.
Einlass in die Arena ist bei den Heimspielen weiterhin 90 Minuten vor Beginn der Begegnung. Der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop.
Tickets für die Heimspiele gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Vier umkämpfte Duelle lieferten sich die Eisbären Regensburg (im Bild in roten Trikots die Stürmer Marvin Schmid, links, und Tomáš Schwamberger, rechts) und Ligafavorit Kassel Huskies (im Bild in weißen Trikots von links Torhüter Branden Maxwell und die Verteidiger Joel Keussen und Markus Freis) bereits in der Regulären Saison. Nun stehen sich die beiden besten Mannschaften der DEL-2-Hauptrunde auch im Play-off-Finale gegenüber.

Foto: Melanie Feldmeier/arSito

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EISBÄREN REGENSBURG ZIEHEN INS DEL-2-FINALE EIN: 6:2-SIEG BEI DEN EISPIRATEN MACHT HISTORISCHEN ERFOLG PERFEKT

Die Eisbären Regensburg haben Geschichte geschrieben: Mit einem souveränen 6:2 (2:0/3:0/1:2)-Auswärtssieg bei den Eispiraten Crimmitschau haben sie jetzt den Einzug ins Play-off-Finale der DEL 2 perfekt gemacht. Damit sind die das erste Eishockey-Team aus der Domstadt, das in eine Endspielserie der Zweiten Liga einzieht. 4236 Fans sorgten im sechsten Spiel der „Best of Seven“-Runde gegen die Sachsen in deren Kunsteisstadion im Sahnpark für eine würdige Kulisse und sahen, wie EBR-Topscorer Andrew Yogan seine Farben schon nach nur 61 Sekunden mit 1:0 in Führung brachte (2. Minute). Lukas Heger ließ nach 16 Minuten das 2:0 folgen. Im Mitteldrittel netzte Yogan zwei weitere Male ein (23. und 26.). Abbott Girduckis‘ Tor zum 5:0 war dann schon eine kleine Vorentscheidung (35.). Zwar verkürzte EPC-Angreifer Vinny Saponari durch zwei Treffer im Schlussabschnitt zwischenzeitlich noch auf 2:5 (50. In Überzahl und mit zusätzlichem Feldspieler sowie 56.) – doch der überragende Yogan machte mit einem Schuss zum 6:2 ins letztlich verwaiste Tor der Sachsen den Deckel drauf (59.). Nach der Schlusssirene gab es kein Halten mehr bei den Oberpfälzern und ihren mitgereisten Anhängern – der Auswärtssieg ist gleichbedeutend mit dem vierten Erfolg im Halbfinale und damit auch mit dem ersten Zweitliga-Finaleinzug in der Regensburger Eishockey-Geschichte. In der Play-off-Endspielserie (ebenfalls „Best of Seven“) treffen die EBR nun auf die EC Kassel Huskies. Der große Liga-Favorit aus Hessen hat als Hauptrundenmeister Heimrecht und startet folglich mit einem Spiel vor eigenem Publikum. Am kommenden Freitag, 12. April, steigt Partie eins ab 19:30 Uhr in der dortigen Nordhessen-Arena. In der zweiten Begegnung dürfen die Donaustädter dann zuhause antreten – am Sonntag, 14. April, ist es ab 17 Uhr in der Donau-Arena soweit. Der Vorverkauf hierfür startete am heutigen Montag, 8. April. Und auch für Spiel vier am Freitag, 19. April, ab 20 Uhr im heimischen Stadion sind Tickets bereits erhältlich. Zudem startet der freie Dauerkartenverkauf für die kommende neue DEL-2-Saison heute um 17 Uhr. Der Ansturm auf die Plätze ist enorm, binnen kürzester Zeit war der Großteil bereits vergriffen. Unter www.ebr.live können sich die Fans die letzten Plätze sichern.

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Erneut sorgten 4236 Fans im Kunsteisstadion im Sahnpark für eine starke Kulisse in Spiel sechs der „Best of Seven“-Halbfinalserie zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer setzten im Tor auf Tom McCollum, Jonas Nefinn war Backup und Fabio Marx Notgoalie. In der Verteidigung fehlte indes der gesperrte Petr Heider, Lucas Flade stand nicht im Aufgebot. Richard Diviš, Niklas Zeilbeck Constantin Ontl und Yuma Grimm setzten im Angriff aus. Und eine weitere, besonders wichtige Personalie fehlte: Aus privaten Gründen stand Headcoach Max Kaltenhauser nicht an der Bande – Co-Trainer Jan Šuráň vertrat ihn und erhielt Unterstützung von Diviš.

Der Start in die Begegnung verlief ganz nach dem Gusto derer, die es mit den Domstädtern hielten: Binnen der ersten Sekunden prasselten schon die ersten Abschlüsse auf den erneut starken EPC-Goalie Oleg Shilin ein – und nach einem Crimmitschauer Fehler netzte schließlich Andrew Yogan nach lediglich 61 gespielten Sekunden bereits zur Regensburger 1:0-Führung ein (2. Minute). Die Oberpfälzer traten weiter dominant auf und erspielten sich nicht nur mehr, sondern auch die besseren Chancen. Als Andrew Schembri nach 16 Minuten Lukas Heger im Slot freispielte und dieser direkt ins lange Eck zum 2:0 abzog, waren die Weichen bereits auf Sieg gestellt. Doch auch die Sachsen setzten Akzente – sie scheiterten aber stets am Ruhe ausstrahlenden McCollum zwischen den Pfosten der Gäste.

Ein Eisbär fiel besonders auf: Yogan. Hatte er sich kurz nach der ersten Pause noch zu einem Foulspiel hinreißen lassen, verwandelte er kurz nach seiner Rückkehr aufs Eis direkt eiskalt einen Konter zum 3:0 für Regensburg (23.). Und nur knapp zweieinhalb Zeigerumdrehungen später schraubte er mit einem platzierten Schuss den Zwischenstand gar auf 4:0 – schon in der 26. Spielminute hatte er den Hattrick geschnürt. Mit einer komfortablen Führung im Rücken, verwalteten die EBR ihren Vorsprung geschickt und blieben dabei immer gefährlich. Abbott Girduckis traf noch im Mitteldrittel zum vorentscheidenden 5:0 (35.). Shilin verhinderte in dieser Phase eine noch weitaus deutlichere Führung der Bayern durch etliche Glanzparaden.

Crimmitschau bäumt sich auf

Doch so leicht wollten sich die Freibeuter im Schlussabschnitt vor dem eigenen, frenetischen Publikum nicht geschlagen geben. Zwar ersetzte Christian Schneider den angeschlagenen Shilin im Tor der Eispiraten, doch der stand seinem Vorgänger in nichts nach und ließ keine weiteren Treffer zu. Und auch offensiv erhöhten sie noch einmal die Schlagzahl, die Top-Formationen gingen fast gar nicht mehr vom Eis. Als ein Oberpfälzer eine Strafe aufgebrummt bekam, nahm EPC-Coach Jussi Tuores bereits deutlich über zehn Minuten vor dem Ende Schneider für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis – und es dauerte nur wenige Sekunden, ehe Vinny Saponari bei Sechs-gegen-vier für die Gastgeber auf 1:5 verkürzte (50.). Saponari war es auch, der wenig später den zweiten Crimmitschauer Treffer nachlegte (56.). Die Sachsen witterten – angepeitscht von ihren Fans – noch einmal Morgenluft, erneut ging Schneider für den sechsten Mann vom Feld. Doch nach mehreren knappen Versuchen aufs verwaiste Tor der Freibeuter war es schließlich – natürlich – Yogan, der mit seinem vierten Treffer des Abends das 6:2 und damit auch den Endstand besorgte.

Beide Mannschaften ließen sich anschließend völlig zurecht noch lange von ihren Anhängern feiern. Völlige Ekstase gab es dabei vor allem bei den Fans, Spielern und Verantwortlichen der Eisbären, die sich mit der Schlusssirene in den Armen lagen: Der vierte Sieg in der Play-off-Halbfinalserie gegen die Sachsen bedeutet den ersten Zweitliga-Finaleinzug in der Regensburger Eishockey-Geschichte. Dort heißt der Gegner EC Kassel Huskies. Als Hauptrundenmeister haben die Hessen in der Endspielserie („Best of Seven“) Heimrecht. Spiel eins der Runde steigt also am kommenden Freitag, 12. April, ab 19:30 Uhr in deren Nordhessen-Arena. Die EBR dürfen dann am darauffolgenden Sonntag, 14. April, ab 17 Uhr in der heimischen Donau-Arena vor eigenem Publikum spielen. Der Vorverkauf für diese Partie läuft bereits. Und auch die Plätze für Spiel vier (Freitag, 19. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena) sind schon erhältlich. Der freie Dauerkartenverkauf für die kommende neue DEL-2-Saison 2024/2025 beginnt indes am heutigen Montag, 8. April, ab 17 Uhr. Die Nachfrage ist in allen drei Fällen groß. Die Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 2:6 (0:2/0:3/2:1)

Sonntag, 07. April 2024 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 17 Uhr.

Aufstellungen

Crimmitschau: Oleg Shilin (40:00), Christian Schneider (18:26) und Fabian Hegmann (alle Tor) – Mario Scalzo, Dominic Walsh, Felix Thomas, Sören Sturm, Ole Olleff und Alexander Schmidt (2 Strafminuten/alle Abwehr) – Scott Feser, Tobias Lindberg, Colin Smith, Thomas Reichel (2), Ladislav Zikmund, Vinny Saponari, Lucas Böttcher, Henri Kanninen (2), Willy Rudert und Tamás Kánya (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).
Regensburg: Tom McCollum (60:00), Jonas Neffin und Fabio Marx (alle Tor) – André Bühler, Tariq Hammond, Xaver Tippmann (2 Strafminuten), Jakob Weber, Korbinian Schütz, Patrick Demetz (2) und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino (2), Andrew Yogan (2), Andrew Schembri (4), Tomáš Schwamberger, Christoph Schmidt, Lukas Heger und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Jan Šuráň und Richard Diviš (Assistent).

Zuschauer: 4236 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau).

Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler und Michael Klein (beide Hauptschiedsrichter) sowie Markus Paulick und Kenneth Englisch (beide Linesperson).

Strafminuten: Crimmitschau 6 – Regensburg 12.

Tore

1. Drittel:
1:0 (2. Minute) Andrew Yogan (Corey Trivino);
2:0 (16.) Lukas Heger (Andrew Schembri, Patrick Demetz);
2. Drittel:
3:0 (23.) Andrew Yogan (Corey Trivino, Tariq Hammond);
4:0 (26.) Andrew Yogan (Corey Trivino, Abbott Girduckis);
5:0 (35.) Abbott Girduckis (Tomáš Schwamberger);
3. Drittel:
1:5 (50./PP1/EA) Vinny Saponari (Thomas Reichel, Scott Feser);
2:5 (56.) Vinny Saponari (Mario Scalzo, Tobias Lindberg);
2:6 (59./EN) Andrew Yogan.

Serienstand: Regensburg 4 – 2 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
5:3 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
8:4 (4:1/4:0/0:3) – Serienstand: Regensburg 2 – Crimmitschau 1
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
2:5 (1:2/1:2/0:1) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 1
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:3 (1:1/1:0/0:2) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 2
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
2:6 (0:2/0:3/2:1) – Serienstand: Regensburg 4 – Crimmitschau 2
entfällt:
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:1 (Kassel zieht ins Finale ein)
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 3:1 (Regensburg zieht ins Finale ein)

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Alexander Grimm und Melanie Feldmeier/arSito

 

Historischer Sieg für die Eisbären Regensburg um Verteidiger Xaver Tippmann (links, weißes Trikot): Auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau (im Bild Stürmer Ladislav Zikmund, schwarzes Trikot) gab es einen 6:2-Erfolg, durch den die Domstädter erstmals in ihrer über 60-jährigen Eishockey-Geschichte in ein Play-off-Finale der Zweiten Liga einzogen.
Foto: Alexander Grimm

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

6:2-Auswärtssieg der Eisbären Regensburg (vorn im Bild Stürmer Marvin Schmid, dahinter Verteidiger Tariq Hammond, beide weiße Trikots) bei den Eispiraten Crimmitschau.
Foto: Alexander Grimm

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Er ist nicht nur der Dienstälteste Spieler der Eisbären und belegt mit seinen 367 Einsätzen für Regensburg Rang zwei der Spiele-Allzeit-Rangliste der Domstädter - Stürmer Lukas Heger traf beim 6:2-Auswärtssieg seiner EBR bei den Eispiraten Crimmitschau auch zum enorm wichtigen 2:0. Am Ende machten die Oberpfälzer durch den Erfolg den Einzug ins DEL-2-Finale perfekt
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


AUSWÄRTSSIEG IM SAHNPARK: EISBÄREN REGENSBURG RINGEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU 5:2 NIEDER

Es war bereits das achte Aufeinandertreffen beider Teams in der laufenden Saison – und zum ersten Mal ging dabei nicht das Heimteam als Sieger vom Eis... Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat sein Auswärtsspiel im Play-off-Halbfinale bei den Eispiraten Crimmitschau mit 5:2 (2:1/2:1/1:0) gewonnen. Damit liegen die Oberpfälzer nun nicht nur in der „Best of Seven“-Serie mit 3:1 Erfolgen in Front – sie erspielten sich auch Matchpucks und können den Einzug in die Endspielrunde schon im nächsten Duell perfekt machen. Einen frühen Rückstand durch eine  Treffer von Thomas Reichel (4. Minute) drehten die EBR dabei durch Powerplay-Tore von Marvin Schmid (11.) und Corey Trivino (16.) in eine 2:1-Führung zur ersten Pause. Zwar glichen die Sachsen im Mitteldrittel in Überzahl durch Tobias Lindberg aus (30.), doch mit einem Doppelschlag schossen die Domstädter durch Andrew Yogan (34.) und David Booth (35.) einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Als erneut Booth im Schlussabschnitt in einem Entlastungskonter auf 5:2 schraubte (56.) war die Entscheidung gefallen. Nun könnte also die fünfte Partie am morgigen Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena schon für eine Entscheidung sorgen. Es gibt kaum noch Tickets für die Begegnung. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

4261 Fans fanden zu Partie vier der „Best of Seven“-Halbfinalserie zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Eisbären Regensburg den Weg ins Kunsteisstadion im Sahnpark. Sie sahen erneut einige kleinere Veränderungen im Spieltagskader der Domstädter: Im Sturm setzten Constantin Ontl, Richard Diviš und Niklas Zeilbeck aus, in der Verteidigung pausierten Lucas Flade und Korbinian Schütz. Zwischen den Pfosten startete US-Amerikaner Tom McCollum, Jonas Neffin war sein Backup.

Beide Teams neutralisierten sich zu Beginn der Partie – Chancen gab es auf beiden Seiten. Nach nur 185 Sekunden zappelte die Scheibe aber dennoch schon erstmals hinter McCollum im Netz: Thomas Reichel hatte sich im Rücken der Abwehr freigelaufen, wurde punktgenau angespielt und musste nur noch den Schläger hinhalten (4. Minute). Doch die EBR zeigten sich davon genauso unbeeindruckt wie von der durch die Sachsen ins Spiel gebrachte Härte: Durch zwei gnadenlos ausgespielte Powerplay-Tore drehten sie die Partie noch vor der ersten Pause in eine 2:1-Führung. Erst hatte Marvin Schmid nach einem Bandenabpraller gedankenschnell reagiert und EPC-Keeper Oleg Shilin zum Ausgleich überwunden (11.), dann spielte Andrew Yogan Sturmpartner Corey Trivino glänzend frei und dieser verlud den Deutsch-Russen zum 2:1 für die Domstädter. Durch die Überzahlsituationen begünstigt, erarbeiteten sich die Schützlinge von Coach Max Kaltenhauser ein deutliches Übergewicht, weitere Treffer waren ihnen aber vorerst nicht vergönnt. Wermutstropfen: Eisbären-Angreifer Yuma Grimm konnte nach einem harten Check, der zu einer der beiden Strafen geführt hatte, nicht mehr weiterspielen.

Im Mitteldrittel duellierten sich beide Mannschaften einmal mehr auf Augenhöhe. Ebenfalls durch ein Powerplay stellten die Sachsen dann auf 2:2 – Tobias Lindberg stand vor dem Tor goldrichtig (30.). Binnen kürzester Zeit stellten die Gäste dann aber durch einen Doppelschlag die Weichen auf Sieg: Erst arbeitete Topscorer Andrew Yogan den Puck zur erneuten EBR-Führung über die Linie (34.), dann fand Marvin Schmid den heranpreschenden David Booth, der auf 4:2 erhöhte. Die zahlreich mitgereisten Fans feierten ausgelassen – doch Crimmitschau hatte sich noch nicht aufgegeben.

Starker Konter bringt Vorentscheidung

Und so übernahmen die Freibeuter im Schlussabschnitt komplett das Kommando und drückten auf den Anschlusstreffer. Wiederholt schnürten sie die Eisbären minutenlang im eigenen Drittel ein. Durch präzise angesetzte Nadelstiche blieben die Oberpfälzer aber stets gefährlich – und auf McCollum im eigenen Tor, der eine starke Leistung zeigte, war Verlass. Ein ums andere Mal rettete er in höchster Not. Als Booth in einem der Entlastungsangriffe von Schmid und Gajovský gefunden wurde und per Direktabnahme zum 5:2 traf, war die Vorentscheidung gefallen (56.). Hiervon erholten sich die Hausherren nicht mehr, es fielen keine weiteren Treffer.

Für die Regensburger war damit der erste Auswärtssieg im vierten Anlauf der laufenden Saison bei den Sachsen perfekt – und er hätte kaum zu einem besseren Zeitpunkt kommen können. Er war gleichbedeutend mit der 3:1-Führung in der zweiten Runde der Play-offs – sollten die Oberpfälzer im fünften Spiel am morgigen Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gewinnen, wäre der Finaleinzug perfekt. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 2:5 (1:2/1:2/0:1)

Mittwoch, 03. April 2024 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 19:30 Uhr.

Aufstellungen

Crimmitschau: Oleg Shilin (60:00/2 Strafminuten), Christian Schneider und Fabian Hegmann (alle Tor) – Gregory Kreutzer, Sören Sturm, Mario Scalzo, Dominic Walsh (4), Felix Thomas, Ole Olleff und Alexander Schmidt (alle Abwehr) – Thomas Reichel, Tobias Lindberg (2), Colin Smith, Scott Feser, Henri Kanninen, Ladislav Zikmund (4), Willy Rudert, Tamás Kánya und Jannis Kälble (alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).
Regensburg: Tom McCollum (60:00) und Jonas Neffin (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann (2 Strafminuten), Jakob Weber (2), André Bühler, Patrick Demetz und Sandro Mayr (2/alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis (2), Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri (2), Lukas Heger, Tomáš Schwamberger, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 4261 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau).

Schiedsrichter: Nikolas Neutzer und David Cespiva (beide Hauptschiedsrichter) sowie Lukas Pfriem und Kenneth Englisch (beide Linesperson).

Strafminuten: Crimmitschau 12 – Regensburg 10.

Tore

1. Drittel:
1:0 (4. Minute) Thomas Reichel (Tobias Lindberg, Dominic Walsh);
1:1 (11./PP1) Marvin Schmid (Tariq Hammond, Nikola Gajovský);
2:1 (16./PP1) Corey Trivino (Andrew Yogan, Jakob Weber);
2. Drittel:
2:2 (30./PP1) Tobias Lindberg (Colin Smith, Gregory Kreutzer);
2:3 (34.) Andrew Yogan (Jakob Weber, Abbott Girduckis);
2:4 (35.) David Booth (Marvin Schmid, Tariq Hammond);
3. Drittel:
2:5 (56.) David Booth (Nikola Gajovský, Marvin Schmid).

Serienstand: Regensburg 3 – 1 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
5:3 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
8:4 (4:1/4:0/0:3) – Serienstand: Regensburg 2 – Crimmitschau 1
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
2:5 (1:2/1:2/0:1) – Serienstand: Regensburg 3 – Crimmitschau 1
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 3:1
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 3:1

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 3:1
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Selb)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Alexander Grimm und Melanie Feldmeier/arSito

 

Die Eisbären Regensburg um Stürmer Corey Trivino (links) und Xaver Tippmann (Mitte, beide weißes Trikot) haben ihr Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau (rechts im Bild Angreifer Colin Smith) mit 5:2 gewonnen und sich so Matchpucks im Play-off-Halbfinale gegen die Sachsen gesichert. Im Heimspiel am morgigen Freitag könnten die Oberpfälzer den Finaleinzug klarmachen.
Foto: Alexander Grimm

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Crimmitschaus Topscorer Tobias Lindberg (teilweise verdeckt - schwarzes Trikot und goldener Helm) überwand Tom McCollum (rechts, weißes Trikot) zwar ein Mal - doch insgesamt bot der US-amerikanische Goalie der Eisbären Regensburg eine starke Leistung und war mitentscheidend für den wichtigen 5:2-Sieg seiner Oberpfälzer (links Verteidiger Sandro Mayr) bei den Sachsen.
Foto: Alexander Grimm

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Doppelpack für EBR-Stürmer David Booth beim wichtigen 5:2-Auswärtssieg seiner Regensburger bei den Eispiraten Crimmitschau..
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


GEBRAUCHTER TAG: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN 1:6 BEI DEN EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Einen gebrauchten Abend erwischte Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg bei der 1:6 (0:2/1:2/0:2)-Auswärtsniederlage bei den Eispiraten Crimmitschau. Nach starkem Beginn der Domstädter gingen die Sachsen durch einen Doppelschlag mit 2:0 in Führung – erst hatte Scott Feser im Nachsetzen getroffen (6. Minute), dann bestrafte Henri Kanninen einen Fehler im EBR-Aufbauspiel mit dem zweiten Tor der Freibeuter (9.). Zum Start ins Mitteldrittel setzte es das nächste unglückliche Gegentor: Tobias Lindberg brachte den Puck Richtung Tor und die Scheibe sprang von einem Regensburger Schlittschuh an Tom McCollum im Tor vorbei zum 3:0 für die Hausherren (21.). Nach dem vierten Treffer der EPC, den erneut Lindberg markierte (34.), räumte McCollum seinen Platz für Backup Jonas Neffin. Dieser sah, wie sich seine Vorderleute zumindest mit dem Treffer zum 1:4 belohnten: Corey Trivino überwand den starken Heimkeeper Oleg Shilin kurz vor Ablauf des zweiten Durchgangs (40.). Doch statt einer Aufholjagd fingen sich die Oberpfälzer im Schlussabschnitt noch zwei Gegentore: Dem 1:5 erneut durch Feser war einmal mehr ein Schnitzer in der Abwehr vorausgegangen (45.), den Schlusspunkt setzte Ladislav Zikmund mit dem 1:6 aus Regensburger Sicht (57.). Damit glichen die Sachsen im zweiten Spiel der „Best of Seven“-Halbfinalserie zum 1:1 aus. Für die EBR geht es direkt weiter: Schon am morgigen Montag, 1. April, steht die dritte Begegnung auf dem Programm, die dann wiederum in der Donau-Arena stattfinden wird. Los geht es ob des Feiertags bereits um 17 Uhr. Die Plätze in der Arena sind heiß begehrt, es gibt nur noch wenige Karten. Außerdem steht damit bereits fest, dass es eine fünfte Partie in der Runde am kommenden Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena geben wird. Der Kartenvorverkauf hierfür startet am heutigen Ostersonntag, 31. März, um 10 Uhr vormittags. Tickets für die Heimauftritte der Regensburger gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Zu Spiel zwei der „Best of Seven“-Halbfinalserie bei den Eispiraten Crimmitschau pausierten im Sturm der Eisbären Regensburg Tomáš Schwamberger, Richard Diviš und Niklas Zeilbeck. In der Verteidigung fehlten der gesperrte Jakob Weber und Lucas Flade. Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Neffin war als Backup und Fabio Marx als Notgoalie dabei.

Die Domstädter erwischten im mit 4042 Fans gut gefüllten Kunsteisstadion im Sahnpark eigentlich einen guten Start in die Partie. Abbott Girduckis, Constantin Ontl (jeweils 2. Minute), David Booth (3.) und Marvin Schmid (4.) hatten jeweils die Führung für die Domstädter auf dem Schläger, doch Heimkeeper Oleg Shilin, der „Torhüter des Jahres“ der DEL 2, parierte stets stark. Auf der Gegenseite entschärfte McCollum gegen EPC-Defender Gregory Kreutzer (5.). In der sechsten Minute war es dann Scott Feser, der die erste Druckphase der Hausherren im Nachsetzen mit dem 1:0 vollendete. Und nur 146 Sekunden zappelte der Puck schon wieder hinter McCollum im Netz: Nach einem Scheibenverlust in der Defensive kam Henri Kanninen direkt völlig frei zum Abschluss und traf mit einem platzierten Schuss zum 2:0 für die Freibeuter (9.). Weil sich beide Torsteher in der Folge schadlos hielten, blieb es bis zur ersten Pause bei diesem Spielstand.

Schneller dritter Treffer für die Sachsen

Direkt nach Wiederbeginn gab es die Kalte Dusche für die Donaustädter: Der zweite Durchgang war erst 36 Sekunden als, da prallte ein von Crimmitschaus Schweden Tobias Lindberg wohl als Zuspiel gedachter Puck von einem EBR-Schlittschuh ab und landete als kleine Bogenlampe zum dritten Treffer der Eispiraten hinter McCollum (21.), vorausgegangen war, zu allem Überfluss, ein Fehlpass in der eigenen Defensivzone. Als Lindberg nach 34 Minuten sein zweites Tor des Abends markierte – ein abgefälschter Schuss landete genau auf seiner Kelle und er schob gedankenschnell zum 4:0 für die EPC ein – war der Arbeitstag von McCollum, der an den Gegentreffern allerdings schuldlos gewesen war, beendet. Jonas Neffin übernahm zwischen den Pfosten und fügte sich direkt mit einigen sehenswerten Saves ein. Doch auch die Eisbären lebten noch: In eigener Unterzahl ging Andrew Yogan auf und davon und zwang Shilin zu einer Glanzparade (38.). Der Deutsch-Russe erwischte erwischte einmal mehr einen Sahnetag – auch beim stark getimten Abschluss von Corey Trivino 25 Sekunden vor Drittelende war er mit einem Hechtsprung noch dran, doch der Puck landete dennoch zum 1:4 für Regensburg im Tor (40.).

Das gab den zahlreich mitgereisten EBR-Fans für den Schlussabschnitt noch einmal Hoffnung. Doch fünf Minuten nach Wiederbeginn zerstörte Feser diese mit seinem zweiten Tor – erneut hatte die Defensive der Oberpfälzer einen schmerzhaften Turnover produziert, den der Deutsch-Kanadier knallhart bestrafte (45.). Regensburg gab sich zwar nicht auf, doch die Sachsen verwalteten den Vorsprung stark und ließen wenig zu. In der Schlussphase stellte Ladislav Zikmund dann für die Heimmannschaft sogar noch auf 6:1 – Neffin hatte zwei Mal unmittelbar nacheinander überragend reagiert, den Puck aber letztlich erst knapp hinter der Linie zu fassen bekommen, wie der Videobeweis zeigte (57.). Den Regensburgern war indes kein weiteres Tor mehr vergönnt.

Weiteres Heimspiel sicher: Vorverkauf startet am Ostersonntag um 10 Uhr

Damit steht es nun also nach zwei Begegnungen im „Best of Seven“-Halbfinale zwischen den Domstädtern und den Sachsen 1:1. Und es geht im Zwei-Tages-Rhythmus weiter: Schon am morgigen Montag, 1. April, steigt das dritte Aufeinandertreffen der beiden Rivalen binnen nur fünf Tagen. Die EBR dürfen dann wieder auf heimischem Eis in der Donau-Arena ran, Los geht es aufgrund des Feiertags bereits um 17 Uhr. Auch für diese Partie sind die Tickets heiß begehrt, die freien Plätze gehen zur Neige. Durch den Serienausgleich steht bereits fest: Die zweite Play-off-Runde geht mindestens über fünf Spiele. Der dritte Heimauftritt der Ostbayern am kommenden Freitag, 5. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena ist damit fix. Der Vorverkauf hierfür startet am heutigen Ostersonntag, 31. März, um 10 Uhr vormittags. Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 6:1 (2:0/2:1/2:0)

Samstag, 30. März 2024 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 19:30 Uhr.

Aufstellungen

Crimmitschau: Oleg Shilin (60:00), Christian Schneider und Fabian Hegmann (alle Tor) – Mario Scalzo, Felix Thomas, Gregory Kreutzer, Sören Sturm, Ole Olleff, Alexander Schmidt und Jannis Kälble (alle Abwehr) – Ladislav Zikmund, Thomas Reichel (2 Strafminuten), Vinny Saponari (2), Colin Smith, Tobias Lindberg, Dominic Walsh, Scott Feser, Henri Kanninen, Justin Büsing, Lucas Böttcher, Tamás Kánya und Willy Rudert (2/alle Sturm). – Trainer: Jussi Tuores (Headcoach) und Esbjörn Hofverberg (Assistent).
Regensburg: Tom McCollum (33:39), Jonas Neffin (26:21) und Fabio Marx (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, André Bühler, Korbinian Schütz, Patrick Demetz (4 Strafminuten) und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský (2), Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri, Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 4042 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau).

Schiedsrichter: Seedo Janssen und Bastian Steingross (beide Hauptschiedsrichter) sowie Markus Paulick und Dominik Pfeifer (beide Linesperson).

Strafminuten: Crimmitschau 6 – Regensburg 6.

Tore

1. Drittel:
1:0 (6. Minute) Scott Feser (Mario Scalzo, Henri Kanninen);
2:0 (9.) Henri Kanninen (Sören Sturm);
2. Drittel:
3:0 (21.) Tobias Lindberg;
4:0 (34.) Tobias Lindberg (Gregory Kreutzer, Mario Scalzo);
4:1 (40.) Corey Trivino (Andrew Yogan, Abbott Girduckis);
3. Drittel:
5:1 (45.) Scott Feser (Justin Büsing);
6:1 (57.) Ladislav Zikmund (Thomas Reichel, Vinny Saponari).

Serienstand: Regensburg 1 – 1 Crimmitschau (Halbfinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
5:3 (3:1/1:0/1:2) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 0
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
6:1 (2:0/2:1/2:0) – Serienstand: Regensburg 1 – Crimmitschau 1
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 (Kassel weiter)
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 (Crimmitschau weiter)
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 (Kaufbeuren weiter)

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 2:0
Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau 1:1

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 2:0
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Tommy Castro und Melanie Feldmeier/arSito

 

 

Nichts zu holen in Sachsen: Die Eisbären Regensburg (im Bild von links: Verteidiger Korbinian Schütz, Goalie Tom McCollum und ganz rechts Abwehrspieler Patrick Demetz, alle weiße Trikots) haben Spiel zwei des Play-off-Halbfinals gegen die Eispiraten Crimmitschau (vorn im Bild Scott Feser beim Torerfolg, schwarzes Trikot) mit 1:6 verloren.
Foto: Tommy Castro

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Die Eisbären Regensburg um Verteidiger Sandro Mayr (links, weißes Trikot) haben auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau (rechts Stürmer Henri Kanninen, schwarzes Trikot) mit 1:6 verloren.
Foto: Tommy Castro

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Rückte nach dem vierten Gegentreffer seiner Eisbären Regensburg für Tom McCollum zwischen die Pfosten und konnte die 1:6-Auswärtsniederlage der Domstädter trotz einer starken Leistung nicht verhindern: Keeper Jonas Neffin.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


HALBFINALE FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG: DER GEGNER HEI?T EISPIRATEN CRIMMITSCHAU

Um 22:15 Uhr am Dienstagabend bebte die Donau-Arena: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hatte soeben in einem nervenaufreibenden siebten Spiel des der ersten Play-off-Runde mit 4:3 gegen den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars gewonnen und somit den Halbfinaleinzug perfekt gemacht. Nach zwischenzeitlichem 1:3-Serienrückstand schafften die Domstädter damit nicht nur ein kaum mehr für möglich gehaltenes Comeback im „Best of Seven“-Duell, sondern auch Historisches: Mit dem zweiten Tabellenplatz nach der Hauptrunde hatten die EBR ja schon das beste Ergebnis der Regensburger Eishockey-Geschichte erkämpft – ein Zweitliga-Play-off-Halbfinale mit Beteiligung der Oberpfälzer gab indes bisher auch erst einmal. Entsprechend war die Freude der Heimfans grenzenlos – wenngleich der Gegner in der Vorschlussrunde noch lange Zeit nicht feststand: Erst gegen 23:30, über eine Stunde später, verbreitete sich die Kunde wie ein Lauffeuer: Die Donaustädter treffen auf die Eispiraten Crimmitschau. Auch in der zweiten Runde wird nach dem Modus „Best of Seven“ gespielt. Das bedeutet: Maximal gibt es sieben Partien. Das Mannschaft, die zuerst vier Spiele für sich entscheidet, setzt sich durch und zieht ins Finale ein. Als in der Hauptrunde besser platzierter Klub haben die EBR Heimrecht, dürfen also bis zu vier der sieben möglichen Begegnungen vor eigenem Publikum bestreiten. Los geht es dabei schon am morgigen Donnerstag, 28. März, mit dem ersten Heimauftritt der Eisbären ab 20 Uhr in der Donau-Arena. Auf Spiel zwei auswärts am kommenden Samstag, 30. März, im Kunsteisstadion im Sahnpark folgt die zweite sichere Begegnung in eigener Halle am Ostermontag, 1. April, ab 17 Uhr wiederum in der Donaustadt. Der Ticketvorverkauf für die beiden Heimspiele läuft, die Nachfrage ist enorm. Tickets gibt es unter www.ebr.live

Vier Mal trafen beide Teams in der zurückliegenden Hauptrunde aufeinander, dabei behielt stets das Heimteam die Oberhand: In Regensburg siegten die Eisbären Anfang Oktober mit 2:0 und Anfang November mit 3:2 nach Verlängerung, bei den Sachsen gewannen die Freibeuter Mitte November und Anfang Februar jeweils mit 4:1. Auf Seiten der Eispiraten stachen dabei insbesondere Ex-DEL-Profi Colin Smith (insgesamt drei Tore und ein Assist gegen die EBR – vier Punkte) und der Schwede Tobias Lindberg (kein Tor, sechs Vorlagen – sechs Punkte) hervor. Bei den Oberpfälzern dominierte indes Hauptrunden-Liga-Topscorer Andrew Yogan mit zwei eigenen Treffern und drei Assists gegen die EPC (fünf Zähler) – seine Reihenkollegen Corey Trivino und Abbott Girduckis (jeweils ein Tor und zwei Assists) sammelten je drei Torbeteiligungen.

Duell der Überraschungsteams

Im Halbfinale treffen damit die zwei wohl größten Überraschungen der laufenden DEL-2-Saison aufeinander. Sowohl Crimmitschau als auch Regensburg wurden von vielen Experten vor der Saison als Abstiegskandidaten getippt, belegten nach 52 Spielen der Hauptrunde aber die Tabellenplätze zwei (Eisbären – 93 Zähler) und drei (Eispiraten – 87 Punkte). Beide Teams mussten im Viertelfinale bis ins siebte Spiel gehen – Crimmitschau schaltete dabei den ambitionierten Ex-Erstligisten Krefeld Pinguine auf spektakuläre Weise aus. Nach drei Begegnungen lagen die Sachsen schon mit 3:0 in Führung, ehe die Nordrhein-Westfalen drei Mal in Serie siegten und auf 3:3 stellten. Im entscheidenden siebten Aufeinandertreffen ging es bis in die zweite Overtime, in der die Freibeuter durch Routinier Dominic Walsh doch noch ihr Ticket für die zweite Runde buchten.

In Play-off-Topform präsentierten sich bei den EPC zuletzt insbesondere Thomas Reichel mit bereits sieben Punkten (drei Tore, vier Vorlagen) sowie Smith (eins, sieben) und Lindberg (vier, vier) mit derer jeweils acht. Reichel ist der ältere Bruder von NHL-Spieler Lukas Reichel von den Chicago Blackhawks. Lindberg schwang sich indes auch zum Hauptrunden-Topscorer der Sachsen auf: 23 Mal traf er selbst, 31 Mal legte er seinen Teamkollegen auf (54 Punkte). Smith belegte intern den zweiten Rang in dieser Kategorie und war an 44 Toren beteiligt (acht Treffer, 36 Vorlagen). Damit sammelte der Deutsch-Kanadier genauso viele Zähler wie sein Landsmann Max Balinson. Der Verteidiger, der im Sommer mit einem deutschen Pass im Gepäck aus Übersee in den Sahnpark wechselte, netzte satte 21 Mal selbst und trug sich darüber hinaus 23 Mal als Vorlagengeber ein.

Starker Goalie mit überragenden Werten

Ein wichtiger Baustein im Kader des finnischen Trainers Jussi Tuores, der im Voting zum „Trainer des Jahres“ in der DEL 2 knapp hinter dem Sieger, Regensburgs Max Kaltenhauser, landete, ist Goalie Oleg Shilin. Der Deutsch-Russe räumte bei den DEL-2-Awards die Auszeichnung für den besten Torhüter ab und stellte seine Klasse bisher auch in der Endrunde unter Beweis: Er kam zwar nur in fünf der sieben Crimmitschauer Begegnungen zum Einsatz, verzeichnete in diesen aber nur einen Gegentorschnitt von sagenhaften 1,83 bei einer Fangquote von unglaublichen 95,21 Prozent. Drei der vier Siege in Runde eins holten die Freibeuter mit ihm zwischen den Pfosten. Aber auch sein Vertreter Christian Schneider, der in Spiel sieben das Gehäuse hütete, ist ein starker Rückhalt. Sowohl Shilin als auch Balinson fehlten den Sachsen aber zuletzt.

Im Montagsheimspiel ist Regensburg Events großer Spieltagspartner der Eisbären Regensburg – dabei wird es auch ein Pausenspiel geben. Der Kartenvorverkauf für die beiden sicheren Halbfinal-Partien in der Donau-Arena startet am heutigen Mittwoch, 27. März: für Spiel eins um 10 Uhr vormittags und für Spiel drei um 18 Uhr. Die Nachfrage ist groß. Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Eispiraten Crimmitschau – Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Donnerstag, 28. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 2: Samstag, 30. März – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 3: Montag, 1. April – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 4: Mittwoch, 3. April – 19:30 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
(falls nötig)
Spiel 5: Freitag, 5. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 6: Sonntag, 7. April – 17 Uhr (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau)
Spiel 7: Dienstag, 9. April – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 4:3 – Kassel weiter
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 4:3 – Crimmitschau weiter
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:4 – Kaufbeuren weiter

Play-off-Halbfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier)

 

Informationen zu den Spieltagen

Von allen Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Aus Crimmitschau sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei Gutscheine für die Metzgerei Döhl.
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird vor den Heimspielen geöffnet sein – jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn geht es dort los. Am Donnerstag, 28. März, öffnet sie also um 18 Uhr, am Montag, 1. April, um 15 Uhr.
Einlass in die Arena ist bei den Heimspielen weiterhin 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (Donnerstag, 28. März, ab 18:30 Uhr und Montag, 1. April, ab 15:30 Uhr). Der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (Donnerstag, 28. März, ab 18:15 Uhr und Montag, 1. April, ab 15:15 Uhr).
Tickets für die Heimspiele gibt es unter:
www.ebr.live

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Die Eisbären Regensburg um Kapitän Nikola Gajovský (links, rotes Trikot) treffen im Play-off-Halbfinale auf die Eispiraten Crimmitschau (im Bild Stürmer Thomas Reichel, Zweiter von links, und Torhüter Christian Schneider, Zweiter von rechts).
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Die Vorschau wird präsentiert von Alphatec Schaltschranksysteme! Elektrisiert eure Umgebung!


EISBÄREN REGENSBURG ERWZINGEN SPIEL SIEBEN: 2:1-AUSWÄRTSSIEG BEI DEN RAVENSBURG TOWERSTARS NACH OVERTIME

Entscheidungsspiel erzwungen: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat mit einem Kraftakt Spiel sechs der „Best of Seven“-Viertelfinalserie auswärts beim amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars mit 2:1 nach Verlängerung (0:1/1:0/0:0/1:0) gewonnen und damit in der ersten Runde der Play-offs zum 3:3 ausgeglichen. 2996 Fans, darunter über 400 aus der Domstadt, sahen eine starke Leistung der EBR, die aber nach einem Querschläger, den RVT-Stürmer Robbie Czarnik verwertete, bereits nach nur zwei Spielminuten einem Rückstand hinterherliefen. Diesen egalisierten die Oberpfälzer – trotz teilweise drückender Überlegenheit – erst gegen Ende des zweiten Drittels durch ein Solo von David Booth in Überzahl (39. Minute). Nach einem torlosen Schlussabschnitt musste die Overtime für die Entscheidung sorgen. Und in dieser benötigte Abbott Girduckis nur 68 Sekunden, um zum umjubelten 2:1-Siegtreffer für die EBR einzunetzen (62.). Das bedeutet: Am morgigen Dienstag, 25. März, gibt es ab 20 Uhr ein entscheidendes siebtes Aufeinandertreffen, dann wieder vor eigenem Publikum in der Donau-Arena. Der Ticketvorverkauf läuft bereits seit heute um zehn Uhr vormittags, die Nachfrage ist groß. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Die Eisbären Regensburg traten bei den Ravensburg Towerstars zum zweiten „Do or Die“-Spiel hintereinander mit identischem Kader an wie zuletzt: Im Tor startete Tom McCollum, Jonas Neffin war als Backup und Fabio Marx als Notgoalie dabei. In der Verteidigung fehlten der gesperrte Jakob Weber und Lucas Flade, im Angriff Tomáš Schwamberger, Richard Diviš und Niklas Zeilbeck.

Gleich zu Beginn gab es die Kalte Dusche für die Oberpfälzer: Mit dem ersten Torschuss brachte Robbie Czarnik seine Hausherren mit 1:0 in Führung: Er brachte einen Querschläger sehenswert unter Kontrolle und überwand McCollum zum 1:0 für die RVT (2. Minute). Die Domstädter ließen sich davon aber nicht beeindrucken und zeigten einen starken Auswärtsauftritt. Sie ließen vor dem eigenen Tor kaum etwas zu und erspielten sich teils beste Möglichkeiten – doch Ilya Sharipov im Tor der Oberschwaben zeigte einmal mehr eine starke Leistung und war zunächst nicht zu überwinden.

Das änderte sich auch im zweiten Durchgang vorerst nicht – und das, obwohl die Regensburger nun deutlich überlegen waren und ihre Gegner teilweise minutenlang im eigenen Drittel einschnürten. Sharipov blieb stets Endstation. Zehn Schüssen aufs Tor der Eisbären standen im Mitteldrittel nur derer vier der Gastgeber gegenüber, das tatsächliche Chancenplus fiel sogar noch deutlich eindeutiger aus. Erst als sich der Abschnitt bereits seinem Ende entgegen neigte, brach David Booth den Bann: In Überzahl erhielt er einen Aufbaupass von André Bühler, überlief die gegnerische Defensive, zog unwiderstehlich zum Tor und tunnelte den Ravensburger Keeper zum hochverdienten 1:1-Ausgleich (39.).

Entscheidung in der Overtime fällt nach 68 Sekunden

Nach dem zweiten Seitenwechsel fanden die Hausherren wieder etwas besser ins Spiel und es entwickelte sich ein offenes Spiel mit leichten Vorteilen für Regensburg – doch beide Keeper zeigten weiter, dass sie zu den besten ihres Fachs gehören und ließen keine weiteren Tore zu. Eine brenzlige Unterzahlsituation zum Ende der Regulären Spielzeit überstanden die EBR unbeschadet. Und als der Rest der Strafe in der fälligen Verlängerung auch noch abgelaufen war, dauerte es nur wenige Augenblicke, ehe die Partie bereits entschieden war: Über Tariq Hammond und Corey Trivino lief die Scheibe zu Abbott Girduckis, der die Verteidiger überlief und mit einem Schuss ins lange Eck für den 2:1-Siegtreffer der Domstädter sorgte. Gerade einmal 68 Sekunden hatte es in der Overtime gedauert (62.).

Sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten EBR-Schlachtenbummler, glichen die Domstädter damit in der „Best of Seven“-Viertelfinalserie zum 3:3 aus und erzwangen ein definitiv entscheidendes und letztes siebtes Spiel vor eigenem Publikum. Am kommenden Dienstag, 26. März, ist es ab 20 Uhr in der Donau-Arena soweit. Der Kartenvorverkauf läuft bereits seit dem heutigen Montagmorgen um 10 Uhr. Der Ansturm auf die Plätze ist enorm, letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Ravensburg Towerstars – Eisbären Regensburg 1:2 n. V. (1:0/0:1/0:0/0:1)

Sonntag, 24. März 2024 – CHG-Arena Ravensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (61:08), Jonas Neffin und Fabio Marx (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann (2 Strafminuten), André Bühler, Korbinian Schütz, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino (4), Andrew Yogan, Andrew Schembri (2), Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).
Ravensburg:
Ilya Sharipov (61:08) und Nico Pertuch (beide Tor) – Florin Ketterer, Niklas Hübner, Denis Pfaffengut, Tim Sezemsky, Maximilian Hadraschek und Lukas Bender (alle Abwehr) – Sam Herr (2 Strafminuten), Charlie Sarault, Nick Latta, Robbie Czarnik, Matt Alfaro, Fabian Dietz, Louis Latta, Ralf Rollinger, Luigi Calce (4), Tim Gorgenländer und Alexander Rudkovski (alle Sturm). – Trainer: Gergely Majoross (Headcoach), Eeli Parviainen und Jan Benda (beide Assistenten).

Zuschauer: 2996 (CHG-Arena Ravensburg).

Schiedsrichter: Michael Klein und Vladislav Gossmann (beide Hauptschiedsrichter) sowie Dominik Pfeifer und Denis Menz (beide Linesperson).

Strafminuten: Ravensburg 6 – Regensburg 8.

Tore

1. Drittel:
1:0 (2. Minute) Robbie Czarnik (Fabian Dietz);
2. Drittel:
1:1 (39./PP1) David Booth (André Bühler);
3. Drittel:

Overtime:
1:2 (62./GWG) Abbott Girduckis (Corey Trivino, Tariq Hammond).

Serienstand: Regensburg 3 – 3 Ravensburg (Viertefinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars – Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Mittwoch, 13. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:3 n. V. (1:0/1:1/0:1/0:1) – Serienstand Regensburg 0 – Ravensburg 1
Spiel 2: Freitag, 15. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
1:5 (1:1/0:3/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 1
Spiel 3: Sonntag, 17. März – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:4 (1:1/1:2/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 2
Spiel 4: Dienstag, 19. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
0:4 (0:0/2:0/2:0) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 3
Spiel 5: Freitag, 22. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
4:1 (0:0/3:1/1:0) – Serienstand Regensburg 2 – Ravensburg 3
Spiel 6: Sonntag, 24. März – 18:30 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
1:2 n. V. (1:0/0:1/0:0/0:1) – Serienstand Regensburg 3 – Ravensburg 3
Spiel 7: Dienstag, 26. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 3:3
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 3:3
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 3:3

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:4
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier – Klassenerhalt für Dresden)

Zweite Runde Play-downs
Selber Wölfe – Bietigheim Steelers
(Selb benötigt drei Siege, Bietigheim vier)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Kim Enderle und Melanie Feldmeier/arSito

 

 

Mit einem wichtigen 2:1-Auswärtssieg nach Verlängerung haben die Eisbären Regensburg Spiel sieben der Play-off-Serie gegen die Ravensburg Towerstars erzwungen. Unser Bild zeigt EBR-Stürmer David Booth (Mitte, weißes Trikot) bei seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Foto: Kim Enderle

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Der Jubel bei den Eisbären Regensburg war groß: Sie gewannen ihr Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars mit 2:1 nach Overtime und verhinderten damit das Ausscheiden aus den Play-offs. Am morgigen Dienstag folgt das definitiv entscheidende siebte Spiel der Serie ab 20 Uhr in der Donau-Arena.
Foto: Kim Enderle

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Erzielte den wichtigen 2:1-Siegtreffer für seine Eisbären Regensburg beim Play-off-Auswärtssieg bei den Ravensburg Towerstars: Stürmer Abbott Girduckis.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


JETZT GILT’S: EISBÄREN REGENSBURG IN PLAY-OFF-SPIEL 5 GEGEN RAVENSBURG TOWERSTARS ZUM SIEGEN VERDAMMT

Vier enge und umkämpfte, teils gar hitzige Duelle sahen die Fans beider Teams bisher im Play-off-Viertelfinale zwischen den Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg und Ravensburg Towerstars. Mit 3:1 Siegen führen nun aber die Oberschwaben in der „Best of Seven“-Serie. Für die Domstädter bedeutet das: Am morgigen Freitag, 22. März, ist im Heimspiel ein Erfolg Pflicht, um das Ausscheiden zu Verhindern. Die zahlreichen Fans in der Donau-Arena sollen den Tabellenzweiten der Hauptrunde (93 Punkte) gegen den amtierenden DEL-2-Champion aus Baden-Württemberg nach vorn peitschen. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Die Oberschwaben, die während der Regulären Saison lange in der Spitzengruppe der Liga-Rangliste gestanden hatten, am Ende aber noch auf Rang sieben abrutschten (78), sind der erwartet harte Gegner. Sie setzten sich nicht nur souverän mit zwei deutlichen Siegen in den Pre-Play-offs gegen Freiburg durch (6:1 zuhause und 4:1 auswärts) und kehrten so in die Erfolgsspur zurück. Das Team hat in der Vergangenheit auch gezeigt, dass es die nötige Erfahrung mitbringt: Insgesamt drei Zweitliga-Titel stehen für die Puzzlestädter schon zu Buche, den jüngsten davon sicherten sie sich erst im vergangenen Jahr. Und auch in den bisherigen Begegnungen mit den Oberpfälzern zeigten sie, aus welchem Holz sie geschnitzt sind: Entführten sie zu Beginn der Serie etwas überraschend einen 3:2-Sieg nach Verlängerung aus Regensburg, setzten sich im zweiten Spiel die Domstädter auswärts mit 5:1 durch. Auf die zweite Heimniederlage der Regensburger (2:4) folgte dann ein souveräner Auftritt der Towerstars im vierten Aufeinandertreffen (4:0) – beide Male fiel die Entscheidung nach hartem Kampf aber erst in den Schlussminuten. Die Nachfrage nach Karten im Heimbereich ist groß, Resttickets gibt es unter www.ebr.live

Nach der besten Saison der Regensburger Eishockey-Geschichte (einen zweiten Platz in der zweithöchsten deutschen Spielklasse hatte es zuvor in über 60 Jahren noch nie gegeben) können die EBR in der Endrunde eigentlich frei aufspielen – doch noch soll für das Team um Trainer Max Kaltenhauser nicht Schluss sein. Mit einem Sieg in Partie fünf soll zunächst das sechste Aufeinandertreffen in Ravensburg erzwungen werden – dieses würde dann am kommenden Sonntag, 24. März, ab 18:30 Uhr in Ravensburg stattfinden. Sollten die Oberpfälzer auch dort einen Sieg entführen können, müsste ein entscheidendes siebtes Spiel am darauffolgenden Dienstag, 26. März, ab 20 Uhr Klarheit bringen, dann wieder auf heimischem Eis in der Donau-Arena.

Verzichten müssen die Eisbären auf diesem beschwerlichen Weg allerdings auf Verteidiger Jakob Weber. Der 28-Jährige handelte sich durch ein hartes Einsteigen in der vierten Begegnung eine Spieldauerstrafe ein und wurde im Anschluss für insgesamt fünf Partien gesperrt. Dass es auch ohne Weber klappen kann, wissen die EBR aus der Hauptrunde: Insgesamt siegten die EBR in den vier Begegnungen drei Mal: 7:5 und 5:4 zuhause sowie 5:3 auswärts. Beim Auswärtserfolg stand der Defender nicht im Aufgebot. Die Towerstars behielten indes nur einmal die Oberhand (6:5 in Ravensburg). In den Play-offs war es nun bislang genau umgekehrt: Drei Mal gewann Ravensburg, die Oberpfälzer einmal. es in den Play-offs nun bislang genau umgekehrt.

Nordamerika-Quartett der Towerstars gut aufgelegt

Acht Mal kreuzten beide Teams in der laufenden Saison also schon die Schläger. Bei den Oberschwaben tat sich dabei offensiv bisher US-Amerikaner Sam Herr besonders hervor: Er traf gegen die Donaustädter schon sechs Mal selbst und legte weitere fünf Treffer vor (elf Punkte). Mit neun Assists scheint aber auch Kanadier Charlie Sarault gegen die Oberpfälzer in Spiellaune zu sein – Robbie Czarnik (USA/fünf Tore, drei Vorlagen – acht Zähler) und Matt Alfaro (Kanada/drei, vier – sieben) komplettieren die Kontingentspieler-Fraktion, die bisher auch in den Play-offs abliefert. Sie sind zusammen für fünf der zwölf RVT-Tore in der ersten Runde gegen die Eisbären verantwortlich und sammelten in den ersten vier Spielen insgesamt auch noch zehn Assists.

Bei den Regensburgern sticht mit 14 Punkten in den Duellen mit Ravensburg insbesondere Andrew Yogan heraus, der in der Endrunde auch bereits zwei Mal traf. Aber auch seine Reihenkollegen Corey Trivino und Abbott Girduckis (bisher jeweils acht) waren insbesondere in der Regulären Saison gegen die Mannschaft aus der Türmestadt besonders gut aufgelegt. In den Play-offs sind bislang aber andere für die Tore zuständig: Mit drei Toren und einer Vorlage (vier Zähler) ist hier bis dato Andrew Schembri der Top-Scorer der EBR – dicht gefolgt von Ex-NHL-Spieler David Booth, der einmal selbst traf und zwei weitere Tore vorbereitete (drei) und damit die gleiche Statistik aufweist wie Kapitän Nikola Gajovský. Mit einem eigene  Treffer und einem Assists (beide aus dem wichtigen 5:1-Auswärtssieg in Spiel zwei) befindet sich aber auch Christoph Schmidt in starker Form.

Es werden erneut über 4000 Zuschauer in der Donau-Arena erwartet. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars – Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Mittwoch, 13. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:3 n. V. (1:0/1:1/0:1/0:1) – Serienstand Regensburg 0 – Ravensburg 1
Spiel 2: Freitag, 15. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
1:5 (1:1/0:3/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 1
Spiel 3: Sonntag, 17. März – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:4 (1:1/1:2/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 2
Spiel 4: Dienstag, 19. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
0:4 (0:0/2:0/2:0) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 3
Spiel 5: Freitag, 22. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 6: Sonntag, 24. März – 18:30 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
Spiel 7: Dienstag, 26. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

 

Informationen zum Spieltag

Von der Partie berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv).
Die Fanzone vor der Donau-Arena wird vor dem Heimspiel zwei Stunden vor Spielbeginn ihre Pforten für die Anhänger beider Teams öffnen (18 Uhr).
Einlass in die Arena ist weiterhin 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (18:30 Uhr). Der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (18:15 Uhr).
Tickets für die Heimspiele gibt es unter:
www.ebr.live

 

Text: Jan-Mirco Linse
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

 

Die Eisbären stehen vor einem richtungsweisenden Spiel fünf in der „Best of Seven“-Viertelfinalserie gegen die Ravensburg Towerstars: Am Freitag, 22. März, muss ab 20 Uhr im Heimspiel in der Donau-Arena ein Sieg her, um das Ausscheiden zu verhindern und eine sechste Partie zu erzwingen.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito

Die Vorschau wird präsentiert von Alphatec Schaltschranksysteme! Elektrisiert eure Umgebung!


HITZIGES SPIEL 4: EISBÄREN REGENSBURG VERLIEREN AUSWÄRTS BEI DEN RAVENSBURG TOWERSTARS 0:4

In einer umkämpften Partie hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg auswärts bei den Ravensburg Towerstars mit 0:4 (0:0/0:2/0:2) verloren. In einer von vielen Strafzeiten gegen die Domstädter geprägten Begegnung vor 2302 Zuschauern in der CHG-Arena blieb es dabei bis in die Schlussminuten spannend. Nach einem torlosen Auftaktdrittel mussten die EBR zu Beginn des Mitteldrittels zwei unglückliche Gegentore durch Louis Latta (22. Minute) und Lukas Bender (23.) schlucken. Der Doppelschlag zeigte Wirkung: Die Eisbären, die bis dahin die besseren Chancen zu verbuchen hatten, kamen aus dem Tritt. Den Domstädtern boten sich zwar weiterhin teils beste Möglichkeiten, doch RVT-Keeper Ilya Sharipov zeigte eine überragende Leistung und ließ an diesem Abend keinen Gegentreffer zu. Erst kurz vor Ende wurde es deutlich, als die Donaustädter alles auf eine Karte setzten: Regensburg-Coach Max Kaltenhauser hatte seinen Torsteher Tom McCollum trotz eigener Unterzahl zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen, um den Anschlusstreffer zu erzwingen. Sam Herr schob ins verwaiste Gehäuse zum 3:0 für die Oberschwaben ein (58.). Nach einer weiteren Strafe setzte es dann in doppelter Unterzahl auch noch das 0:4 durch Matt Alfaro (59.). Durch die Niederlage steht es in der „Best of Seven“-Viertelfinalserie nun 1:3 aus Regensburger Sicht. Bereits am kommenden Freitag, 22. März, geht es ab 20 Uhr mit Partie fünf weiter – dann wiederum in der heimischen Donau-Arena. Die Eisbären müssen gewinnen, um nicht aus den Play-offs auszuscheiden. Es gibt kaum noch freie Plätze für Heimfans. Letzte Tickets gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
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Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Zu Spiel vier des „Best of Seven“-Viertelfinals gegen die Ravensburg Towerstars traten die Eisbären Regensburg ohne die Stürmer Marvin Schmid (für ihn rückte Tomáš Schwamberger ins Aufgebot), Richard Diviš und Niklas Zeilbeck bei den Oberschwaben an. Diviš ersetzte den erkrankten Co-Trainer Jan Šuráň hinter der Bande. In der Verteidigung pausierten Korbinian Schütz und Lucas Flade, im Tor setzte Coach Max Kaltenhauser auf Tom McCollum. Jonas Neffin als Backup und Fabio Marx als Notgoalie waren ebenfalls mit von der Partie.

Auch im vierten Kräftemessen beider Teams binnen nur einer Woche zeichnete sich von Beginn an erneut ein offener Schlagabtausch ab. Mehrfach rettete der überragende Heimkeeper Ilya Sharipov im ersten Drittel in höchster Not. Zwei Mal Corey Trivino, einmal nach einem Rebound (2. Minute) und einmal per Direktabnahme (5.), David Booth mit einem satten Schlenzer (4.), Abbott Girduckis, Jakob Weber (jeweils 8.) und ein Alleingang von Kapitän Nikola Gajovský (19.) waren die wohl besten Möglichkeiten der Regensburger auf eine Führung. Auf der Gegenseite sah sich auch McCollum einigen Abschlüssen der Hausherren ausgesetzt, die der US-Amerikaner aber problemlos vereitelte. Die dickste Chance der RVT vergab Luigi Calce, der in der 11. Minute einen Querpass im Regensburger Drittel abfing, aber frei vor dem EBR-Torsteher an dessen Kasten vorbeizielte. Auch in Überzahl feuerten die Towerstars einige gefährliche Schüsse Richtung McCollum, der aber Sieger blieb (16. bis 18.).

Die Gäste kamen mit Schwung aus der Kabine: Direkt zu Beginn des Durchgangs kamen die EBR durch Tomáš Schwamberger und Andrew Schembri (22.) zu zwei ausgezeichneten Möglichkeiten – beide zogen aber am Tor vorbei. Und das rächte sich quasi im direkten Gegenzug – Louis Latta fing einen Aufbaupass ab, startete ins Regensburger Drittel. Mit seinem ansatzlosen Schuss aus spitzem Winkel erwischte er die EBR-Defensive auf dem falschen Fuß und netzte so zur 1:0-Führung für Ravensburg ein (22.).  Nur 48 Sekunden später war der Eisbären-Fehlstart ins Mitteldrittel perfekt: Lukas Bender zog von der Blauen Linie ab – und der Puck fand seinen Weg zum 2:0 für die Towerstars in die Maschen (23.). Der Doppelschlag zeigte Wirkung bei den Oberpfälzern, die nun etwas den Faden verloren. Zwar erspielten sie sich nach wie vor Chancen, sie ließen sich aber auch zunehmend zu Nickligkeiten hinreißen und kassierten die Quittung in Form von Strafen, die es dem Team um Coach Max Kaltenhauser schwer machten, wieder Ordnung ins eigene Spiel zu bringen. Die Folge: Ein Ravensburger Übergewicht bis zum Ende des zweiten Abschnitts. McCollum im Tor verhinderte einen höheren Rückstand, sein Gegenüber Sharipov hielt sich indes auch bei weiteren EBR-Abschlüssen schadlos.

43:8 Strafminuten

Im Schlussdurchgang bot sich den Fans ein ähnliches Bild – Provokationen und Härte auf beiden Seiten mit recht einseitiger Strafenverteilung. Am Ende standen 43 Strafminuten gegen Regensburg derer acht gegen Ravensburg gegenüber (31:2 im dritten Drittel). In Unterzahl hatten die Domstädter Mühe, sich ins Spiel zurückzukämpfen. Die Partie entgleiste zunehmend und die Domstädter kamen zwar zu Chancen, scheiterten jedoch weiter immer wieder am überragenden Sharipov. Die Oberschwaben indes verwalteten ihren Zwei-Tore-Vorsprung geschickt und hielten die Scheibe gut vom eigenen Tor fern. In der Schlussphase nahm Kaltenhauser trotz eigener Unterzahl (Jakob Weber hatte nach hartem Einsteigen eine Spieldauerstrafe aufgebrummt bekommen) McCollum vom Eis, um mit einem zusätzlichen Feldspieler doch noch auf den Anschlusstreffer zu drücken. Doch die routinierten Vorjahresmeister der DEL 2 schnappten sich die Scheibe und bugsierten sie durch Sam Herr zum 3:0 ins verwaiste Regensburger Tor (58.) – die Entscheidung. Matt Alfaro legte anschließend (nach einer weiteren Strafe gegen die EBR) in doppelter Überzahl noch den 4:0-Endstand nach (59.). Die Niederlage der Donaustädter war endgültig besiegelt.

1:3 steht es damit nach vier Spielen in der „Best of Seven“-Viertelfinalserie aus Sicht der Eisbären, die damit nun bereits in Partie fünf zum Siegen verdammt sind. Mit den heimischen Fans im Rücken wollen die EBR am kommenden Freitag, 22. März, ab 20 Uhr in der Donau-Arena das sechste Aufeinandertreffen (das dann wiederum in Ravensburg stattfinden würde) erzwingen. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Tickets groß. Im Heimbereich sind nur noch wenige Plätze frei. Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik

Ravensburg Towerstars – Eisbären Regensburg 4:0 (0:0/0:2/0:2)

Dienstag, 19. März 2024 – CHG-Arena Ravensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Regensburg: Tom McCollum (59:05), Jonas Neffin und Fabio Marx (alle Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann, Jakob Weber (5 Strafminuten + Spieldauer-Disziplinarstrafe), André Bühler, Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Tomáš Schwamberger, Nikola Gajovský, David Booth (4), Abbott Girduckis (2), Corey Trivino, Andrew Yogan (8), Andrew Schembri, Lukas Heger (2), Constantin Ontl (2), Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Richard Diviš (Assistent).
Ravensburg:
Ilya Sharipov (60:00) und Nico Pertuch (beide Tor) – Florin Ketterer, Niklas Hübner (2 Strafminuten), Denis Pfaffengut (2), Tim Sezemsky, Maximilian Hadraschek und Lukas Bender (alle Abwehr) – Sam Herr, Charlie Sarault, Nick Latta (2), Robbie Czarnik (2), Matt Alfaro, Fabian Dietz, Louis Latta, Tim Gorgenländer, Luigi Calce und Ralf Rollinger (alle Sturm). – Trainer: Gergely Majoross (Headcoach), Eeli Parviainen und Jan Benda (beide Assistenten).

Zuschauer: 2302 (CHG-Arena Ravensburg).

Schiedsrichter: Marcus Brill und Bastian Haupt (beide Hauptschiedsrichter) sowie Soeren Kriebel und Dominik Pfeifer (beide Linesperson).

Strafminuten: Ravensburg 8 – Regensburg 18 + 5+Spieldauer Jakob Weber.

Tore

1. Drittel:

2. Drittel:
1:0 (22.) Louis Latta;
2:0 (23.) Lukas Bender (Sam Herr, Luigi Calce);
3. Drittel:
3:0 (58./PP1/EN) Sam Herr (Robbie Czarnik, Denis Pfaffengut);
4:0 (59./PP2) Matt Alfaro (Robbie Czarnik, Nick Latta).

Serienstand: Regensburg 1 – 3 Ravensburg (Viertefinale „Best of Seven“).

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars – Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Mittwoch, 13. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:3 n. V. (1:0/1:1/0:1/0:1) – Serienstand Regensburg 0 – Ravensburg 1
Spiel 2: Freitag, 15. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
1:5 (1:1/0:3/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 1
Spiel 3: Sonntag, 17. März – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:4 (1:1/1:2/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 2
Spiel 4: Dienstag, 19. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
0:4 (0:0/2:0/2:0) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 3
Spiel 5: Freitag, 22. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
(falls nötig)
Spiel 6: Sonntag, 24. März – 18:30 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
Spiel 7: Dienstag, 26. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 3:1
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 3:1
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 2:2

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 2:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier – Klassenerhalt für Rosenheim)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:3
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Kim Enderle und Melanie Feldmeier/arSito

 

 

Heim-Keeper Ilya Sharipov (zweiter von links, blaues Trikot) war nicht zu überwinden. Die Eisbären Regensburg um Stürmer David Booth (Mitte, hier im Zweikampf zu Fall gebracht, weißes Trikot) haben Spiel vier der Play-off-Serie gegen die Ravensburg Towerstars auswärts mit 0:4 verloren.
Foto: Kim Enderle

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Nichts zu bestellen für die Eisbären Regensburg (weiße Trikots: Das Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars (blaue Trikots) endete mit einer 0:4-Niederlage.
Foto: Kim Enderle

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Nach der 0:4-Auswärtsniederlage in Spiel vier der "Best of Seven"-Viertelfinalserie gegen die Ravensburg Towerstars sind die Eisbären Regensburg (im Bild Trainer Max Kaltenhauser) nun im fünften Aufeinandertreffen am kommenden Freitag, 22. März, ab 20 Uhr in der heimischen Donau-Arena bereits zum Siegen verdammt.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito


1:1-SERIENAUSGLEICH: EISBÄREN REGENSBURG GEWINNEN SPIEL ZWEI AUSWÄRTS BEI DEN RAVENSBURG TOWERSTARS 5:1

Wichtiger Auswärtssieg für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Die Domstädter haben das zweite Spiel des Play-off-Viertelfinals gegen den amtierenden DEL-2-Champion Ravensburg Towerstars auswärts souverän mit 5:1 (1:1/3:0/1:0) gewonnen. Damit zeigte das Team von Coach Max Kaltenhauser nach der unglücklichen 2:3-Niederlage nach Overtime zum Auftakt vor eigenem Publikum eine starke Antwort, glich in der „Best of Seven“-Serie zum 1:1 aus und eroberte sich das Heimrecht zurück. Weit über 200 Schlachtenbummler aus der Oberpfalz fanden den Weg nach Baden-Württemberg und peitschten ihr Team in der mit 2967 Fans gut gefüllten CHG-Arena zum Erfolg. Sie sahen, wie Andrew Yogan die Gäste in der 11. Minute in Führung brachte und Fabian Dietz für die Hausherren kurz vor der ersten Pause zum 1:1 traf (20. Minute). Binnen 72 furiosen Sekunden schossen die EBR dann im Mitteldrittel einen Drei-Tore-Vorsprung heraus und sorgten so für eine Vorentscheidung – Kapitän Nikola Gajovský (26.), Christoph Schmidt und Yuma Grimm (beide 27.) netzten ein. Als die Oberschwaben in der Schlussphase der Begegnung ihren Torhüter Ilya Sharipov zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, war es erneut Yogan, der ins verwaiste RVT-Gehäuse einschob und den 5:1-Endstand besorgte (58.). Den zurückeroberten Heimvorteil gilt es bereits am morgigen Sonntag, 17. März, zu verteidigen: Dann steigt das dritte Spiel der ersten Runde ab 17 Uhr in der Donau-Arena. Durch den Serienausgleich der Domstädter steht fest: Nach Begegnung Nummer vier am kommenden Dienstag, 19. März (ab 20 Uhr erneut bei den Oberschwaben) folgt definitiv auch noch die fünfte Partie, dann wiederum in der Donaustadt. Am Freitag, 22. März, ist es ab 20 Uhr im heimischen Stadion soweit. Der Ansturm auf die Tickets ist groß, im Heimbereich sind für Sonntag kaum noch Plätze frei. Das Ticketing für das Freitagsheimspiel startet am heutigen Samstag, 16. März, um 10 Uhr morgens. Letzte Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Die Video-Highlights und die Pressekonferenz finden Sie hier:
https://www.del-2.org/videos/?tag=ebr

Den Video-Nachbericht gibt es auf unserem YouTube-Kanal unter
https://youtube.com/@eisbaerenregensburgofficial

 

Nachbericht

Tom McCollum startete für die Eisbären Regensburg im zweiten Spiel des Play-off-Viertelfinals gegen die Ravensburg Towerstars zwischen den Pfosten. Als Backup stand beim Auswärtsauftritt in der mit 2967 Zuschauern gut gefüllten CHG-Arena der Oberschwaben Jonas Neffin bereit. In der Verteidigung fehlten Korbinian Schütz und Lucas Flade im Aufgebot, im Sturm standen Richard Diviš, Tomáš Schwamberger und Niklas Zeilbeck nicht im Kader.

In einer zunächst ausgeglichenen und intensiven Begegnung eröffnete nach ereignisarmer Anfangsphase Andrew Yogan den Torreigen: Er brachte den Puck aus spitzestem Winkel Richtung Tor, dieser wurde abgefälscht und landete hinter RVT-Goalie Ilya Sharipov in den Maschen – 1:0 für Regensburg (11. Minute). Es ergaben sich in der Folge gute Chancen auf beiden Seiten, doch McCollum und Sharipov zeichneten sich ein ums andere Mal aus. Spät im Drittel dürften die Hausherren dann aber in Überzahl agieren – und da passierte es: Ein gut getimter Querpass vor dem EBR-Tor reichte, um Fabian Dietz freizuspielen, der zum 1:1 verwertete (20.).

Die Oberpfälzer kamen mit Dampf aus der Kabine zurück und bauten Druck auf die Gastgeber auf. Immer wieder stand Sharipov im Zentrum des Geschehens. Als dann David Booth zum Solo ansetzte, die komplette Towerstarsmannschaft wie Slalomstangen umkurvte und völlig ungestört vor dem Tor auf Nikola Gajovský ablegen konnte, belohnten sich die EBR. Der Kapitän musste nur noch zur erneuten Führung einschieben (26.). Der Treffer läutete furiose 72 Sekunden ein, die die Domstädter zur Vorentscheidung nutzten: Erst konterten sie über Andrew Schembri und Lukas Heger – letzterer legte stark auf den völlig blank stehenden Christoph Schmidt ab, der die Scheibe per Direktabnahme zum 3:1 in die Maschen drosch (27.). Nur 31 Sekunden darauf zog Petr Heider ab und Yuma Grimm reagierte am schnellsten – er bugsierte den Rebound zum 4:1 in die Maschen (27.). Towerstars-Trainer Gergely Majoross reagierte umgehend und nahm seine Auszeit. Zwar standen seine Schützlinge anschließend defensiv wieder etwas stabiler, doch die Regensburger gaben nun klar den Ton an. Trotz einer Unterzahl der EBR blieb es bis zur zweiten Pause beim Drei-Tore-Vorsprung.

Treffer ins Leere Tor sorgt für Endstand

Dieser geriet ob des souveränen Auftritts der Eisbären auch im Schlussabschnitt nie in Gefahr. Sie ließen kaum Chancen zu, was doch durchkam war sichere Beute des starken McCollum zwischen den Pfosten. Als die Gastgeber in den letzten vier Minuten alles auf eine Karte setzten und Sharipov zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahmen, kam Regensburg mehrfach zu Chancen auf den Empty-Net-Treffer. Eine davon nutzte Yogan letztlich zum 5:1-Endstand (58.).

Durch den Auswärtssieg stellten die Domstädter in der „Best of Seven“-Viertelfinalserie jetzt auf 1:1 und holten sich nach der Auftaktniederlage vor eigenem Publikum (2:3 nach Overtime am vergangenen Mittwoch – zum Nachbericht) auch umgehend das Heimrecht zurück. Weiter geht es schon am morgigen Sonntag, 17. März ab 17 Uhr mit Spiel drei der Runde in der heimischen Donau-Arena. Durch den Ausgleich ist jetzt aber auch schon der dritte Heimauftritt, Begegnung 5 der Serie, fix. Zunächst steht Partie vier am kommenden Dienstag, 19. Februar, ab 20 Uhr auswärts in der CHG-Arena Ravensburg an. Dann geht es am Freitag, 22. März, ab 20 Uhr vor eigenem Publikum weiter. Für das Sonntagsheimspiel sind kaum noch freie Plätze für Heimfans verfügbar, das Online-Ticketing für das Kräftemessen am darauffolgenden Freitag startet am heutigen Samstag (16. März) um 10 Uhr morgens. Karten gibt es unter www.ebr.live

 

Statistik 

Ravensburg Towerstars – Eisbären Regensburg 1:5 (1;1/0:3/0:1)

Freitag, 15. März 2024 – CHG-Arena Ravensburg – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen

Ravensburg: Ilya Sharipov (58:29) und Nico Pertuch (beide Tor) – Florin Ketterer, Niklas Hübner, Denis Pfaffengut (2 Strafminuten), Tim Sezemsky, Oliver Granz und Lukas Bender (alle Abwehr) – Sam Herr, Charlie Sarault, Luigi Calce, Robbie Czarnik, Matt Alfaro (2), Fabian Dietz, Ralf Rollinger, Max Hadraschek, Louis Latta, Tim Gorgenländer und Alexander Rudkovski (alle Sturm). – Trainer: Gergely Majoross (Headcoach), Eeli Parviainen und Jan Benda (beide Assistenten).
Regensburg:
Tom McCollum (60:00) und Jonas Neffin (beide Tor) – Petr Heider, Tariq Hammond, Xaver Tippmann (2 Strafminuten), Jakob Weber (4), André Bühler (2), Patrick Demetz und Sandro Mayr (alle Abwehr) – Nikola Gajovský, Marvin Schmid, David Booth, Abbott Girduckis, Corey Trivino, Andrew Yogan, Andrew Schembri, Lukas Heger, Constantin Ontl, Christoph Schmidt, Yuma Grimm und Kevin Slezak (alle Sturm). – Trainer: Max Kaltenhauser (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent).

Zuschauer: 2967 (CHG-Arena Ravensburg).

Schiedsrichter: Markus Schütz und Aleksander Polaczek (beide Hauptschiedsrichter) sowie Dominik Spiegl und Christoph Jürgens (beide Linesperson).

Strafminuten: Ravensburg 4 – Regensburg 8.

Tore

1. Drittel:
0:1 (11. Minute) Andrew Yogan (Patrick Demetz);
1:1 (20./PP1) Fabian Dietz (Sam Herr, Charlie Sarault);
2. Drittel:
1:2 (26.) Nikola Gajovský (David Booth);
1:3 (27.) Christoph Schmidt (Lukas Heger, Andrew Schembri);
1:4 (27.) Yuma Grimm (Petr Heider, Kevin Slezak);
3. Drittel:
1:5 (58./EN) Andrew Yogan (Abbott Girduckis).

Serienstand: Regensburg 1 – 1 Ravensburg (Viertefinale „Best of Seven“).

 

Die Termine der Serie

Eisbären Regensburg – Ravensburg Towerstars – Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
Spiel 1: Mittwoch, 13. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
2:3 n. V. (1:0/1:1/0:1/0:1) – Serienstand Regensburg 0 – Ravensburg 1
Spiel 2: Freitag, 15. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
1:5 (1:1/0:3/0:1) – Serienstand Regensburg 1 – Ravensburg 1
Spiel 3: Sonntag, 17. März – 17 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 4: Dienstag, 19. März – 20 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
(falls nötig)
Spiel 5: Freitag, 22. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)
Spiel 6: Sonntag, 24. März – 18:30 Uhr (CHG-Arena Ravensburg)
Spiel 7: Dienstag, 26. März – 20 Uhr (Donau-Arena Regensburg)

 

Die anderen Serien

Play-off-Viertelfinale („Best of Seven“)
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse Weißwasser 1:1
Eispiraten Crimmitschau – Krefeld Pinguine 2:0
EV Landshut – ESV Kaufbeuren 1:1

Erste Runde Play-downs
Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 1:1
(Rosenheim benötig zwei Siege, Bietigheim vier)
Selber Wölfe – Dresdner Eislöwen 1:1
(Selb benötigt drei Siege, Dresden vier)

Text: Jan-Mirco Linse
Fotos: Kim Enderle und Melanie Feldmeier/arSito

 

 

Wichtiger Auswärtssieg für die Eisbären Regensburg: Die Mannschaft von Trainer Max Kaltenhauser (ganz links) gewann Spiel zwei der Play-off-Viertelfinalserie gegen die Ravensburg Towerstars souverän mit 5:1 und glich damit in der ersten Runde zum 1:1 aus.
Foto: Kim Enderle

Der Endstand wird präsentiert von ReBest Fitnessclub in Regensburg!

 

Eisbären-Goalie Tom McCollum (ganz links, teilweise verdeckt) war der Turm in der Schlacht der Regensburger (weiße Trikots - von links die Verteidiger Xaver Tippmann und Jakob Weber): Am Ende stand ein verdienter 5:1-Auswärtssieg der Domstädter bei den Ravensburg Towerstars (blaue Trikots - im Bild Angreifer Charlie Sarault) zu Buche. Damit glichen die Oberpfälzer in der "Best of Seven"-Viertelfinalserie zum 1:1 aus.
Foto: Kim Enderle

Die Nachberichte werden präsentiert von Kullman's Grill & Diner in Regensburg!

 

Sein Treffer machte letztlich den Unterschied: EBR-Kapitän Nikola Gajovský traf beim 5:1-Auswärtssieg seiner Mannschaft in Spiel zwei des Play-off-Viertelfinals gegen die Ravensburg Towerstars zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Domstädter. Dadurch glichen die Eisbären Regensburg in der „Best of Seven“-Serie zum 1:1 aus.
Foto: Melanie Feldmeier/arSito